Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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Ich mußte einfach lachen. Ich erinnerte mich, daß er darauf verzichtet hatte, mich zu warnen, als unsere Kapsel von der Sphäre ausgestoßen wurde und in den Raum stürzte: Nun, hier bekam er die Quittung!

»Nebogipfel, das ist nur Sonnenlicht.«

Nebogipfel hob den Kopf. Im verstärkten Licht hatten sich seine Brillengläser zu einem undurchdringlichen Schwarz verfärbt; sein Gesichtshaar war verklebt und schien tränennaß zu sein. Das durch die Haare sichtbare Fleisch seines Körpers glühte in einem blassen Weiß. »Es sind nicht nur die Augen«, sagte er. »Sogar in diesem abgeschwächten Zustand schmerzt mich das Licht. Wenn wir erst in die volle Helligkeit der Sonne eintauchen…«

»Sonnenbrand!« rief ich. Nach so vielen Generationen in der Dunkelheit würde dieser Morlock schon unter der trüben englischen Sonne mehr zu leiden haben als selbst der blasseste Albino in den Tropen. Ich zog die Jacke aus. »Hier«, meinte ich, »das müßte dir als Schutz dienen können.«

Nebogipfel wickelte sich in meine Jacke und verbarg sich unter ihren Falten.

»Und außerdem«, ergänzte ich, »wenn ich die Maschine anhalte, werde ich darauf achten, daß wir nachts ankommen, damit wir einen Schutz für dich suchen können.« Als ich darüber nachdachte, fiel mir ein, daß es in jedem Fall ein guter Gedanke wäre, im Schutz der Dunkelheit zu landen: Ich hätte sonst einen schönen Anblick geboten, wenn ich mit diesem Monster aus der Zukunft inmitten einer Horde gaffender Spaziergänger auf dem Hügel aufgetaucht wäre!

Das Dauergrün der Hügelkette verschwand und wurde wieder vom Wechsel der Jahreszeiten abgelöst. Wir reisten jetzt zurück durch das Zeitalter der Großen Bauwerke, das ich schon früher beschrieben hatte. Mit der auf dem Kopf drapierten Jacke schaute Nebogipfel mit offenkundiger Faszination nach draußen, während Brücken und Pylonen wie Nebelschwaden über die flackernde Landschaft zogen. Was mich betraf, so verspürte ich eine enorme Erleichterung, daß wir uns wieder meinem eigenen Jahrhundert näherten.

Plötzlich zischte Nebogipfel — es war ein merkwürdiges, katzenhaftes Geräusch — und preßte sich enger in das Innere der Maschine. Mit großen, starren Augen blickte er nach vorne.

Ich wandte mich von ihm ab und registrierte, daß die außergewöhnlichen optischen Effekte, die ich auf meiner Reise in das Jahr 657208 beobachtet hatte, wieder auftraten. Ich hatte den Eindruck von dichten Sternenfeldern, die versuchten, durch die dünne Oberfläche der mich umgebenden Objekte zu brechen… Und hier, ein paar Yards vor der Maschine schwebend, war der Beobachter: Mein unglaublicher Begleiter. Seine Augen waren auf mich geheftet, und ich ergriff das Geländer. Ich starrte diese verzerrte Parodie eines menschlichen Gesichts und die baumelnden Tentakel an — und erneut war ich betroffen von der Ähnlichkeit mit der hoppelnden Kreatur, die ich dreißig Millionen Jahre später an diesem einsamen Strand gesehen hatte.

Es war komisch — aber meine Brille — die mir in der Dunkelheit der Morlocks so gute Dienste geleistet hatte — versagte hier, als ich diese Kreatur betrachtete. Ich sah sie nicht schärfer, als das auch mit bloßen Augen möglich gewesen wäre.

Jetzt vernahm ich ein leises Nuscheln, wie ein Wimmern. Es kam von Nebogipfel, der sich mit allen Anzeichen des Unwohlseins an seinem Platz in der Maschine zusammenkauerte.

»Du brauchst keine Angst zu haben«, meinte ich etwas unbeholfen. »Ich habe dir doch schon von meiner Begegnung mit diesem Wesen auf dem Weg zu eurem Jahrhundert erzählt. Es sieht zwar fremdartig aus, scheint aber harmlos zu sein.«

Durch sein zitterndes Wimmern sagte Nebogipfel: »Du verstehst nicht. Was wir sehen, ist unmöglich. Dein Beobachter verfügt offenbar über die Fähigkeit, zwischen den Korridoren zu wechseln — zwischen potentiellen Versionen der Historie zu kreuzen… und selbst in das Undefinierte Kontinuum einer Zeitmaschine einzudringen. Es ist einfach unmöglich!«

Und dann — so schnell, wie es aufgetreten war — verschwand das Glühen der Sterne wieder, mein Beobachter versank in der Unsichtbarkeit und die Maschine raste weiter auf ihrem Weg in die Vergangenheit dahin.

