William Wilkie Collins - Nicht aus noch ein

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»Nützen? Allmächtiger! Wenn Ihre Erzählung eine wahre ist.—«

»Würde ich sie, in der Stellung, die ich inne habe, mitgetheilt haben, wenn sie nicht wahr wäre?«

»Entschuldigen Sie,« sagte der Weinhändler, »Sie müssen Nachsicht mit mir haben. Ich kann mir diese schreckliche Entdeckung jetzt nicht als wirklich darstellen. Wir haben uns so innig lieb gehabt – ich empfand mich ganz und gar als ihren Sohn. Sie starb, Mrs. Goldstraw, in meinen Armen – sie gab mir sterbend ihren Segen, wie nur eine Mutter ihn geben kann. Und nun, nach der ganzen Zeit zu erfahren, daß sie nicht meine Mutter war! O, Himmel! Himmel! Ich weiß nicht was ich rede!« rief er, als die Selbstbeherrschung die ihn das Vorhergehende hatte sprechen lassen, ins Wanken gerieth und unterlag. »Es ist nicht dieser schreckliche Kummer – es liegt mir etwas anderes im Sinn, von dem ich reden wollte. Ja, richtig! Sie haben mich überrascht – Sie haben mich tief gekränkt. Sie thaten so, als ob Sie mir alles verheimlicht haben würden, wenn Sie gekannt hätten. Lassen Sie mich das nicht wieder hören. Nur ein Verbrechensucht man zu verheimlichen. Sie meinen es gut, ich weiß es. Ich will Ihnen nicht wehe thun. Sie sind eine freundliche Seele. Aber Sie vergessen, in welcher Lage ich mich befinde. Sie hat mir alles was ich mein nenne in der festen Ueberzeugung hinterlassen, daß ich ihr Sohn sei. Ich bin nicht ihr Sohn. Ich habe den Platz unrechtmäßig eingenommen, ich habe unschuldiger Weise das Erbe eines andern Mannes im Besitz. Er muß aufgefunden werden. Kann ich wissen, ob er nicht in diesem Augenblick im Elend ist und keinen Bissen hat um seinen Hunger zu stillen! Er muß aufgefunden werden! Meine einzige Hoffnung dem Schlag, der mich getroffen hat nicht zu unterliegen beruht darauf, meine Handlungsweise so einzurichten daß sie sie billigen müßte. Sie wissen noch mehr, Mrs. Goldstraw, als Sie mir bis jetzt mitgetheilt haben. Wer war die Fremde, welche das Kind adoptiert hat? Sie müssen den Namen der Dame gehört haben.«

»Ich habe ihn nie gehört, Sir. Und habe sie nie wieder gesehen und nichts wieder von ihr vernommen.«

»Sagte sie nichts, als sie das Kind mit sich nahm? Spähen Sie in ihrem Gedächtniß nach. Sie muß etwas gesagt haben.«

»Nur auf Eines kann ich mich besinnen, Sir. Es war auffallend schlechtes Wetter in dem Jahre, und die Kinder kränkelten viel. Als sie den Knaben mitnahm, sagte sie freundlich zu mir: »Beunruhigen Sie sich nicht seiner Gesundheit wegen. Er wird in einem schöneren Klima als dies ist groß werden. – Ich gehe mit ihm in die Schweiz.«

»In die Schweiz? In welchen Theil der Schweiz?«

»Das hat sie nicht gesagt, Sir.«

»Nur diesen schwachen Anhalt! sagte Mr. Wilding. »Und ein Vierteljahrhundert ist vorübergegangen, seitdem das Kind fortgeholt ist! Was soll ich thun?«

»Ich hoffe, Sie halten mir meine Offenheit zu gut, Sir," sagte Mrs Goldstraw. »Aber weshalb sich grämen, möglicherweise ist er nicht mehr am Leben, wer kann es wissen? und sollte er leben, so ist es nicht wahrscheinlich daß es ihm schlecht ergehe. Die Dame, welche ihn an Kindes statt aufnahm, war eine vornehme, wohlhabende Frau – das konnte man gleich erkennen. Auch muß sie sich darüber ausweisen, den Knaben erziehen zu können, sonst überläßt man ihr kein Kind. Wenn ich in Ihrer Stelle wäre, Sir – entschuldigen Sie, daß ich mir die Freiheit nehme, so zu sprechen – ich würde mich in dem Gedanken beruhigen, daß ich die arme Lady, deren Portrait dort hängt, geliebt hätte – in Wahrheit geliebt hätte, wie eine Mutter und daß sie mich in Wahrheit geliebt hätte, wie ihren Sohn. Alles, was Sie von ihr besitzen, hat sie Ihnen um dieser Liebe willens gegeben. Diese Liebe war unverändert, so lange sie lebte und würde sich nicht verändert haben, so lange Sie lebten, dessen bin ich gewiß. Giebt es ein besseres Recht, Sir, auf das, was Sie besitzen?«

Mr. Wildings nicht zu beirrende Ehrlichkeit erkannte die schwache Seite in der Ansicht seiner Haushälterin auf den ersten Blick heraus.

