Alexandre Dumas der Ältere - Der Frauenkrieg

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»Wozu?«

»Um zu sehen, auf welchen Tag Euer Namensfest fällt.«

»Ich heiße Louis, und mein Namenstag fällt auf den 24. August, wie Ihr wißt: Ihr habt also gehörig Zeit, Euch darauf vorzubereiten.«

Und er nahm ihr die Schreibtafel wieder aus der Hand und steckte sie in seinen Rock.

Nanon hatte bei dem lebten Manoeuvre wenigstens einen Bleistift und ein Stück Papier gewonnen. Sie steckte Beides unter ihren Kopfpfühl und warf sehr geschickt die Nachtlampe um, in der Hoffnung, in der Finsterniß schreiben zu können; aber der Herzog läutete und verlangte mit gewaltigem Geschrei Licht, indem er behauptete, er könne ohne Licht nicht schlafen. Francinette lief so schnell herbei, daß Nanon nicht Zeit gehabt hatte, nur die Hälfte ihren Satzes zu schreiben, und der Herzog befahl aus Furcht, es könnte sich dieser Unfall wiederholen, die zwei Kerzen auf den Kamin zu stellen. Nun erklärte Nanon, sie könne nicht bei Licht schlafen; drehte ganz fieberhaft vor Ungeduld die Nase gegen die Wand und erwartete den Tag mit einer leicht begreiflichen Bangigkeit.

Dieser Tag begann an dem Gipfel der Pappelbäume zu erscheinen und ließ die zwei Kerzen erbleichen. Der Herzog von Epernon der sich ein Verdienst daraus machte, die Gewohnheiten den militärischen Lebens zu befolgen, erhob sich bei dem ersten Strahle, welcher durch die Fensterläden drang, kleidete sich allein an, um seine kleine Nanon nicht einen Augenblick zu Verlassen, hüllte sich in einen Schlafrock und läutete, um zu erfahren, ob nichts Neues vorgefallen wäre.

Francinette erwiederte diese Frage, indem sie dem Herzog ein Päckchen mit Depeschen übergab, welche Courtauvaux, sein Lieblingspiquer, in der Nacht gebracht hatte.

Der Herzog fing an dieselben zu entsiegeln und las sie mit einem Auge das andere Auge, von der Herzog den verliebtesten Ausdruck zu geben suchte, verließ Nanon nicht.

Nanon hätte den Herzog in Stücke zerrissen, wenn sie es im Stande gewesen wäre.

»Wisst Ihr,« sagte der Herzog, nachdem er einen Theil der Depeschen gelesen hatte, »wißt Ihr, was Ihr thun solltet, liebe Freundin?«

»Nein, Monseigneur,« antwortete Nanon, »aber wenn Ihr Befehle geben wolltet, so wurde man sich darnach richten.«

»Ihr solltet Euren Bruder holen lassen. Ich erhalte so eben von Bordeaux einen Brief, welcher die von mir gewünschte Auskunft enthält; er könnte sogleich abreisen, und bei seiner Rückkehr hätte einen Vorwand, ihm das Commando zu übergeben, das Ihr für ihn nachsucht.«

Das Antlitz des Herzogs drückte das unzweideutigste Wohlwollen aus.

»Auf,« sagte Nanon zu sich selbst, »Muth gefaßt! ich darf hoffen, das Canolles in meinen Augen lesen oder ein halbes Wort verstehen wird.«

Dann antwortete sie laut:

»Schickt selbst, mein lieber Herzog;« denn sie vermuthete, der Herzog würde sie nicht gewähren lassen, wenn sie die Sache besorgen wollte.

Der Herzog von Epernon rief Francinette und beauftragte sie, sich nach dem Gasthause zum Goldenen Kalbe zu begeben, ohne eine andere Instruktion als die Worte:

»Sagt dem Herrn Baron von Canolles, Fräulein von Lartigues erwarte ihn beim Frühstück.«

Nanon warf Francinette einen Blick zu, aber so beredt dieser Blick auch war, so konnte Francinette doch nicht darin lesen: »Sagt dem Herrn Baron von Canolles, ich sei seine Schwester.«

Francinette ging ab; sie begriff, daß ein Betrug hinter dieser Sache verborgen war, der eine gefährliche Wendung nehmen konnte.

Mittlerweile stand Nanon auf und stellte sich hinter den Herzog, um Canolles mit dem ersten Blicke auffordern zu können, er möge auf seiner Hut sein, und zugleich beschäftigte sie sich damit, eine Phrase bereit zu halten, mit deren Hilfe der Baron schon bei den ersten Worten von Allem unterrichtet werden sollte, was er wissen mußte, um nicht falsche Noten in dem Familientrio anzuschlagen, das nun aufgeführt werden würde.

