Erich Maria Remarque - Der Weg zurück

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In den Schützengräben an der Westfront erleben Ernst Birkenholz, der Ich-Erzähler, und seine Kameraden das Ende des Ersten Weltkriegs, worauf sie sich auf den Weg nach Hause machen. Dort angekommen, müssen sie feststellen, dass sie nicht als Helden gefeiert werden, sondern dass von der Kriegsbegeisterung, mit der man sie Jahre zuvor in den Krieg „gelockt“ hat, nichts mehr übrig ist. Ein Großteil der Bevölkerung, unter anderem auch die Eltern und Ehefrauen von Ernst und seinen Kameraden, kann und will nicht anerkennen, dass die Jahre des Krieges die jungen Soldaten verändert und traumatisiert haben. Der Einstieg in das für die Soldaten ziel- und belanglose zivile Leben erscheint ihnen nach dem Leben im Schützengraben unmöglich. Die ehemaligen Soldaten fühlen sich immer weiter von der Gesellschaft ausgeschlossen und orientierungslos. Während einige sich als skrupellose Schieber aus der Not der Bevölkerung Kapital schlagen, enden andere im Irrenhaus, Gefängnis oder begehen Selbstmord. Ernst Birkenholz beendet sein durch den Krieg unterbrochenes Studium am Lehrerseminar und tritt eine Stelle als Lehrer in einem Dorf an, welche er jedoch bereits kurze Zeit später wieder kündigt, da ihn die Perspektive auf ein ewig gleichförmiges Leben abschreckt. Zu diesem Zeitpunkt tritt sein psychisches Trauma weiter in den Vordergrund was in einem Nervenzusammenbruch endet. Das Buch endet damit, dass der Protagonist erkennt, dass vieles durch den Krieg zerstört wurde, aber auch manches wieder aufzubauen und wieder gutzumachen ist.

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Der Zug zieht an. Einige Leute, die schlecht gefaßt haben, fallen ab. Zwei werden überfahren und weggeschleppt. Sofort springen andere auf. Die Trittbretter sind voll. Das Gedränge geht im Fahren weiter. Einer hält sich an der Tür fest. Sie geht auf, und er hängt draußen frei am Fenster. Willy klettert hinterher, packt ihn am Kragen und zieht ihn herein.

Nachts hat unser Waggon die ersten Verluste. Der Zug ist durch einen niedrigen Tunnel gefahren. Einige Leute auf dem Dache sind zerquetscht und heruntergefegt worden. Die ändern haben es wohl bemerkt, hatten aber von oben aus keine Möglichkeit, den Zug zum Halten zu bringen. Auch der Mann am Lokusfenster ist eingeschlafen und herausgefallen.

Die übrigen Wagen haben ebenfalls Verluste. Die Dächer werden deshalb organisiert mit Halteklötzen, Stricken und eingerammten Seitengewehren. Außerdem wird ein Postendienst eingerichtet, um bei Gefahr zu warnen.

Wir schlafen und schlafen, im Stehen, im Liegen, im Sitzen, im Hocken, krumm auf Tornistern und Paketen, wir schlafen. Der Zug rattert. Häuser, Bäume, Gärten, winkende Menschen — Umzüge, rote Fahnen, Bahnhofwachen, Geschrei, Extrablätter, Revolution — wir schlafen erst mal, das andere mag später kommen. Jetzt erst spürt man, wie müde man in all der Zeit geworden ist.

Es wird Abend. Eine Funzel brennt. Der Zug fährt langsam. Er hat oft Aufenthalt wegen Maschinenschaden.

Die Tornister schaukeln. Die Pfeifen qualmen. Der Hund schläft friedlich auf meinen Knien. Adolf Bethke rückt zu mir herüber und streichelt sein Fell.»Ja, Ernst, nun gehen wir auch bald auseinander«, meint er nach einer Weile.

