Alexandre Dumas der Ältere - Zwanzig Jahre nachher

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»Und Ihr macht Chorus dazu,« erwiderte Guitaut lachend.

»Meiner Treue, ich fühle oft große Lust in mir, und ich finde, daß sie ganz Recht haben, Guitaut. Gern gäbe ich fünf Jahre von meinem Gehalt, den man mir nicht ausbezahlt, wenn der König fünf Jahre älter wäre.«

»Wirklich! Und was würde geschehen, wenn der König um Jahre älter wäre?«

Es käme der Augenblick, wo der König volljährig würde und seine Befehle selbst geben müßte, und wahrlich, es ist doch mehr Vergnügen dabei, dem Enkel von Heinrich IV., als dem Sohne von Pietro Mazarin zu gehorchen. Für den König, Mord und Hölle! ließ ich mich mit Vergnügen tödten; wenn ich aber für Mazarin getödtet würde, wie dieß heute Eurem Neffen beinahe widerfahren wäre, so gäbe es kein Paradies, so schön es auch sein dürfte, das mich jemals tröstete könnte.«

»Gut, gut, Herr von Villequier,« sagte Mazarin, »seid unbesorgt. ich werde dem König über Eure Ergebenheit Bericht erstatten.« Dann, sich gegen die Eskorte umwendend, fuhr er fort: »Vorwärts, meine Herren. Allen geht gut. Kehren wir zurück.«

»Halt,« sagte Villequier. »Mazarin war da. Desto besser! Ich hatte längst Lust, ihm das, was ich denke, in das Gesicht zu sagen. Ihr habt mir die Gelegenheit dazu geliefert, Guitaut, und obgleich Eure Gesinnung gegen mich vielleicht nicht die beste ist, so danke ich Euch doch dafür.«

Und er wandte sich auf den Fersen um und kehrte, eine Fronde-Melodie pfeifend, in die Wachtstube zurück.

Mazarin kam ganz nachdenkend in seinen Palast zurück. Was er nach und nach von Comminges, von Guitaut und von Villequier gehört hatte, bestätigte ihn in der Ansicht, daß er im Falle ernster Ereignisse Niemand für sich hätte, als die Königin, und auch die Königin hatte so oft ihre Freunde verlassen, daß ihre Unterstützung dem Minister, trotz der Vorsichtsmaßregeln die er getroffen, sehr ungewiß und zweifelhaft vorkam.

Während der ganzen Zeit diesen nächtlichen Rittes hatte der Cardinal, indeß er abwechselnd Comminges, Guitaut und Villequier studierte, einen Mann prüfend betrachtet. Dieser Mann, welcher bei den Volksdrohungen völlig gleichgültig geblieben war, und dessen Gesicht sich eben so wenig bei den Scherzen welche Mazarin gemacht; noch bei denjenigen, deren Gegenstand er gewesen war, auch nur im Mindesten verändert hatte, dieser Mensch schien ihm ein ganz eigenthümliches, für die Ereignisse, wie man sie in der Gegenwart erlebte, und besonders für diejenigen, in welchen man sich demnächst befinden würde, gestähltes Wesen.

Ueberdies war ihm der Name d’Artagnan nicht ganz unbekannt; und obgleich er erst gegen 1634 oder 1635 nach Frankreich gekommen war, d. h. sieben oder acht Jahre nach den von uns in einer vorhergehenden Geschichte erzählten Ereignissen so schien es dem Cardinal doch, als hätte er diesen Namen als den eines Mannes aussprechen hören, der sich unter Umständen, welche seinem Geiste nicht mehr gegenwärtig waren, als ein Mutter von Muth, Gewandtheit und Ergebenheit bemerkbar gemacht hatte.

Dieser Gedanke bemächtigte sich seiner so sehr, daß er sich ungesäumt Licht zu verschaffen beschloß. Aber die Auskunft die er über d’Artagnan zu haben wünschte, durfte er nicht von d’Artagnan selbst verlangen. An den wenigen Worten, die der Lieutenant der Musketiere gesprochen hatte, erkannte der Cardinal seinen gascognischen Ursprung, und Italiener und Gascogner sind zu sehr mit einander vertraut und gleichen sich zu seht, um gegenseitig auf das zu bauen, was sie selbst von sich sagen können. Als er an die Mauern gelangte, mit denen der Garten den Palais Royal umgeben war, klopfte er an eine kleine Pforte, ungefähr an der Stelle, wo sich jetzt das Caré de Foy erhebt, und machte, nachdem er d’Artagnan gedankt und denselben ersucht hatte, ihn im Hofe des Palais Royal zu erwarten, Guitaut ein Zeichen, ihm zu folgen. Beide stiegen vom Pferde, übergaben die Zügel ihrer Thiere dem Lackeien, der die Pforte geöffnet hatte, und verschwanden im Garten.

