Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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Akiko sah sie verdutzt an, bis sie sich wieder erinnerte.Aber natürlich. Wie soll sie von dem Würger wissen und davon, daß er versucht hat, mich umzubringen. Das weiß ja niemand. Deswegen bin ich ja in Sicherheit. Er kann mich überhaupt nicht finden.

Sie ging weiter zu ihrem Frühstückslokal. Vor diesem befand sich ein Zeitungskiosk. Und Akiko blieb wie angewurzelt stehen und hielt sich vor Schreck die Hand vor den Mund. Auf der Titelseite eines der Blätter sah ihr das eigene große Foto entgegen, und darunter stand eine dicke Schlagzeile:

UNBEKANNTE TATZEUGIN LEBT!

OPFER ENTKOMMT WÜRGER!

6. KAPITEL

Akiko Kanomori war in heller Panik. Sie starrte ungläubig auf ihr eigenes Foto in der Zeitung. Jetzt erfuhr der Unbekannte, wer sie war und kam und holte sie sich erneut! Sie fühlte sich wie nackt, und als starrten sie alle an, die vorbeikamen. Der Appetit auf ein herzhaftes Frühstück war ihr schlagartig vergangen. Sie drehte sich um und rannte zurück in ihre Wohnung, verschloß wieder Fenster und Türen und saß zitternd auf der Couch.Was soll ich nur anfangen? dachte sie.

Scotland Yard. Auch Sergeant Sekio Yamada sah die Morgenzeitung mit dem Foto Akikos groß vorne darauf. Er konnte es kaum glauben.

Dieser Reporter, dieser Billy Cash! Umbringen hätte er den Kerl können, ohne mit der Wimper zu zucken! Wider besseres Wissen hatte der Mann Akiko Kanomori in erneute Lebensgefahr gebracht!

Das Telefon klingelte. „Sie sollen sofort zu Inspector West kommen."

Inspector West war außer sich. Vor ihm lag dieselbe Morgenzeitung. Er blickte auf, als Sekio Yamada eintrat.

„Was hat das zu bedeuten?" fuhr er ihn sogleich an. „Wie kommt dieses Foto der Zeugin in die Zeitung?"

„Das tut mir leid, Sir", sagte Yamada. „Es ist sehr schwierig, die Presse unter Kontrolle zu halten."

„Wissen sie auch ihren Namen?"

„Nein, Sir, das konnte ich zumindest verhindern. Sie. wissen weder, wer sie ist noch wo sie wohnt."

„Dann sorgen Sie wenigstens dafür, daß dies so bleibt!" knurrte ihn der Inspector an. „Schließlich ist sie die einzige Spur, die wir zu dem Killer haben." Und dann sagte er noch leicht sarkastisch hinterdrein: „Mit Ausnahme Ihrer Tomate natürlich."

Yamada bekam einen roten Kopf, aber er beherrschte sich und sagte nur: „Jawohl, Sir."

„Kümmern Sie sich mal lieber um sie. Wenn sie die Zeitung gesehen hat, steht sie vermutlich vor dem Nervenzusammenbruch." „Ich fahre sofort zu ihr, Sir."

Nach, fünf Minuten war er auf dem Weg zu Akikos Wohnung. Als es an der Wohnungstür klingelte, war Akiko vor Angst ganz starr.Steht vielleicht dieser Killer schon draußen vor der Tür? zuckte es ihr durch den Kopf.Mit seinem Würgestrick in der Hand?

Es klingelte noch einmal. Sie ging schließlich zur Tür. „Wer ist da?" „Sergeant Yamada."

Sie erkannte seine Stimme und war sogleich ungeheuer erleichtert. Sie schloß auf und öffnete. Yamada sah noch die letzten Spuren der Panik in ihrem Gesicht. „Darf ich hereinkommen?" „Aber bitte, treten Sie ein."

Er kam herein und sah sich um. Ihre Wohnung gefiel. ihm. Sehr hübsch und sauber. Genau die Wohnung, die er sich als die ihre vorgestellt hatte. „Nehmen Sie doch Platz, bitte."

„Ich habe die Zeitung schon gesehen", sagte er. „Sie sicher auch. Ich entschuldige mich." „Sie können ja nichts dafür."

„In gewisser Weise schon, Ich hätte diesen Reporter lieber festnehmen lassen sollen."

„Ich habe große Angst, ehrlich gesagt, daß der Würger noch einmal kommt und mich endgültig umbringen will."

„Sie brauchen keine Angst zu haben, wirklich nicht. Erstens weiß er Ihren Namen nicht und zweitens nicht, wo Sie wohnen. Das Beste von allem ist sowieso, daß wir glauben, wir wissen, wie wir ihn fangen können."

Ihr Gesicht hellte sich auf. „Tatsächlich?"

„Ja. Wir haben herausgefunden, wie er seine Opfer findet. Sie kennen ja den Mayfair-Markt, wo Sie einkauften."

