Frei, Max - Einfache Zauberdinge
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- Название:Einfache Zauberdinge
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Im nächsten Moment war es so weit. Ich spürte, wie meine Füße den Gehsteig berührten, und versuchte gar nicht erst zu verstehen, warum ich wieder der Schwerkraft unterlag, sondern eilte nur zum Haus an der Brücke.
Ich glaube, an diesem Abend habe ich alle Sprintrekorde gebrochen. Mein überlastetes erstes Herz wäre mir beinahe aus der Brust gesprungen, doch mein geheimnisvolles zweites Herz blieb die ganze Zeit völlig ruhig.
In der Straße der Kupfermünzen fiel mir ein, dass der Arbeitstag meines Chefs schon beendet war. Also rannte ich nicht weiter zum Haus an der Brücke, sondern sprang ans Steuer des nächsten Dienst-A-Mobils. So brauchte ich - den Magistern sei Dank! - keinem Chauffeur etwas zu erklären. Das wäre mir, da ich völlig außer Atem war, auch schwer gefallen.
Ich klammerte mich ans Steuer und fuhr in die Straße der alten Münzen. Juffin hatte mir gesagt, dort sei er am Abend anzutreffen. Na hoffentlich! Ich überlegte, mich per Stummer Rede bei ihm zu melden, nahm aber davon Abstand, da ich ebenso gut hätte versuchen können, unter Vollnarkose zu telefonieren.
Quietschend brachte ich das A-Mobil vor meiner alten Wohnung zum Stehen. Dieses Manöver hatte mir kurz zuvor das Leben gerettet.
Diesmal musste ich die Frontscheibe zum Glück nicht ruinieren, denn Sir Juffin wartete bereits an der Haustür auf mich. Als ich ihn sah, wäre ich vor Erleichterung beinahe gestorben. Ich stieß Laute aus, die zwischen Hysterie und Verzweiflung oszillierten, gewann aber rasch die Beherrschung zurück.
Diese Geschichte ist noch nicht zu Ende, sagte ich mir. Im Gegenteil - sie hat gerade erst begonnen.
»Man hat versucht, dich umzubringen«, konstatierte Sir Juffin.
Ich nickte schweigend, denn zum Reden war ich noch zu sehr außer Atem. Den Magistern sei Dank, dass ich auf die Atemübungen zurückgreifen konnte, die ausgerechnet Schürf mir beigebracht hatte.
Juffin beobachtete mich so gelassen wie neugierig und stellte fest, dass ich alles Erdenkliche unternahm, um mich zu beruhigen. Dann nickte er wohlwollend und setzte sich zu mir ins A-Mobil.
»Max, lass uns zum Haus an der Brücke fahren. Das ist der beste Platz, um Probleme zu besprechen und zu lösen. Dafür ist unsere Behörde schließlich da.«
Ich nickte wieder, und wir fuhren los, diesmal allerdings in normalem Tempo. Die Gegenwart von Sir Juffin und die Atemübungen wirkten auf mich ausgesprochen beruhigend.
Die Fahrt über schwieg mein Chef gedankenverloren. Erst im Flur des Hauses an der Brücke fragte er mich: »Wer hat bloß versucht, dich umzubringen?«
»Das war Schürf«, antwortete ich hölzern. Eine hölzerne Stimme ist besser als gar keine Stimme, dachte ich dabei.
»Bist du dir da wirklich sicher?«
»Jedenfalls weiß ich, dass ich mit ihm das Nachtmahl des Vampirs verlassen habe und er im A-Mobil die ganze Zeit neben mir gesessen hat. Und der, der die ganze Zeit neben mir saß, hat versucht, mich umzubringen. Der gesunde Menschenverstand sagt mir also, dass es Schürf gewesen ist. Aber diese Logik akzeptiere ich nicht«, fuhr ich entschieden fort und setzte mich auf meinen Schreibtischstuhl.
»Ich auch nicht. Das ist zwar eine logische, aber recht primitive Erklärung. Ich fürchte, unser Schürf steckt noch mehr in der Klemme als du - wenn das überhaupt möglich ist.«
»Kann sein«, murmelte ich finster und überlegte, was meinem Freund widerfahren sein mochte. »Schließlich bin ich noch am Leben und sitze neben Ihnen. Und ich wünschte, dass könnte auch Schürf von sich sagen.«
Juffin nickte nachdenklich und sah durch mich hindurch.
»Ich habe eine gute Nachricht«, sagte er dann. »Schürf lebt. Er hat sich eben per Stummer Rede gemeldet und taucht gleich hier auf.«
Meine Muskeln spannten sich, und gleich kehrte das Gefühl unnatürlicher Leichtigkeit zurück. Ich musste mich anstrengen, nicht erneut den Bodenkontakt zu verlieren. Mich bremste nur die Sorge, mir den Kopf an der Decke zu stoßen.
