Robert Wilson - Spin

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Spin: краткое содержание, описание и аннотация

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Eines Nachts im Oktober beobachtet der junge Tyler Dupree gemeinsam mit seinen Freunden, den Zwillingen Jason und Diane, den Abendhimmel — als das Unfassbare geschieht: Die Sterne erlöschen, der Himmel verdunkelt sich. Am nächsten Tag geht zwar die Sonne auf, die Lichteinstrahlung aber ist gefiltert. Die Satellitenverbindungen fallen aus, und der Mond ist verschwunden. Ein gigantischer Energieschirm hat sich um die Erde gelegt — die Menschheit ist abgeschnitten vom Rest des Universums.
Jahre vergehen, doch die Forschung findet keine Erklärung für die unheimliche Membran. Während Jason als ehrgeiziger Wissenschaftler sein Leben der Lösung dieses Rätsels widmet, gerät Diane an eine der zahlreichen Sekten, die infolge der Massenhysterie wie Pilze aus dem Boden sprießen. Und Tyler, inzwischen als Arzt in die Mission zur Rettung der Erde eingebunden, beginnt zu ahnen, dass eine außerirdische Macht die Erde zu einem bestimmten Zweck manipuliert hat. Doch zu welchem?

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Am Ende versöhnten wir uns mit unverbindlicheren Nettigkeiten, mit zwei, drei Tränen und beschwichtigenden Umarmungen, wir ließen das Thema fallen und ich spielte den Hilfskoch, während sie eine sehr gute Pastasoße zusammenbraute. Die Spannung löste sich langsam, und als es Mitternacht war, hatten wir schon eine Stunde zu den Spätnachrichten gekuschelt (steigende Arbeitslosenzahlen, eine Wahlkampfdebatte, irgendein Krieg am anderen Ende der Welt) und waren bereit fürs Bett. Molly machte das Licht aus, bevor wir uns liebten, und das Schlafzimmer war dunkel, das Fenster offen und der Himmel vollständig leer. Sie krümmte den Rücken, als sie kam, und ihr Atem war süß und milchig. Nicht mehr vereinigt, aber noch Arm in Arm, die Hand auf dem Schenkel des anderen, redeten wir in unvollständigen Sätzen. Ich sagte: »Leidenschaft, weißt du«, und sie sagte: »Im Schlafzimmer. Gott, ja.«

Sie schlief schnell ein. Ich war nach einer Stunde immer noch wach.

Ich stieg sachte aus dem Bett, registrierte keine Veränderung in ihrer Atmung. Ich zog eine Jeans über und schlich aus dem Zimmer. In schlaflosen Nächten wie dieser half normalerweise ein Gläschen Drambuie, um die nagenden inneren Monologe abzuschalten, die beim müden Vorderhirn vom Zweifel eingereichten Petitionen. Diesmal jedoch setzte ich mich an meinen Computer und rief den Haushaltorganisator auf.

Es war nicht zu erkennen, was sich Molly angesehen hatte; soweit ich feststellen konnte, war nichts verändert. Alle Namen und Zahlen schienen unberührt. Vielleicht hatte sie hier irgendetwas gefunden, was ihr ein Gefühl größerer Nähe zu mir vermittelte. Falls es wirklich das war, was sie wollte.

Vielleicht war es aber auch eine ergebnislose Suche gewesen. Vielleicht hatte sie nicht das Geringste gefunden.

In den Wochen vor den Novemberwahlen sah ich Jason häufiger. Trotz der gesteigerten Medikation wurde seine Krankheit aktiver, was möglicherweise auf den Stress zurückzuführen war, den ihm der fortgesetzte Konflikt mit seinem Vater bereitete. (E. D. hatte angekündigt, er wolle sich Perihelion »zurückholen« — die Firma befinde sich in den Klauen einer Clique von Emporkömmlingen aus Bürokratie und Wissenschaft, die mit Wun Ngo Wen gemeinsame Sache machten. Eine leere Drohung Jasons Auffassung nach, aber potenziell Unruhe stiftend und peinlich.)

Jason achtete darauf, dass ich in seiner Nähe war, für den Fall, dass es in einem kritischen Moment nötig würde, ihm ein Antispasmodikum zu verabreichen. Ich war auch bereit, das zu tun, sofern es im Rahmen der Gesetze und des ärztlichen Berufsethos blieb. Ihn kurzfristig funktionstüchtig zu machen, war das Äußerste, was die Medizin für Jason tun konnte, und so lange funktionstüchtig zu bleiben, wie es erforderlich war, um E. D. Lawton auszumanövrieren, war alles, worauf es ihm ankam.

Also verbrachte ich viel Zeit in Perihelions V.I.P.-Flügel, meist mit Jason, oft aber auch mit Wun Ngo Wen. Die Folge war, dass ich von denen, die offiziell mit dem Marsianer zu tun hatten, argwöhnisch beäugt wurde, hauptsächlich Regierungsbeamte — Vertreter des Außenministeriums, des Weißen Hauses, des Heimatschutzes, der Raumfahrtbehörde etc. — und Wissenschaftler, die die marsianischen Archive übersetzten, studierten und klassifizierten. Mein privilegierter Zugang zu Wun Ngo Wen war in den Augen dieser Leute nicht ordnungsgemäß. Ich war ein Mietling. Ein Niemand. Aber gerade deshalb zog Wun meine Gesellschaft vor. Ich hatte kein Anliegen vorzubringen. Und weil er darauf bestand, wurde ich also von Zeit zu Zeit von mürrischen Speichelleckern durch die diversen Türen geführt, die die klimatisierten Wohnräume des marsianischen Gesandten von der Hitze Floridas und der ganzen weiten Welt dahinter trennten.

