Dick Francis - Hurrikan

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Dick Francis "Hurrikan",originaltitel: "Second Wind". Cayman Islands in der Karibik: strahlend blauer Himmel über weißem Sandstrand, leichte Brise über tiefblauem Meer. Die Idylle trügt. Nur wenige Kilometer von hier wütet Hurrikan Odin. Perry und Kris fliegen hinein — und kommen als veränderte Menschen wieder heraus. Denn was sie gesehen haben, ist weit mehr als ein meteorologisches Phänomen, weit todbringender als ein Hurrikan.

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Ich entspannte mich in dem abgekühlten Wasser und schwamm in gleichmäßigen Zügen Bahn um Bahn, ohne mich zu fordern. Mein Leben lang war Schwimmen der einzige Wettkampfsport gewesen, den auszuüben ich mir bei den bescheidenen Mitteln meiner Großmutter erlauben konnte. Trotzdem war ich mit sechzehn, siebzehn von den Schwimmbädern und olympischen Distanzen dann übergegangen zu Wettbewerben über längere Strecken und zum Surfen. Zu der Zeit, als Kris und ich in Florida waren, hatte das Wettschwimmen für mich viel an Reiz verloren, aber die Schultern und die lang geübte Technik waren mir geblieben.

In Gedanken ganz bei Hurrikan Odin und Trox, stieg ich nach einiger Zeit aus dem Pool und trocknete mich mit dem Rücken zum Haus ab.

«Hände hoch und keine Bewegung!«sagte mit gänsehauterregender Schärfe eine Stimme hinter mir.

Fast hätte ich mich ohne zu überlegen umgedreht und mir mit Sicherheit eine Kugel eingefangen, aber dann schaltete ich, ließ das Handtuch fallen und gehorchte.

«Jetzt drehen Sie sich langsam um.«

Ich drehte mich um und begriff, daß ich von der Terrasse aus gesehen hier im Dunkeln stand.

Auf der Terrasse stand Robin, erhellt von einem Lichtschein aus dem Haus. Der rundlich-gemütliche Robin hielt mit ruhiger Hand eine Pistole so auf mich gerichtet, daß ein Schuß mich töten konnte.

«Ich bin’s — Perry«, sagte ich.»Ich habe geschwommen.«

«Treten Sie vor, damit ich Sie sehen kann. Aber langsam, sonst schieße ich.«

Wäre es ihm nicht ganz offensichtlich ernst damit gewesen, hätte ich vielleicht mit einem Scherz geantwortet; so aber trat ich langsam vor, bis mir das Licht aus dem Haus in die Augen schien.

«Was machen Sie hier draußen?«fragte Robin verdutzt und ließ die Waffe sinken, so daß sie auf meine Füße zielte.

«Ich konnte nicht schlafen. Darf ich die Hände jetzt runternehmen?«

Er schüttelte sich ein wenig, wie um aufzuwachen, öffnete den Mund und nickte, doch bevor alles wieder normal werden konnte, war der Poolbereich plötzlich von Flutlicht, blauen Uniformen, Gebrüll und einem beängstigenden Aufgebot an Schußwaffen erfüllt. Die Bereitschaft — die Entschlossenheit — zu töten drang wie Stoßwellen auf mich ein. Ich kniete mich auf Befehl hin, und eine Hand drückte brutal mein Genick herunter.

Robin stammelte irgend etwas. Ohne auf ihn zu hören, führten die Ordnungshüter ihre Mission fort, die darin bestand, den Eindringling, wenn sie ihm schon keine Kugel verpaßten, wenigstens in den Schwitzkasten zu nehmen und sein geschundenes Ohr mit unverständlichem Zeug vollzuschreien, bei dem es sich, wie mir Robin nachher erklärte, um meine» Rechte «handelte.

Eine halbe Ewigkeit kniete ich armer Sünder in meiner blöden Badehose dort am Poolrand, von unsanften Fingern gepackt, die Hände mit Handschellen auf den Rücken gefesselt (in Florida kamen sie laut Robin immer auf den Rücken, und in den meisten anderen Bundesstaaten auch). Meine Proteste gingen in ihrem Gebrüll und ihrem vereinten Geschimpfe unter, bis schließlich Robin die Aufmerksamkeit des Einsatzleiters auf sich zog. Der» Eindringling«, sagte er um Verzeihung bittend, sei ein Logiergast.

Ein Logiergast, der früh um halb vier schwimmen ging?

«Entschuldigung«, sagte Robin.»Bitte vielmals um Entschuldigung.«

Gezwungen, ihre Beute fahrenzulassen, holsterten die Polizisten mürrisch ihre Kanonen und steckten die Taschenlampen weg. Sie funkten ihre Zentrale an, ließen Robin Formulare unterschreiben, behandelten uns beide unvermindert mißtrauisch, nahmen mir aber doch die Handschellen ab und verschwanden endlich so schnell, wie sie gekommen waren.

Ich richtete mich steifbeinig auf, nahm das Handtuch, ging über die Terrasse und folgte Robin ins Haus.