Schließlich ließ ich den Morlock in ruppigem Ton wissen: »Soviel muß dir klar sein, Nebogipfel: Ich habe nicht die Absicht, nach diesem letzten Ausflug noch einmal in die Zukunft zu reisen.«

Er umklammerte mit seinen langen Fingern eine Verstrebung der Maschine. »Ich weiß, daß ich nicht zurückkehren kann«, meinte er. »Ich wußte das schon, als ich die Maschine bestiegen hatte. Selbst wenn du vorgehabt hättest, in die Zukunft zurückzukehren…«

»Ja?«

»Durch die jetzige Rückkehr durch die Zeit wird deine Maschine eine weitere Adaption der Zukunft bewirken, und zwar in unkalkulierbarer Weise.« Er wandte sich mir zu und schaute mich durch seine Brille mit großen Augen an. »Verstehst du? Meine Zeit — meine Heimat — ist verloren —, vielleicht sogar vernichtet. Ich bin bereits zu einem Flüchtling in der Zeit geworden. Genauso wie du einer bist.«

Seine Worte ließen mich schaudern. Konnte er recht haben? Konnte ich denn die Struktur der Geschichte durch diese neue Expedition noch mehr beschädigen, nur indem ich hier saß?

Mein Entschluß, das alles wiedergutzumachen — dem destruktiven Wirken der Zeitmaschine ein Ende zu setzen — verstärkte sich in mir!

»Aber wenn du das alles schon von vornherein gewußt hattest, war es doch eine Dummheit par excellence, mir zu folgen…«

»Vielleicht.« Seine Stimme klang gedämpft, denn er verbarg den Kopf unter den Armen. »Aber niemand aus meinem Volk hatte bisher die Gelegenheit, die Dinge zu sehen, die ich schon gesehen habe — durch die Zeit zu reisen — solche Informationen zu gewinnen …«

Er verfiel in Schweigen, und meine Sympathie für ihn wuchs. Ich fragte mich, wie ich wohl reagiert haben würde, wenn sich mir für eine einzige Sekunde eine solche Gelegenheit eröffnet hätte — wie eben dem Morlock!

Die Zeiger der Chronometer liefen stetig rückwärts, und ich sah, daß wir uns meinem Jahrhundert näherten. Die Welt nahm jetzt vertrautere Züge an, mit der in ihrem angestammten Bett fließenden Themse und mit Brücken, die mir bekannt vorkamen, während sie an mir vorüberflackerten.

Ich schob die Hebel in Richtung Ruhestellung. Die Sonne wurde wieder als solche erkennbar und flog wie eine glühende Kugel über uns hinweg; und der Tag-Nacht-Rhythmus verlangsamte sich zu einem erkennbaren Flackern. Zwei der Chronometer standen bereits wieder auf Null; nur noch einige tausend Tage — bloß wenige Jahre — galt es zu überbrücken.

Ich bemerkte, daß Richmond Hill um mich herum materialisiert war, in mehr oder weniger der gleichen Form, die ich von meiner Zeit her kannte. Weil die hinderlichen Bäume durch meine Reise zu transparenten Schemen reduziert wurden, konnte ich die Wiesen um Petersham und Twickenham gut überblicken, die mit Inseln alter Bäume bestanden waren. Es war alles beruhigend vertraut — trotz der Tatsache, daß meine Geschwindigkeit durch die Zeit noch so hoch war, daß ich weder Menschen, Wild, Vieh noch andere Bewohner des Hügels, der Wiesen oder des Flusses ausmachen konnte, und das Flackern des Tag-Nacht-Rhythmus tauchte die ganze Szenerie in ein unnatürliches Glühen — dennoch, ich war fast zu Hause!

Ich schaute auf die Uhren, als der Zeiger auf der Tausenderskala gegen Null ging — ich war wieder daheim, und es bedurfte meiner ganzen Willensstärke, die Maschine nicht sofort anzuhalten, denn die Sehnsucht, in meine Zeit zurückzukehren, war schier extrem — aber ich ließ die Hebel in ihrer jetzigen Stellung und sah zu, wie die Zeiger in den negativen Skalenbereich abglitten.

Um mich herum flackerte der Hügel in den Tag-Nacht-Übergängen, wobei hier und da eine Picknickgesellschaft so lange im Gras verweilte, daß ich sie als Farbklecks wahrnehmen konnte. Schließlich, bei einem Zählerstand von sechstausendfünfhundertundsechzig Tagen vor meiner Abreise, betätigte ich die Hebel erneut.

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