Dan Brown - Sakrileg
Здесь есть возможность читать онлайн «Dan Brown - Sakrileg» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Триллер, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Sakrileg
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Sakrileg: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Sakrileg»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Sakrileg — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Sakrileg», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
» Excusez-moi, messieurs .«
Langdon wandte sich um. Er sah eine junge Dame mit langen geschmeidigen Schritten den Flur herunterkommen. Sie näherte sich ihm und Fache. Die Selbstsicherheit, mit der sie sich bewegte, hatte etwas Berückendes. Die attraktive, ungefähr dreißigjährige Frau war leger mit einem knielangen, cremefarbenen irischen Pullover und schwarzen Leggings bekleidet. Das schulterlange burgunderrote Haar, das keinen Friseur zu brauchen schien, umrahmte ein offenes, freundliches Gesicht. Ganz anders als die künstlichen Hochglanz-Blondinen an den Wänden der Studentenbuden von Harvard war diese Frau von einer gesunden, unaufdringlichen Schönheit und strahlte beträchtliches Selbstbewusstsein aus.
Zu Langdons Überraschung ging sie direkt auf ihn zu und streckte ihm höflich die Hand entgegen. »Monsieur Langdon, ich bin Sophie Neveu von der Dechiffrierabteilung des DCPJ.« Ein schwacher französischer Akzent durchwirkte ihre sonore Stimme. »Ich freue mich, Sie kennen zu lernen.«
Langdon ergriff ihre weiche, trockene Hand. Der unbestechliche Blick ihrer klaren grünen Augen hielt ihn für einen Moment gefangen.
Fache holte tief Luft, um ein Donnerwetter loszulassen, doch Sophie Neveu kam ihm zuvor.
»Capitaine, entschuldigen Sie bitte die Störung, aber … «
»Sie hätten wirklich keinen ungeeigneteren Moment wählen können«, platzte er heraus.
»Ich habe versucht, mich telefonisch anzumelden«, erklärte Sophie in höflicher Rücksichtnahme auf Langdon auf Englisch, »aber Sie hatten Ihr Mobiltelefon abgeschaltet.«
»Dafür gibt es Gründe«, sagte er gereizt. »Ich führe hier ein Gespräch mit Mr Langdon, wie Ihnen nicht entgangen sein dürfte.«
»Ich habe den Code entziffert«, entgegnete Sophie ungerührt, Langdon war wie elektrisiert. Sie hat den Code geknackt ?
Fache wusste nicht, wie er reagieren sollte.
»Ich werde Ihnen das Ergebnis gleich erläutern«, fuhr Sophie fort, »aber zuvor muss ich eine dringende Nachricht an Mr Langdon weitergeben.«
Faches Miene wurde argwöhnisch. »Eine Nachricht für Mr Langdon?«
Sophie nickte und wandte sich wieder Langdon zu. »Sie müssen sofort Verbindung mit der amerikanischen Botschaft aufnehmen. Man hat dort eine Nachricht aus den Vereinigten Staaten für Sie.«
Langdons Erregung über den geknackten Code wich Besorgnis. Eine Nachricht aus den Vereinigten Staaten? Wer konnte versucht haben, ihn zu erreichen? Nur eine Hand voll Kollegen wussten, dass er in Paris war.
»Die amerikanische Botschaft?«, sagte Fache argwöhnisch. »Wie kann man dort überhaupt wissen, dass Mr Langdon sich zurzeit hier aufhält?«
Sophie zuckte die Achseln. »Anscheinend hat die Botschaft in Mr Langdons Hotel angerufen und erfahren, dass er von einem Beamten des DCPJ abgeholt wurde.«
»Und dann hat die Botschaft die Dechiffrierabteilung des DCPJ angerufen?«, sagte Fache ungläubig.
»Nein, natürlich nicht«, sagte Sophie. »Als ich unsere Vermittlung angerufen habe, um Verbindung mit Ihnen aufzunehmen, Capitaine, lag dort die Nachricht für Mr Langdon bereits vor. Man hat mich gebeten, ihn zu informieren, wenn ich mit Ihnen spreche.«
Fache hob ratlos die Brauen. Er wollte etwas sagen, doch Sophie hatte sich bereits Langdon zugewandt.
»Das hier«, sagte sie und zog einen Zettel aus der Tasche, »ist die Nummer des Informationsservice Ihrer Botschaft. Man hat um Ihren sofortigen Rückruf gebeten.« Sie drückte Langdon den Zettel in die Hand und blickte ihn vielsagend an. »Sie sollten jetzt gleich anrufen. Ich erkläre Capitaine Fache inzwischen den Code.«
Langdon sah auf den Zettel. Eine Pariser Telefonnummer und dahinter drei weitere Zahlen – vermutlich die Nummer der Nebenstelle – waren darauf notiert. »Vielen Dank«, sagte er beunruhigt. »Wo kann ich hier telefonieren?«
Sophie griff in die Tasche, um ihr Handy hervorzuziehen, doch Fache winkte unwirsch ab. Ohne Sophie aus den Augen zu lassen, zog er sein eigenes Mobiltelefon heraus und hielt es Langdon hin. »Benutzen Sie diesen Apparat, Mr Langdon. Er verfügt über eine abhörsichere Leitung«, sagte er kalt.
