Alexandre Dumas der Ältere - Gabriele

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»Wirklich, Heinrich,« sagte Yves ernsthaft, »in Ihrer Nichtachtung und Ihren Worten scheint mir etwas Widersinniges zu liegen.«

»Hat man immer Zeit, Alles, was in der Welt geredet wird, zu beglaubigen? Dieser Mann sieht so beschämt, so verlegen aus, daß er dadurch alles Böse, was man von ihm denkt, bestätigt. Woher kennen Sie ihn denn?«

»Er hat mir einen großen Dienst erzeigt.«

»Das wundert mich gar nicht, er sucht Gelegenheiten, sich nützlich zu machen . . . er ist einer von Denen, die sich durch edle Thaten bemerkbar zu machen suchen. Aber sehen Sie, wenn er, statt sein Geld den Armen zu geben, es anwendete, um die Reichen zu amüsieren, würde ihm Niemand einen Vorwurf machen.«

Yves wollte Heinrich unterbrechen, dieser aber fügte mit bitterer Lustigkeit hinzu:

»Man muß den ganzen Muth seiner Lage haben; wenn man sich seines Schicksals, seiner Armuth, seiner Persönlichkeit schämt, wird man verachtet; wirklich ein tüchtiges Laster, mit dem man sich brüstet, ist vortheilhafter, als eine Tugend, über die man erröthet.«

»Sie scherzen,« sagte der junge Mann mit vorwurfsvollem Tone.

»Ich will Ihnen dafür tausend Beispiele anführen: ein großer Fehler, ein Laster, »in Verbrechen sogar, wenn es nur nicht vor den Richterstuhl der Assisen kommt, deren Bänke nach dem Volke riechen und mit schlechter Gesellschaft besetzt sind, alles Dieses, mein Freund, unverschämt zur Schau getragen, hält Niemanden in seiner Carriere auf, und verschließt ihm nicht dm Eintritt in die Salons.«

»Die öffentliche Meinung,« erwiderte Yves verdrießlich, »ist also keine entscheidende Macht?«

Heinrich antwortete mit ernsterem Ton«:

»Die öffentliche Meinung ist in der Zeit der Revolutionen so oft durch Leidenschaften irre geleitet, daß sie ihre Stärke, wie alle ihre Macht, die man mißbrauchte, verloren hat. Die Geschickten leiten, die Gleichgültigen verspotten sie und Jeder richtet sich in jetziger Zeit so ein, daß er sich um Andere nicht zu bekümmern braucht. Nehmen Sie Ihre Partei, mein Freund, amüsiren Sie sich; lassen Sie die Sachen wie sie sind; betrüben Sie sich nicht, wie Sie bis jetzt es thaten, über die Thorheiten und Irrthümer der Menschen; benutzen Sie dieselben zu Ihrem Vortheil; vermeiden Sie die langweiligen Grämler wie Simon; machen Sie keine moralischen Betrachtungen, das ist schlechter Geschmack, und vorzüglich machen Sie nicht, wie Manche, den Versuch, die Gesellschaft zu verbessern; wenn man mit seinen Heldenthaten zur unrechten Zeit kommt, wird man, wie Don Quichotte, verlacht.«

Auf solche Weise machte sich Heinrich für Yves zu einer Art Organ alles Dessen, was die Welt Entmuthigendes, Kleinliches und Armseliges hat. Die Lage des jungen Herzogs war an sich schon traurig genug; keine Zukunft bot sich ihm dar! Die Gesellschaft, die ihn umgab, galt gar nichts mehr, und da sein Vermögen sehr unbedeutend war, mußte er zurückgezogen und unthätig leben, ohne einen Wirkungskreis, um seinen Geist zu üben, ohne den Luxus, der durch seinen Glanz Ehre verleiht. Alles erschien ihm abgeschmackt; er versank in einen tiefen Lebensüberdruß, so daß seine Gesundheit darunter litt. Heinrich, der sich darüber beunruhigte, wollte ihn zerstreuen; in der Jugend, mit einem so glühenden Charakter, wie ihn Yves hatte, muß man große Thaten thun, um nicht große Thorheiten zu begehen: er mußte also, da ihm die Ersteren unmöglich waren, sich zu den Letzteren entschließen.

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