Er war unzufrieden mit mir und vergaß dabei ganz, daß er mich nicht auf die Alarmanlage hingewiesen hatte.

«Woher soll ich denn wissen, daß Sie mitten in der Nacht schwimmen gehen?«sagte er verärgert.»Die Terrasse ist mit einem System gesichert, das einen Wachdienst alarmiert, wenn jemand eindringt. Ein Draht geht zur Polizei, und in meinem Schlafzimmer schlägt ein Summer an. Jetzt trinken Sie erst mal was.«

«Nein, danke… Entschuldigen Sie, daß ich Ihnen Unannehmlichkeiten bereitet habe.«

Ich schlang mir das Handtuch wie einen Lendenschurz um die Hüfte, und Robin musterte mich nachdenklich, wobei er die freie Hand und die Hand mit der Pistole vor dem Bauch kreuzte.

«Ich muß sagen«, überlegte er laut,»daß Sie in der brenzligen Situation sehr ruhig geblieben sind.«

Von Ruhe hatte ich nichts gemerkt. Mein Herz hatte mit Cape-Canaveral-Geschwindigkeit gehämmert.

«Wie weit waren die denn davon entfernt, wirklich zu schießen?«fragte ich.

«Einen Abzug weit«, sagte Robin. Er steckte die Pistole in die Tasche seines Morgenmantels.»Legen Sie sich wieder hin. Hoffentlich können Sie schlafen.«

Bevor ich weg war, klingelte jedoch das Telefon, und Robin nahm ab, ohne sich über einen so frühen Anruf zu wundern.

«Ja«, sagte er in den Hörer.»Falscher Alarm. Mein Logiergast… nächtliches Bad im Pool… ja, alles bestens… klar. Mhm… Hereford also… jawohl, Hereford. Die Polizei war nicht erbaut, nein, aber ich versichere Ihnen, es ist alles in Ordnung. «Er legte auf und erklärte mir kurz, der Wachdienst habe nachgefragt, was los sei.»Das tun sie immer, wenn die Polizei durchgibt, daß es falscher Alarm war.«

Robin begleitete mich zur Tür meines Zimmers und fand auf dem Weg dahin wieder freundlichere Töne.

«Ich hätte Ihnen von der Alarmanlage erzählen sollen«, murmelte er.»Aber egal, es ist ja nichts passiert.«

«Nein. «Ich sagte höflich gute Nacht, und er meinte mit einem Lachen, ich bliebe hoffentlich auch so ruhig, wenn ich Odin kennenlernte.

Am anderen Morgen flogen Robin, Kris und ich mit Cayman Airways von Miami nach Grand Cayman, während Evelyn zu Hause blieb, und Robin erzählte Kris gutgelaunt von unserem nächtlichen Abenteuer. Kris hatte auf der anderen Seite des Hauses das ganze Spektakel verschlafen.

Nach der Landung und der Paßkontrolle drangen dann zwar einzelne brauchbare Informationen zu mir durch, aber ohne sich zu einem Ganzen zusammenzufügen.

Auf Robin und Kris wartete vor dem Flughafen ein Wagen, und sie sagten mir nur, daß auch ich abgeholt würde, ehe sie davonbrausten und mich in der ungeahnten Hitze mit der Frage allein ließen, wie es nun weiterging.

Weiter ging es mit einer mageren Frau in ausgebleichten, verwaschenen Jeans und einem ärmellosen weißen Top, die geradewegs auf mich zukam und sagte:»Dr. Stuart, nehme ich an?«

Ihre Stimme verriet Selbstbewußtsein und vornehme ländliche Herkunft. Sie habe oft die BBC-Wetterberichte angeschaut, sagte sie, und kenne mich vom Sehen. Ich solle bitte in ihren orangen Pick-up steigen, der nicht weit entfernt stand. Es hörte sich an, als sei sie gewohnt, den Ton anzugeben.

«Robin Darcy… Kris…«:, setzte ich an.

«Kris Ironside«, unterbrach sie,»ist losgefahren, um ein paar Proberunden mit der Maschine zu drehen, die er fliegen soll. Steigen Sie doch bitte in den Wagen.«

Ich setzte mich ins Fahrerhaus und briet in der Hitze, die auch bei offenen Fenstern nicht erträglicher wurde. Es war die zweite Oktoberhälfte südlich vom Wendekreis des Krebses. Ich nahm meine überflüssige Krawatte ab und sehnte mich nach einer lauwarmen Dusche.

«Ich bin Amy Ford«, stellte sich die Frau auf der Fahrt aus dem Flughafen vor.»Guten Tag.«

«Darf ich fragen, wo wir hinfahren?«

«Erst muß ich noch etwas in Georgetown erledigen. Dann zu mir.«

Bald kamen wir in eine dicht bebaute und offenbar wohlhabende Kleinstadt mit schattenspendenden Bäumen an den Straßen und zahlreichen fotografierfreudigen Touristen.

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