Wilkie Collins - Namenlos
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– Du lieber Kerl, rief sie aus, Du bist gerade so froh wie ich!
Sie wandte sich dann wieder zu ihrem Vater mit einem Blicke sanften Vorwurfes.
– Du hast mich erschreckt, Papa, sagte sie. Du warst auf ein Mal so ganz anders als sonst.
– Ich werde morgen wieder bei mir selbst sein, meine liebe Tochter. Ich bin heute etwas aufgeregt.
– Doch nicht über mich?
– Nein, nein.
– Ueber Etwas, was Du bei Mr. Clare gehört hast?
– Ja;…es ist Nichts, das Dich beunruhigen könnte. Nichts, das sich nicht bis morgen schon verwinden ließe.
Jetzt laß mich aber gehen, meine Liebe, ich habe einen Brief zu schreiben und muß mit Deiner Mutter sprechen.
Er verließ sie und ging ins Haus. Magdalene zögerte noch ein Weilchen und blieb auf dem freien Platze, um so recht all das Glück ihrer neuen Gefühle zu ermessen, wandte sich dann weg nach den Buschanlagen hin, um die noch höhere Lust, dasselbe aussprechen zu dürfen, zu genießen. Der Hund folgte ihrer Spur. Sie pfiff und klatschte in die Hände.
– Such, such! sagte sie mit blitzenden Augen. – Such Frank!
Packan sprang in das Gebüsch mit blutdürstigem Schnauben bei seinem Spüren. Vielleicht hatte er wohl gar seine junge Herrin mißverstanden und betrachtete sich als ihren Sendling an der Suche nach einer Ratte?
Mittlerweile trat Mr. Vanstone ins Haus. Er begegnete seiner Gattin, wie sie langsam die Treppe herunter kam, und näherte sich ihr, um ihr den Arm zu reichen.
– Wie ist es abgelaufen? fragte sie ihn ängstlich, als er sie zum Sopha geleitete.
– So glücklich, als wir es hofften, antwortete der Gatte. Mein alter Freund hat meine Meinung von ihm gerechtfertigt.
– Gott sei Dank! – sagte Mrs. Vanstone lebhaft. Wurde es Dir so schwer, mein Lieber, fragte sie, als ihr der Gatte die Sophakissen zurecht rückte, – ward es Dir so schwer, als ich fürchtete?
– Ich hatte eine Pflicht zu erfüllen, meine Theure, und ich erfüllte sie.
Als er in dieser Weise geantwortet, hielt er inne. Man sah es ihm an, daß er noch mehr auf der Zunge hatte, etwas vielleicht, was sich auf jene vorübergehende geheime Beunruhigung bezog, welche sich infolge seiner Unterredung mit Mir. Clare bei ihm eingestellt hatte und die Magdalenens Fragen ihn abgenöthigt hatte, zu gestehen. Ein Blick auf seine Frau entschied jedoch seine Bedenken abfällig. Er fragte nur, ob sie bequem sitze und wandte sich dann, um das Zimmer zu verlassen.
– Mußt Du fort? fragte sie.
– Ich habe einen Brief zu schreiben, meine Liebe.
– Etwas in Betreff Franks?
– Nein, dazu ist morgen noch Zeit. Ein Brief an Mr. Pendril; er soll augenblicklich hierher kommen.
– In Geschäften wohl?
– Ja wohl, meine Theure, …in Geschäften.
Er ging hinaus und schloß sich in das kleine Vorderzimmer ein, das dicht neben der Hausthür lag und sein Studierzimmer hieß. Von Natur und Gewohnheit sonst der säumigste Briefschreiber, öffnete er jetzt eifrig sein Pult und nahm ohne Verzug die Feder zur Hand. Das Schreiben war lang genug, um drei Seiten im Briefformate zu füllen. Er schrieb ihn in so leichtem Flusse des Ausdrucks und mit einer so geschwinden Hand, wie er selten an den Tag legte, wenn er seine gewöhnliche Correspondenz besorgte. Er schrieb die Adresse folgendergestalt:
legte dann den Brief bei Seite, setzte sich an den Tisch und zeichnete in Gedanken versunken mit der Feder Linien auf das Löschpapier.
– Nein, sagte er zu sich selbst, ich kann Nichts weiter thun, bis Pendril kommt.
Er stand auf, sein Gesicht erheiterte sich, als er das Petschaft auf das Couvert gedrückt hatte. Das Schreiben dieses Briefes hatte ihn merklich erleichtert, und seine ganze Haltung sprach das aus, als er das Zimmer verließ.
Auf der Thürschwelle fand er Nora und Miss Garth, welche eben im Begriff waren, auszugehen.
