Robert Wilson - Spin

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Spin: краткое содержание, описание и аннотация

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Eines Nachts im Oktober beobachtet der junge Tyler Dupree gemeinsam mit seinen Freunden, den Zwillingen Jason und Diane, den Abendhimmel — als das Unfassbare geschieht: Die Sterne erlöschen, der Himmel verdunkelt sich. Am nächsten Tag geht zwar die Sonne auf, die Lichteinstrahlung aber ist gefiltert. Die Satellitenverbindungen fallen aus, und der Mond ist verschwunden. Ein gigantischer Energieschirm hat sich um die Erde gelegt — die Menschheit ist abgeschnitten vom Rest des Universums.
Jahre vergehen, doch die Forschung findet keine Erklärung für die unheimliche Membran. Während Jason als ehrgeiziger Wissenschaftler sein Leben der Lösung dieses Rätsels widmet, gerät Diane an eine der zahlreichen Sekten, die infolge der Massenhysterie wie Pilze aus dem Boden sprießen. Und Tyler, inzwischen als Arzt in die Mission zur Rettung der Erde eingebunden, beginnt zu ahnen, dass eine außerirdische Macht die Erde zu einem bestimmten Zweck manipuliert hat. Doch zu welchem?

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Ich fühlte mich nutzlos und ein bisschen wie ein Betrüger.

Aber mit ihrer Befindlichkeit stand Mrs. Tuckman alles andere als allein: Die ganze Welt schwebte in Angst. Was einst als unsere beste Chance auf Überleben gegolten hatte, nämlich die Terraformung und Kolonisierung des Mars, war in Ohnmacht und Ungewissheit gemündet. Womit uns keine Zukunft mehr blieb als die des Spins. Die globale Wirtschaft war ins Trudeln geraten, denn Konsumenten wie Staaten häuften Schulden auf in der Erwartung, sie nie begleichen zu müssen, während Kreditgeber Geldmittel horteten und die Zinsen in die Höhe schossen. Religiöser Fanatismus und brutale Kriminalität stiegen rasant an, hier ebenso wie im Ausland. Die Folgen waren besonders verheerend in den Ländern der Dritten Welt, wo der Zusammenbruch der Währungen und wiederholte Hungerkatastrophen zur Wiederbelebung lange schlummernder marxististischer und militant islamischer Bewegungen beitrugen.

Der psychologische Umschwung war nicht schwer zu verstehen. Ebenso die Gewalt. Viele Menschen hegen irgendeinen Groll, aber nur jemandem, der jeden Glauben an die Zukunft verloren hat, traut man zu, dass er eines Tages mit einer Maschinenpistole und einer Abschussliste bei der Arbeit aufkreuzt. Die Hypothetischen hatten, ob willentlich oder nicht, genau diese Art von tödlicher Verzweiflung ausgelöst. Die potenziellen Amokläufer waren Legion, und zu ihren Feinden gehörten Amerikaner, Briten, Kanadier, Dänen etc., oder, umgekehrt, alle Muslime, Dunkelhäutigen, nicht Englischsprachigen, alle Katholiken, Fundamentalisten, Atheisten, alle Liberalen, alle Konservativen. Für solche Leute lag das vollkommene Zeugnis moralischer Klarheit in einem Lynchmord oder einem Selbstmordattentat, einer Fatwa oder einem Pogrom. Und sie waren im Aufsteigen begriffen, wie Sterne über einer Totenlandschaft.

Wir lebten in gefährlichen Zeiten. Mrs. Tuckman wusste das, und alle Xanax-Bestände der Welt würden sie nicht vom Gegenteil überzeugen.

Beim Mittagessen sicherte ich mir einen Tisch im hinteren Bereich der Cafeteria, wo ich bei einer Tasse Kaffee den auf den Parkplatz prasselnden Regen beobachtete und in der Zeitschrift las, auf die mich Molly hingewiesen hatte.

Gäbe es eine Wissenschaft der Spinologie, begann der Artikel, dann wäre Jason Lawton ihr Newton, ihr Einstein, ihr Stephen Hawking.

Genau das, was E. D. der Presse von jeher in den Mund gelegt hatte und was Jason nur mit Grausen hörte.

Ob radiologische Untersuchungen oder Durchlässigkeitsstudien, ob reine Wissenschaft oder philosophische Debatten, es gibt kaum einen Bereich der Spin-Forschung, den seine Ideen nicht befruchtet und durchdrungen hätten. Seine Veröffentlichungen sind zahlreich und oft zitiert, seine Teilnahme verwandelt verschlafene akademische Konferenzen schlagartig in Medienereignisse. Und als stellvertretender Vorsitzender der Perihelion-Stiftung hat er starken Einfluss auf die amerikanische und weltweite Raumfahrtpolitik in der Spin-Ära genommen.

Aber bei allen mit dem Namen Jason Lawton verbundenen unzweifelhaften Erfolgen — und dem gelegentlichen Hype — sollte man nicht vergessen, dass Perihelion von seinem Vater gegründet wurde, Edward Dean (E. D.) Lawton, der nach wie vor eine herausragende Stellung im Lenkungsausschuss und als persönlicher Berater des Präsidenten einnimmt. Und auch das öffentliche Bild des Sohnes, so behauptet manch einer, ist eine Schöpfung des ebenso einflussreichen und in der Öffentlichkeit weitaus weniger bekannten älteren Lawtons.

