Erich Maria Remarque - Arc de Triomphe
Здесь есть возможность читать онлайн «Erich Maria Remarque - Arc de Triomphe» весь текст электронной книги совершенно бесплатно (целиком полную версию без сокращений). В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: Классическая проза, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Arc de Triomphe
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 2
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Arc de Triomphe: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Arc de Triomphe»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Arc de Triomphe — читать онлайн бесплатно полную книгу (весь текст) целиком
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Arc de Triomphe», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Sie lag unbeweglich da, als er zurückkam. Es schien, als hätte sie sich nicht bewegt. Aber das Dressing-gown war weiter offen als vorher. »Joan«, sagte er, »je weniger wir darüber reden, desto besser...«
»Ich habe nicht angefangen.«
Er hätte ihr am liebsten eine Flasche Parfüm an den Kopf geworfen. »Das weiß ich«, sagte er. »Ich habe angefangen, und ich höre jetzt auf.«
Er drehte sich um und ging. Aber bevor er an der Tür des Studios war, stand sie vor ihm. Sie schlug die Tür zu und stellte sich davor, die Arme und Hände gegen das Holz gepreßt. »So!« sagte sie. »Du hörst auf! Du hörst auf und gehst. Das ist einfach, was? Aber ich habe noch etwas zu sagen! Ich habe noch viel zu sagen! Du, du selbst hast mich gesehen in der Cloche d’Or, du hast gesehen, mit wem ich war, und als ich nachts zu dir kam, da war alles egal, du schliefst mit mir, und morgens war es immer noch egal, du hattest noch nicht genug und schliefst wieder mit mir, und ich liebte dich, und du warst wunderbar und wolltest nichts wissen, und ich liebte dich dafür wie nie vorher, ich wußte, du mußtest so sein und nicht anders, ich habe geweint, als du schliefst, und dich geküßt und war glücklich und ging nach Hause und betete dich an — und jetzt! Jetzt kommst du und wirfst mir vor, was du damals, als du mit mir schlafen wolltest, so großartig mit einer Handbewegung beiseite geschoben und vergessen hattest, jetzt holst du es heraus und hältst es mir hin und stehst da, ein beleidigter Tugendwächter, und machst eine Szene wie ein eifersüchtiger Ehemann! Was willst du denn von mir? Was für ein Recht hast du dazu?«
»Keines«, sagte Ravic.
»So! Gut, daß du das wenigstens einsiehst. Wozu kommst du her und wirfst mir das heute ins Gesicht? Warum hast du es nicht getan, als ich nachts zu dir kam? Natürlich, da...«
»Joan...«, sagte Ravic.
Sie verstummte.
Ihr Atem ging rasch, und sie starrte ihn an.
»Joan«, sagte er. »In der Nacht, als du zu mir kamst, glaubte ich, du kämest zurück. Das war genug. Ich habe mich geirrt. Du bist nicht zurückgekommen.«
»Ich bin nicht zu dir zurückgekommen? Was denn sonst? War das ein Geist, der zu dir gekommen ist?«
»Du bist zu mir gekommen. Aber du bist nicht zurückgekommen.«
»Das ist mir zu hoch. Ich möchte wissen, was da für ein Unterschied ist?«
»Du weißt es. Ich wußte es damals nicht. Heute weiß ich es. Du lebst mit jemand anderem.«
»So, ich lebe mit jemand anderem. Da ist es wieder! Wenn ich ein paar Freunde habe, lebe ich mit jemand anderem! Soll ich vielleicht den ganzen Tag eingeschlossen bleiben und mit niemandem reden, nur damit es nicht heißt, ich lebe mit jemand anderem?«
»Joan«, sagte Ravic. »Sei nicht lächerlich.«
»Lächerlich? Wer ist lächerlich? Du bist lächerlich.«
»Meinetwegen. Soll ich dich mit Gewalt von der Tür wegtreiben?«
Sie rührte sich nicht. »Wenn ich mit jemand war, was geht es dich an? Du hast selbst gesagt, du willst es nicht wissen.«
»Gut. Ich wollte es auch nicht wissen. Ich glaubte, es wäre zu Ende. Was gewesen war, ging mich nichts an. Es war ein Irrtum. Ich hätte es besser wissen sollen. Möglich, daß ich mich selbst belügen wollte. Schwäche, aber das ändert nichts.«
»Wieso ändert das nichts? Wenn du einsiehst, daß du unrecht hast...«
»Hier geht es nicht um Recht und Unrecht. Du warst nicht nur mit jemand, du bist es noch. Und willst es auch weiter bleiben. Das wußte ich damals nicht.«
»Lüg nicht!« unterbrach sie ihn plötzlich ruhig. »Du hast es immer gewußt. Damals auch.«
Sie sah ihm gerade in die Augen. »Gut«, sagte er. »Meinetwegen habe ich es gewußt. Ich wollte es dann nicht wissen. Ich wußte es und glaubte es nicht. Du verstehst das nicht. Einer Frau passiert so was nicht. Das hat trotzdem nichts damit zu tun.«
Ihr Gesicht war plötzlich überflogen von einer wilden, ausweglosen Angst. »Ich kann doch jemand nicht ohne weiteres hinauswerfen, der mir nichts getan hat, nur weil du plötzlich wieder auftauchst! Verstehst du das nicht?«
»Ja«, sagte Ravic.
