Stephen Baxter - Zeitschiffe

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Eine neue Reise durch die Zeit führt den Helden aus H. G. Wells’ »Die Zeitmaschine« in Vergangenheiten und Zukünfte, die sich als alternative Zeitströme entpuppen, die er womöglich sehr erzeugt. Der Versuch, das temporale Durcheinander zu ordnen, führt ihn zum Urknall zurück und enthüllt ihm die Geheimnisse des Multiversums… Die »offizielle Fortsetzung« des SF-Klassiker ist eine sehr lange, recht zähe und wenig originelle Hetzjagd durch die Äonen, die erst in ihrem Finale einen »sense of wonder« gewinnt und ein wenig für die aufgewendete Lesezeit entschädigt.

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Ich blickte mich um. Ich strapazierte mein Gehör und versuchte, auch das kleinste Detail zu registrieren, die kleinste Veränderung in dieser leuchtenden Hülle, die mich umgab; aber — für eine Weile — war nichts außer unendlicher Stille und unerträglicher Helligkeit.

Ich war zu einem entstofflichten Fleck geworden, vermutlich unsterblich, und in diesen größten aller Räume eingebettet: ein Universum, dessen Kräfte und Partikel allesamt unter der Herrschaft des Geistes standen. Es war großartig — aber gleichzeitig auch schrecklich, unmenschlich, kalt — trotz des Loderns der infiniten Sterne — und eine tiefe Verzweiflung drückte mich nieder.

Hatte ich mich aus dem Zustand des Seins in einen Zwitter zwischen Sein und Nicht-Sein verwandelt? Nun, wenn das zutraf — ich mußte das erst noch eruieren — hatte ich noch nicht den Ewigen Frieden erreicht. Ich hatte noch immer die Seele eines Menschen, mit dem ganzen Ballast an Fragen und Tatendrang, der immer ein Teil der menschlichen Natur gewesen ist. Ich habe nicht viel Abendländisches an mir, und deswegen brach ich dieses Zwischenspiel körperloser Kontemplation auch bald ab.

Dann, nach einer unbestimmten Zeitspanne, nahm die Helligkeit des Himmels ab. An den Rändern meines Gesichtsfeldes bildete sich eine Art Dunst — eine ansatzweise Dunkelheit. Ich hatte den Eindruck, dieses Phänomen über ganze geologische Zeitalter zu betrachten, und im Verlauf dieses langen Wartens verdichtete sich der Dunst: Er engte mein Gesichtsfeld kreisförmig ein, als ob ich aus einer Höhlenöffnung hinausschauen würde. Und dann, in der Mitte dieses gespenstischen Höhlenschlundes, ortete ich eine unregelmäßige Wolke, ein Fleck vor dem kosmischen Hintergrundleuchten; ich sah eine Kollektion unregelmäßig geformter, unscharfer Walzen und Rohre, die sich wie Phantome über die Sterne legten. In einer Ecke dieses Bildes befand sich ein Zylinder aus sattem Grün.

Ich verspürte eine drängende Ungeduld. Was hatte diese Invasion von Schatten in den ewigen Tag dieser Optimalen Historie zu bedeuten?

Die mich umgebenden Höhlenkonturen wurden immer klarer; ich fragte mich, ob das vielleicht ein an die Bewußtseinsoberfläche gespülter Erinnerungssplitter aus dem Paläozän war. Und was diese verschwommene Konfiguration aus Stäben und Scheiben betraf, so gewann ich den Eindruck, daß ich dieses Arrangement schon einmal gesehen hatte: es kam mir so vertraut wie meine eigene Hand vor, und doch konnte ich es in diesem transformierten Kontext nicht identifizieren…

Und dann traf mich die Keule der Erkenntnis. Die Stangen und anderen Komponenten waren meine Zeitmaschine — die darüberliegenden Linien, die diese Konstellation entstellten, waren die Messingrohre, aus denen der untere Teil der Maschine bestand; und diese Scheiben, die von Galaxien überlagert wurden, mußten meine chronometrischen Anzeigen sein. Es war meine Originalmaschine, die ich bereits verloren glaubte, demontiert und schließlich zerstört während des deutschen Angriffs auf das London von 1938!

Diese Vision nahm rasch Gestalt an. Die Messingrohre glitzerten — ich sah, daß eine dünne Staubschicht die Gläser der chronometrischen Skalen bedeckte, deren Zeiger herumwirbelten — und ich erkannte das grüne Glühen von Plattnerit, mit dem das Quarz der Maschinerie angereichert war. Ich schaute nach unten und sah zwei dicke, dunkle Zylinder — es waren meine eigenen Beine, die in Tropenzwirn steckten! — und diese blassen, behaarten Objekte mußten meine Hände sein, die auf den Steuerhebeln der Maschine lagen. Und nun verstand ich auch die Bedeutung dieser ›Höhlenöffnung‹ um mein Gesichtsfeld. Es waren die Konturen meiner Augenhöhlen, Nase und Wangen, die in das Blickfeld hineinragten: erneut schaute ich aus der dunkelsten aller Höhlen hinaus — meinem Kopf.

