Stephen Baxter - Evolution

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Evolution: краткое содержание, описание и аннотация

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Ihre Geschichte beginnt, als Dinosaurier die Erde beherrschen. Sie überstehen den gnadenlosen Kampf mit anderen Spezies um Nahrung und Territorien. Sie überleben den Einschlag eines gigantischen Asteroiden und erben eine leere Welt. Sie folgen der langsamen Bewegung der Kontinente über die Erde. Sie errichten eine planetenumspannende Zivilisation. Und sie greifen nach den Sternen…
In diesem atemberaubenden, hochspannenden Roman folgt Stephen Baxter dem Strom der menschlichen Evolution, der Millionen von Jahren in der Vergangenheit entspringt und sich weit in die Zukunft ergießt. Ein in der Literatur einzigartiges Panorama – die gesamte Geschichte der Menschheit in einem Buch.

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Also hatten die weitgehend von Menschen – und ihrem Anhang, den Ratten und Ziegen sowie dem ganzen Müll – entvölkerten Inseln wieder einen bescheidenen Aufschwung erfahren.

Joan, Lucy und noch ein paar andere, einschließlich Alyce Sigurdardottir bis zu ihrem Tod, hatten sich in den Ruinen der früheren Charles Darwin-Forschungsstation auf Santa Cruz niedergelassen. Mit der Unterstützung der verbliebenen Einheimischen hatten sie sich der Hege der Lebewesen gewidmet, die Darwin während der sich bereits anbahnenden Auslöschung derart fasziniert hatten.

Für einige Zeit hatten die Kommunikationsverbindungen noch funktioniert. Doch dann hatten die EMP-Bomben, die auf dem Höhepunkt des von vielen Parteien geführten Krieges in großer Höhe gezündet worden waren, die Ionosphäre zerstört. Und als die letzten Satelliten vom Himmel geholt worden waren, hatte das auch das Ende fürs Fernsehen und sogar für den Sprechfunk bedeutet. Joan hatte den Funk noch abgehört, solang die Geräte und die Stromversorgung funktionierten. Doch es war schon Jahre her, seit sie zuletzt etwas gehört hatte.

Es gab also nicht einmal mehr Funk. Keine Kondensstreifen am Himmel, keine Schiffe am Horizont. Es gab nach menschlichem Ermessen keine Außenwelt mehr.

Sie gewöhnten sich an die Isolation. Man musste sich immer daran erinnern, wenn etwas verschwand, dann war es auch für immer. Doch die Vorräte, die die verschwundenen Menschen zurückgelassen hatten, die Werkzeuge und Kleidung, die Batterien und Taschenlampen, das Papier und sogar Nahrungskonserven würden diese kleine Gemeinschaft aus weniger als hundert Leuten für ihr ganzes Leben und noch länger unterstützen.

Die Welt war vielleicht untergegangen – aber nicht hier. Noch nicht.

Die Menschheit war natürlich nicht verschwunden. Das Endzeit-Drama, das auf dem Planeten sich entfaltete, würde sich noch über viele Jahre, sogar Jahrzehnte hinziehen. Wenn Joan jedoch langfristige Betrachtungen anstellte, erkannte sie, dass es für die erst achtzehnjährige Lucy und deren Kinder keine Perspektive gab – nicht die geringste. Also dachte sie auch nicht weiter darüber nach. Was hätte das auch gebracht?

Zu Lucys Füßen krochen Krabben übers Gestein. Die roten Körper mit himmelblauen Stielaugen kontrastierten mit der schwarzen Oberfläche.

»Mama?«

»Ja, Liebes?«

»Hast du dich schon einmal gefragt, ob wir das Richtige für diese Kinder tun? Ich meine, was, wenn die Großeltern dieser Meeresleguane gesagt hätten: ›Nein, ihr dürft diesen Meeres-Glibber nicht fressen. Klettert wieder auf die Bäume, wo ihr hingehört.‹?«

»Du meinst, wir sollten die Kinder sich entwickeln lassen wie die Leguane?«, fragte Joan mit geschlossenen Augen.

»Ja, vielleicht.«

»Damit die Nachkommen einer Handvoll der Kinder sich anzupassen vermögen, müssen die meisten der heute Lebenden sterben. Ich befürchte, dass die Moral von uns Menschen es nicht zulässt, dass wir uns zurücklehnen und zuschauen. Wenn aber der Tag kommt, wo wir ihnen nicht mehr helfen können, muss eben Papa Darwin die Regie übernehmen.« Joan zuckte die Achseln. »Anpassen würden sie sich, das steht fest. Aber im Endergebnis hätten sie nicht mehr viel mit uns gemein. Um hier zu überleben, haben die Kormorane die Fähigkeit zum Fliegen verloren, die vielleicht schönste Gabe überhaupt. Ich frage mich, was wir wohl verlieren würden… Aber ich bin natürlich voreingenommen. Es ist eigentlich eine schöne Vorstellung, dass, wie grausam auch immer der Prozess der Evolution uns erscheint, eines Tages vielleicht etwas Neues und in irgendeiner Hinsicht auch Besseres als wir dabei herauskommt.«