„Ja."

„Dort hat er Sie angesprochen, nicht wahr?"

„Ja", sagte Akiko nachdenklich. „Es regnete, und er hatte einen Schirm und bot mir an, mich darunter nach Hause zu begleiten."

„Genau das ist seine Methode. Wenn es regnet, geht er dorthin und sucht sich Frauen aus, die keinen Regenschirm haben, bietet sich als Begleitung nach Hause an und erwürgt sie auf dem Weg."

Wieder erschauderte Akiko unwillkürlich. „Es war entsetzlich."

„Wir fangen ihn", versicherte Yamada. „Aber wenn wir ihn haben, müßten Sie ihn identifizieren."

„Selbstverständlich", nickte Akiko. „Ich könnte sogar seinen Kopf machen." „Wie bitte?"

„Ich kann seinen Kopf in Ton modellieren. Ich bin Bildhauerin, wissen Sie."

„Tatsächlich?" rief Sekio Yamada, der diesen Glücksfall kaum fassen konnte.

„Ja", nickte Akiko zur Bestätigung. „Das ist mein Beruf. Kommen Sie, ich zeige Ihnen mein Atelier." Sie standen auf, und Akiko führte ihn nach nebenan. Dort kam Sekio Yamada gar nicht mehr aus dem Staunen heraus über all die wunderbaren Statuen, die dort standen, manche in Lebensgröße, manche als Büsten von Männern und Frauen.

„Wundervoll!" rief er aus. „Vielen Dank", sagte Akiko errötend.

„Und Sie könnten also wirklich", fragte er noch einmal nach, „einen Kopf des Würgers modellieren?" „Aber gewiß doch. Den Kopf vergesse ich mein Leben lang nicht mehr."

„Und wie lange würden Sie dazu brauchen?" „Einen Tag oder zwei, länger nicht."'

„Das wäre ja großartig!" sagte Sekio Yamada. „Es würde uns ungeheuer weiterhelfen. Wir würden den Kopf fotografieren und die Bilder allen Zeitungen zustellen. Dann ist überall bekannt, wie er aussieht, und er kann sich nirgends mehr verbergen."

Akiko hörte die Erregung in seiner Stimme. „Das mache ich gerne. Ich bin schließlich höchst interessiert daran, daß er gefaßt wird."

Sekio Yamada sah sie an und dachte bei sich:Gott, ist sie hübsch. Er überlegte, ob sie wohl verheiratet sei. „Haben Sie..." forschte er vorsichtig, „... ich meine, leben Sie mit jemandem zusammen?" „Nein, ich lebe allein."

Das zu hören gefiel ihm gut. „Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen Polizeischutz verschaffen. Dann hält sich ein Polizist solange bei Ihnen auf, bis wir den Killer gefaßt haben." Akiko dachte darüber nach. Die Vorstellung, einen fremden Mann in der Wohnung zu haben, bereitete ihr Unbehagen. „Aber Sie sagten doch, daß ich nicht in wirklicher Gefahr bin, nachdem der Mörder nicht weiß, wie ich heiße und wo ich wohne?" „Ja, schon."

„Dann brauche ich doch eigentlich keinen Polizeischutz."

Er nickte. „Ganz wie Sie wollen. Aber wenn es Ihnen recht ist, komme ich von Zeit zu Zeit selbst vorbei und sehe nach dem Rechten."

„Das wäre sehr nett, ja."

Sie lächelten beide. Sekio Yamada spürte, daß er sich noch nie so zu einer Frau hingezogen gefühlt hatte wie jetzt zu Akiko Kanomori.

„Tja", sagte er verlegen, „dann will ich mal wieder los und Sie nicht länger von Ihrer Arbeit abhalten." „Ich fange sofort an mit dem Kopf", versicherte ihm Akiko. Sie sah ihm nach, als er ging, und sperrte die Tür hinter ihm wieder zu.Wenn dies vorbei ist, dachte sie mit Bedauern,sehe ich ihn vermutlich nie wieder.

Als Sekio Yamada aus Akikos Wohnung kam, sagte er zu seinem Kollegen Blake: „Sie will keinen Polizeischutz. Aber ich möchte trotzdem für ihre Sicherheit sorgen. Weisen Sie die Polizisten im Streifendienst an, sie im Auge zu behalten, speziell an regnerischen Abenden."

„Glauben Sie denn, wir fangen den Kerl?" fragte Detective Blake.

„Aber selbstverständlich", sagte Yamada. „Es geht mir auch darum, daß er nicht zuvor noch einen weiteren Mord begeht."Schon gar nicht an Akiko, fügte er im stillen dazu. Den Kopf des Würgers zu modellieren war schwieriger, als Akiko gedacht hatte. Das Problem dabei war nicht etwa, daß sie sich nicht an sein Gesicht erinnern konnte. Im Gegenteil, es hatte sich ihr nur zu gut eingeprägt.

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