Ich fühlte mich, als ob ich in meinen Körper hineingezogen würde. Ich erhielt wieder die Kontrolle über die Hände und Beine. Ich konnte die Hebel kühl und fest in der Hand spüren, und Schweiß kitzelte auf der Stirn. Es muß wohl ein wenig Ähnlichkeit mit dem Erwachen aus einer Chloroformbetäubung gehabt haben; langsam und allmählich kam ich wieder zur Besinnung. Und nun spürte ich ein Schaukeln und dieses für die Zeitreise charakteristische Gefühl des Fallens.

Der Raum um die Zeitmaschine war dunkel — ich konnte nichts von der Welt erkennen — aber die zunehmende Schleichfahrt ließ auf ein Bremsmanöver der Maschine schließen. Ich schaute mich um — und wurde mit dem Gewicht eines vollen Kopfes auf einem Halsstiel belohnt; nach dem Zustand der Körperlosigkeit hatte ich den Eindruck, ein Geschützrohr zu richten — aber es war fast nichts mehr von der Optimalen Historie zu sehen: hier ein schemenhafter Galaxienhaufen, dort ein Fragment von Sternenlicht. In diesem letzten Moment, bevor die virtuelle Verbindung ganz abriß, sah ich noch einmal das runde, feierliche Gesicht meines Beobachters mit seinen großen, nachdenklichen Augen.

Dann war es verschwunden — alles — und ich war wieder ich selbst; und ich spürte einen Anfall wilder, primitiver Freude!

Die Zeitmaschine kam zum Stillstand. Das Ding kippte um, und ich flog kopfüber durch die Luft, in pechschwarze Finsternis.

Ein donnerndes Krachen drang an meine Ohren. Ein massiver Regenguß trommelte mir mit brutaler Wucht auf den Kopf und das Tropenhemd. Binnen kurzem war ich bis auf die Haut durchnäßt: ein schönes Willkommen in der Körperlichkeit, dachte ich mir!

Ich war auf einem Stück matschigen, weichen Bodens vor der umgestürzten Maschine abgeladen worden. Es war ziemlich finster. Ich hatte den Eindruck, auf einem kleinen Rasen zu liegen, der von Büschen gesäumt war und deren Blätter unter dem Beschuß der Regentropfen tanzten. Die abprallenden Tropfen hingen als eine kleine Wolke über der Maschine und drifteten wie Rauch über den Boden. Ganz in der Nähe hörte ich das Gurgeln von Wasser, und der Regen plätscherte auf diese größere Ansammlung von Flüssigkeit.

Ich stand auf und schaute mich um. In der Nähe stand ein Gebäude, das sich nur als Silhouette gegen den schwarzgrauen Himmel abzeichnete. Jetzt bemerkte ich ein schwaches grünes Glühen, das aus einer Phiole drang, einem vielleicht sechs Zoll hohen Glaszylinder: es war eine schlichte Acht-Unzen-Flasche für medizinische Präparate. Sie hatte offensichtlich in der Maschine gesteckt und war jetzt ins Gras gefallen.

Ich griff nach der Flasche und hob sie auf. Das grünliche Glühen kam von einem Pulver, das sich in dem Glas befand: es war Plattnerit.

Jemand rief meinen Namen.

Verblüfft wandte ich mich um. Die Stimme war leise gewesen und wurde fast von dem auf das Gras prasselnden Regen verschluckt.

Eine Gestalt stand keine neun Fuß von mir entfernt: klein, fast wie ein Kind, wobei Kopf und Rücken jedoch mit langem, glattem Haar bewachsen waren, das jetzt flach an bleichem Fleisch klebte. Große, graurote Augen waren auf mich gerichtet.

»Nebogipfel?«

Und dann schloß sich ein Stromkreis in meinem verwirrten Gehirn.

Ich drehte mich um und inspizierte die klotzigen Konturen dieses Gebäudes noch einmal genauer. Da war der eiserne Balkon, dort drüben das Eßzimmer und die Küche mit einem kleinen, offenstehenden Fenster, und da waren die großen Umrisse des Laboratoriums…

Es war mein Zuhause; meine Maschine hatte mich auf dem abfallenden Rasen hinter dem Gebäude, zwischen dem Haus und der Themse, abgesetzt. Ich war wieder — nach all diesen Abenteuern! — nach Richmond zurückgekehrt.

Ein Kreis schließt sich

Und erneut — wie wir es vor so vielen Zyklen der Geschichte schon einmal getan hatten — gingen Nebogipfel und ich die Petersham Road zu meinem Haus entlang. Der Regen klatschte auf das Kopfsteinpflaster. Es war fast völlig dunkel — das einzige Licht kam im Grunde nur von dem Plattnerit, das wie eine schwache Glühlampe glomm und ein trübes Glühen auf Nebogipfels Gesicht warf.

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