Dan Brown - Sakrileg
Здесь есть возможность читать онлайн «Dan Brown - Sakrileg» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Триллер, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Sakrileg
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:4 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 80
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Sakrileg: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Sakrileg»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Sakrileg — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Sakrileg», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Fache nickte. »Weiter.«
»Wenn Saunière wusste, wer sein Mörder war, was soll dann dieses Geschreibsel?« Langdon zeigte auf den Boden. »Ein Zahlencode? Ein lahmer Heiliger? Ein drakonischer Teufel? Was soll das? Das ist doch alles viel zu umständlich.«
Fache Legte nachdenklich die Stirn in Falten, als wäre ihm diese Idee noch gar nicht gekommen. »Da ist was dran«, räumte er ein.
»Wenn Saunière vorhatte, seinen Mörder zu nennen, müsste man in Anbetracht der Umstände doch erwarten, dass er dessen Namen niedergeschrieben hätte«, sagte Langdon.
Zum ersten Mal in dieser Nacht glitt ein Lächeln über Faches Züge – ein selbstgefälliges Lächeln. » Precisement «, sagte er. » Precisement .«
Du bist Zeuge einer Meisterleistung , ging es Leutnant Collet durch den Kopf, während er Capitaine Faches Stimme im Kopfhörer verfolgte. Der agent supérieur wusste, dass der Capitaine durch Tricks wie diese an die Spitze der französischen Strafverfolgungsbehörden gelangt war.
Was Fache fertig bringt, schafft sonst keiner.
Die Kunst des cajoler – aufs Glatteis führen – war in der modernen Verbrechensbekämpfung ziemlich verloren gegangen. Es war eine Kunst, bei der man unter hohem psychischem Druck gleichzeitig ein außerordentliches Fingerspitzengefühl an den Tag legen musste. Nur wenige besaßen die Nerven, die man für dieses Vorgehen braucht, aber Fache schien geradezu dafür geboren. Seine Selbstbeherrschung und Geduld schienen menschliche Maßstäbe zu sprengen.
Bedingungslose Entschlossenheit schien Faches einzige Gefühlsregung zu sein. In dieser Nacht schien er der Verhaftung des Täters eine große persönliche Bedeutung beizumessen. Die Einweisung seiner Beamten in ihre Aufgaben in der Stunde zuvor war ungewöhnlich knapp und klar gewesen. Ich weiß, wer Jacques Saunières Mörder ist, hatte Fache verkündet. Sie kennen Ihre Aufgaben. Und dass mir heute Nacht keiner einen Fehler macht!
Und bis jetzt war alles tadellos gelaufen.
Collet wusste bislang noch nichts von dem Beweis, der Fache zu der felsenfesten Überzeugung gebracht hatte, den Schuldigen gefunden zu haben, doch Collet würde sich hüten, den Instinkt des »Bullen« in Frage zu stellen. Manchmal schien Fache mit einer übernatürlichen Intuition gesegnet zu sein. Er lässt sich von Gott was ins Ohr flüstern, hatte ein Kollege es einmal nach einer besonders beeindruckenden Demonstration von Faches sechstem Sinn ausgedrückt. Falls es überhaupt einen Gott gab, stand Fache auf der Liste Seiner Günstlinge, musste Collet zugeben. Der Capitaine war ein eifriger Messgänger und beichtete regelmäßig; es war etwas ganz anderes als die feiertäglichen Pflichtübungen, die seine Amtskollegen der öffentlichen Meinung halber absolvierten. Als der Papst vor ein paar Jahren Paris besuchte, hatte Fache sämtliche Beziehungen spielen lassen, um die Ehre einer Audienz zu bekommen. In seinem Büro hing ein von seinen Beamten verstohlen als »päpstliche Bulle« bezeichnetes Foto dieser denkwürdigen Begegnung.
Collet betrachtete es als Ironie, dass eine der seltenen öffentlichen Stellungnahmen Faches in den letzten Jahren seine heftige Reaktion auf die ruchbar gewordenen Skandale im Hinblick auf Kindesmissbrauch in der katholischen Priesterschaft, gewesen war. »Diese Priester sollten zweimal aufgeknüpft werden«, hatte Fache erklärt, »einmal für ihr Vergehen an den unschuldigen Kindern und dann noch einmal, weil sie die katholische Kirche in Verruf gebracht haben.«
Irgendwie hatte Collet das Gefühl gehabt, dass Letzteres für Fache das weitaus größere Ärgernis war.
Collet wandte sich seinem Notebook zu, das an ein GPS-Ortungssystem anschlossen war. Collet hatte einen detaillierten Lageplan des Denon-Flügels auf dem Bildschirm, den er sich aus der Datenbank des Louvre-Sicherheitsdienstes heruntergeladen hatte. Sein Blick glitt über die Fluchten der Gänge und Galerien, bis er gefunden hatte, was er suchte.
