Stephen Baxter - Evolution

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Ihre Geschichte beginnt, als Dinosaurier die Erde beherrschen. Sie überstehen den gnadenlosen Kampf mit anderen Spezies um Nahrung und Territorien. Sie überleben den Einschlag eines gigantischen Asteroiden und erben eine leere Welt. Sie folgen der langsamen Bewegung der Kontinente über die Erde. Sie errichten eine planetenumspannende Zivilisation. Und sie greifen nach den Sternen…
In diesem atemberaubenden, hochspannenden Roman folgt Stephen Baxter dem Strom der menschlichen Evolution, der Millionen von Jahren in der Vergangenheit entspringt und sich weit in die Zukunft ergießt. Ein in der Literatur einzigartiges Panorama – die gesamte Geschichte der Menschheit in einem Buch.

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Ultima sah die Galaxis aus einer Perspektive, die einem Logenplatz gleichkam. Die großen, mit stecknadelkopfgroßen saphirblauen Jungsternen und rubinroten Nebeln verzierten Spiralarme umspannten den Himmel wie helle Korridore. In der Mitte der Scheibe war der galaktische Kern, eine wie Eidotter anmutende Ausbuchtung aus gelb-orangen Sternen. Das Licht hatte fünfundzwanzigtausend Jahre gebraucht, um vom überfüllten Kern hierher zur Erde zu reisen.

Zu Zeiten des Menschen war die Sonne in den Körper der großen flachen Scheibe eingebettet gewesen, sodass man die Galaxis im Profil gesehen hatte; ihre flammende Glorie war von den Staubwolken verschleiert worden, von denen die Scheibe übersät war. Doch nun war die Sonne auf ihrem langsamen Orbit um den Kern aus der Ebene der Galaxis hinausgewandert. Verglichen mit den paar tausend Lampen, die den Himmel der Menschen markiert hatten, war dies wie ein Blick auf die Lichter einer ausgedehnten Stadt.

Ultima wollte schier verzagen.

Ein heller Haken erschien am Himmel. Das war natürlich der Mond, der sich in dieser Nacht als Halbmond darstellte. Das gütige Antlitz, das lang vor der Geburt des Menschen schon auf die Erde herabgeschaut hatte, war über eine halbe Milliarde Jahre praktisch unverändert geblieben. Und doch schien diese schmale Mondsichel heller über dem neuen Superkontinent als über dem wohnlicheren Land der Vergangenheit. Denn der Mond leuchtete durch reflektiertes Sonnenlicht, und die Sonne war heller geworden.

Hätte Ultima gewusst, wo sie hinschauen musste, hätte sie vielleicht am Himmel neben der Scheibe der Galaxis eine trübe Schliere ausgemacht, die in klaren Nächten gut zu sehen war. Diese ferne Schliere war die als Andromeda bekannte Galaxis mit der doppelten Größe der Milchstraße. Sie war noch immer eine Million Lichtjahre von der Milchstraße entfernt; doch in Zeiten des Menschen hatte die Entfernung das Doppelte betragen, und selbst damals war sie schon mit dem bloßen Auge zu sehen gewesen.

Andromeda und die Milchstraße steuerten auf eine Kollision zu, die in noch einmal einer halben Milliarde Jahren erfolgen würde. Die beiden großen Sternensysteme würden einander durchdringen wie sich vermischende Wolken, wobei unmittelbare Zusammenstöße zwischen Sternen eher die Ausnahme sein würden. Aber es würde eine Initialzündung für die Entstehung von Sternen erfolgen, und eine Explosion von Energie würde die Scheiben beider Galaxien mit harter Strahlung überschütten. Es würde eine bemerkenswerte, aber tödliche Lightshow stattfinden.

Doch zu diesem Zeitpunkt würde es auf der Erde nicht mehr viel geben, was von der Katastrophe noch in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Denn das Auflodern der Sonne würde bereits vorher den Untergang allen Lebens auf der Erde einleiten.

Der Morgen brach so abrupt an wie immer. Eidechsen und Insekten verschwanden schnell in den Ritzen und Spalten, wo sie den Tag verschlafen würden, um auf den Abend zu warten.

Das Baby wimmerte. Sein Pelz war zu Büscheln verklebt, und die Stelle, wo die Bauch-Wurzel angeschlossen gewesen war, schien sich entzündet zu haben. Das Kind tat weiter sein Unbehagen kund, bis Ultima etwas Lebermoos vorgekaut hatte und es ihm einflößte. Kaktus war auch unleidlich und zupfte sich Schmutz und eingetrocknete Kotreste aus dem Fell.

An diesem Morgen schien es doch keine so gute Idee mehr zu sein, sich so fern der Heimat hier im Niemandsland herumzutreiben. Doch während sie das Baby hielt, wurde Ultima sich bewusst, dass sie dem Baum fernbleiben musste – entweder das, oder sie würde das Kind verlieren. Sie klammerte sich an diese eine unumstößliche Tatsache.