Lucy zitterte trotz der Hitze. »Da kann man direkt Angst bekommen.«

Joan tippte gegen Lucys Bein. »Angst ist gut. Das beweist nämlich, dass du deine Phantasie einsetzt. Wenn ich intensiver darüber nachdenke, wer wir sind und wie wir hierher gekommen sind… bekomme ich manchmal auch Angst. Selbst jetzt.«

Lucy nahm ihre Hand. »Mutter, eins muss ich dir sagen. Deine Sicht des Lebens ist so gottlos.«

Joan zog sich etwas zurück. »Aha. Ich wusste, dieser Tag würde einmal kommen. Dann hast du also den großen Ju-Ju im Himmel entdeckt.«

Lucy fühlte sich in die Defensive gedrängt. »Du hast mich doch immer ermuntert, zu lesen. Es fällt mir eben schwer zu glauben, dass Gott nur ein anthropomorphes Konstrukt sei. Oder dass die Welt nur eine – eine riesige Maschine sei, in der wir nur winzige Rädchen sind.«

»Vielleicht gibt es noch Platz für einen Gott. Doch welche Art von Gott würde die ganze Zeit eingreifen? Und ist die Geschichte nicht so schon schön genug?

Sieh es doch einmal so. Denk an deine Großmütter. Du hast viele Vorfahren in jeder Generation, aber nur eine Großmutter mütterlicherseits. Also gibt es eine molekulare Kette des Erbes, die von jedem von uns in die tiefste Vergangenheit zurückreicht. Du hast zehn Millionen Großmütter, Lucy. Zehn Millionen, seit dieser Komet die Dinosaurier ausgelöscht und den ersten rattenartigen Primaten eine Chance gegeben hat. Stell dir vor, sie wären alle nebeneinander aufgereiht, deine Großmutter neben ihrer Mutter und die wiederum neben ihrer…

Anfangs hätten sie natürlich menschliche Gesichter.« Unter diesen Gesichtern wären die Schüler von Mutter gewesen, die Vorfahren der afrikanischen Population, von der Joan abstammte. Und wenn Lucy die Linie ihres europäischen Vaters zurückverfolgt hätte, dann hätte sie unter den sich verformenden Gesichtern Juna von Cata Huuk gesehen und etwas tiefer Jahna, das Mädchen, das dem letzten Neandertaler begegnet war, die ja auch von Mutters Gruppe abstammten. »Doch dann traten von einer Generation zur andern unmerkliche Veränderungen auf«, sagte Joan. »Allmählich verloren die Augen das Licht des Verstehens. Es gab Implosionen: eine abflachende Stirn, einen schrumpfenden Körper, ein affenartiges Gesicht und zuletzt die große anatomische Rückentwicklung zu den großäugigen Kreaturen, die auf den Bäumen lebten – und das Schrumpfen setzte sich immer weiter fort, die Augen wurden immer größer und die Gehirne immer primitiver…« Der letzte gemeinsame Vorfahr von Menschen und einer anderen hominiden Spezies, den Neandertalern, befand sich eine Viertelmillion Jahre in der Vergangenheit. Dann setzte die schimmernde Linie sich weiter nach unten fort, über Weit und ihre ästhetischen aufrecht gehenden Leute, dann über die Pithecinen und zurück in Capos Wald und noch tiefer, viel tiefer bis hin zu Purga, die im Licht eines Kometen an schlafenden Dinosauriern vorbeigehuscht war. »Und doch«, sagte Joan Useb, »war jedes dieser zehn Millionen Tiere, von denen fast keins ein Bewusstsein hatte und die aneinandergereiht sind wie Einzelbilder auf einer Filmrolle, dein Vorfahr. Aber du bist keinem von ihnen begegnet, Lucy, und du wirst auch keinem begegnen. Nicht einmal meiner eigenen Mutter, deiner Großmutter. Weil sie nämlich alle verschwunden sind: alle verschwunden, tot, in der Erde vereint. ›Reglos und kraftlos verharrt sie nun / Sie hört und sieht nichts mehr / Umgewälzt im täglichen Lauf der Welt / Mit Felsen, und Steinen, und Bäumen.‹«

»Wordsworth, richtig? Auch so ein Toter«, sagte Lucy trocken.

»Die Welt ist leider voller Toter. Jedenfalls ist das unsere Geschichte. Und während ich ein bescheidenes Verständnis des großen Mechanismus erlangte, der uns alle erschaffen hat, glaube ich auch das Übersinnliche geschaut zu haben. Das ist Gott genug für mich.« Joan seufzte. »Natürlich wirst du das alles für dich selbst herausfinden müssen – was natürlich am meisten Spaß macht.«

»Mama, bist du glücklich?«

Joan runzelte irritiert die Stirn. »Das hast du mich noch nie gefragt.«

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