Sie stand da wie eine Katze, die in eine Ecke getrieben ist und springen will und der auf einmal der Boden weggezogen wird. »Ja?« sagte sie überrascht. Die Spannung wich aus ihren Augen. Sie ließ die Schultern fallen. »Weshalb quälst du mich dann, wenn du es verstehst?« sagte sie müde.
»Komm von der Tür weg.« Ravic setzte sich in einen der Sessel, die unbequemer waren, als sie aussahen. Joan zögerte. »Komm«, sagte er. »Ich laufe nicht mehr weg.«
Sie kam langsam herüber und ließ sich auf die Couch fallen. Sie wirkte erschöpft, aber Ravic sah, daß sie es nicht war. »Gib mir etwas zu trinken«, sagte sie.
Er sah, daß sie Zeit gewinnen wollte. Es war ihm gleich.
»Wo sind die Flaschen?« fragte er.
»Drüben in dem Schrank.«
Ravic öffnete den niedrigen Schrank. Eine Anzahl Flaschen stand darin. Die meisten davon waren weißer Crème de Menthe. Er betrachtete sie mit Abscheu und schob sie beiseite. In einer Ecke fand er eine halbe Flasche Martell und eine Flasche Calvados. Die Flasche mit Calvados war nicht geöffnet. Er ließ sie stehen und nahm den Kognak. »Trinkst du jetzt Pfefferminzschnaps?« fragte er über die Schulter.
»Nein«, erwiderte sie von der Couch her.
»Gut. Dann bringe ich den Kognak.«
»Es ist Calvados da«, sagte sie. »Mach den Calvados auf.«
»Der Kognak genügt.«
»Mach den Calvados auf.«
»Ein anderes Mal.«
»Ich möchte keinen Kognak. Ich möchte Calvados. Bitte, mach die Flasche auf.«
Ravic sah wieder in den Schrank hinein. Da stand rechts der weiße Pfefferminz für den anderen — und links der Calvados für ihn. Es war alles so hausfrauenhaft ordentlich, daß es einen fast rühren konnte. Er nahm die Flasche Calvados und zog sie auf. Warum schließlich nicht? Brave Symbolik des Lieblingsschnapses, sentimental verschmiert in eine alberne Abschiedsszene. Er ergriff zwei Gläser und ging zum Tisch zurück. Joan beobachtete ihn, während er den Calvados einschenkte.
Der Nachmittag stand groß und golden vor dem Fenster. Das war Licht, war farbiger, und der Himmel war heller geworden. Ravic sah auf die Uhr. Es war etwas nach drei. Er sah auf den Sekundenzeiger; er glaubte, sie sei stehengeblieben. Aber der Sekundenzeiger tickte wie ein kleiner, goldener Schnabel die Punkte des Kreises weiter auf. Es war Tatsache — er war erst eine halbe Stunde hier. Crème de Menthe, dachte er. Was für ein Geschmack!
Joan hockte auf der blauen Couch. »Ravic«, sagte sie weich, müde und vorsichtig. »War das wieder einer deiner Tricks, oder ist es wahr, daß du es verstehst?«
»Es ist kein Trick. Es ist wahr.«
»Du verstehst es?«
»Ja.« — »Ich wußte es.« Sie lächelte ihn an. »Ich wußte es, Ravic.«
»Es ist ziemlich einfach zu verstehen.«
Sie nickte. »Ich brauche etwas Zeit. Ich kann es nicht sofort. Er hat mir nichts getan. Ich wußte doch nicht, ob du jemals wiederkommen würdest. Ich kann es ihm nicht sofort sagen.«
Ravic schüttete sein Glas hinunter. »Wozu brauchen wir Einzelheiten?«
»Du sollst es wissen. Du sollst es verstehen. Es ist... ich brauche etwas Zeit. Er würde... ich weiß nicht, was er tun würde. Er liebt mich. Und er braucht mich. Er kann doch nichts dafür.«
»Natürlich nicht. Nimm dir alle Zeit der Welt, Joan.«
»Nein. Nur etwas. Nicht gleich.« Sie lehnte sich gegen die Kissen der Couch. »Und diese Wohnung hier, Ravic — das ist nicht so, wie du vielleicht denkst. Ich verdiene selbst Geld. Mehr als früher. Er hat mir geholfen. Er ist Schauspieler. Ich habe kleine Rollen im Film. Er hat mich da hineingebracht.«
»Das dachte ich mir.«
Sie beachtete es nicht. »Ich habe nicht viel Talent«, sagte sie. »Ich mache mir nichts vor. Aber ich wollte aus den Nachtklubs heraus. Man kann da nicht weiterkommen. Hier kann man es. Auch ohne Talent. Ich will unabhängig werden. Du magst das alles lächerlich finden...«
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Arc de Triomphe»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Arc de Triomphe» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Arc de Triomphe» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.