Ultima und Kaktus setzten die ziellose Wanderung durch die Landschaft fort und entfernten sich immer weiter vom Steinbruch. Wie tags zuvor aßen sie das, was sie gerade fanden -Wasser fanden sie allerdings nicht –, und sie gingen den Ratten-Mäulern und anderen Gefahren aus dem Weg.

Und irgendwann nachmittags, als die Sonne sich schon wieder an den Abstieg vom Himmel begeben hatte, sah Ultima plötzlich die Sphäre wieder.

Sie hatte vergessen, dass sie überhaupt existierte. Und es kam ihr auch nicht in den Sinn, sich zu fragen, wie ein so großes Gebilde von dort, vom Steinbruch wohl hierher gekommen war.

Kaktus zeigte an der Sphäre gar kein Interesse, nachdem sie herausgefunden hatte, dass sie nicht essbar war. Sie ging missmutig weiter und zupfte sich rote Staubkörner aus dem Pelz.

Mit dem schlafenden Baby im Arm ging Ultima zur Sphäre mit der purpurschwarzen Hülle. Sie beschnüffelte sie und leckte diesmal auch daran. Wieder stieg dieser seltsame Ozon-Geruch ihr in die Nase. Sie verharrte irgendwie unschlüssig. Doch die Sphäre rührte sich nicht.

Plötzlich stieß Kaktus ein Geheul aus und trommelte auf den Boden. Ultima wirbelte herum und ging zugleich in die Hocke. Kaktus’ linkes Bein war irgendwie eingeklemmt, und Blut schoss aus dem Fuß – und Ultima hörte das Brechen von Knochen, als ob das Bein der armen Kaktus von einem großen Maul zermalmt würde.

Aber da war kein Maul zu sehen.

Kaktus wurde weder von Zähnen noch von Klauen malträtiert. Doch wie aus dem Nichts erschienen Schnitte in ihrer Brust und im Torso, aus denen Blut tropfte. Sie wehrte sich noch immer. Sie ließ die Fäuste fliegen und versuchte sogar zu beißen. Sie landete auch Treffer – Ultima hörte ein Klatschen, als die Fäuste auf Fleisch trafen und sah, wie die Luft über Kaktus sich stellenweise veilchenblau verfärbte. Und das Blut zeichnete die Konturen des Angreifers mit roten Spritzern nach. Ultima erkannte einen langen, zylindrischen Torso, Stummelbeine und ein großes, schnappendes Maul.

Kaktus verlor den Kampf. Ihre Beine und der Oberkörper gerieten unter die schimmernde Masse. Sie drehte sich zu Ultima um und streckte die Hand aus.

Ultima verspürte einen instinktiven Widerstreit. Es wäre vielleicht etwas anderes gewesen, wenn sie sich vorzustellen vermocht hätte, wie Kaktus sich fühlte und ihre Todesangst nachempfunden hätte. Jedoch war Ultima dazu nicht in der Lage; Empathie war mit der Menschheit verschwunden, wie so vieles andere auch.

Sie hatte zu lang gezögert.

Die schemenhafte Masse richtete sich auf und brach über Kaktus herein. Ein Blutschwall schoss ihr aus dem Mund.

Ultimas Schock verflog. Mit einem entsetzten Quieken drehte sie sich um und drückte das Kind an die Brust. Mit den Füßen und der freien Hand stob sie über den staubigen Grund. Sie rannte immer weiter, bis sie einen erodierten roten Felsvorsprung erreichte.

Sie warf sich auf den Boden und schaute zurück. Kaktus rührte sich nicht mehr. Ultima sah nichts mehr von dem riesigen transparenten Ding, das sie getötet hatte. Dafür waren wie aus dem Nichts neue Kreaturen aufgetaucht. Sie sahen aus wie Frösche mit breiten Leibern, lederartiger Amphibienhaut, mit Klauen besetzten Zehen-Füßen und großen Mäulern mit nadelspitzen Zähnen zum Reißen und Stechen. Einer hatte bereits Kaktus’ Brust geöffnet und labte sich an den noch immer warmen inneren Organen.

Der unsichtbare Räuber hatte seine Arbeit erledigt. Er lag erschöpft in einer Lache von Kaktus’ Blut. Er war sogar zu schlapp zum Fressen und ließ sich von seinen gierigen Sprösslingen füttern. Man sah, wie das Fleisch von den Zähnen zerkleinert und durch den Schlund in den Magen transportiert wurde, wo es durch Verdauungsprozesse absorbiert und umgewandelt wurde.

In einer leeren und verwitterten Welt war die fehlende Deckung fatal. In einer Landschaft so flach wie ein Bügelbrett vermochte man einfach keinen tonnenschweren Salamander zu verstecken, selbst wenn man ihm einen roten Anstrich verpasst hätte wie das Gestein. Deshalb waren die meisten großen Tiere im Wettbewerb mit ihren kleineren Verwandten unterlegen und bald verschwunden.

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