Ich nicke. Es ist sonderbar, aber ich kann mir das Leben ohne Adolf eigentlich gar nicht weiter vorstellen — ohne seine wachsamen Augen und seine ruhige Stimme. Er hat mich und Albert erzogen, als wir ahnungslos als Rekruten ins Feld kamen, und ich glaube nicht, daß ich ohne ihn überhaupt noch da sein würde.»Wir müssen uns wiedertreffen«, sage ich.»Oft, Adolf.«

Ein Stiefelabsatz patscht mir ins Gesicht. Über uns im Gepäcknetz sitzt Tjaden und zählt eifrig sein Geld — er will vom Bahnhof gleich zu einem Puff gehen. Um sich in Stimmung zu bringen, tauscht er schon jetzt seine Erfahrungen mit ein paar Landsern aus. Keiner empfindet das als Schweinerei — es ist nichts vom Krieg darin, schon deshalb hört man zu.

Ein Pionier, dem zwei Finger fehlen, erzählt stolz, seine Frau hätte ein Siebenmonatskind geboren, das trotzdem sechs Pfund gewogen habe. Ledderhose lacht ihn aus — so was gäbe es nun doch nicht. Der Pionier versteht ihn nicht. Er zählt die Monate zwischen seinem Urlaub und der Geburt an den Fingern ab.»Sieben«, sagt er,»es muß stimmen.«

Ledderhose gluckst und verzieht spöttisch sein Zitronengesicht:»Wird dir dann eben ein anderer besorgt haben.«

Der Pionier starrt ihn an.»Was sagst du da?«stottert er.

«Na, ist doch klar«, näselt Arthur und rekelt sich.

Dem Pionier bricht der Schweiß aus. Er zählt immer wieder. Seine Lippen zittern. Ein dicker Trainfahrer mit einem Vollbart biegt sich am Fenster vor Lachen.»Mensch, du Ochse, du blödsinniger Ochse. —«

Bethke richtet sich auf.»Halt die Schnauze, Dicker!«

«Wieso?«fragt der Vollbart.

«Weil du die Schnauze halten sollst«, sagt Bethke,»und du auch, Arthur.«

Der Pionier ist blaß geworden.»Was soll man denn da nur machen?«fragt er hilflos und hält sich am Fensterrahmen fest.

«Man soll eben erst heiraten«, sagt Jupp nachdenklich,»wenn man die Kinder schon am Verdienen hat. Dann kann so was nicht passieren.«

Draußen gleitet der Abend vorbei. Die Wälder liegen wie dunkle Kühe am Horizont, die Felder schimmern blaß im fahlen Schein, den der Zug aus den Fenstern wirft. Es sind plötzlich nur noch zwei Stunden bis nach Hause. Bethke steht auf und macht seinen Tornister fertig. Er wohnt in einem Dorfe, einige Stationen vor der Stadt, und muß früher aussteigen. —

Der Zug hält. Adolf gibt uns die Hand. Er stolpert auf den kleinen Bahnsteig und sieht sich um mit einem kreisenden Blick, der in einer Sekunde die ganze Landschaft einsaugt wie ein dürres Feld den Regen. Dann wendet er sich uns wieder zu. Aber er hört nichts mehr. Ludwig Breyer steht am Fenster, obschon er Schmerzen hat.»Nun hau schon ab, Adolf«, sagt er,»deine Frau wartet doch. —«

Bethke sieht zu uns empor und schüttelt den Kopf.»So eilig ist es nicht, Ludwig. «Man sieht ihm an, daß es ihn mit Gewalt rückwärts zieht, aber Adolf ist Adolf — er bleibt bis zum letzten Augenblick bei uns stehen. Doch als der Zug dann abfährt, macht er schnell kehrt und nimmt große Schritte.

«Wir besuchen dich bald«, rufe ich rasch noch hinter ihm her. Wir sehen ihn über die Felder gehen. Er winkt noch lange. Rauch von der Lokomotive weht vorbei. In der Ferne stehen ein paar rötliche Lichter.

