Bernard Werber - Die Ameisen

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Zu diesem Buch Bernard Werbers atemberaubend spannender Roman beginnt in einem halb verfallenen Haus, das Jonathan von seinem Onkel, einem verrückten Wissenschaftler, geerbt hat. Sein Testament enthielt nur einen kryptischen Satz: »Niemals den Keller betreten!« Schon kurz danach werden Jonathan, seine Frau Lucie und sein Sohn Nicolas von einer beunruhigenden Vorahnung geplagt. Der Alptraum beginnt, als Nicolas’ Pudel nach einer Expedition in den Keller nur noch aus blutigen Fetzen besteht. Während immer mehr Menschen, wie magisch angezogen, in den Keller steigen, ohne wiederzukehren, führt uns die Erzählung in eine unterirdische Gegenwelt: in die Millionenmetropole Bel-o-kan, regiert von einer mächtigen Königin, die ihre Soldatinnen, Arbeiterinnen, Nahrungs- und Nachwuchserzeugerinnen unter eiserner Kontrolle hat. Als Vermittler zwischen diesen beiden Welten entpuppt sich der Onkel, der in seinem unterirdischen Labor eine Sprache zwischen Mensch und Ameise entwickelt hatte.
Bernard Werber, Titel der französischen Originalausgabe: »Les Fourmis«

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Die roten Ameisen schließen sich nämlich nicht nur in Städten, sondern auch in Koalitionen von Städten zusammen. Der Bund macht ihre Stärke aus. Im Jura hat man Föderationen von roten Ameisen angetroffen, die auf einem Gebiet von 80 Hektar 15 000 Ameisenhügel umfaßten und eine Gesamtbevölkerung von über 200 Millionen Individuen aufwiesen.

So weit ist Bel-o-kan noch nicht. Das ist eine junge Föderation, dessen erste Dynastie vor fünftausend Jahren gegründet wurde. Der einheimischen Legende zufolge soll eine von einem fürchterlichen Sturm verwehte junge Königin einst hier gelandet sein. Da es ihr nicht gelungen sei, zu ihrer eigenen Föderation zurückzufinden, habe sie Bel-o-kan gegründet, und aus Bel-o-kan seien die Föderation und die Hunderte von Generationen Ni-Königinnen, die die Föderation bilden, hervorgegangen.

Belo-kiu-kiuni lautete der Name dieser ersten Königin. Das bedeutet: »Verirrte Ameise«. Aber sämtliche Königinnen der Hauptstadt haben ihren Namen übernommen.

Einstweilen besteht Bel-o-kan nur aus dieser großen Zentralstadt und 64 mit ihr verbündeten Töchterstädten, die in der Umgebung verstreut sind. Aber schon jetzt hat sich Bel-o-kan zur größten politischen Kraft in diesem Teil des Waldes von Fontainebleau entwickelt.

Nachdem sie die verbündeten Städte, vor allem La-chola-kan, die westliche belokanische Stadt, hinter sich gelassen haben, erreicht die Gruppe kleine Erhebungen. Erdschollen ähnlich: die Sommernester oder »Vorposten«. Sie sind noch leer. Aber Nr. 327 weiß, daß sie sich, im Zuge der Jagdexpeditionen und der Kriege, mit Soldatinnen füllen werden.

Sie gehen in einer Linie weiter. Der Trupp hastet eine weite türkisfarbene Wiese und einen von Disteln gesäumten Hügel hinunter. Gen Norden zeichnet sich in der Ferne bereits die feindliche Stadt Shi-gae-pu ab. Aber ihre Bewohner dürften um diese Zeit noch schlafen.

Sie ziehen weiter. Die meisten Tiere ringsum liegen noch im Winterschlaf. Da und dort schieben ein paar Frühaufsteher den Kopf aus ihrem Bau. Kaum sehen sie die roten Panzer, verstecken sie sich verängstigt. Die Ameisen sind nicht gerade für ihre Geselligkeit bekannt. Vor allem nicht, wenn sie derart ausrücken, bewaffnet bis zu den Antennen.

Mittlerweile ist der Trupp an den Grenzen des vertrauten Terrains angelangt. Weit und breit ist keine einzige Tochterstadt mehr zu sehen. Am Horizont nicht der geringste Vorposten. Nicht der geringste von spitzen Beinen gegrabene Pfad. Höchstens noch einige kaum wahrnehmbare Spuren einer alten Piste, mit Duftnoten markiert, die darauf schließen lassen, daß früher einmal Belokanerinnen hier vorbeigekommen sind.

Sie zögern. Das Laubwerk, das vor ihnen aufragt, ist auf keiner Geruchskarte vermerkt. Es bildet ein dunkles Dach, durch das kein Licht dringt. Diese von allen möglichen Tieren bewohnte Pflanzenmasse scheint regelrecht nach ihnen zu schnappen.

Wie sollte er sie davon abhalten, da hinunterzugehen?

Er hängte sein Jackett auf und küßte seine Familie zur Begrüßung.