– Welchen Weg geht Ihr? fragte er. Etwa in die Nähe der Post? Ich wünschte, Du könntest diesen Brief an meiner Statt aufgeben, Nora. Er ist sehr von Wichtigkeit, von solcher Wichtigkeit, daß ich ihn kaum Thomas wie gewöhnlich anvertrauen möchte.
Nora übernahm sofort die Besorgung des Briefes.
– Wenn Du darauf siehst, meine Liebe, fuhr der Vater fort, so wirst Du bemerken, daß ich an Mr. Pendril geschrieben habe. Ich erwarte ihn zu morgen Nachmittag hier. Wollen Sie dazu die nöthigen Weisungen geben, Miss Garth? Mr. Pendril wird morgen Nacht hier schlafen und auch den Sonntag hier bleiben. – Warten Sie einen Augenblick! Heute ist Freitag. Hatte ich nicht für Sonnabend Nachmittag eine Bestellung…
Er befragte sein Notizbuch und las eine Aufzeichnung mit einer Miene voll Verdruß.
– Mühle Grailsea, Sonnabend drei Uhr. Gerade die Zeit, wann Pendril hier sein wird: und ich muß zu Hause sein, um ihn zu sprechen! Wie kann ich Das machen? Montag wird zu spät sein für mein Geschäft zu Grailsea. Ich will statt dessen heute hingehen und es abpassen, daß ich des Müllers übers Mittagsessen habhaft werde…
Er sah nach der Uhr.
– Keine Zeit mehr zum Fahren; ich muß mit der Eisenbahn reisen. Wenn ich einmal gehe, so werde ich an unserer Station den abwärts gehenden Zug erreichen und fahre mit nach Grailsea. Gib Acht auf den Brief, Nora. Ich möchte nicht das Mittagsessen warten lassen. Wenn der Retourzug sich nicht anschließt, so nehme ich mir einstweilen einen Gig und komme auf diese Weise zurück.
Als er den Hut aufsetzte, erschien Magdalene in der Thür, zurückkehrend Von ihrer Unterredung mit Frank. Die Eile in den Bewegungen ihres Vaters zogen ihre Aufmerksamkeit auf sich, und sie fragte ihn, wohin er ginge.
– Nach Grailsea, erwiderte Mr. Vanstone. Deine Geschäftsangelegenheit, Miss Magdalene, ist der meinigen in den Weg gekommen, und meine muß daher zurück stehen.
Er sprach diese Abschiedsworte in seiner alten herzlichen Weise und verließ mit dem alten bezeichnenden Schwenken seines treuen Stockes das Haus.
– Meine Angelegenheit?! – sagte Magdalene. Ich dachte, meine Angelegenheit sei nun erledigt.
Miss Garth zeigte bedeutsam auf den Brief in Noras Hand.
– Gerade Ihre Angelegenheit außer allem Zweifel, sagte sie. Mr. Pendril kommt morgen, und Mr. Vanstone scheint merkwürdig viel darauf anzukommen. Also schon das Gesetz. und die Plackereien, die damit zusammenhängen! Gouvernanten welche durch die Thüren von Sommerhäuschen hereinsehen, sind also doch nicht die einzigen Hindernisse für treue Liebe. Pergament ist auch manchmal ein Hinderniß. Ich hoffe, Sie finden das Pergament so füg- und biegsam als mich, – ich wünsche, daß Sie gut dabei fahren. Nun, Nora!
Miss Garths zweiter Pfeil traf so ungestraft, als das erste Mal. Magdalene war ein wenig beunruhigt nach Hause zurückgekehrt, ihre Unterredung mit Frank war durch einen Boten unterbrochen worden, welcher von Mr. Clare mit der Weisung kam, der Sohn solle gleich zum Vater kommen. Obschon in der geheimen Besprechung zwischen Mr. Vanstone und Mr. Clare festgestellt war, daß die an jenem Morgen zur Sprache gekommenen Fragen den Kindern vor Schluß des Probejahres ein Geheimniß bleiben sollten, und obgleich Mr. Clare unter diesen Umständen Frank doch eigentlich Nichts zusagen hatte, was Magdalene demselben nicht viel besser hätte mittheilen können: so war doch der Philosoph nichts desto weniger entschlossen, seinen Sohn von der älterlichen Einwilligung zu unterrichten, welche ihn von der Verbannung nach China befreite. Die Folge war der plötzliche Befehl nach Hause zu kommen, der Magdalene erschreckte, aber Frank nicht in Verwunderung zu setzen schien. Seine Erfahrungen als Sohn ließen ihn Mr. Clares Motive leicht genug enträthseln.
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