Tief im Herzen der Grande Galerie blinkte ein winziger roter Punkt.
La marque.
Fache hielt seinen Fang heute Nacht an sehr kurzer Leine, und das zu Recht. Robert Langdon hatte sich bisher als sehr gewiefter Kunde erwiesen.
9. KAPITEL
Bezu Fache hatte sein Handy ausgeschaltet, um bei seinem Gespräch mit Langdon nicht gestört zu werden. Doch er besaß ein teures Model! mit integriertem Sprechfunk, über den er nun entgegen seinen Anordnungen angerufen wurde.
»Capitaine?«, krächzte es aus dem Apparat wie aus einem Walkie-Talkie.
Fache kam die Galle hoch. Was konnte so wichtig sein, dass Collet die surveillance cachée unterbrach, und das auch noch in diesem entscheidenden Moment der Entwicklung?
Er bedachte Langdon mit einem entschuldigenden Blick. »Einen Moment bitte«, sagte er, zog das Handy aus der Gürtel rasche und druckte den Sprechknopf.
»Oui?«
»Capitaine, un agent du Département de Cryptographie est arrive.«
Faches Ärger war wie weggeblasen. Jemand von der Dechiffrierabteilung ist gekommen ? Das konnte trotz des miserablen Timings eine gute Nachricht sein. Fache hatte Bilder des Tatorts samt Saunières geheimnisvollem Text per E-Mail an diese Abteilung geschickt. Vielleicht konnte ihm dort jemand sagen, was das alles zu bedeuten hatte. Das Eintreffen eines Codeknackers ließ vermuten, dass es gelungen war, Saunières geheimnisvolle Mitteilung zu entziffern.
»Ich bin im Moment unabkömmlich«, funkte Fache zurück. Sein tadelnder Tonfall ließ keinen Zweifel daran, dass eine solche Störung nicht mehr vorkommen durfte. »Bitten Sie den Beamten, in der Einsatzleitung zu warten, ich werde mich mit ihm unterhalten, sobald ich hier fertig bin.«
»Mit ihr«, berichtigte Collets Stimme. »Es ist Agentin Neveu.«
Faches Laune stürzte unaufhaltsam dem absoluten Nullpunkt entgegen. Sophie Neveu war eine der größten personellen Fehlentscheidungen seiner Behörde gewesen. Im Zuge der Bemühungen um die Erhöhung der Frauenquote im Polizeidienst hatte das Innenministerium die junge Pariser Kryptographin, die in England am Royal Holloway Institute studiert hatte, Fache vor zwei Jahren aufs Auge gedrückt. Nach Faches Überzeugung schwächten die andauernden Eingriffe des um Political Correctness buhlenden Ministeriums die Schlagkraft seiner Truppe. Nicht nur, dass Frauen körperlich den Anforderungen der Polizeiarbeit nicht gewachsen waren, allein schon ihre Gegenwart stellte für die mit den Ermittlungen befassten Männer eine gefährliche Ablenkung dar. Und wie Fache befürchtet hatte, erwies Sophie Neveu sich als Ablenkungsfaktor höchsten Grades.
Die Zweiunddreißigjährige besaß einen Eigensinn, der an Insubordination grenzte. Mir ihrem vehementen Eintreten für die neuen, in Großbritannien entwickelten Ansätze und Methoden ihres Fachgebiets brachte sie ihre altgedienten französischen Kollegen und Vorgesetzten immer wieder zur Verzweiflung. Aber am meisten Sorge bereitete Fache die altbekannte Tatsache, dass in einem Stall voller Männer in den besten Jahren bei Anwesenheit einer attraktiven jungen Frau die Arbeitsmoral unweigerlich in die Binsen ging.
»Capitaine, Agentin Neveu hat darauf bestanden, sofort mit Ihnen persönlich zu sprechen«, tönte es aus dem Gerät. »Ich habe versucht, sie aufzuhalten, aber sie ist bereits auf dem Weg in die Grande Galerie .«
Fache glaubte, sich verhört zu haben. »Habe ich nicht ausdrücklich gesagt … «
Einen Moment lang befürchtete Langdon, Fache hätte einen Herzanfall erlitten. Fache verstummte abrupt; seine Kinnlade blieb mitten im Satz stehen, und die Augen traten ihm aus den Höhlen. Sein Blick saugte sich an irgendetwas fest, das hinter Langdons Rücken vorzugehen schien. Bevor der sich umdrehen und nachsehen konnte, was Fache die Fassung raubte, hörte er hinter sich eine klangvolle Frauenstimme.
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Sakrileg»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Sakrileg» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Sakrileg» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.