Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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„Ich habe einen", bot er sich an. „Wohnen Sie in der Nähe?"

„Gar nicht weit", sagte die Frau. „Aber ich möchte Sie nicht in Anspruch nehmen!"

„Welche Richtung haben Sie?"

„Dorthin." Sie deutete.

„Na sehen Sie, ich auch", sagte Simpson. „Da können wir zusammen gehen."

„Sehr freundlich."

„Gar keine Ursache!"

Und sie gingen hinaus auf die Straße.

„Kommen Sie", sagte Alan Simpson, „ich trage Ihnen Ihre Tasche!"

„Das ist aber wirklich nicht nötig. Die kann ich schon alleine tragen."

Nie wollen sie sich von ihren eingekauften Sachen trennen. Keine.

„Wohnen Sie auch hier in der Gegend?" fragte die Frau. „Ja", log er.

„Sehr angenehme Gegend, nicht?"

Er nickte. „Ja, unbedingt. Ich wohne sehr gerne hier."

Sie kamen in eine dunkle Seitenstraße, und Simpsons Herz begann schneller zu schlagen.In ein paar Minuten weiß ich, was ich zum Abendessen bekomme. Er hatte Hunger. Morden machte ihn sehr hungrig.

„Da vorne an der Ecke müssen wir abbiegen", sagte die Frau. Sie bogen ab und gingen die Straße entlang, die noch dunkler war als die anderen. Simpson vergewisserte sich, daß niemand in Sicht war. Diesmal sollte ihm kein überraschend auftauchendes Taxi ins Handwerk pfuschen!

Er wartete bis zur Mitte des Blocks, wo es am düstersten war. Dann setzte er dazu an, hinter der Frau zurückzubleiben, um ihr die Schirmspitze in den Rücken zu stoßen, als die Frau sagte: „Schauen Sie mal, es hat aufgehört zu regnen." Er blieb verdutzt stehen und blickte hoch. Es stimmte, der Regen hatte aufgehört. Er stand da und wußte nicht, was er tun sollte. Er sah seine Szene vor sich, wie er im Regen stand und seine Mutter beobachtete, die den Fremden küßte, und wie ihm der Regen ins Gesicht peitschte und ihn bis auf die Haut durchnäßte. Und jetzt war auf einmal kein Regen mehr da. Die Frau starrte ihn an. „Ist was?"

Ich brauche den Regen, dachte Alan Simpson.Ohne Regen kann ich nicht morden. „Ist Ihnen nicht gut?"

Er zwang sich zu einem Lächeln. „Nein, nein, alles in Ordnung."

Er setzte den Schirm ab, und sie gingen weiter. Er war frustriert und wütend. Er hätte die Frau ja allein weitergehen lassen können, doch das wäre aufgefallen und hätte Verdacht erregt. Also begleitete er sie bis zu ihrer Wohnung.

„Das war wirklich sehr freundlich von Ihnen", sagte die Frau.

„Vielen, vielen Dank."

„Keine Ursache", sagte er.

Die Frau erfuhr niemals, wie nahe sie an diesem Abend dem Tod gewesen war.

8. KAPITEL

Sergeant Sekio Yamada und seine Leute lagen noch bis fünf Uhr morgens im Mayfair-Markt auf der Lauer. Erst als sich auch dann der Würger nicht gezeigt hatte, beschloß Yamada, die Aktion abzubrechen.

„Ihr könnt alle nach Hause gehen", sagte er: „Er kommt nicht mehr."

Er war sehr enttäuscht. Er war sich so sicher gewesen, direkt auf der Spur des Würgers zu sein. Ich habe mich also geirrt, dachte er. Er hatte keine Ahnung, daß der Würger ihn und seine Leute gesehen und erkannt hatte und geflüchtet war. Yamada fuhr nach Hause und schlief sich erst einmal richtig aus, was er dringend nötig hatte. Er träumte von Akiko. Daß sie verheiratet waren und in einer schönen Wohnung lebten. Als er aufwachte, lächelte er noch immer selig. Er rasierte sich, duschte und zog sich an. Er überlegte, wie weit Akiko wohl mit dem modellierten Kopf des Würgers war. Er rief sie an, und sie erkannte seine Stimme sofort. „Hier ist Sergeant Yamada."

„Ja, ich weiß", sagte sie. Es gefiel ihm, daß sie ihn bereits an der Stimme erkannte. Er erkundigte sich, wie weit sie war. „Es ist nicht so leicht, wie ich gedacht hatte", sagte Akiko. Es war nicht leicht für sie, zuzugeben, was mit ihr geschehen war. Der Kopf des Würgers war wie etwas Böses. Jedesmal, wenn sie daran weiterarbeiten wollte, schien er lebendig zu werden. Als sie seine Augen formte, schienen sie sie anzustarren. Als sie seine Lippen modellierte, schienen sie sich abschätzig zu kräuseln. Sie hatte das Gesicht nun schon mehrmals angefangen, aber jedesmal hatte sie dieses Angstgefühl gepackt, und sie hatte das Gesicht sofort wieder zerstört.

