Thomas Greanias - Stadt unter dem Eis

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Stadt unter dem Eis: краткое содержание, описание и аннотация

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Während einer streng geheimen Militäroperation in der Antarktis entdecken die Amerikaner antike Ruinen unter dem Eis. Ein amerikanischer Archäologe und eine junge Wissenschaftlerin aus dem Vatikan wollen das Rätsel um die versunkene Stadt unter dem Eis lösen. Sie suchen die Ursprünge der menschlichen Zivilisation und kämpfen gegen einen unsichtbaren, lebensbedrohlichen Feind. Dr. Conrad Yeats hat nur ein Ziel: Er will das Mysterium um das sagenumwobene Atlantis enthüllen. Sein Vater, vom dem er sich seit Jahren immer mehr entfernt hatte, und Serena Serghetti, eine Frau, die er einst geliebt und dann verloren hatte, sollen ihn bei seiner Mission unterstützen. Doch unter dem Eis liegt ein weiteres Geheimnis begraben: etwas, das die gesamte Menschheit bedroht.
Die Originalausgabe
RAISING ATLANTIS
erschien 2005 bei Pocket Books, a division of Simon & Schuster, Inc. New York

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»Nein.«

Yeats seufzte. Auch ohne vorgeschichtliche Astronauten, die auch noch seinen letzten Respekt vor der etablierten Wissenschaftsszene untergruben, war es schon schwer genug, bei seiner Suche nach den Ursprüngen der menschlichen Zivilisation mit der verschütteten Zeit, mit fremden Regierungen und dusseligen Theorien fertig zu werden.

Früher war er einmal ein bahnbrechender, postmoderner Archäologe gewesen. Seine dekonstruktivistische Theorie besagte, dass die historischen Stätten nicht annähernd so wichtig waren wie das, was sie über deren Erbauer aussagten. Dieser Standpunkt stand in krassem Gegensatz zu den selbstgerechten ›Erhaltungs-Tendenzen‹ in der Archäologie, die in Conrads Augen nur eine Umschreibung für ›Tourismus‹ und die Dollars waren, die jener einbrachte. In der Presse wurde er als Einzelgänger abgestempelt, eine Quelle erbitterter Eifersucht unter seinesgleichen und den Ländern in Nahost und Südamerika, die die größten archäologischen Schätze der Welt besaßen, ein Dorn im Auge.

Eines Tages hatte er dann in der Nähe von Luxor in Ägypten Dutzende israelitische Häuser aus dem 12. Jahrhundert vor Christus freigelegt, die den ersten konkreten Beweis für den in der Bibel beschriebenen Exodus lieferten. Die offizielle Haltung der ägyptischen Regierung besagte aber nun einmal, dass ihre historischen Vorfahren zur Erbauung der Pyramiden niemals hebräische Sklaven eingesetzt hatten. Darüber hinaus habe allein die ägyptische Regierung das Recht, neue Entdeckungen an die Presse weiterzuleiten. Yeats hingegen habe sie nicht über seine Funde informiert, bevor er mit der Presse redete, womit er gegen den Vertrag verstieß, den jeder Archäologe, der in Ägypten arbeiten wollte, zu unterschreiben hatte, bevor er mit Ausgrabungsarbeiten beginnen konnte. Der Leiter der obersten Behörde für Altertümer hatte ihn ›einen faulen, beschränkten Trottel‹ genannt und für immer aus Ägypten verbannt.

Plötzlich hatte sich das Blatt gewendet, und aus Conrad dem Bilderstürmer war Conrad der Erhalter geworden, der nun internationalen Schutz für seine ›Sklavenstadt‹ einforderte. Bis Ägypten schließlich Kamerateams an die Stätte vorließ, waren die bröckelnden Grundmauern der israelitischen Siedlung jedoch bereits von Bulldozern niedergewalzt worden, um Platz für eine Militäranlage zu schaffen. Es blieb nichts, was sich noch hätte erhalten lassen, übrig – nur eine Geschichte, der niemand glaubte, und ein angeschlagener Ruf.

Jetzt war er schlechter dran denn je. Seiner Reputation verlustig. Völlig blank. In den Klauen von Mercedes und ihrer verrückten Realityshow, die der Masse, statt ihr die neuesten archäologischen Erkenntnisse näher zu bringen, bloße Unterhaltung andrehte. Er konnte nicht mehr nach Ägypten zurück, und bald würde das auch für Peru und Bolivien und eine wachsende Zahl anderer Länder gelten. Nur die endliche Entdeckung der menschlichen Urkultur, so schwierig sich das auch gestalten mochte, konnte ihn vor den vorzeitlichen Astronauten und dem Fegefeuer billiger Dokumentarfilme und noch billigerer Nummern retten.

Mercedes sah besorgt drein. »Wir werden einen ganzen Tag damit vertun, die Crew für Ihren Auftritt hier hochzubringen«, sagte sie. Sie grübelte kurz, aber dann erhellte sich ihre Miene. »Viel besser wäre da doch eine Luftaufnahme aus der Cessna mit einem Kommentar aus dem Off.«

»Das ginge wohl etwas am Sinn der Sache vorbei, Mercedes«, sagte Yeats.