»Seid ihr fertig mit Auspacken?«

»Ja. Papa.«

»Schön. Übrigens, habt ihr die Küche gesehen? Ganz hinten ist eine Tür.«

»Das wollte ich dir gerade erzählen«, sagte Lucie. »Das muß ein Keller sein. Ich hab versucht, sie aufzumachen, aber sie ist abgeschlossen. Darunter ist ein großer Spalt. Man sieht nicht viel, aber anscheinend geht das dahinter tief hinunter. Du solltest das Schloß knacken. Dann hab ich auch mal was davon, einen Schlosser zum Mann zu haben.«

Sie lächelte und schmiegte sich in seine Arme. Lucie und Jonathan lebten seit dreizehn Jahren zusammen. Sie hatten sich in der Metro kennengelernt. Ein Rowdy hatte eines Tages aus reiner Langeweile eine Tränenbombe in den Wagen geworfen. Sämtliche Fahrgäste waren zu Boden gegangen und hatten sich tränenüberströmt fast die Lunge aus dem Hals gehustet. Lucie und Jonathan waren übereinander gestürzt. Als sie sich von ihrem Husten und Heulen erholt hatten, hatte Jonathan angeboten, sie nach Hause zu begleiten. Danach hatte er sie in eine seiner ersten utopischen Gesellschaften eingeladen, ein Squatt in Paris, in der Nähe der Gare du Nord. Drei Monate später hatten sie beschlossen zu heiraten.

»Nein.«

»Was heißt das, nein?«

»Nein, wir werden das Schloß nicht knacken, und wir werden auch diesen Keller nicht nutzen. Das Beste ist, wir reden nicht mehr davon, wir gehen gar nicht in seine Nähe und schlagen uns den Gedanken aus dem Kopf.«

»Das ist doch nicht dein Ernst! Erklär mir das mal!«

Jonathan hatte nicht daran gedacht, sich eine logische Erklärung für dieses Verbot zurechtzulegen. Unfreiwillig hatte er das Gegenteil dessen bewirkt, was er wollte. Jetzt waren seine Frau und sein Sohn neugierig geworden. Was sollte er tun? Ihnen erklären, den wohltätigen Onkel umgebe ein Geheimnis, letzterer habe sie vor der Gefahr, die im Keller lauerte, warnen wollen?

Das war keine Erklärung. Das war bestenfalls Aberglaube. Die Menschen lieben die Logik, nie im Leben würden Lucie und Nicolas darauf hereinfallen.

Er stammelte: »Der Notar hat mich gewarnt.«

»Wovor hat er dich gewarnt?«

»Der Keller ist von Ratten befallen!«

»Brrr! Ratten? Die schlüpfen garantiert durch den Spalt«, behauptete der Junge.

»Keine Bange, wir werden alles abdichten.«

Jonathan war mit Nicolas’ Reaktion nicht unzufrieden. Ein Glück, daß er auf die Idee mit den Ratten gekommen war.

»Na schön, niemand nähert sich dem Keller, abgemacht? «

Er ging ins Badezimmer. Lucie kam nach.

»Du warst bei deiner Großmutter?«

»Stimmt.«

»Und das hat den ganzen Vormittag gedauert?«

»Ganz genau.«

»Du wirst doch nicht deine Zeit mit Herumlungern vertun. Erinnere dich, was du auf dem Hof in den Pyrenäen gesagt hast: >Müßiggang ist aller Laster Anfang. < Du mußt wieder Arbeit finden. Unsere Rücklagen schmelzen.«

»Wir haben gerade eine Wohnung von zweihundert Quadratmetern in einem feinen Viertel am Waldrand geerbt, und du redest von einem Job! Kannst du denn den Augenblick nicht genießen?«

Er wollte sie umarmen, sie wich zurück.

»Doch, das kann ich, aber ich kann dabei auch an die Zukunft denken. Ich habe keine Stellung, du bist arbeitslos, wovon sollen wir in einem Jahr leben?«

»Wir haben noch Reserven.«

»Sei nicht dumm, wir haben noch genug, um uns einige Monate über Wasser zu halten, aber dann ...«

Sie stemmte ihre kleinen Fäuste in die Hüften und streckte die Brust heraus.

»Hör zu, Jonathan, du hast deinen Job verloren, weil du nachts nicht durch gefährliche Gegenden fahren wolltest. Okay, das versteh ich, aber du müßtest doch woanders etwas finden können!«

»Natürlich. Ich werde mir Arbeit suchen, laß mich nur erst auf andere Gedanken kommen. Ich verspreche dir, danach, sagen wir in einem Monat, stürze ich mich auf die Annoncen.«

Ein blondes Köpfchen schaute herein, alsbald gefolgt von einem Plüschtier auf Beinen, Nicolas und Ouarzazate.

»Papa, vorhin ist ein Mann gekommen, um ein Buch zu binden.«

»Ein Buch? Was für ein Buch?«

»Ich weiß nicht, er hat von einer großen Enzyklopädie geredet, die Onkel Edmond geschrieben hat.«

»Ach nein, sieh an . War er in der Wohnung? Habt ihr sie gefunden?«

»Nein, der sah nicht nett aus, und weil sowieso kein Buch da ist ...«

»Bravo, mein Sohn, das hast du gut gemacht.«

Jonathan war zunächst perplex ob dieser Kunde, dann wurde er stutzig. Er durchwühlte das ganze Untergeschoß. Vergeblich. Danach blieb er eine ganze Weile in der Küche und untersuchte die Kellertür, das große Schloß und den breiten Spalt. Welches Geheimnis verbarg sich dahinter?

Sie müssen in diesen Busch hinein.

Eine der alten Kundschafterinnen äußert einen Vorschlag. Sich zu einer »Schlange mit dickem Kopf« formieren, der beste Weg, auf ungastlichem Terrain vorzurücken. Sofortige Zustimmung, sie hatten alle die gleiche Idee.

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