Dan Brown - Sakrileg
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Langdon wusste nicht recht, was für Fache das vorrangige Thema war, doch er hatte das Gefühl, Fache und der berüchtigte Grieche aus der Antike wären gut miteinander ausgekommen.
»Saunière war Franzose und hat in Paris gelebt«, sagte Fache beiläufig. »Dennoch hielt er es für angebracht, die Botschaft auf … «
» … Englisch zu schreiben«, vollendete Langdon den Satz, dem aufgegangen war, worauf der Capitaine hinauswollte.
Fache nickte. » Precisement . Haben Sie eine Erklärung?«
Langdon wusste, dass Saunière perfekt Englisch sprach, aber weshalb er seine letzten Worte ausgerechnet in Englisch verfasst hatte, war ihm unerfindlich. Er zuckte die Achseln.
Fache deutete noch einmal auf das Pentagramm auf Saunières Bauch. »Das soll also nichts mit Teufelsanbetung zu tun haben. Sind Sie da immer noch sicher?«
Langdon war sich über gar nichts mehr sicher. »Der Symbolgehalt und der Text scheinen nicht zusammenzupassen. Es tut mir Leid, dass ich Ihnen nicht weiterhelfen kann.«
Fache war ein paar Schritte zurückgetreten. »Vielleicht bringt das ein bisschen mehr Klarheit«, sagte er und stellte an der UV-Lampe einen breiten Strahl ein. »Was halten Sie davon?«
Zu Langdons Erstaunen glühte um die Leiche herum ein unvollkommen gezeichneter Kreis auf. Saunière hatte sich offenbar hingelegt und einen Kreis um sich selbst gezogen, indem er den Filzschreiber mit ausgestreckten Armen um sich herum geschwungen hatte wie einen Zirkel.
Schlagartig würde Langdon die Bedeutung klar. » Die Proportionsstudie nach Vitruv !«, entfuhr es ihm. Saunière hatte eine lebensgroße Kopie von Leonardo da Vincis berühmtester Zeichnung geschaffen.
Da Vincis Proportionsstudie, die als die anatomisch genaueste Darstellung des Menschen aus jener Zeit gilt, war zu einer modernen Chiffre für den Begriff »Kultur« geworden und mittlerweile rund um den Globus auf Plakaten, Mouse-Pads und T-Shirts zu sehen. Die berühmte Zeichnung bestand aus einem Kreis, in den die Gestalt eines nackten Mannes mit weit von sich gestreckten Gliedmaßen eingezeichnet war.
Da Vinci . Langdon bebte vor Erregung. An der Klarheit von Saunières Absicht konnte kein Zweifel mehr bestehen. Im letzten Augenblick seines Lebens hatte er sich seiner Kleidung entledigt und mit seinem eigenen Körper eine Nachbildung von Leonardos »Proportionsstudie« geschaffen.
Der Kreis war das fehlende Element gewesen. Als weibliches Symbol des Beschützens hatte der um den nackten Mann gezogene Kreis der von da Vinci beabsichtigten Botschaft von der Harmonie des Männlichen und Weiblichen zum vollkommenen Ausdruck verholfen. Nun stellte sich allerdings die Frage, warum Saunière die berühmte Zeichnung Leonardos zum Vorbild genommen hatte.
»Mr Langdon«, sagte Fache, »jemand wie Sie muss wohl nicht daran erinnert werden, dass da Vinci eine Neigung zu den schwarzen Künsten besaß.«
Faches Kenntnisse über Leonardo waren für Langdon eine Überraschung. Sie lieferten die Erklärung für Faches Vermutungen hinsichtlich der Teufelsverehrung. Die Historiker, besonders christlicher Provenienz, hatten sich mit Leonardo da Vinci schon immer schwer getan. Dieses visionäre Genie war zugleich ein ausschweifender Homosexueller und Verehrer der göttlichen Ordnung der Natur gewesen, was ihn zum notorischen Sünder gegen den Gott der katholischen Kirche gemacht hatte. Zudem hatte der Künstler in seiner exzentrischen Eigenwilligkeit eine dämonische Aura verbreitet. Da Vinci hatte zum Studium der menschlichen Anatomie Leichen ausgegraben. Er hatte in einer schwer zu entziffernden Spiegelschrift ein geheimnisvolles Notizbuch geführt. Er glaubte sich im Besitz des alchemistischen Wissens, mit dem man Blei in Gold verwandeln und sogar durch die Herstellung eines Lebenselixiers Gott um den Tod betrügen konnte. Außerdem gehörten Kriegsmaschinen und Folterinstrumente von bis dahin nicht gekannter Grausamkeit zum Repertoire seiner vielfältigen Erfindungen.
