Sidney Sheldon - Der Regenmörder

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Als sie den Ton zu kneten begann und die Kopfform und die ersten Gesichtszüge ausbildete, durchlebte sie ihren Alptraum ein zweites Mal. An jedes einzelne Wort von ihm erinnerte sie sich in aller Deutlichkeit. „Oh, das regnet aber stark, was?" „Ja, ja."

„Haben Sie einen Wagen da?" „Nein."

„Da haben Sie aber Pech. Ich habe wenigstens einen Regenschirm. Wohnen Sie hier in der Nähe ?" „Ein paar Häuserblocks von hier... "

Und wieder erschauderte sie in Erinnerung daran, als ihr erneut klar wurde, wie knapp sie dem Tod entgangen war. Der Würger mußte gefaßt werden! Und sie würde dabei helfen. Sie machte sich energisch wieder an die Arbeit, Sekio Yamada saß wieder im Büro von Inspector West.

„Also die Zeugin ist Malerin, sagen Sie?"

„Nein, Bildhauerin. Sie macht Statuen, Figuren."

„Und sie kann den Kopf des Würgers modellieren?"

„Ja. Sie arbeitet im Augenblick bereits daran."

„Es ist Ihnen klar, daß sie sich in einer sehr gefährdeten Lage befindet? Sie ist die einzige, die ihn identifizieren kann. Wenn er herausfindet, wer sie ist und wo sie wohnt, versucht er zweifellos, sie noch einmal umzubringen, und diesmal endgültig, Wir steilen sie lieber unter Polizeischutz,"

„Habe ich ihr schon angeboten", sagte Yamada. „Aber sie will nicht. Ich habe trotzdem veranlaßt, daß die Polizeistreifen von Zeit zu Zeit nachsehen, ob alles in Ordnung ist bei ihr.

Außerdem habe ich die Absicht, sie zu drängen, daß sie fortgeht, die Stadt verläßt, irgendwo anders hin, bis der FaIl erledigt ist und wir den Würger gefaßt haben."

„Gar keine schlechte Idee", sagte der Inspector. „Der Wetterbericht sagt für heute abend wieder Regen an", fuhr Yamada fort. „Da kann es leicht sein, daß er wieder zuzuschlagen versucht. Ich möchte deshalb das Sonderkommando wieder im Supermarkt haben."

Inspector West nickte. „In Ordnung. Fangen Sie mir den Kerl!"

Auch Alan Simpson hatte Akikos Foto auf der ersten Seite des London Chronicle gesehen. Es war ein sehr scharfes Foto, und man konnte tatsächlich sogar die Würgemale von seinem Strick erkennen, den er ihr um den Hals geworfen und zugezogen hatte, um sie zu erdrosseln... bis dann dieses blöde Taxi daherkommen mußte, das ihn zur abrupten Flucht zwang. Sein erster Fehlschlag, sein allererster!

Selbstverständlich konnte er das Risiko nicht eingehen, daß diese Frau gegen ihn aussagte.In der Zeitung stand zwar kein Name und keine Adresse, dachte er, aber das kriege ich schon heraus. Und dann wird die Sache zu Ende gebracht. Trotzdem, er war sehr frustriert. Er war wütend auf sie, weil sie ihm entkommen war.Ich kriege sie, versprach er sich selbst. Doch im Augenblick brauchte er erst einmal dringend ein anderes Opfer. Der Wetterbericht kündigte Regen für den Abend an. Gut, da suche ich mir im Mayfair-Markt eine neue aus.

Sergeant Sekio Yamada vergewisserte sich im Mayfair-Supermarkt persönlich, ob auch alle Leute seines Sonderkommandos auf ihrem Posten waren. Einige davon standen als Verkäufer hinter den Theken, andere markierten Kunden und wanderten mit Einkaufswagen in den Gängen umher.

Draußen regnete es stark. Ein großer, hagerer Mann betrat den Supermarkt. Er hatte einen Regenschirm bei sich. Er begann herumzuschlendern und studierte die Waren auf den Regalen. Sekio Yamadas Nervosität stieg. Könnte er das sein? Er signalisierte seinen Leuten, den Mann besonders im Auge zu behalten.

Alan Simpson sah sich nach seinem nächsten Opfer um. Es waren viele Frauen da, die Lebensmittel für ihre Männer oder Freunde einkauften.Tja, eine von euch, dachte er, wird heute nicht mehr nach Hause kommen. Aber welche? Er fühlte sich bei dieser Auswahl seiner Opfer wie Gott selbst. Er entschied, welche starben und welche weiterleben durften. Es war ein großartiges Gefühl.

Eine fette Frau ohne Schirm, ungefähr Anfang fünfzig, kaufte an der Konditoreitheke einen Kuchen.

Die hat schon genug zu essen gehabt, entschied Alan Simpson bei sich. Die ist es. Er begab sich zum Eingang. Sekio Yamada ließ ihn nicht mehr aus den Augen und machte sich bereit, ihn festzunehmen.