Der Zug fährt eine große Schleife. Nun ist Adolf nur noch sehr klein, ein Punkt, ein winziger Mensch, ganz allein auf der großen, dunklen Ebene, über der mächtig, gewittrig hell, schwefelgelb am Horizont verlaufend, der Nachthimmel steht. Ich weiß nicht warum, es hat nichts mit Adolf zu tun, aber es ergreift mich, wie da so ein einzelner Mensch vor dem großen Himmel über die weite Fläche der Felder geht, abends und allein.

Dann schieben sich die Bäume heran mit stärkeren Dunkelheiten, und bald ist nichts mehr da als Fahren und Himmel und Wälder.

Im Abteil wird es laut. Hier drinnen sind Ecken, Kanten, Geruch, Wärme, Raum und Grenzen — hier sind braune, verwitterte Gesichter mit den blanken Flecken der Augen darin, es stinkt nach Erde, Schweiß, Blut und Uniform — draußen aber jagt ungewiß die Welt im Stampfen des Zuges vorüber und bleibt zurück, immer weiter, die Welt der Gräben und Trichter, des Dunkels und des Grauens, ein Wirbel vor den Fenstern nur noch, der uns nicht mehr faßt. Jemand fängt an zu singen. Andere fallen ein. Bald singen alle, das ganze Abteil, das Nebenabteil auch, der ganze Wagen, der ganze Zug. Wir singen immer lauter, immer stärker, die Stirnen röten sich, die Adern schwellen, wir singen alle Soldatenlieder, die wir kennen, wir stehen dabei auf und sehen uns an, die Augen glänzen, die Räder donnern den Rhythmus dazu, wir singen und singen. —

Ich bin eingezwängt zwischen Ludwig und Kosole und spüre ihre Wärme durch meinen Rock. Ich bewege meine Hände, ich drehe meinen Kopf, die Muskeln spannen sich, und ein Zittern steigt mir aus den Knien in den Magen, es bebt in meinen Knochen wie Brauselimonade, springt in die Lungen, die Lippen, die Augen, daß das Abteil verschwimmt, es braust in mir wie ein Telegraphenmast im Sturm, tausend Drähte klingen, tausend Straßen öffnen sich — ich lege meine Hand langsam auf Ludwigs Hand und glaube, sie müsse verbrennen —, aber als er aufsieht, müde und blaß wie immer, kann ich nichts anderes herauskriegen von dem, was in mir ist, als mühsam und stockend zu fragen:»Hast du eine Zigarette, Ludwig?«

Er gibt sie mir. Der Zug saust, und wir singen weiter. Allmählich aber mischt sich ein dunkleres Murren als das Rattern der Räder in unsere Lieder, und in einer Pause kracht es mächtig und lange rollend über die Ebene. Die Wolken haben sich weiter zusammengezogen, und das Gewitter geht hernieder. Die Blitze flammen wie nahes Mündungsfeuer von Geschützen. Kosole steht kopfschüttelnd am Fenster:»Kinder, um diese Zeit noch ein Gewitter«, murmelt er und beugt sich weit hinaus. Plötzlich ruft er hastig:»Schnell! Schnell! Da ist sie!«

Wir drängen hinzu. Ich Schein der Blitze stechen am Rande der Landschaft die schmalen, dünnen Türme der Stadt in den Himmel. Donnernd fällt die Dunkelheit jedesmal wieder darüber hin, aber bei jedem Blitz kommen sie näher.

Unsere Augen brennen vor Erregung. Wie ein Riesenbaum wächst mit einem Male zwischen uns, über uns, in uns die Erwartung auf. Kosole greift nach seinen Sachen.»Menschenskinder, wo mögen wir in einem Jahr wohl sitzen«, sagt er und dehnt die Arme.

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