Was die Menschen nicht begreifen, macht ihnen Angst , dachte Langdon.
Sogar da Vincis gewaltige Produktivität an atemberaubenden Gemälden mit religiösen Inhalten trug zur Verbreitung des gegen ihn erhobenen Vorwurfs spiritueller Heuchelei bei. Er malte Hunderte von lukrativen Auftragswerken für den Vatikan, schuf die Gemälde jedoch nicht als frommen Ausdruck seines eigenen Glaubens, sondern verstand sie als Mittel zur Finanzierung seines aufwändigen Lebensstils. Zu seinem Pech war Leonardo da Vinci überdies ein Querkopf, der oft Gefallen daran fand, unvermutet die Hand zu beißen, die ihn fütterte. In viele seiner Gemälde mit Darstellungen von Heiligen arbeitete er symbolische Bezüge ein, die seinen eigenen Überzeugungen verpflichtet und alles andere als christlich waren – und streckte damit unterschwellig der Kirche die Zunge heraus. In der National Gallery in London hatte Langdon einmal einen Vortrag gehalten mit dem Titel »Das geheime Leben Leonardos – heidnische Symbolik in der christlichen Kunst«.
»Ich verstehe Ihre Vorbehalte«, sagte Langdon nun zu Fache, »aber da Vinci hat nie die schwarze Kunst praktiziert. Er war ein ungewöhnlich spiritueller Mensch, auch wenn er sich im Dauerkonflikt mit der katholischen Kirche befand, und … « Langdon hielt inne. Ihm schoss ein gewagter Gedanke durch den Kopf. Er betrachtete die Botschaft auf dem Boden. O, Draconian devil! Oh, lame saint!
»Und weiter?«, sagte Fache auffordernd.
Langdon wog seine Worte sorgfältig ab. »Mir ist soeben durch den Kopf gegangen, dass Saunière eine Reihe der spirituellen Überzeugungen da Vincis geteilt hat, darunter auch dessen Zorn über die Unterdrückung der Vorstellung vom göttlich Weiblichen durch die Kirche. Indem er da Vincis berühmte Zeichnung nachahmte, wollte Saunière vielleicht nur die gemeinsame Besorgnis über die Dämonisierung der Göttinnen im modernen kirchlichen Religionsverständnis anklingen lassen.«
Faches Blick wurde hart. »Sie meinen, Saunière nennt die Kirche einen lahmen Heiligen und einen drakonischen Teufel?«
Langdon musste zugeben, dass der Gedanke weit hergeholt war; dennoch schien das Pentagramm ihn auf gewisse Weise zu stützen. »Ich möchte lediglich sagen, dass Monsieur Saunière sein Leben der Erforschung der Mutter- und Fruchtbarkeitsgöttinnen gewidmet hat, die von niemandem rücksichtsloser unterdrückt wurden als von der katholischen Kirche. Es ist nicht gänzlich von der Hand zu weisen, dass Saunière seinem Bedauern darüber in seiner … Abschiedsbotschaft Ausdruck verleihen wollte.«
»Bedauern?«, meinte Fache. Sein Tonfall war ablehnend geworden. »Diese Botschaft sieht für mich viel mehr nach Zorn als nach Bedauern aus. Meinen Sie nicht auch?«
Langdon war allmählich am Ende seines Geduldsfadens angelangt. »Capitaine, Sie haben mich gefragt, wie ich Saunières Tun einschätze, und das habe ich Ihnen gesagt.«
Faches Miene wurde hart. »Sie wollen mir erzählen, dass wir hier eine Anklage gegen die katholische Kirche vor uns haben?« Er schüttelte den Kopf. »Mr Langdon, ich habe in meinem Berufsleben schon viele Tote gesehen. Wenn jemand ermordet wird, schreibt er als letzte Botschaft keine verquasten spirituellen Weisheiten nieder, die sowieso keiner versteht, das können Sie mir glauben. In dieser Situation denkt man nur an eines.« Fache spie das Wort hervor: »An Rache . Meiner Meinung nach wollte Saunière uns mitteilen, wer ihn umgebracht hat.«
Langdon schaute ihn betroffen an. »Aber das ergibt doch überhaupt keinen Sinn.«
»Nein?«
»Nein!«, gab Langdon scharf zurück. Er war die ganze Sache leid. »Sie haben mir doch gesagt, dass Saunière in seinem Büro von jemand angegriffen worden ist, den er offensichtlich bereitwillig eingelassen hatte.«
»Das stimmt.«
»Man darf also davon ausgehen, dass er seinen Mörder gekannt hat.«
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