Erich Maria Remarque - Der Weg zurück

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In den Schützengräben an der Westfront erleben Ernst Birkenholz, der Ich-Erzähler, und seine Kameraden das Ende des Ersten Weltkriegs, worauf sie sich auf den Weg nach Hause machen. Dort angekommen, müssen sie feststellen, dass sie nicht als Helden gefeiert werden, sondern dass von der Kriegsbegeisterung, mit der man sie Jahre zuvor in den Krieg „gelockt“ hat, nichts mehr übrig ist. Ein Großteil der Bevölkerung, unter anderem auch die Eltern und Ehefrauen von Ernst und seinen Kameraden, kann und will nicht anerkennen, dass die Jahre des Krieges die jungen Soldaten verändert und traumatisiert haben. Der Einstieg in das für die Soldaten ziel- und belanglose zivile Leben erscheint ihnen nach dem Leben im Schützengraben unmöglich. Die ehemaligen Soldaten fühlen sich immer weiter von der Gesellschaft ausgeschlossen und orientierungslos. Während einige sich als skrupellose Schieber aus der Not der Bevölkerung Kapital schlagen, enden andere im Irrenhaus, Gefängnis oder begehen Selbstmord. Ernst Birkenholz beendet sein durch den Krieg unterbrochenes Studium am Lehrerseminar und tritt eine Stelle als Lehrer in einem Dorf an, welche er jedoch bereits kurze Zeit später wieder kündigt, da ihn die Perspektive auf ein ewig gleichförmiges Leben abschreckt. Zu diesem Zeitpunkt tritt sein psychisches Trauma weiter in den Vordergrund was in einem Nervenzusammenbruch endet. Das Buch endet damit, dass der Protagonist erkennt, dass vieles durch den Krieg zerstört wurde, aber auch manches wieder aufzubauen und wieder gutzumachen ist.

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Willy lacht.»Schöne Revolution, mit deinem Verein der Achselklappenabreißer da! Wenn ihr nicht mehr wollt…«Er spuckt verächtlich aus.

«Doch!«sagt der Einarmige und geht jetzt rasch auf ihn zu,»wir wollen mehr! Schluß mit dem Krieg, Schluß mit der Verhetzung! Schluß mit dem Mord! Wir wollen wieder Menschen werden und keine Kriegsmaschinen!«

Willy läßt die Handgranate sinken.»Dafür war das ja ein feiner Anfang«, sagt er und deutet auf Ludwigs zertretenen Verband. Dann geht er mit ein paar Sprüngen auf den Trupp los.»Macht, daß ihr nach Hause kommt, ihr Säuglinge!«brüllt er in den zurückweichenden Haufen.»Menschen wollt ihr werden? Ihr seid ja noch nicht mal Soldaten! Wenn man sieht, wie ihr eure Gewehre anfaßt, kann man Angst kriegen, daß ihr euch die Hände brecht!«

Der Schwarm verläuft sich. Willy macht kehrt und baut sich vor dem Unteroffizier auf.»So, jetzt will ich dir mal was sagen! Wir haben den Kram genau so satt wie ihr, und Schluß werden muß einmal damit, das ist klar! Aber nicht so! Wenn wir was machen, dann tun wir es selbst, aber vorschreiben lassen wir uns noch lange nichts. Und nun sperr deine Augen mal ganz weit auf!«

Er reißt sich mit zwei Griffen die Achselklappen ab.»Das mache ich, weil ich es will, und nicht, weil ihr es wollt! Das ist meine Sache. Der da aber — «er zeigt auf Ludwig hinüber,»ist unser Leutnant, und er behält sie, und wehe dem, der was dazu sagt. «Der Einarmige nickt. In seinem Gesicht arbeitet es.»Ich war doch auch draußen, Mensch«, stößt er hervor,»ich weiß doch auch Bescheid! Hier — «er weist erregt seinen Stumpf vor.»Zwanzigste I. D., Verdun!«

«Waren wir auch«, sagt Willy lakonisch,»dann also — Mahlzeit!«

Er lupft seinen Tornister an und hängt die Knarre um. Wir marschieren weiter. Aber als Ludwig an ihm vorübergeht, nimmt der Unteroffizier mit der roten Armbinde plötzlich die Hand an die Mütze, und wir verstehen, was er will: er grüßt nicht die Uniform und nicht den Krieg — er grüßt den Kameraden von draußen.

Willys Wohnung ist am nächsten. Gerührt winkt er zu dem kleinen Hause hinüber.»Salü, alter Kasten! Jetzt hat Reserve Ruhe. «Wir wollen stehenbleiben. Doch Willy wehrt ab.»Erst bringen wir Ludwig weg«, erklärt er kampflustig,»meinen Kartoffelsalat und meine Ermahnungen kriege ich früh genug.«

Unterwegs halten wir an und säubern uns, damit unsere Eltern nicht sehen, daß wir gerade aus einer Schlägerei kommen. Ich wische Ludwigs Gesicht ab, und wir machen seinen Verband los, um die blutigen Stellen zu verdecken, weil seine Mutter sich sonst leicht erschrecken könnte. Er muß sowieso später zum Lazarett und sich neu verbinden lassen.

Wir kommen ruhig hin. Ludwig sieht immer noch sehr angegriffen aus.»Mach dir nichts draus«, sage ich und gebe ihm die Hand. Willy legt ihm seine Pranke um die Schultern.»Kann jedem mal passieren, alter Junge. Ohne den Schuß hättest du Gulasch aus ihnen gemacht.«

Ludwig nickt uns zu und geht hinein. Wir sehen ihm nach, ob er auch richtig die Treppe hinaufkommt. Er ist schon halb oben, da fällt Willy plötzlich noch etwas ein.»Das nächste Mal treten, Ludwig«, ruft er beschwörend hinter ihm her,»immer nur treten! Nie rankommen lassen in solchen Fällen!«Dann läßt er befriedigt die Haustür zufallen.