»Sie verstehen mich nicht« sagte er. »Gerade weil ich sie geliebt habe, empfinde ich es als eine Pflicht eine heilige Pflicht gerecht gegen ihren Sohn zu handeln. Wenn er am Leben ist, muß ich ihn auffinden; meinetwegen so gut als seinetwegen. Ich würde zusammenbrechen unter dieser schrecklichen Prüfung, wenn ich mich nicht beeiferte – dringlich und schleunig beeiferte – das zu thun, was mein Gewissen mir als Nothwendigkeit vorschreibt. Ich muß mit meinem Advocaten sprechen; ich muß Alles in Bewegung setzen, noch ehe ich schlafen gehe.« Er ging auf das Sprachrohr, welches sich in der Wand des Zimmers befand, zu und rief etwas in das Bureau hinab. »Verlassen Sie mich, Mrs. Goldstraw,« fuhr er fort. »Ich werde später gesammelter und mehr dazu fähig sein, mit Ihnen zu sprechen. Wir werden gut mit einander auskommen – ich hoffe, wir werden gut. mit einander auskommen – trotz alledem, was sich ereignet hat. Sie können nicht dafür. Ich weiß, Sie können nicht dafür. So! so! schütteln mir uns die Hände und thun Sie Ihr Möglichstes für meinen Haushalt. – Ich hin nicht im Stande, darüber mit Ihnen zu sprechen.«

Die Thür öffnete sich gerade, als Mrs. Goldstraw darauf zuging und Mr. Jarvis erschien.

»Schicken Sie zu Mr. Bintrey,« sagte der Weinhändler. »Zeigen Sie ihm an, daß ich ihn sogleich zu sprechen Wunsche.«

Der Schreiber schob unhefugter Weise die Ausführung des Befehls dadurch hinaus, daß er Mr. Vendale« meldete und den neuen Theilnehmer der Firma Wilding und Co. auch sogleich eintreten hieß.

»Wollen Sie mich auf einen Augenblick entschuldigen, George Vendale,« sagte Wilding. »Ich habe Jarvis noch ein Wort zu sagen. Schicken Sie zu Mr. Bintrey,« wiederholte er. »Schicken Sie sogleich!«

Ehe Mr. Jarvis das Zimmer verließ, legte er noch einen Brief auf den Tisch.

»Von unserm Correspondenten aus Neuschatel, glaube ich, Sir. er Brief trägt die Schweizer Postmarke.«

Neue Charactere auf der Scene

Die Worte die »Schweizer Postmarke« folgten so unmittelbar auf Mrs. Goldstraw’s Erwähnung der Schweiz und steigerten Mr. Wildings Aufregung zu einer solchen Höhe, daß sein Compagnon sich nicht das Ansehen gehen konnte, als ob er sie nicht bemerke.

»Wilding,« fragte er schnell und hielt dann ein, sich umsehend, ob er im Zimmer eine Ursache zu seines Gefährten Aufregung entdecken könne. »Was haben Sie?«

»Mein lieber George Vendale,« erwiderte der Weinhändler dem Angeredeten seine Hand mit einem flehenden Blick entgegenstreckend, als ob er dessen Hilfe begehre, um etwas Schreckliches zu überwinden und nicht, als ob er sie ihm zum Bewillkommungs-Gruß reiche. »Mein lieber George Vendale, so viel habe ich erfahren, daß ich nie wieder ich selbst sein werde. Unmöglich kann ich je wieder ich selbst sein. Denn im vollen Sinne des Wortes, ich bin nicht ich.«

Der neue Compagnon, ein braunwangiger hübscher Junge, beinah in Wildings Alter, mit einem schnellen sichern Auge und entschlossener Bewegung, erwiderte mit unendlichem Erstaunen: »Nicht Sie?«

»Nicht was ich zu sein glaubte,« sagte Wilding.

»Wer, im Namen alles Wunderbaren, glaubten Sie zu sein, der Sie nun nicht sind?« lautete die Entgegnung, die mit einer so herzgewinnenden Freundlichkeit ausgesprochen wurde, daß sie das Vertrauen eines zurückhaltenderen Mannes als Wilding war, herausgelockt haben würde. »Ich kann Sie jetzt, wo wir Compagnons sind, wohl ohne unbescheiden zu sein fragen.«

»Schon wieder!« rief Wilding indem er sich in seinen Sessel zurücklehnte und dem andern einen trostlosen Blick zuwarf. »Compagnon! und ich habe nicht das Recht in unser Geschäft einzutreten. Es ist mir nicht bestimmt gewesen und meine Mutter hat es nicht für mich erworben. Ich will damit sagen, seine Mutter hat es für ihn erworben – wenn ich überhaupt eine Meinung haben kann – oder überhaupt jemand bin.«

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