Alexandre Dumas der Ältere - Zwanzig Jahre nachher

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»Ah, desto besser, erwiderte damals der König, »es freut mich, daß Ihr mir Herrn d’Emery für diese Stelle nennt, welche einen ehrlichen Mann braucht. Man hatte mir gesagt, Ihr wolltet diesen Schurken von Particelli dazu befördern, und ich befürchtete, Ihr würdet mich zwingen, ihn zu nehmen.«

»Ah, Sire,« antwortete der Cardinal, »Eure Majestät mag sich beruhigen, den Particelle, von dem sie spricht, hat man gehängt.«

»Desto besser,« sprach der König, »nicht umsonst hat man mich Ludwig den Gerechten genannt.«

Und er unterzeichnete die Ernennung von d’Emery.

Es war derselbe d’Emery, den man zum Oberintendanten der Finanzen gemacht hatte.

Man hatte vom Rathe aus nach ihm geschickt. Er lief ganz bleich und bestürzt herbei und sagte, sein i Sohn wäre beinahe an demselben Tage auf der Place du Palais ermordet worden. Das Volk war ihm entgegengetreten und hatte ihm den Luxus seiner Frau vorgeworfen, welche ein mit rothem Sammet und goldenen Crepinen austapezirtes Zimmer besaß. Sie war die Tochter von Nicolas Lecamus, dem Sekretär des Königs im Jahr 1617, der mit zwanzig Livres nach Paris gekommen war, und, während er sich vierzigtausend Livres Renten vorbehielt, neun Millionen unter seine Kinder vertheilt hatte.

Der Sohn von d’Emery war beinahe erstickt worden. Einer von den Meuterern machte nämlich den Vorschlag, ihn zu pressen, bin er das Gold, welches er verschlungen, zurückgegeben hätte. Der Rath entschied an diesem Tages Nichts, denn der Oberintendant war zu sehr von diesem Ereigniß ergriffen, um den Kopf frei zu haben.

Am andern Tage wurde der erste Präsident, Mathieu Molé, dessen Muth bei allen diesen Angelegenheiten, sagt der Cardinal von Retz, dem den Herrn Herzoge von Beaufort und dem den Herrn Prinzen von Condé, das heißt der zwei Männer gleich kam, welche für die Bravsten von Frankreich galten, am andern Tage, sagen wir, wurde der erste Präsident ebenfalls angegriffen. Das Volk drohte ihm, sich an seine Person wegen des Schlimmen zu halten, das man ihm zufügen wollte; aber der erste Präsident antwortete mit seiner gewöhnlichen Ruhe, ohne zu staunen oder sich zu erhitzen, wenn die Aufrührer nicht dem Willen des Königs gehorchten. so würde er Galgen auf den öffentlichen Plätzen errichten, um sogleich die Meuterischsten unter ihnen hängen zu lassen. Diese erwiderten hierauf, es wäre ihnen nichts lieber, als Galgen errichten zu sehen, sie würden dazu dienen, die schlechten Richter zu hängen, welche die Gunst des Hofes mit dem Elend den Volkes erkauften.

Das war noch nicht genug. Am 11. wurde die Königin, als sie zu der Messe in Notre-Dame ging, was sie regelmäßig jeden Sonnabend that, von mehr als zweihundert Frauen verfolgt, welche schrieen und Gerechtigkeit forderten. Sie hatten indessen keine böse Absicht und wollten sich ihr nur zu Füßen werfen, um ihr Mitleid rege zu machen. Aber die Wachen verhinderten sie daran, und die Königin ging hochmüthig und stolz, ohne auf ihr Geschrei zu hören, an ihnen vorüber.

Am Nachmittag versammelte sich der Rath abermals, und es wurde beschlossen, das Ansehen den Königs aufrecht zu halten. In Folge hiervon berief man das Parlament auf den nächsten Tag.

An diesem Tage, demjenigen, an dessen Abend wir diese neue Geschichte eröffnen, ließ der König, der damals zehn Jahre alt war und kurz zuvor die Pocken gehabt hatte, unter dem Vorwande, in Notre-Dame sein Dankgebet zu verrichten, seine Garden, seine Schweizer und seine Musketiere ausrücken, stellte sie um das Palais Royal, auf den Quais und auf dem Pont-Neuf auf, und begab sich, nachdem er die Messe gehört hatte, in das Parlament, wo er bei einem improvisirten Lit de Justiec 3 3 Lit de Justice hieß in Frankreich ein großer Gerichtstag, welchen der König persönlich, auf einem Throns sitzend, im Parlament hielt. nicht allein seine früheren Edicte bestätigte, sondern auch fünf bin sechs neue erließ – eines immer verderblicher, als das andere, sagt der Cardinal von Retz, so daß der erste Präsident, der, wie man sehen konnte, in den vorhergehenden Tagen für den Hof war, sich dennoch kühn gegen diese Art und Weise, den König in den Palast zu führen, um die Stimmfreiheit zu unterdrücken, erhob.«

Diejenigen aber, welche sich besonders stark gegen die neuen Steuern auflehnten, waren der Präsident Blancmesnil und der Rath Broussel.