Die fette Frau bezahlte für ihren Kuchen und ging zum Eingang. Dort blieb sie kurz stehen und sah hinaus in den Regen. „O Gott!" sagte sie laut. „So ein Wetter. Und ich habe keinen Schirm mitgenommen!"

Alan Simpson lächelte. Er trat neben sie und sagte: „Wenn ich Ihnen behilflich sein kann?" Aber in diesem Augenblick merkte er, wie ihn zwei Verkäufer hinter einer Theke fixierten. Er sah sich um und erkannte, daß noch mehr Männer da waren, die ihn mit ihren Blicken nicht losließen.Verdammt, die Polizei, dachte er.Eine Falle! Sie waren überall! Aber sie konnten doch überhaupt nicht wissen, wer er war?

Die Frau neben ihm sagte inzwischen. „Sie haben einen Regenschirm! Ich wohne gar nicht weit von hier. Wenn Sie vielleicht so nett wären -"

„Tut mir furchtbar leid", sagte Alan Simpson jedoch hastig. „Aber ich warte auf meine Frau. Guten Abend!" Und er drehte sich um und ging hinaus.

Sekio Yamada war enttäuscht. Einen Moment lang hatte er schon geglaubt, den Würger zu haben. Aber offensichtlich war es der Falsche. Er signalisierte seinen Leuten Entwarnung.

Draußen auf der Straße aber stand Alan Simpson mit heftigem Herzklopfen. Also hatten sie entdeckt, daß es der Mayfair-Supermarkt war, wo alles immer begann!Fast hätten sie mich gekriegt. Das sollte ihm nicht noch einmal passieren. Oh, weitermorden würde er natürlich. Aber künftig von einem anderen Supermarkt aus.

Doch zunächst muß ich herausfinden, wie diese Zeugin heißt, die mich identifizieren kann. Sie muß sterben.

7. KAPITEL

Sergeant Sekio Yamada hatte eine weitere Besprechung mit Inspector West.

„Leider scheint Ihre Theorie doch nicht so ganz zu stimmen", sagte West. „Der Würger ist gestern abend nicht in den Mayfair-Markt gekommen, und die Leute der Sondereinsatztruppe haben nur ihre Zeit verschwendet." Doch Yamada gab sich nicht so leicht geschlagen. „Lassen Sie mir etwas Zeit, Inspector. Ich bin ganz sicher, er taucht dort wieder auf."

„Und wer sagt Ihnen, daß er sich seine Opfer nicht auch in. anderen Supermärkten holt?"

„Nun, bisher sind alle Morde in dieser Gegend passiert. Außerdem wissen wir zuverlässig, daß er sich dort jedenfalls an seine beiden letzten Opfer heranmachte. Sie wissen besser als ich, daß sich Serienmörder immer nach einem festen Muster verhalten. Das feste Muster unseres Mannes ist genau dies." Inspector West dachte nach. „Also gut, ich gebe Ihnen noch einmal drei Tage Zeit. Wenn sich dann nichts ergeben hat, ziehe ich Sie von dem Fall ab."

Sekio wollte um keinen Preis, daß man ihm diesen Fall wegnahm. Einer der Gründe dafür war, daß er Akiko Kanomori beschützen wollte. Er dachte inzwischen praktisch pausenlos an sie.

Er hatte durchaus schon einige sehr schöne Frauen gekannt, und auf viele hatte er auch Eindruck gemacht. Einige hätten ihn sofort geheiratet, aber er hatte keine wirklich geliebt. Für ihn stand fest, daß er nur dann heiraten werde, wenn er eine Frau wirklich liebte. Die einzige, zu der er sich wirklich stark hingezogen fühlte, war nun Akiko. Er wollte sie näher kennenlernen.

Deshalb sagte er entschlossen zu Inspector West: „Ich verstehe, Inspector. Ich bin ganz sicher, wir fassen den Würger sehr schnell."

Akiko dachte ebenfalls ständig an Sekio Yamada; nicht nur, weil er ein sehr gutaussehender Mann war - solche Männer hatte sie schon viele gekannt - sondern vor allem, weil er ein sehr feinfühliger Mann zu sein schien. Er war sachlich vernünftig und fürsorglich zugleich und sichtlich intelligent. Genau das waren die Qualitäten, die Akiko bei einem Mann suchte.

Sie wollte nicht nur in ihrem eigenen Interesse, sondern auch Sekio Yamada zuliebe den Kopf des Würgers möglichst rasch zu Ende modellieren. Sie wußte, daß ihm dies sehr helfen würde. So blieb sie in ihrem Atelier und arbeitete pausenlos. So groß die seelische Belastung für sie auch war, die Gesichtszüge ihres Beinahemörders zu formen, zwang sie sich doch dazu, nicht nachzulassen. Sie hatte sein Gesicht in ihrem Gedächtnis genau vor sich.

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