Bei einer dieser Gelegenheiten traf ich ihn auf seinem Rattansessel sitzend an — jemand hatte ihm einen dazu passenden Schemel besorgt, sodass er die Füße nicht mehr baumeln lassen musste —, wie er nachdenklich den Inhalt einer reagenzglasgroßen Phiole betrachtete. Ich fragte ihn, was das sei.

»Replikatoren«, erwiderte er.

Er trug einen Anzug, der für einen stämmigen Zwölfjährigen hätte geschneidert sein können — er hatte eben erst einen Vortrag für eine Delegation des Kongresses gehalten. Obwohl seine Existenz noch nicht formell bekanntgemacht worden war, gaben sich seit einiger Zeit Besucher aus dem In- und Ausland die Klinke in die Hand. Die offizielle Erklärung des Weißen Hauses sollte kurz nach den Wahlen erfolgen, und dann würde für Wun eine turbulente Zeit anbrechen.

Mit dem nötigen Abstand beäugte ich den Glasbehälter. Replikatoren. Eisfresser. Saat einer anorganischen Biologie.

Wun lächelte. »Haben Sie Angst davor? Bitte, das brauchen Sie nicht. Ich versichere Ihnen, der Inhalt ist vollkommen inaktiv. Ich dachte, Jason hätte es Ihnen erklärt.«

Hatte er. Ein bisschen. Ich sagte: »Es sind mikroskopisch kleine Vorrichtungen. Halborganisch. Sie pflanzen sich unter extremen Bedingungen von Kälte und Vakuum fort.«

»Ja, das ist im Wesentlichen korrekt. Und hat Jason auch ihren Zweck erläutert?«

»Sie werden rausgeschickt, um die Galaxis zu bevölkern. Und uns Daten zu schicken.«

Wun nickte langsam, so als sei auch diese Antwort zwar im Wesentlichen korrekt, aber keineswegs befriedigend. »Das hier ist das raffinierteste Stück Technologie, das die Fünf Republiken jemals produziert haben. Wir hätten nie industrielle Aktivitäten auf einem solch erschreckenden Niveau betreiben können, wie es Ihre Leute tun — Ozeandampfer, Reisen zum Mond, riesige Städte…«

»Nach dem, was ich gesehen habe, sind Ihre Städte auch recht eindrucksvoll.«

»Weil wir sie in einem sanfteren Schwerkraftgefälle bauen. Auf der Erde würden die Türme unter ihrem eigenen Gewicht einstürzen. Was ich aber sagen wollte, ist: dies hier, der Inhalt dieser Röhre, das ist unser Triumph der Technik, etwas, das so komplex, so schwer herzustellen ist, dass wir darauf sogar ein bisschen stolz sind.«

»Das glaube ich ohne Weiteres.«

»Dann kommen Sie und staunen Sie. Haben Sie keine Angst.« Er winkte mich näher heran. Ich folgte der Aufforderung, setzte mich auf einen Sessel ihm gegenüber. Von weitem sahen wir wohl wie zwei Freunde oder Bekannte aus, die sich ganz normal unterhielten. Aber mein Blick war starr auf die Phiole gerichtet. Er hielt sie mir hin. »Nur zu, nehmen Sie.«

Ich nahm die Röhre zwischen Daumen und Zeigefinger und hielt sie ins Licht. Der Inhalt sah wie ganz gewöhnliches Wasser aus, mit einem leicht öligen Glanz. Das war alles.

»Um es richtig würdigen zu können, müssen Sie verstehen, was Sie da eigentlich in der Hand halten. In dieser Phiole, Tyler, befinden sich etwa dreißig- oder vierzigtausend künstlich erzeugte Zellen in einer Glyzerinlösung. Jede Zelle ist eine Eichel.«

»Sie kennen Eicheln?«

»Ich hab darüber gelesen. Es ist eine gebräuchliche Metapher. Eicheln und Eichen, nicht wahr? Wenn man eine Eichel vom Boden aufhebt, hält man die Möglichkeit einer Eiche in der Hand, und zwar nicht nur eine einzelne Eiche, sondern die gesamte Nachkommenschaft dieser Eiche über Jahrhunderte hinweg. Genügend Eichenholz, um ganze Städte zu bauen. Werden Städte aus Eichenholz gebaut?«

»Nein, aber das spielt keine Rolle.«

»Was Sie da halten, ist eine Eichel. Vollkommen untätig, wie gesagt, und diese spezielle Probe ist vermutlich sogar ziemlich tot, wenn man bedenkt, wie viel Zeit sie unter terrestrischen Bedingungen verbracht hat. Wenn Sie sie analysieren, werden Sie allenfalls ein paar ungewöhnliche Substanzen finden.«

»Aber?«

»Aber wenn Sie sie in eine eisige, luftleere Umgebung bringen, eine Umgebung etwa wie die Oortsche Wolke, dann, Tyler, erwacht sie zum Leben. Dann beginnt sie, sehr langsam, aber sehr geduldig, zu wachsen und sich fortzupflanzen.«

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