Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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Als sie bestellt hatten, sagte Mr. Yohiro: „Ich bin wirklich stolz auf Sie. Ich wußte vom ersten Augenblick an, daß Sie talentiert sind und großen Erfolg haben würden. Und Sie haben mich nicht enttäuscht."

„Danke", sagte Akiko. „Ich liebe meine Arbeit. Wenn ich nicht müde würde und ab und zu auch mal schlafen müßte, würde ich Tag und Nacht arbeiten." Sie lächelte. „Es klingt vielleicht etwas arrogant, aber ein wenig ist es, als spielte man Gott, wenn man Ton formt und so zum Leben erweckt." Natürlich hatte Akiko, als sie dies sagte, keine Ahnung, daß auch Alan Simpson sich wie Gott fühlte, weil er Menschen das Leben nehmen konnte.

„Ihre Ausstellung in zwei Wochen wird meine erfolgreichste überhaupt werden", sagte der Galeriebesitzer, „doch dann werde ich Sie vermutlich bald an eine bedeutendere Galerie verlieren."

„Aber nein", widersprach ihm Akiko lebhaft. „Sie waren der erste, der sich meiner angenommen hat, bei Ihnen bleibe ich. Loyalität zählt im Leben."

„Ich will mich ja nicht in Ihr Privatleben mischen, aber ich bin trotzdem neugierig. Sie sind so eine hübsche junge Frau, aber immer allein, sooft ich Sie sehe. Haben Sie denn keinen Freund?"

Akiko schüttelte den Kopf. „Nein. Ich bin zwar mit mehreren Männern ausgegangen, aber keiner hat mich wirklich interessiert." Doch noch während sie dies sagte, dachte sie:

Außer Sekio Yamada. Ich möchte wissen, ob er eine Freundin hat. Hoffentlich nicht.

Zu Mr. Yohiro sagte sie: „Eines Tages möchte ich heiraten und Kinder haben, aber nur zu heiraten, um verheiratet zu sein, ist nicht das Richtige. Man sollte sich schon zuvor der gegenseitigen Liebe sicher sein."

Mr. Yohiro nickte.. „Ganz meine Ansicht. Ich bin mit meiner Frau seit dreißig Jahren verheiratet, und wir führen immer noch eine glückliche Ehe."

So plauderten sie und sprachen über Kunst und verschiedene Maler, die in der Galerie vertreten waren, aber den Würger erwähnte Mr. Yohiro mit keinem Wort. Akiko wurde klar, daß er offensichtlich ihr Foto in den Zeitungen nicht gesehen hatte. Denn sonst hätte er sich doch zweifellos nach der Sache erkundigt. Sie beschloß, von sich aus nicht davon zu reden. Das alles würde sowieso bald vorüber sein. Sobald sie den Kopf des Würgers fertig modelliert und Sergeant Yamada übergeben hatte, würde der Mörder rasch gefaßt werden. „Wollen Sie noch mit in die Galerie kommen?" fragte Mr. Yohiro.

„Danke, nein", sagte Akiko. „Ich muß zurück an meine Arbeit." Zurück zum Würger. Sehr glücklich war sie darüber nicht.

„Na gut, es war nett, daß wir uns zum Essen getroffen haben, bis bald dann."

Mr. Yohiro bezahlte, und sie gingen hinaus auf die Straße. „Auf Wiedersehen." „Auf Wiedersehen."

Mr. Yohiro sah Akiko noch eine Weile nach. Er dachte:Was für ein hübsches Mädchen, und mit Talent obendrein. Als er in seine Galerie zurückkam, fiel ihm plötzlich ein, daß er etwas vergessen hatte. Er hatte ihr gar nicht erzählt, was für ein Plakat er für ihre neue Ausstellung hatte drucken lassen. Es war ein sehr schönes Plakat mit Akikos Porträt darauf und dem Text dazu:

AKIKO KANOMORI KUNSTAUSSTELLUNG 12. - 17. NOVEMBER

Ich hänge gleich einmal eines ins Schaufenster, dachte er beschwingt. Er ging in das Hinterzimmer und holte ein Plakat, trug es nach vorne und hängte es in das Galerieschaufenster. Keine fünf Minuten später kam Alan Simpson an der Galerie vorbei. Fast hätte er das Plakat übersehen, doch im letzten Moment, als er schon so gut wie vorbei war, sah er es noch aus den Augenwinkeln, und es riß ihn geradezu. Er blieb stehen. Er konnte sein Glück kaum fassen. Hier, direkt vor ihm, hing das Bild der Frau, die er suchte; der einzigen Person auf der ganzen Welt, die ihn bei der Polizei identifizieren konnte. Er grinste zufrieden. So, also Akiko Kanomori hieß sie. Und Künstlerin war sie.Ziemlich bald ist sie eine tote Künstlerin, dachte er, und betrat die Galerie, Mr. Yohiro begrüßte ihn. „Guten Tag, Sie wünschen ?" „Ich bin Zeitungsreporter", log Alan Simpson. „Und ein großer Bewunderer von Miß Kanomori,"

„O ja, das sind wir alle, Sie ist eine großartige Künstlerin." „Ganz meine Meinung. Meine Zeitung möchte ein Interview mit ihr. Sie hat doch demnächst eine Ausstellung bei Ihnen, nicht wahr?"

