Peter Tremayne - Tod auf dem Pilgerschiff

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Tod auf dem Pilgerschiff: краткое содержание, описание и аннотация

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Peter Tremayne ist das Pseudonym eines anerkannten Historikers, der sich auf die versunkene Kultur der Kelten spezialisiert hat.
In seinen im 7. Jahrhundert spielenden historischen Romanen löst Schwester Fidelma, eine irische Nonne von königlichem Geblüt und gleichzeitig Anwältin bei Gericht, auf kluge und selbstbewußte Art die schwierigsten Fälle.
Als Schwester Fidelma sich aufs Schiff begibt, um eine Pilgerreise nach Iberia zum Schrein des heiligen Jakobus vom Sternenfeld anzutreten, ahnt sie nicht, in welch zweifelhafte Gesellschaft sie gerät. Die Pilgergruppe, die mit ihr reist, ist alles andere als einträchtig und harmonisch. Neid, Mißgunst, Eifersucht, Verachtung und Haß herrschen unter den Nonnen und Mönchen, unter denen zu allem Unglück auch Fidel-mas Jugendliebe Cian ist. Bald gerät das Schiff in einen gefährlichen Sturm, und am Morgen danach fehlt eine der Nonnen. Ist sie von den Wellen über Bord gespült worden in jener schrecklichen Nacht, oder hat jemand nachgeholfen?
Aus dem Englischen von Friedrich Baddke
Die Originalausgabe unter dem Titel
erschien 1999 bei Headline Book Publishing, London.

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Collas Gehilfe Menma, ein junger Mann mit mürrischem Gesicht, fegte gerade den Hauptraum des Gasthauses aus, als der stämmige Wirt eintrat. Colla blickte sich anerkennend um, als er sah, daß Menma bereits die Tische abgeräumt hatte, an denen die Gäste vor ihrem Aufbruch gefrühstückt hatten.

»Hast du schon die Gästezimmer saubergemacht?« fragte Colla, ging hinüber und schenkte sich einen Krug süßen Met ein, um sich nach der Fahrt zu erfrischen.

Der Gehilfe schüttelte ärgerlich den Kopf.

»Ich habe gerade erst die Frühstückstische abgeräumt. Ach, und der Kaufmann aus Gallien hat nach dir gefragt. Er hat gesagt, er kommt bald mit ein paar Männern wieder und will mittags sein Schiff beladen.«

Colla nickte zerstreut und schlürfte seinen Met. Dann setzte er den Krug ab und seufzte resigniert.

»Dann fange ich lieber gleich mit den Zimmern an, sonst kriegen wir neue Gäste, bevor wir sie fertig haben. Sind die Pilger alle gut weggekommen?«

Menma überlegte, bevor er antwortete.

»Die Pilger? Ich glaube schon.«

»Du glaubst es nur?« neckte ihn Colla. »Du bist mir ein schöner Wirt, wenn du nicht aufpaßt, daß deine Gäste auch abreisen.«

Der junge Mann ging auf den Spott seines Herrn nicht ein.

»Na, da waren noch ein Dutzend andere Gäste, die ihr Frühstück verlangten, und ich mußte sie alle allein bedienen«, entgegnete er knurrend. Er dachte wieder nach. »Der Mönch und die Nonne, die gestern nach dem Essen ankamen - die waren schon vor Sonnenaufgang weg. Da war ich noch gar nicht auf. Sie hatten Geld hier auf dem Tisch gelassen. Du warst doch schon früh im Gange. Hast du sie fortgehen sehen?«

Colla schüttelte den Kopf.

»Mir ist nur eine Gruppe von Mönchen und Nonnen auf der Straße begegnet, und die kamen aus der Abtei und wollten zum Hafen. Ach, und kurz danach kam noch eine Nonne hinterher. Vielleicht wollten sie früh am Kai sein?« Er zuckte gleichgültig die Schultern. »Na, Hauptsache, sie bezahlen, was sie schuldig sind. Von den anderen Gästen, die wir hatten, wollte außer den beiden nur noch die junge Nonne, die so spät ankam, heute morgen zur >Ringelgans<. Du weißt doch sicher, ob sie rechtzeitig auf war und das Schiff erreicht hat?«

Menma wies das von sich.

»An die kann ich mich nicht erinnern. Aber da sie nicht hier ist, nehme ich an, daß sie entweder mitgefahren oder woanders hingegangen ist.« Er zuckte die Achseln. »Ich hab schließlich auch bloß zwei Augen und zwei Hände.«

Colla preßte verärgert die Lippen zusammen. Wäre Menma nicht der Sohn seiner Schwester, dann kriegte er jetzt tüchtig eins hinter die Ohren. Er stellte sich immer mehr als ein fauler Bursche heraus, der sich dauernd beklagte. Colla hatte den Eindruck, als hielte Menma die Arbeit im Gasthaus für unter seiner Würde.

»Na schön«, antwortete Colla und unterdrückte seinen Zorn. »Ich mache die Gästezimmer sauber. Du sagst mir Bescheid, wenn der Kaufmann aus Gallien wiederkommt.«

Er stieg die Holztreppe zu den Gästezimmern empor. Diese Räume waren gut eingerichtet, ein langer Raum, in den sich ein Dutzend Leute zu ermäßigten Preisen hineinquetschen ließen, und ein halbes Dutzend Zimmer für die, die sich einen höheren Preis leisten konnten. Der Gemeinschaftsraum war diese Nacht voll belegt gewesen, meist mit gallischen Matrosen, die zuviel gegessen und getrunken hatten und nicht mehr zu ihrem Schiff zurückrudern konnten. Von den übrigen Zimmern waren fünf vermietet, drei davon an reisende Kaufleute und eins an die Nonne, die aus irgendeinem Grunde auf die Gastfreundschaft der Abtei verzichtet hatte. Das war nicht ungewöhnlich.