Im Folgenden ließ sich der Artikel näher über E. D.s Werdegang aus: der gewaltige Erfolg seiner Aerostat-Telekommunikation in der Folge des Spins, seine Quasiadoption durch drei hintereinander folgende Regierungen, die Gründung der Perihelion-Stiftung.

Ursprünglich als Expertenkommission und Industrielobbygruppe konzipiert, erfand Perihelion sich schließlich gewissermaßen neu als eine Regierungsbehörde, die spinbezogene Raumfahrtprojekte entwarf und die Arbeit von Dutzenden von Universitäten, Forschungseinrichtungen und NASA-Zentren koordinierte. Der Niedergang der NASA in ihrer alten Form war gleichbedeutend mit dem Aufstieg Perihelions. Vor zehn Jahren hat man das Verhältnis dann formalisiert, und Perihelion wurde, nach einer subtilen Neustrukturierung, der NASA offiziell als beratendes Organ angegliedert. In Wirklichkeit, so die Meinung von Insidern, wurde die NASA an Perihelion angegliedert. Und während das Junggenie Jason Lawton die Presse in seinen Bann schlug, zog sein Vater weiter ungestört die Fäden.

Es folgte eine kritische Beleuchtung von E. D.s langjähriger Beziehung zur Regierung Garland, mit der Andeutung eines möglichen Skandals: gewisse technische Vorrichtungen seien zum Stückpreis von mehreren Millionen Dollar von einer kleinen Firma aus Pasadena gefertigt worden, obwohl Ball Aerospace ein kostengünstigeres Angebot gemacht habe. Inhaber der begünstigten Firma sei einer von E. D.s alten Kumpanen.

Wir befanden uns gerade mitten in einem Wahlkampf, in dessen Verlauf beide großen Parteien radikale Flügel ausgegliedert hatten. Garland, ein Reformrepublikaner, dessen Politik von dieser Zeitschrift beständig kritisiert wurde, war für zwei Amtsperioden gewählt worden, und Preston Lomax, Vizepräsident und designierter Nachfolger, führte in den letzten Umfragen deutlich vor seinem Konkurrenten. Der »Skandal« war in Wirklichkeit keiner: Balls Angebot hatte zwar niedriger gelegen, aber das von ihnen entworfene Produkt war weniger effektiv; die Ingenieure aus Pasadena hatten einfach mehr Instrumente in einem entsprechenden Nutzlastgewicht untergebracht.

Das sagte ich auch zu Molly beim Abendessen im Champs, anderthalb Kilometer von Perihelion entfernt an derselben Straße gelegen. Der Artikel brachte im Grunde nichts Neues, die Unterstellungen waren eher politisch als sachlich motiviert.

»Spielt es eine Rolle«, fragte Molly, »ob sie Recht haben oder nicht? Das Entscheidende ist doch, wie sie uns behandeln. Plötzlich ist es möglich, dass ein großes Presseerzeugnis sich auf Perihelion einschießt.«

An anderer Stelle in der gleichen Ausgabe wurde das Mars-Projekt als »die größte und sinnloseste Verschwendung aller Zeiten« charakterisiert, »bezahlt nicht nur mit unvorstellbar viel Geld, sondern auch mit Menschenleben, ein Zeugnis der menschlichen Fähigkeit, aus einer globalen Katastrophe Profit zu schlagen.«

Der Autor des Kommentars war Redenschreiber für die Christian Conservative Party. »Dieses Schmierblatt gehört der CCP, Molly. Das weiß doch jeder.«

»Die wollen unseren Laden dichtmachen.«

»Das wird ihnen aber nicht gelingen. Selbst wenn Lomax die Wahl verliert. Selbst wenn sie uns auf Beobachtungsmissionen zurückstutzen — wir sind das einzige Auge, das die Nation auf den Spin werfen kann.«

»Was nicht bedeutet, dass wir nicht alle gefeuert und ersetzt werden könnten.«

»So dramatisch ist es nicht.«

Sie schien nicht überzeugt.

Ich hatte Molly als Sprechstundenhilfe von Dr. Koenig geerbt. Fast fünf Jahre lang war sie ein höflicher, tüchtiger und effizienter Bestandteil des Praxismobiliars gewesen. Unsere Unterhaltung war nicht über den üblichen Austausch freundlicher Floskeln hinausgegangen, wobei ich immerhin erfahren hatte, dass sie allein lebte, drei Jahre jünger war als ich und in einem vom Meer abgewandten Appartement in einem Haus ohne Aufzug wohnte. Da sie auf mich keinen besonders gesprächigen Eindruck machte, hatte ich angenommen, dass dieses höflich distanzierte Verhältnis in ihrem Sinne war.

Dann, an einem Donnerstagabend vor knapp einem Monat, hatte Molly, während sie ihre Sachen zusammenpackte, sich mir plötzlich zugewandt und mich gefragt, ob ich mit ihr zu Abend essen wolle. Warum? »Weil ich keine Lust mehr habe zu warten, dass Sie mich mal fragen. Also, ja oder nein?«

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