Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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Natürlich wurde die Veränderung meiner Wahrnehmung aber durch nichts weniger als die Augenmuskulatur verursacht, und bei dieser Verschiebung der Perspektive war noch weit mehr als nur die Brennweite involviert.

Ich bekam — oder zumindest glaubte ich das — Einblick in die Strukturen der Natur.

Ich sah Atome: Lichtpunkte, wie kleine Sterne, die den Raum in einer mich umfassenden, endlosen Konfiguration ausfüllten — ich sah das alles so deutlich, wie ein Arzt vielleicht das Rippenmuster unter der Haut eines Patienten untersucht. Die Atome flitzten funkelnd umher; sie rotierten um ihre kleinen Achsen und wurden von einem komplexen Netzwerk aus Lichtfäden miteinander verbunden — oder so kam es mir wenigstens vor; ich realisierte, daß ich wohl irgendeiner graphischen Präsentation elektrischer, magnetischer, gravitationaler und sonstiger Kräfte beiwohnte. Es schien, als ob eine Art atomares Uhrwerk das Universum ausfüllte — und ich erkannte, daß die ganze Sache dynamisch war, wobei sich die Muster der Verknüpfungen und Atome ständig verschoben.

Die Bedeutung dieser bizarren Vision war mir sofort klar, denn hier sah ich eine Fortsetzung der Regelmäßigkeit, die ich bereits bei den Galaxien und Sternen beobachtet hatte. Ich konnte — indem ich in jeden Grashalm, jedes einzelne Atom eindrang — Bedeutung und Struktur erkennen. Die Orientierung eines jeden Atoms, die Richtung seines Spins und die Bindungen mit seinen Nachbarn hatte einen bestimmten Sinn. Es war, als ob das Universum, in seiner Gesamtheit, sich in eine Art Bibliothek verwandelt hätte, in der das kollektive Wissen dieser alten Variante der Menschheit gespeichert war; jedes Materiepartikel, bis hinunter zum letzten Strohhalm, war offensichtlich katalogisiert und nutzbar gemacht worden… Genauso, wie Nebogipfel vorhergesagt hatte!

Aber dieses Arrangement war mehr als nur eine Bibliothek — mehr als eine passive Kollektion verstaubter Daten — denn das alles vermittelte mir einen Eindruck von Lebendigkeit und Aktivität. Es war, als ob diese riesigen Materieballungen mit Bewußtsein imprägniert worden wären.

Intelligenz erfüllte dieses Universum und durchtränkte seine ganze Struktur! — Ich glaubte sehen zu können, wie Gedanken und Bewußtsein in großen Wellen über dieses Universallexikon brandeten. Der Maßstab dieser ganzen Angelegenheit erstaunte mich — ihre grenzenlose Natur überstieg mein Fassungsvermögen — im Vergleich hierzu war meine eigene Spezies auf die äußere Schale eines unbedeutenden Planeten beschränkt gewesen, die Morlocks auf ihre Sphäre; und selbst die Konstrukteure hatten nur eine Galaxie kontrolliert — ein einziges Sternen-System von vielen Millionen…

Hier jedoch war die Intelligenz unumschränkter Herrscher — eine Infinität.

Jetzt begriff ich — ich sah es nämlich selbst — die Bedeutung und den Sinn der Unendlichkeit und des ewigen Lebens.

Das Universum war unendlich alt und unendlich weit; und auch die Intelligenz war unendlich alt. Der Geist hatte sich jegliche Materie und Kräfte Untertan gemacht und einen unendlichen Betrag an Informationen gespeichert, einschließlich aller Wissenskomponenten, die man sich nur vorstellen konnte.

Der Geist war hier allwissend, allmächtig und allgegenwärtig. Die Konstrukteure hatten durch ihre kühne Reise zum Anfang der Zeit ihr Ideal verwirklicht, die Endlichkeit transzendiert und die Unendlichkeit kolonisiert.