Langdon begriff nicht, weshalb Fache so gereizt auf die junge Frau reagierte. Ein wenig befremdet nahm er das Handy, das Fache ihm hinhielt. Fache bat Sophie ein paar Schritte zur Seite; dann redete er leise, jedoch unüberhörbar tadelnd auf sie ein.
Langdon fand den Capitaine immer unsympathischer. Er wandte sich ab, warf einen Blick auf den Zettel und tippte die Nummer ein.
Es klingelte.
Einmal … zweimal … dreimal …
Endlich kam die Verbindung zustande.
Langdon harre damit gerechnet, dass die Vermittlung der Botschaft sich meldete, doch es war nur ein Anrufbeantworter. Seltsamerweise kannte er die Stimme. Sie gehörte Sophie Neveu.
»Bonjour, vous êtes bien chez Sophie Neveu. Je suis absente pour le moment … « *(»Guten Abend, Sie sind mit Sophie Neveu verbunden. Ich bin im Moment nicht da … )
Verwundert schaute Langdon zu Sophie hinüber. »Miss Neveu, es tut mir Leid. Ich glaube Sie haben mir … «
»Nein, nein, das ist schon die richtige Nummer«, fiel Sophie ihm ins Wort, als hätte sie mit Langdons Verwirrung gerechnet. »Die amerikanische Botschaft hat ein automatisches Mailboxsystem. Wenn Sie die Codenummer eingehen, werden Sie zu Ihrer Mailbox durchgestellt.«
Langdon sah sie ratlos an. »Aber … «
»Es sind die drei Zahlen auf dem Zettel, den ich Ihnen gegeben habe.«
Langdon öffnete den Mund, um das Versehen klarzustellen, doch die unmissverständliche Botschaft, die Sophie ihm mit einem verschwörerischen Blick ihrer grünen Augen übermittelte, ließ ihn verstummen:
Keine langen Fragen. Machen Sie schon!
Verwirrt tippte Langdon die drei zusätzlichen Zahlen auf dem Zettel ein: 454.
Sophies Ansagetext wurde unterbrochen. »Sie haben eine Nachricht«, sagte eine französische Computerstimme. 454 war offenbar Sophie Neveus Fernabfragecode.
Wie kommst du dazu, den Anrufbeantworter dieser Frau abzufragen!
Langdon hörte, wie die Kassette zurückspulte; dann lief das Band an. Wieder vernahm Langdon Sophies Stimme.
»Mr Langdon«, flüsterte sie beschwörend. »Bitte lassen Sie sich beim Abhören meiner Nachricht auf keinen Fall etwas anmerken. Hören Sie einfach nur zu. Sie sind in Gefahr. Tun Sie genau, was ich Ihnen jetzt sage … «
10. KAPITEL
Silas saß hinter dem Steuer des schwarzen Audi, den der Lehrer ihm besorgt hatte, und schaute hinaus auf das großartige Kirchengebäude von Saint-Sulpice. In den Strahlen der tief angebrachten Flutlichter ragten die beiden Türme wie zwei stämmige Wächter über dem langen Baukörper des Kirchenschiffs empor, aus dessen Seiten rechts und links schattige Reihen schlanker Strebebögen ragten wie die Rippen eine anmutigen Tieres.
Die Heiden missbrauchen ein Gotteshaus als Versteck für ihren Stein. Wieder einmal hatte die Bruderschaft einen Beweis für ihren legendären Ruf als Meister der Irreführung und des Betrugs geliefert. Silas freute sich, den Stein aufzufinden und dem Lehrer zu überreichen, damit endlich geborgen werden konnte, was die Bruderschaft den Rechtgläubigen schon so lange verweigerte.
Wie mächtig Opus Dei dann erst sein wird!
Silas parkte den Wagen am Rande des verlassenen Place Saint-Sulpice und atmete tief durch. Jetzt galt es, für die bevorstehende Aufgabe klaren Kopf zu behalten. Silas' breiter Rücken schmerzte noch von der Selbstgeißelung, die er sich zuvor abverlangt hatte – aber was war dieser Schmerz schon gegen das qualvolle Lehen, das er geführt hatte, bevor Opus Dei zu seinem Retter geworden war?
Doch die Erinnerungen lasteten auf seinem Seelenfrieden.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Sakrileg»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Sakrileg» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Sakrileg» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.