«Ich möchte wissen, was er seit ein paar Wochen hat«, sage ich. Willy kratzt sich den Schädel.»Es wird die Ruhr sein«, meint er,»denn Ludwig sonst! — Weißt du noch, wie er den Tank bei Bix- schoote erledigte? — Ganz allein! Das war nicht so einfach, mein lieber Scholli. —«

Er lupft seinen Tornister an.»Also mach's gut, Ernst — ich will jetzt mal nachsehen, was Familie Homeyer im letzten halben Jahr gemacht hat. Eine Stunde Rührung schätze ich, dann geht's los mit dem Erziehen. Meine Mutter — Mensch, das wäre ein Feldwebel geworden! Ein goldenes Herz hat die Alte — aber in einer Fassung von Granit!«

Ich gehe allein weiter, und auf einmal ist die Welt verändert. In meinen Ohren rauscht es, als ströme ein Fluß unter dem Pflaster her, und ich sehe und höre nicht eher mehr etwas, als bis ich vor unserm Hause stehe. Langsam gehe ich hinauf. Über der Tür hängt ein Schild.»Herzlich willkommen!«und ein Strauß Blumen steckt daneben. Sie haben mich schon kommen sehen und stehen alle da, meine Schwestern — hinter ihnen ist das Wohnzimmer zu sehen, auf dem Tisch steht Essen und alles ist feierlich. — »Was macht ihr denn für Unsinn«, sage ich,»Blumen und alles — wozu denn? — so wichtig ist das doch nicht — weshalb weinst du denn, Mutter? — ich bin doch wieder da — und der Krieg ist zu Ende — da braucht man doch nicht zu weinen — «, und dann erst merke ich, daß mir selbst die Tränen salzig in die Schnauze laufen.

II

Wir haben Kartoffelpuffer mit Eiern und Wurst gegessen — eine wunderbare Mahlzeit. Fast zwei Jahre ist es her, seit ich zuletzt ein Ei gesehen habe — von Kartoffelpuffern ganz zu schweigen.

Jetzt sitzen wir satt und behaglich um den großen Tisch im Wohnzimmer und trinken Eichelkaffee mit Zuckerersatz. Die Lampe brennt, der Kanarienvogel singt, sogar der Ofen ist warm, und Wolf liegt unter dem Tisch und schläft. Es ist so schön, wie es nur sein kann.

«Nun erzähl mal, was du alles erlebt hast, Ernst«, sagt mein Vater.»Erlebt — «, erwidere ich und denke nach,»erlebt habe ich eigentlich gar nichts. Es war doch andauernd Krieg, was soll man da schon erleben?«

So sehr ich mir auch den Kopf zerbreche, mir fällt nichts Rechtes ein. Von den Sachen draußen kann man mit Zivilisten nicht reden, und etwas anderes kenne ich ja nicht.»Ihr habt doch sicherlich hier viel mehr erlebt«, sage ich entschuldigend.

Das haben sie. Meine Schwestern erzählen, wie sie das Abendbrot zusammenhamstern mußten. Zweimal ist ihnen von den Gendarmen alles auf den Bahnhöfen abgenommen worden. Beim drittenmal haben sie die Eier in die Mäntel genäht, die Wurst in die Blusen gesteckt, und die Kartoffeln in Taschen unter den Röcken verborgen. Da sind sie durchgekommen.

Ich höre ihnen etwas abwesend zu. Sie sind groß geworden, seit ich sie zum letztenmal gesehen habe. Vielleicht habe ich damals auch nicht so darauf geachtet, deshalb fällt es mir um so mehr auf. Ilse muß schon über siebzehn sein. Wie die Zeit vergeht! — »Weißt du, daß Regierungsrat Pleister gestorben ist?«fragt mein Vater.

Ich schüttle den Kopf.»Wann denn?«

«Im Juli, ungefähr um den zwanzigsten herum. —«

Das Wasser auf dem Ofen singt. Ich spiele mit den Fransen der Tischdecke. So, im Juli, denke ich, im Juli — da haben wir in den letzten fünf Tagen sechsunddreißig Mann verloren. Doch ich weiß kaum noch von dreien, wie sie heißen, so viele kamen später noch dazu.»Was hat er denn gehabt?«frage ich, ein bißchen schläfrig von der ungewohnten Wärme des Zimmers,»Splitter oder Gewehrschuß?«

«Aber Ernst«, erwidert mein Vater verwundert,»er war doch gar kein Soldat! Lungenentzündung hat er gehabt.«

«Ach, richtig«, sage ich und setze mich auf meinem Stuhl zurecht,»das gibt's ja auch noch.«

Sie berichten weiter, was seit meinem letzten Urlaub passiert ist. Der Schlächter an der Ecke ist von hungrigen Frauen halbtot geschlagen worden. Einmal, Ende August, hat es für jede Familie ein ganzes Pfund Fisch gegeben. Der Hund von Doktor Knott ist weggefangen und wahrscheinlich zu Seife verarbeitet worden. Fräulein Mentrup hat ein Kind gekriegt. Die Kartoffeln sind wieder teurer geworden. Nächste Woche soll es vielleicht auf dem Schlachthof Knochen zu kaufen geben. Die zweite Tochter von Tante Grete hat im vorigen Monat geheiratet, einen Rittmeister sogar. —

Draußen klopft der Regen an die Scheiben. Ich ziehe die Schultern hoch. Sonderbar, wieder in einem Zimmer zu sitzen. Sonderbar, zu Hause zu sein. —

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