Jetzt sagte sie am Telefon nur: „Ich habe ein wenig Schwierigkeiten damit."

„Das tut mir leid zu hören", sagte Sekio. Er hatte darauf gezählt, daß sie ihm das Gesicht des Würgers verfertigte. „Aber keine Sorge", sagte Akiko, „ich kriege ihn schon fertig. Es dauert lediglich ein wenig länger, als ich dachte. Vielleicht bin ich bis morgen soweit."

„Also gut", sagte Sekio Yamada. „Dann komme ich morgen mal vorbei und sehe nach, wie es steht?" „Ja, tun Sie das."

Als Akiko den Hörer auflegte, dachte sie:Ich mag ihn wirklich sehr. Ob ich ihn wohl, wenn dies alles vorbei ist, auch noch wiedersehe?

Sie hoffte es sehr. Sie ging in ihr Atelier und stand mit dem Klumpen Ton in der Hand, mit dem sie weiter an seinem Gesicht arbeiten wollte, nachdenklich vor dem Kopf des Würgers von London. Sie begann zu modellieren. Aber wieder kam sie nicht voran. Ich schaffe es einfach nicht. Jedenfalls jetzt nicht, dachte sie. Ich muß eine Weile weg. Ich brauche frische Luft. Sie ging durch die Straßen Londons und versuchte, nicht an den Würger zu denken. Sie ging bis zum Piccadilly Circus, wo die ganzen Theater waren. Riesige Neonschriften leuchteten von den Häusern und kündigten die verschiedenen Theaterproduktionen an.

Der Piccadilly Circus ist kein Zirkus, sondern ein sehr geschäftiger und belebter Platz. Akiko vertiefte sich in die Betrachtung der Menschenmenge. Die Theater waren wundervoll. Die besten der Welt, wahrscheinlich. Sie hatte Laurence Olivier auf der Bühne den Hamlet spielen sehen. Und auch Lohn Guildguld und Maurie Evans hatte sie gesehen.Die Engländer sind die besten Schauspieler der Welt, dachte sie. Schon mehrmals hatten ihr Produzenten Rollen in Filmen oder Theaterstücken angeboten. Aber sie hatte sie alle abgelehnt.

„Das solltest du aber machen", hatte ihr Vater gesagt. „Schauspieler verdienen viel Geld."

„Ich bin keine Schauspielerin", hatte sie geantwortet. „Ich bin Bildhauerin."

„Du solltest aber lieber Schauspieler in werden."

„Das finde ich nicht", hatte sie gesagt. „Meiner Meinung nach muß man zur Schauspielerin geboren sein."

„Unsinn!" Doch Akiko glaubte wirklich daran, daß man mit einem bestimmten Talent geboren sein mußte, um Schauspielerin oder Autorin oder Bildhauerin zu werden. Das war eine Gottesgabe. Sie war dankbar für ihr spezielles Talent.

Ihre Liebe war das Formen von Skulpturen.

Es war schon einige Zeit her, seit sie zuletzt in der Kunstgalerie gewesen war, welche ihre Arbeiten verkaufte. Sie beschloß, hinzugehen und sich umzusehen. Der Inhaber, Mr. Yohiro, war ein kleiner, hagerer Mann mit hektischen Bewegungen. Er erinnerte Akiko an einen Vogel.

„Gut, daß Sie kommen!" sagte er. „Ihre Sachen verkaufen sich prächtig. Die Nachfrage ist groß."

."Das freut mich zu hören", sagte Akiko.

„Können wir in zwei Wochen eine neue Ausstellung machen?"

„Ja", antwortete Akiko.

Sie erwähnte nicht, daß sie an dem Kopf des Würgers arbeitete; Mr. Yohiro klatschte erfreut in die Hände.

„Großartig. Meine Kunden werden sehr zufrieden sein. Und vergessen Sie ja nicht, daß die Venusstatue dabei ist."

„Ja, ich weiß schon."Aber ich muß erst den Würgerkopf fertig haben, dachte sie im stillen. Dann erst kann ich die anderen Arbeiten in Angriff nehmen, die ich noch vorhabe.

Mr. Yohiro lud sie zum Essen ein.

Sie gingen in ein kleines Lokal in der Nähe, ein Pub. Akiko mochte die Londoner Pubs. Das Essen dort war zwar einfach, aber gut, und die Leute waren sehr freundlich. Viele hatten Dartscheiben, auf die die Gäste Pfeile warfen. Ein paarmal hatte Akiko selbst mitgespielt und gefunden, daß sie ganz gut in Darts war.

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