Den jungen Mönch und die junge Nonne hatte Colla nicht gesehen, nur von Menma gehört, daß sie nach dem Abendessen ohne Gepäck angekommen waren. Sie hatten kein Essen mehr verlangt und eins der Einzelzimmer genommen. An den dritten Spätankömmling konnte er sich aber erinnern, die junge Nonne, die so nervös und unsicher wirkte. Sie hatte eine Weile vor dem Gasthaus herumgestanden, als warte sie noch auf jemanden, und Colla schließlich gefragt, ob sich jemand nach ihr erkundigt hätte. Den Namen, den sie ihm genannt hatte, hatte er aber vergessen. Er hatte gemeint, sie sei wohl in der Abtei besser aufgehoben, aber sie hatte darauf bestanden, ein Zimmer zu nehmen, und ihm erklärt, es sei schon zu dunkel für den steilen Weg hinauf zur Abtei und sie müsse früh auf sein und mit anderen Nonnen ein Pilgerschiff besteigen. Da nur Murchads »Ringelgans« mit der Ebbe am Morgen auslaufen wollte, hatte er angenommen, dieses Schiff sei gemeint. Er hätte Menma anweisen sollen, dafür zu sorgen, daß das Mädchen rechtzeitig geweckt würde. Der Gastwirt nahm die Sorge um das Wohl seiner Gäste sehr ernst.

Oben an der Treppe blieb Colla einen Moment stehen, als müsse er für diese Aufgabe erst Mut fassen. Er haßte das Saubermachen. Es war die schlimmste Art von Arbeit in einem Gasthaus. Colla hatte gehofft, sein Schwestersohn würde ihm einen Teil davon abnehmen, denn er selbst hatte nie geheiratet, aber der Bursche war eher eine Belastung.

Er ergriff den Besen, stieß die Tür zum Gemeinschaftsraum auf und verzog sofort das Gesicht bei dem Gestank aus schalen Weinresten, altem Schweiß und anderen Gerüchen, der sich aus dem Gewirr und Chaos der verlassenen Matratzen erhob. Er beschloß, mit der leichteren Arbeit anzufangen, und wandte sich den Einzelzimmern zu. Die machten weniger Mühe, den wüsten Gemeinschaftsraum würde er sich danach vornehmen.

Die Türen der Zimmer standen alle offen, mit Ausnahme des letzten. In diesem Zimmer hatte er die spät angekommene junge Frau untergebracht. Colla traute sich eine gute Menschenkenntnis zu. Er vermutete, die junge Frau sei sehr eigen und habe ihr Zimmer aufgeräumt und die Tür geschlossen, bevor sie wegging. Er lächelte zufrieden über seinen Scharfblick und versprach sich im stillen einen Schluck Met, wenn er recht behielte. Dieses Spiel trieb er oft mit sich, als ob er eine Entschuldigung dafür brauchte, daß er sich einen Be-cher aus seinen eigenen Vorräten genehmigte. Nun fand er aber keinen weiteren Grund, sich abzulenken, und zwang sich dazu, mit dem Putzen anzufangen.

Er war selbst überrascht, mit welcher Schnelligkeit er jedes Zimmer säuberte, dabei aber doch so gründlich, wie man es bei dem Tempo nicht erwartet hätte. Er war mit seiner Leistung zufrieden, als er bei dem fünften Zimmer anlangte, das die beiden jungen Leute, der Mönch und die Nonne, genommen hatten. Er trat ein. Es wirkte beinahe unbenutzt, das Bett war gemacht. Wenn nur alle seine Gäste so sauber und ordentlich wären! Er freute sich schon, daß er hier nicht viel zu tun hätte, als ihm etwas auf dem Fußboden auffiel. Es war ein dunkler Fleck. Er sah aus, als wäre jemand in etwas hineingetreten, aber es roch nicht nach Exkrementen. Vorsichtig beugte sich Colla nieder und berührte den Fleck mit dem Finger. Er war noch feucht, doch blieb nichts an seiner Hand haften.

Er sah sich noch einmal im Zimmer um. Sein erster Eindruck bestätigte sich: Es war sehr ordentlich. Verwundert starrte er wieder auf den Fleck.

Später wußte er nicht mehr, warum er das Zimmer verließ, ohne dort sauberzumachen. Draußen im Flur vor der Tür zum sechsten Zimmer fand er einen weiteren Fleck. Er zögerte einen Augenblick, dann klopfte er an die Tür, hob den Riegel und öffnete sie.

Das Zimmer lag im Dunkeln, denn der Vorhang vor dem Fenster war nicht aufgezogen worden. Das Licht genügte gerade, damit man die Gestalt auf dem Bett erkennen konnte.

Colla räusperte sich. »Schwester, du hast verschlafen«, rief er beunruhigt. »Dein Schiff ist fort - ausgelaufen. Schwester, du mußt jetzt aufwachen!«

Die Gestalt unter der Decke regte sich nicht.

Colla ging vorsichtig weiter. Er fürchtete sich vor dem, was er finden würde, er wußte instinktiv, daß etwas sehr Schlimmes passiert war. Er zog den Vorhang vor dem Fenster weg, so daß Licht ins Zimmer strömte. Sogleich bemerkte er, daß die Decke auch den Kopf der Gestalt bedeckte, die auf dem Bett ruhte. Auf dem Boden lag ein Schlächtermesser. Er sah, daß es aus seiner eigenen Küche stammte.

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