»Mein lieber Guitaut,« sprach der Cardinal, sich auf den Arm des alten Kapitäns der Garden stützend, »Ihr sagtet mir so eben, Ihr wäret bald zwanzig Jahre in dem Dienste der Königin.«

»Ja, das ist wahr,« antwortete Guitaut.

»Mein lieber Guitaut,« fuhr der Cardinal fort, »ich habe bemerkt, daß Ihr außer Eurem unbestreitbaren Muthe und außer Eurer probefesten Treue ein bewunderungswürdiges Gedächtnis besitzt.«

»Ihr habt das bemerkt, Monseigneur,« sprach der Kapitän der Garden. »Desto schlimmer für mich.«

»Warum dieß?«

»Ohne Zweifel ist eine der ersten Eigenschaften des Höflings, daß er zu vergessen weiß.«

»Aber Ihr seid kein Höfling, Guitaut, Ihr seid ein braver Soldat, einer von den Kapitänen, wie noch einige aus der Zeit von König Heinrich IV. übrig sind, wie aber leider bald keine mehr vorhanden sein werden.«

»Pest, Monseigneur, habt Ihr mich mit Euch kommen heißen, um mir die Naivität zu stellen?«

»Nein,« sagte Mazarin lachend, »ich nahm Euch mit, um Euch zu fragen, ob Ihr unsern Musketier-Lieutenant bemerkt habt?«

»Herrn d’Artagnan?«

»Ja.«

»Ich habe nicht mehr nöthig gehabt, ihn zu bemerken. denn ich kenne ihn seit geraumer Zeit.«

»Was für ein Mensch ist er?«

»Wie denn?« sprach Guitaut, über diese Frage erstaunt. »Es ist ein Gascogner.«

»Ja, ich weiß das, aber ich wollte Euch fragen, ab er ein Mann wäre, in den man Vertrauen setzen könnte?«

»Herr von Treville hellt große Stücke auf ihn, und Herr von Treville ist, wie ihr wißt, einer der ergebensten Freunde der Königin.«

»Ich wünschte zu wissen, ob es ein Mann ist, der seine Prüfung erstanden hat?«

»Wenn Ihr darunter versteht, ob er ein braver Soldat sei, so kann ich Euch mit Ja antworten. Bei der Belagerung von La Rochelle, bei Perpignan hat er, wie ich hörte, mehr als seine Pflicht gethan.«

»Aber Ihr wißt, Guitaut! wir arme Minister bedürfen oft noch anderer Männer, als der Braven. Wir brauchen geschickte Leute. War Herr d’Artagnan zur Zeit des Cardinals nicht in eine Intrigue verwickelt, nun der er sich nach dem Gerüchte mit großer Gewandtheit gezogen hat?«

»Monseigneur, in dieser Beziehung,« sagte Guitaut, welcher wohl einsah, daß ihn der Cardinal zum Sprechen bringen wollte, »in dieser Beziehung sehe ich mich genöthigt, Eurer Eminenz zu sagen, daß ich nicht mehr weiß, als das, was dieselbe durch öffentliche Gerüchte erfahren konnte. Ich habe mich für meine Rechnung nie in die Intriguen gemischt, und wenn ich zuweilen eine vertrauliche Mittheilung hinsichtlich der Intriguen Anderer erhalten habe, so wird es Monseigneur, da das Geheimniß nicht mir gehört, gut finden, wenn ich es für diejenigen bewahre, die es mir anvertrauten.«

Mazarin schüttelte den Kopf.

»Ah!« sagte er, »auf mein Wort, es gibt sehr glückliche Minister, welche Alles wissen, was sie wissen wollen.«

»Monseigneur,« versetzte Guitaut, »dies ist der Fall, weil dieselben nicht alle Menschen in derselben Wage abwägen, und weil sie sich an Kriegsmänner in Betreff den Krieges und an Intriganten für die Intrigue zu wenden wissen. Wendet Euch an irgend einen Intriganten der Zeit, von der Ihr sprecht, und Ihr werdet bekommen, was Ihr haben wollt, wohl verstanden, wenn Ihr bezahlt.«

»Ei, bei Gott,« versetzte Mazarin mit einer Grimasse, die ihm immer entfuhr, wenn man bei ihm die Geldfrage in dem Sinne von Guitaut berührte… man wird bezahlen … wenn es kein Mittel gibt, es andern zu machen.«

»Fordert mich Monseigneur im Ernste auf, ihm einen Mann zu nennen, der in alle Cabalen dieser Zeit verwickelt war?«

»Per Bacho!« versetzte Mazarin, welcher nachgerade ungeduldig wurde, »seit einer Stunde verlange ich nichts Anderen von Euch, Ihr Eisenkopf.«

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