Nachdem diese Edicte erlassen waren, kehrte der König nach dem Palais Royal zurück. Eine große Volksmenge befand sich auf seinem Wege. Da man aber wußte, daß er nun dem Parlamente kam und da es noch nicht ruchbar geworden war, ob er sich dahin begeben hatte, um dem Volke Gerechtigkeit widerfahren u lassen oder um dasselbe auf’s Neue zu bedrücken, so ertönte nicht ein Freudenruf, um ihn wegen seiner Wiederherstellung zu beglückwünschen. Alle Gesichter waren im Gegentheil düster und unruhig, einige sogar drohend.

Trotz seiner Rückkehr blieben die Truppen auf dem Platze, denn man befürchtete, es würde eine Empörung ausbrechen, sobald man das Resultat der Parlamentssitzung erführe, und in der That. kaum verbreitete sich in den Straßen das Gerücht, daß der König, statt die Steuern zu vermindern, dieselben vermehrt hatte, als sich Gruppen bildeten und von allen Seiten der Ruf erscholl: »Nieder mit Mazarin! es lebe Broussel! es lebe Blancmesnil!« Denn das Volk wußte bereits, daß Broussel und Blancmesnil zu seinen Gunsten gesprochen hatten, und obgleich ihre Beredtsamkeit keinen Erfolg gehabt hatte, war es ihnen doch nicht minder dankbar.

Man wollte diese Gruppen zerstreuen, man wollte das Geschrei verstummen machen; aber wie dieß in solchen Fällen geschieht, die Gruppen wurden zahlreicher und das Geschrei verdoppelte sich. Man hatte den Leibwachen den Königs und den Schweizerwachen so eben Befehl gegeben, nicht nur festzuhalten, sondern auch in den Rues Saint-Denis und Saint-Martin Patrouillen zu machen, wo diese Gruppen ganz besonders zahlreich und aufgeregt zu sein schienen, als man im Palais Royal den Prevot der Kaufleute meldete.

Der Prevot wurde sogleich eingeführt. Er kam, um zu sagen, daß, wenn man nicht auf der Stelle diese feindseligen Demonstrationen aufgeben würde, ganz Paris in zwei Stunden unter den Waffen wäre.

Man berathschlagte, was man thun sollte, als Comminges, Lieutenant bei den Garden, mit zerrissenen Kleidern und blutigem Gesichte erschien. Sobald die Königin ihn erblickte, stieß sie einen Schrei des Erstaunens aus und fragte ihn, was er hätte.

Bei dem Anblick der Garden waren die Geister, wie dieß der Prevot der Kaufleute vorhergesagt hatte, völlig in Muth gerathen. Man hatte sich der Glocken bemächtigt und Sturm geläutet. Comminges hatte fest gehalten, einen Mann verhaftet, der einer der Hauptaufrührer zu sein schien, und, um ein Beispiel zu geben, befohlen, ihn an der Croix du Trahoir aufzuhängen. Demzufolge hatten ihn die Soldaten fortgeschleppt, um diesen Befehl auszuführen. Aber in den Hallen waren diese mit Steinwürfen und Hellebardenstichen angegriffen worden. Der Rebell hatte diesen Augenblick benützt, um zu entfliehen. Er hatte die Rue Tiquetonne erreicht und sich in ein Haus geworfen, dessen Thüren man sogleich einstieß.

Diese Gewaltthat war fruchtlos gewesen. Man konnte den Schuldigen nicht finden. Comminges hatte einen Posten in der Straße gelassen und war mit den übrigen Soldaten seiner Abtheilung nach dem Palais Royal zurückgekehrt, um der Königin von dem Vorfall Meldung zu machen. Die ganze Straße entlang war er mit Geschrei und Drohungen verfolgt worden, und man hatte mehrere von seinen Leuten mit Piken- und Hellebardenstößen verwundet. Er selbst hatte einen Steinwurf an die Stirne bekommen.

Die Erzählung von Comminges bekräftigte die Worte des Prevot der Kaufleute. Man war nicht im Stande, einer ernstlichen Empörung Trotz zu bieten. Der Cardinal ließ im Volke ausstreuen, die Truppen wären nur auf dem Quai und auf dem Pont-Neuf während der Ceremonie aufgestellt worden und würden sich zurückziehen.

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