Die Atome und Kräfte traten in den Hintergrund meiner aktuellen Aufmerksamkeit, und mein Blickfeld füllte sich erneut mit dem endlosen Licht und den Sternenkonstellationen dieses Kosmos. Der mich begleitende Beobachter war jetzt verschwunden, und ich hing allein hier, körperlos und langsam rotierend. Das Sternenlicht hüllte mich ein, tief und unendlich: ich wurde mir der Bedeutungslosigkeit der Dinge bewußt, der Kleinheit meiner Person, der Irrelevanz meiner nichtigen Sorgen. Ich begriff, daß es in einem unendlichen und ewigen Universum keinen Mittelpunkt geben kann; es kann keinen Anfang und kein Ende geben. Jedes Ereignis, jeder Punkt, ist aufgrund der Unendlichkeit des Raums, in dem sie positioniert sind, mit allen anderen identisch… In einem infiniten Universum war ich infinitesimal geworden…

Ich hatte noch nie eine poetische Ader gehabt, aber nun erinnerte ich mich an einen Vers von Shelley: wie › Leben, Leben wie eine Kuppel aus buntem Glas/ das weiße Leuchten der Ewigkeit befleckt…‹ usw. Nun, ich hatte jetzt mit dem Leben abgeschlossen; die körperliche Hülle, die seichte Illusion der Materie selbst — all das war mir genommen worden, vielleicht für immer, in diesem weißen Leuchten, von dem Shelley sprach.

Für eine Weile befand ich mich im Zustand eines ganz besonderen Friedens. Als ich zum erstenmal beobachtet hatte, wie meine Zeitmaschine die Entwicklung der Geschichte beeinflußte, war ich zu der Überzeugung gelangt, daß diese Erfindung ein Gerät des Absolut Bösen war, wegen der willkürlichen Vernichtung und Verzerrung von Historien — wegen der Eliminierung von Millionen ungeborener Seelen, die durch eine leichte Bewegung meiner Steuerhebel ausgelöscht wurden. Doch jetzt erkannte ich schließlich, daß die Zeitmaschine eben keine Historien zerstört hatte; vielmehr hatte sie welche erschaffen. Alle möglichen Historien existieren in der größeren Multiplizität und sind in einem endlosen Katalog des ›Was-Sein-Kann‹ zusammengestellt. Jede Historie, die möglich war, mit ihrem ganzen Überbau aus Verstand, Liebe und Hoffnung, existierte irgendwo in der Multiplizität.

Aber es war nicht so sehr die Realität der Multiplizität an sich, sondern vielmehr das, was sie für das Schicksal der Menschen bedeutete, die mich jetzt bewegten.

Die Menschheit — so hatte ich immer den Eindruck gehabt, seit ich zum erstenmal Darwin gelesen hatte — war in einem Konflikt gefangen gewesen: zwischen den Hoffnungen ihrer Seele, die in erhabener und grenzenloser Höhe schwebte, und den Zwängen ihrer physikalischen Natur, die letztlich ihren Untergang bedeuten konnten. Ich glaubte bei den Eloi gesehen zu haben, wie die tote Hand der Evolution — das Vermächtnis des Tiers in uns — schließlich die Träume der Menschheit zerstörte und ihre Präsenz auf der Erde zu einem kurzen, glorreichen Funken des Intellekts reduzierte.

Dieser in der menschlichen Gestalt implizite Konflikt hatte sich bei mir wohl zu einem Dilemma meines Verstandes ausgewachsen. Wenn Nebogipfel richtig damit lag, daß ich Abscheu vor der Körperlichkeit empfand — nun, dann war vielleicht meine extreme Verinnerlichung dieses Jahrmillionen währenden Konflikts die Ursache. Ich hatte in meinen Ansichten und Gesprächen immer zwischen einer Art düsterer Verzweiflung, einer Abscheu vor dem bestialischen Gefängnis unseres Geistes und einer zärtlichen, eher dummen Utopie geschwankt — einem Traum, daß eines Tages unsere Hände sauber werden würden, wie in einem Massendelirium, und daß wir dann eine Gesellschaft bilden würden, die sich auf die Prinzipien der Logik, natürlichen Gerechtigkeit und Wissenschaft gründete.

Aber jetzt hatte die Entdeckung — oder Konstruktion — und Kolonisierung dieser finalen Historie alles geändert. Hier hatte die Menschheit ihre Ursprünge und die Schwachstellen der Natürlichen Selektion überwunden; von hier aus würde es keine Rückkehr zu diesem primitiven Urmeer geben, dem wir entstiegen waren: vielmehr war die Zukunft infinit geworden, ein Aufsteigen in einen Himmel aus endlosen Historien.

Mir schien es, als ob ich endlich aus der Finsternis der evolutionären Verzweiflung in das Licht der unendlichen Weisheit eingetaucht sei.

Wiederauferstehung

Sie werden aber kaum erstaunt sein zu lesen, wenn Sie mir schon so weit gefolgt sind, daß diese Stimmung — es war eine Art elegischer Ergebenheit — nicht lange anhielt!

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