Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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Wir stiegen rasend schnell in die Höhe und schwebten dann über der Ebene einer Galaxis, einem großen Feuerrad aus Sternen, dessen verschiedene Farben sich blaß und verschwommen von dem Weiß des Hintergrundes abhoben. Doch bald schrumpfte selbst dieses gigantische System unter mir zu einer wirbelnden, leuchtenden Scheibe und zuletzt zu einem winzigen, verwaschenen Lichtfleck, der sich unter Millionen anderer verlor.

Und während dieses ganzen erstaunlichen Fluges hatte ich die dunklen, runden Schultern des Beobachters vor Augen, der vor mir durch diese Lichtflut schwebte, völlig unbeeindruckt von den Sternenkonstellationen, durch die wir reisten.

Ich dachte an die Zeit zurück, als ich dieses Wesen und seine Artgenossen zum erstenmal gesehen hatte. Meine erste Expedition in die Zeit war von der leisen Andeutung eines undeutlichen Redeflusses untermalt worden — und dann meine erste klare Wahrnehmung eines Beobachters, als ich im Licht der sterbenden Sonne weit in der Zukunft erlebt hatte, wie dieses Objekt fröhlich über den entfernten Strand hüpfte — ein fußballähnliches Wesen, von dem das Wasser glitzernd herabtropfte. Damals hatte ich es für einen Bewohner jener dem Untergang geweihten Welt gehalten — aber das war es nicht, genauso wenig wie ich. Und später hatte ich dann diese Visionen von Beobachtern gehabt — erhascht durch das grüne Glühen von Plattnerit —, die bei meiner Flucht durch die Zeit die Zeitmaschine umschwärmten.

Ich begriff jetzt, daß ich im Verlauf meiner kurzen, aber spektakulären Karriere als Zeitreisender von den Beobachtern studiert worden war.

Die Beobachter mußten in der Lage sein, nach Belieben den Linien der Imaginären Zeit zu folgen und mit der Leichtigkeit eines Dampfschiffs, das die Strömungen eines Ozeans kreuzt, zwischen den infiniten Historien der Multiplizität hin und her zu wechseln; die Beobachter hatten den von den Konstrukteuren entwickelten, vergleichsweise primitiven und explosiven Nonlinearitäten-Antrieb übernommen und weiterentwickelt.

Nun drangen wir in eine immense Leere ein — ein Loch im Raum —, die durch Fäden und Flächen abgeteilt war, Lichtbahnen, die aus Galaxien und Sternhaufen bestanden. Sogar hier, Millionen Lichtjahre vom nächsten Sternennebel entfernt, dominierte die starke Hintergrundstrahlung, und der Himmel vor mir war in helles Licht getaucht. Und hinter den unregelmäßigen Wänden dieser Höhle konnte ich eine größere Struktur ausmachen: Ich konnte sehen, daß ›mein‹ Leerraum nur einer in einem größeren Feld von Sternensystemen war. Es hatte den Anschein, als ob das Universum mit einer Art Schaum angefüllt sei, mit Blasen, die sich in einem Kessel voll leuchtender Sternenbrühe bildeten.

Ich konnte eine seltsame Regelmäßigkeit in der Struktur dieses Schaums zu erkennen. Auf einer Seite wurde mein Leerraum von einer Galaxienebene begrenzt. Diese Ebene aus so dicht gepackter Materie, daß sie das allgemeine Hintergrundglühen signifikant überstrahlte, war so markant und klar definiert — so flach und ausgedehnt —, daß ich vermutete, es könnte sich dabei nicht um ein natürliches Gebilde handeln.

Ich schaute gründlicher hin. Hier glaubte ich eine andere Ebene zu erkennen — klar und präzise definiert — und da machte ich eine Art Säule aus Licht aus, perfekt rechteckig, die sich weit durch das All zog — und dort ortete ich wieder einen Leerraum, diesmal jedoch in der Form eines sauber konturierten Zylinders…

Der Beobachter rollte jetzt vor mir, wobei seine Tentakel-Büschel in Sternenlicht getaucht und der Blick seiner großen Augen auf mich gerichtet war.

Künstlich. Das Wort drängte sich mir schier auf — der Schluß lag so nahe, daß ich eigentlich schon viel eher hätte darauf kommen müssen, wenn mich der monströse Maßstab dieses Universums nicht so beeindruckt hätte!