Sie umfaßte mit dem Augenwinkel die ganze Straße bis zu der Biegung, wo sich der Herzog von Epernon am Abend vorher mit seinen Sbirren verborgen hatte.

»Ah!« sagte plötzlich der Herzog, dort kommt Francinette zurück.«

Und er heftete seine Augen, auf die von Nanon, welche nun genöthigt war ihren Blick von der Straße abzuwenden, um den des Herzogs zu erwiedern.

Das Herz von Nanon schlug, daß es die Brust hatte zersprengen sollen; sie hatte nur Francinette sehen können, und hätte so gern Canolles gesehen, um in seinem Gesichte irgend eine beruhigende Linie zu suchen.

Man kam die Stufen herauf der Herzog schickte sich zu einem zugleich vornehmen und freundschaftlichen Lächeln an. Nanon drängte die Röthe zurück, die ihr in die Wangen stieg, und belebte sich zum Kampfe.

Francinette klopfte leicht an die Thüre.

»Herein!« rief der Herzog.

Nanon nahm die Phrase, mit der sie Canolles begrüßen wollte, auf die Zungenspitze.

Die Thüre öffnete sich; Francinette war allein.

Nanon befragte das Vorzimmer mit einem gierigen Blicke; es war Niemand ins Vorzimmer.

»Madame,« sprach Francinette mit dem unstörbaren Gleichgewichte einer Komödien-Soubrette, »der Herr Baron von Canolles ist nicht mehr im Gasthause zum Goldenen Kalb.«

Der Herzog machte große Augen und wurde düster.

Nanon warf den Kopf zurück und athmete.

»Wie,« sagte der Herzog, »der Herr Baron von Canolles ist nicht mehr im Gasthause zum Goldenen Kalb?«

»Du täuschest Dich sicherlich, Francinette,« fügte Nanon bei.

»Madame,« erwiederte Francinette, »ich wiederhole, was mir Herr Biscarros selbst gesagt hat.«

»Er wird Alles errathen haben, dieser liebe Canolles,« murmelte ganz leise Nanon. »Eben so gescheit, eben so gewandt, als muthig und schön.«

»Holt mir sogleich den Meister Biscarros,« sagte der Herzog mit der Miene seiner schlimmen Tage.

»Oh! ich denke mir,v sprach Nanon rasch, »er wird erfahren haben, Ihr wäret hier, und befürchtete ohne Zweifel, er könnte stören. Der arme Canolles ist so schüchtern!«

»Er, schüchtern!« rief der Herzog, »es scheint mir, er steht nicht in diesem Rufe.«

»Nein, Madame,« versetzte Francinette, »der Herr Baron ist wirklich abgereist.«

»Aber Madame,« sagte der Herzog, »wir kommt es, das der Baron Furcht vor mir gehabt hat, während Francinette nur beauftragt war, ihn in Eurem Namen einzuladen? Ihr habt ihm also gesagt, ich wäre hier, Francinette?«

»Ich konnte es ihm nicht sagen, Herr Herzog, »denn er war nicht mehr da.«

Trotz dieser Erwiederung von Francinette, welche mit der Eile der Offenherzigkeit und Wahrheit gegeben wurde, schien der Herzog wieder von seinem ganzen Mißtrauen erfaßt zu werden. Nanon war voll Freude und hatte nicht mehr die Kraft, etwas zu sagen.

»Soll ich immer noch Meister Biscarros holen?«, fragte Francinette.

»Mehr als je,« erwiederte der Herzog mit seinem rauhen Tone, »oder vielmehr, ja wartet. Bleibt hier, Eure Gebieterin könnte Eurer bedürfen, und ich will Courtauvaux abschicken.«

Francinette verschwand. Fünf Minuten nachher erschien Courtauvaux an der Thüre.

»Gehe zu dem Wirthe zum Goldenen Kalbe,« sprach der Herzog, »sage ihm, er solle hierher kommen und den Küchenzettel zu einem Frühstück mitbringen. Gib ihm diese zehn Louisd’or damit er ein gutes Mahl bereitet. Vorwärts.«

Courtauvaux empfing das Gold auf seinem Rockschoße und entfernte sich, um den Befehl seines Gebieters zu vollziehen.

Er war ein Diener von gutem Hause, der sein Handwerk so genau kannte, als alle Crispine und alle Mascavilles jener Zeit. Er suchte Biscarros auf und sagte zu ihm:

»Ich habe den gnädigen Herrn überredet, ein feines Frühstück bei Euch zu bestellen; er hat mir acht Louisd’or gegeben, zwei behalte ich natürlich für die Commission; hier sind sechs für Euch, kommt geschwinde.«

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