Juffin beobachtete meinen inneren Kampf belustigt.
»Keine Sorge, Max. Ich erwarte wirklich Sir Lonely-Lokley und kein wütendes Medium. Außerdem kannst du dir sicher sein, dass dir in meiner Gegenwart nichts Böses widerfährt.«
»Das bin ich auch. Es war nur heute Abend etwas zu viel für mich.«
»Fang nur nicht an zu jammern! Es war zu viel für Schürf] Der arme Kerl! Wenn du wüsstest, wie viele Überraschungen du ertragen kannst, ohne mit der Wimper zu zucken!«
»Meinen Sie wirklich?«, fragte ich höflich. »Spendieren Sie mir doch eine große Tasse Kamra, und führen Sie eine psychoanalytische Sitzung mit mir durch. Danach können Sie mir dann einen goldenen Löffel reichen.«
»Was für einen goldenen Löffel denn, Max?«
Offenbar nahm Juffin alles wörtlich. Vielleicht dachte er ja, meine instabile Psyche stehe vor dem Zusammenbruch.
»Sie glauben doch hoffentlich nicht, dass ich all Ihre Befunde mit den Fingern esse? So bin ich nicht erzogen!«
Dieser Witz war nicht eben gelungen. Juffin jedenfalls hat sich nicht darüber totgelacht. Aber offenbar war er froh, dass ich wieder genug bei Sinnen war, um flapsige Bemerkungen zu machen. Mir ging es nicht anders.
Der Mann mit der Kamra kam auf Sammetpfoten in unser Büro und stellte das Getränk auf den Schreibtisch. Juffin schob mir fürsorglich eine große Tasse davon unter die Nase.
»Sei bitte so lieb und erzähle mir, was vorgefallen ist. In allen Einzelheiten und von Anfang an. Schaffst du das?«
»Ich glaube schon.«
Ich begann mit dem Traum, den ich mit Schürf teilte, und machte bald eine erstaunliche Entdeckung - die interessanteste Entdeckung des Abends sogar: Wenn ich wirklich in der Klemme steckte, konnte ich mich bemerkenswert kurz fassen. Die Tasse jedenfalls war noch nicht kalt, als ich mit meiner Erzählung fertig war.
»Was für eine Geschichte«, seufzte Juffin. »Vor allem der Schluss. Wie in alten Zeiten! Doch selbst in der Ordensepoche wäre das starker Tobak gewesen.«
Die Tür quietschte, und ich fuhr zusammen. Juffin dagegen sagte strahlend: »Kommen Sie rein, Schürf. Ich brenne auf Ihre Version der Ereignisse und fürchte, irgendein Lump will auf Ihrem Rücken das Chumgat durchqueren.«
»Das fürchte ich auch. Und ich frage mich, warum ich nicht darauf gekommen bin, was mit mir los war«, pflichtete Lonely-Lokley ihm bei. »Bedenken Sie aber bitte, dass ich nicht von allein in diese Klemme geraten bin. Ich wurde im Schlaf beeinflusst, als ich mir den Traum von Sir Max ansah, der an einem Ort angesiedelt sein soll, den es wirklich gibt. Mein Reiter hätte von vornherein an diesem Ort landen sollen.«
Schürf blieb neben meinem Stuhl stehen und stellte behutsam eine mit Runen verzierte Schatulle auf den Tisch. Dann legte er mir vorsichtig die Hand auf die Schulter. Ich spürte sofort, dass er keine Handschuhe anhatte.
»Ich hätte nie gedacht, dass du es schaffen würdest, mir zu entkommen, Max, und kann mir gut vorstellen, wie sehr dir dieses Geschöpf auf die Nerven gegangen ist - vor allem, weil es so furchtbar stark von sich überzeugt war.«
»Wenn ich dieses Geschöpf wäre, wäre ich von meinem Erfolg auch überzeugt«, sagte Juffin und lächelte traurig.
»Ich glaube, wir sollten meine Handschuhe untersuchen, je schneller, desto besser. Sie sind hier in der Schatulle. Das Gespenst, das sich bei mir eingenistet hat, kann jeden Moment wieder auftauchen. Sie wissen so gut wie ich, dass Reiter, die das Chumgat zu durchqueren versuchen, nicht so rasch von denen ablassen, die sie sich als Reittiere erkoren haben.«
»Um welche Reiter geht es überhaupt? Was ist das Chumgat? Und was soll da durchquert werden? All diese merkwürdigen Ausdrücke verstehe ich ganz und gar nicht«, rief ich.
»Das ist einfach«, sagte Juffin achselzuckend. »Chumgat ist der alte Name für das Tor zwischen den Welten. Ich mag ihn nicht, denn er riecht mir zu sehr nach alter Mystik. Es ist besser, die Dinge beim Namen zu nennen. Wenn vom »Tor zwischen den Welten« die Rede ist, wissen alle, worum es geht.«
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