„Ja. Das Plakat hängt bereits im Fenster vorne." „Ach ja?" sagte Alan Simpson und tat überrascht. „Das habe ich glatt übersehen. Um so besser. Ein Interview wird dann besonders nützlich sein. Das bringt zusätzliche Publicity, nicht wahr? Wenn Sie mir vielleicht ihre Adresse geben könnten... ?"

„Ja, ich weiß nicht... Wissen Sie, Miß Kanomori ist sehr öffentlichkeitsscheu. Sie gibt üblicherweise keine Interviews." „Es nimmt wirklich nur ein paar Minuten in Anspruch", sagte Alan Simpson. „Und ich versichere Ihnen, daß es sehr rücksichtsvoll sein wird."

Der junge Mann hatte so gute Manieren. Da nickte Mr. Yohiro schließlich. „Also gut. Ihre Adresse ist 2422 Pont Street." „Verbindlichsten Dank", sagte Alan Simpson. „Ich freue mich wirklich sehr auf die Begegnung mit ihr." Er musterte Mr. Yohiro und dachte:Aus deiner Ausstellung, lieber Freund, wird wohl nichts werden. Deine Künstlerin wird bald nicht mehr leben.

9. KAPITEL

Er wartete vor dem Wohnhaus und hielt sich im Schatten, wo er nicht zu sehen war. Irgendwo in diesem Haus war die Frau, die er töten wollte. Er hatte keine Ahnung, warum die Polizei bisher noch keine Beschreibung von ihm hatte.Ich warte bis zum Abend, dachte er, und dann nehme ich sie mir vor und erledige das.

Inspector West ließ erneut Sekio Yamada rufen. „Sie sagten doch, Ihre Zeugin ist Bildhauerin und modelliert den Kopf des Würgers?" „Ja, Sir."

„Na, und wo ist er? Wieso haben wir ihn noch nicht?" Yamada zögerte etwas. „Sie arbeitet daran, Inspector."

„Aber wir brauchen ihn jetzt", sagte Inspector West. „Jeder Polizist in London muß ein Foto von ihm bekommen. Wir können es uns nicht leisten, zu warten, bis er wieder mordet!"

„Das verstehe ich vollkommen, Sir. Nur -"

„Sie sagen ihr, ich will diesen Kopf noch heute haben. Verstanden?"

„Ja, Sir."

„Meinen Sie, es macht mir Spaß, wenn selbst die Königin dauernd anruft und wissen will, wie es steht?"

„Nein, Sir." Sekio Yamada ging in sein Büro zurück, wo ihn Detective Blake erwartete.

„Was wollte der Alte denn?"

„Daß der Kopf des Würgers noch heute fertig modelliert ist und die Fahndung damit sofort anlaufen kann." „Wieso braucht sie tatsächlich so lange?" fragte Detective Blake.

„Ich weiß es auch nicht", seufzte Yamada. „Ich rufe sie mal an."

Akiko nahm schon nach dem ersten Klingeln ab. Irgendwie wußte sie, wer das nur sein konnte.

„Miß Kanomori? Hallo. Sergeant Yamada hier."

„Ja, ich weiß." Ihre Stimme war sehr warm.

„Ich will Sie ja nicht drängen", sagte Sekio Yamada, „aber besteht vielleicht die Möglichkeit, daß Sie den Kopf noch bis heute abend fertigbekommen? Inspector West ist schon sehr ungeduldig. Er will die Fahndungsfotos schnellstmöglich hinausgehen können."

Akiko hörte ihm zu, und der Mut sank ihr. Normalerweise wäre es ihr gar kein Problem gewesen, den Kopf bis zum Abend fertig zu haben. Aber dieses geheimnisvolle Böse, das in ihrem Modellierton selbst zu stecken schien, machte ihr einfach angst. Sie wollte Yamada davon nichts sagen. Es kam ihr selbst ein wenig albern vor.

„Ja", sagte sie statt dessen. „Bis heute abend bin ich fertig." „Sehr schön", sagte er, und sie hörte, wie sehr ihn diese Zusage erleichterte.

„Ich kann vorbeikommen und ihn abholen." Dann stockte er und wagte es fast nicht, weiterzusprechen, sagte es aber dann nach tiefem Atemholen doch: „Und zur Feier des Tages könnten wir vielleicht dann zusammen essen gehen...?" Akikos Herz machte einen kleinen Satz. „Das wäre sehr nett", sagte sie und versuchte, nicht zu zeigen, wie sehr sie sich tatsächlich darüber freute.

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