Sie sah ihn fragend an. »Wie meinen Sie das?«

»Ich glaube, es wird langsam Zeit, dass wir ein heiliges Ritual vollziehen.« Er nahm ihre Hand. »Mit dem eine Offenbarung eintreten wird.«

Yeats ließ sich auf die Knie nieder und zog sie neben sich nach unten. Mercedes bekam vor Erwartung große Augen. »Machen Sie mir alles nach, und seien Sie für ein großes Geheimnis bereit!«

Mercedes lehnte sich an ihn.

»Stecken Sie Ihre Finger in den Boden.«

Langsam bohrten sie die Finger durch das heiße schwarze Vulkangeröll in den kühlen, feuchten gelben Lehm darunter.

»Steht das in Ihrem Drehbuch?«, sagte sie. »Fühlt sich gut an.«

»Reiben Sie einfach den Lehm zwischen den Fingern.«

Sie tat wie geheißen. Dann hielt sie sich einen kleinen Klumpen an die Nase und roch daran, als ob sie jederzeit mit einer kosmischen Erscheinung rechnete.

»Das wär's.«

Sie sah ihn verdutzt an.

»Begreifen Sie denn nicht?«, sagte er zu ihr. »Dieser Boden ist zu weich, als dass hier irgendwelche Flugzeuge landen könnten.« Er lächelte sie triumphierend an. »So viel zu Ihren Fantasievorstellungen von vorzeitlichen Astronauten.«

Er hätte sich denken können, dass sein einfacher wissenschaftlicher Test bei ihr nicht so gut ankommen würde. Vor Wut kniff sie die Augen zu stahlblauen Schlitzen zusammen. Eine solche Verwandlung hatte er schon einmal an ihr gesehen. Auf diese Weise hatte sie es auch beim Fernsehen so weit geschafft. Das Geld ihres Vaters war natürlich auch hilfreich gewesen.

»Sie sind wichtig für die Reihe, Conrad«, sagte sie. »Sie denken anders als andere. Und Sie haben ein wissenschaftliches Renommee. Zumindest hatten Sie das früher mal. Sie sind ein Astro-Archäologe des 21. Jahrhunderts oder was auch immer. Schmeißen Sie das nicht einfach hin. Ich will Sie weiter dabeihaben. Aber ich muss auch an die Einschaltquoten denken. Wenn Sie also nicht mitspielen, hole ich mir irgendeine dauergrinsende Berühmtheit, die ihren Part als Fernseh-Archäologe übernimmt.«

»Und das heißt?«

»Geben Sie den Irren, die unsere Sendung anschauen, das, was sie wollen.«

»Astronauten aus der Vorzeit?«

Ein heiteres Lächeln legte sich über ihr Babygesicht, und sie setzte eine einschmeichelnde, bewundernde Miene auf. Er stöhnte innerlich.

»Professor Yeats.« Sie strahlte ihn an, umarmte ihn und küsste ihn auf den Mund.

Unfähig, sich aus ihren Armen zu befreien oder Luft zu holen, ließ er sich widerwillig auf den Kuss ein und spürte, wie ihr Körper auf seinen Selbsthass reagierte. Offensichtlich traf das, was der französische Dramatiker Molière über Schriftsteller gesagt hatte, auch auf Archäologen zu. Er war hier die Prostituierte. Ursprünglich hatte er es für sich selbst getan, dann für ein paar Freunde und die Universitäten. Verflucht noch mal, warum nicht auch Geld dafür nehmen?

Plötzlich kam Wind auf, und Mercedes' Pferdeschwanz schlug ihm ins Gesicht. Ein leuchtendes Objekt aus Metall kreiste in der Luft. Er hielt die Hand vor die Augen und erkannte die Umrisse eines Black-Hawk-Militärhubschraubers, an dessen Seiten Maschinengewehre angebracht waren.

Mercedes folgte seinem Blick und runzelte die Stirn. »Was bedeutet das?«

»Ärger.«

Yeats griff hinter Mercedes und zog eine 9 mm Glock Automatik aus ihrem Rucksack.

Sie machte große Augen. »Damit haben Sie mich durch den Zoll geschickt?«

»Nein, die hab ich erst neulich in Lima gekauft.« Er zog ein geladenes Magazin aus seiner Gürteltasche und schob es in den Griff. Dann steckte er die Pistole in den Gürtel. »Überlassen Sie das Reden mir.«

Mercedes nickte sprachlos.

Der Hubschrauber setzte zur Landung an. Der Wind, den die Rotoren erzeugten, wirbelte roten Staub auf. Nach der Landung ging die Tür auf, und sechs Soldaten der U. S. Special Forces in grünen Kampfanzügen sprangen heraus und sicherten das Gebiet. Gleich darauf stieg ein schlaksiger junger Offizier in einer blauen USAF-Fliegermontur die Metalltreppe herunter und ging auf Conrad zu.

»Doktor Yeats?«, sagte der Offizier.

Yeats musterte den Offizier, der ungefähr in seinem Alter zu sein schien. Irgendwo hatte er den schlanken, lässigen Mann schon einmal gesehen. Über die linke Hand hatte dieser einen schwarzen Lederhandschuh gestreift.

»Wen interessiert das?«

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