Diese Optimale Historie war konstruiert worden — und darauf hatte mich der Beobachter auf dieser langen Reise wohl auch hinweisen wollen.

Ich rief mir alte Hypothesen in Erinnerung, wonach ein unendliches Universum unweigerlich einem verheerenden Schwerkraftkollaps zum Opfer fallen würde — das war ein weiterer Grund, weshalb unser Kosmos logischerweise nicht unendlich sein konnte. Denn genauso, wie die Erde und die anderen Planeten aus Knoten in jener turbulenten Materiewolke um die junge Sonne entstanden waren, würde es auch in dieser größeren Galaxienballung, mit denen die Optimale Historie angefüllt war, solche Strudel geben — Strudel, die in einem gigantischen Maßstab Sterne und ganze Galaxien verschlingen würden.

Aber die Beobachter hatten die Evolution ihres Kosmos offensichtlich so im Griff, daß derartige Katastrophen ausgeschlossen waren. Ich hatte gelernt, daß Raum und Zeit selbst dynamische, beeinflußbare Entitäten sind. Die Beobachter manipulierten die Krümmungen, Verdrehungen und Verwerfungen der Raumzeit selbst, um ihr Ziel eines stabilen Kosmos zu realisieren.

Die mit ihrem uralten Wissen ausgestatteten Beobachter kultivierten dieses Universum — genauso, wie man einen Garten hegt, um ihn vor der Verwilderung zu bewahren. Und diese in das sämige kosmische Chaos gemeißelten zylindrischen, stabförmigen und flachen Galaxien waren nur der offensichtlichste Beleg für diese Kultivierung.

Natürlich dürfte diese Pflege niemals aufhören, wenn die Lebensfähigkeit dieses Universums erhalten werden sollte — und, so überlegte ich, wenn das Universum ewig währte, konnte es auch keinen Anfang haben. Dieser Gedanke beunruhigte mich kurz: denn es war ein Paradoxon, eine Kausalschleife. Die Existenz von Leben war erforderlich, um hier die Voraussetzungen für die Existenz von Leben zu schaffen…

Aber bald verdrängte ich solche konfusen Gedanken! Ich kam zu dem Schluß, daß ich in viel zu engen Bahnen dachte: ich berücksichtigte nämlich nicht die Infinität der Dinge. Weil dieses Universum unendlich alt war — und das Leben hier schon unendlich lange existierte — gab es auch keinen Beginn des Zyklus, mit dem das Leben die Bedingungen für seine eigene Existenz sicherte. Das Leben existierte hier, weil das Universum lebensfähig war; und das Universum war lebensfähig, weil hier Leben existierte, um die Bedingungen dafür zu schaffen… und so fort, eine infinite Regression, ohne Anfang — und ohne Paradoxie!

Ich empfand Heiterkeit über meine Konfusion. Es hatte ganz den Anschein, als ob es noch einige Zeit dauern würde, bis ich mir die Bedeutung der Begriffe Unendlichkeit und Ewigkeit voll erschlossen hatte!

Der Triumph des Geistes

Mein Beobachter hielt an und rotierte im Raum wie ein fleischiger Ballon. Diese großen Augen schwenkten auf mich ein, dunkel, riesig, wobei das Leuchten des lichtüberfluteten Himmels untertassengroß von den Pupillen reflektiert wurde; schließlich hatte ich den Eindruck, als ob meine Welt völlig von diesem immensen, zwingenden Blick ausgefüllt sei und alles andere ausgeblendet wurde — selbst der feurige Himmel…

Aber dann schien der Beobachter zu schmelzen. Die verstreuten, entfernten Konstellationen, die schaumige galaktische Struktur — sogar das Lodern des brennenden Himmels — ich sah nichts mehr davon — oder vielmehr interpretierte ich diese Dinge durchaus noch als Aspekte der Realität, aber eben nur am Rande. Wenn man sich vorstellt, den Blick auf eine Fensterscheibe vor sich zu fixieren — und dann bewußt die Muskulatur des Auges entspannt, sich auf die Landschaft draußen konzentriert, so daß der Schmutz an diesem Fenster aus dem Bewußtsein verschwindet — dann kann man in etwa den von mir geschilderten Effekt nacherleben.

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