Alexandre Dumas der Ältere - John Davys Abenteuer eines Midshipman

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Der Capitän erzählte Jedermann, daß Miß Anna ihn besucht habe. Sobald er erfuhr, daß Mistreß Denison eingezogen sei, ließ er sie herauskommen, unter dem Vorwande, ihr einige Verhaltungsbefehle zu geben, im Grunde aber, um Gelegenheit zu haben von Anna Mary zu sprechen. Mißtreß Denison, welche von der Natur mit großer Zungenfertigkeit begabt war, gab überdies ihrem Dankgefühl den lebhaftesten Ausdruck; sie war unerschöpflich in dem Lobe der »Heiligen«, wie man Anna Mary im Dorfe nannte. Dieses Gespräch wurde endlich durch die Tischglocke unterbrochen. Als sich Sir Edward in den Speisesaal begab, fand er den Doctor.

Die von diesem erwartete Wirkung zeigte sich ganz deutlich. Sir Edward’s Gesicht war heiterer geworden. Der Doctor, der ihn auf so gutem Wege sah, gab ihm den Rath, anspannen zu lassen und nach Tisch mit ihm auszufahren.

Er hatte in dem Dorfe, wo Miß Anna wohnte, einige Kranke zu besuchen und wenn der Capitän diesen Weg zu nehmen beliebe, so würde er ihn mit Vergnügen begleiten, da sein Pony sehr krank sei.

Sir Edward machte anfangs ein finsteres Gesicht; aber sobald er hörte, daß das Dorf, in welchem Miß Anna wohnte, das Ziel der vorgeschlagenen Spazierfahrt sein sollte, ließ er dem Kutscher den Befehl geben, sich bereit zu halten, und von nun an trieb er den Doktor zur Eile, so daß dieser, der gern in Ruhe speiste, sich vornahm solche Vorschläge künftig nur beim Dessert zu machen.

Das Schloß war vier Miles vom Dorfe entfernt; die Pferde legten den Weg in zwanzig Minuten zurück, und gleichwohl ging’s dem Capitän nicht schnell genug.

Endlich hielt der Wagen vor einem Hause, in welchem der Doktor zu thun hatte; es war zufällig dem Hause der Miß Anna gegenüber. Der Doctor sagte es dem Capitän, als er ausstieg.

Es war ein hübsches englisches Häuschen, welches sich mit seinen grünen Fensterläden und rothen Ziegeln gastfreundlich und sauber ausnahm. Während der Doktor bei seinem Kranken war, behielt Sir Edward die Hausthür im Auge: er hoffte Miß Anna herauskommen zu sehen. Aber er sah sich in seiner Erwartung getäuscht, und der Doktor fand ihn in tiefen Gedanken.

Der Jünger Aeskulaps stieg nicht ein; er machte dem Commandanten mit der unbefangensten Miene von der Welt den Vorschlag, der schönen Miß den Besuch zu erwiedern. Sir Edward nahm es sehr bereitwillig an und Beide gingen auf die Hausthür zu. Der Capitän gestand nachher, daß ihm bei diesem Gange über die Straße das Herz stärker geschlagen habe, als bei dem ersten Seegefecht, das er mitgemacht.

Der Doctor klopfte an die Thür und eine alte Gouvernante, welche die Eltern der Miß Anna mit aus Frankreich gebracht hatten, empfing die Fremden. Anna Mary war nicht zu Hause; man hatte sie zu einem an den Blattern erkrankten Kinde gerufen. Aber der Doctor ging trotzdem hinein, um dem Commandanten das Innere des Häuschens zu zeigen.

Es war kaum möglich etwas Anmuthigeres und Freundlicheres zu sehen, als diese »Cottage«. Der kleine Garten glich einem Blumenkorbe, die Zimmer waren sehr einfach, aber mit viel Geschmack verziert ; ein kleines Maleratelier, aus welchem die an den Wänden hängenden Landschaften hervorgegangen waren, und ein Wohnzimmer mit Piano und gewählter Bibliothek bezeugten, daß die Bewohnerin ihre Mußestunden der Kunst und Lectüre widmete.

Miß Anna war Eigenthümerin dieses Häuschens; ihre Eltern hatten es gekauft und es ihr sammt der jährlichen Rente von vierzig Pfund Sterling hinterlassen. Sir Edward, dessen Neugierde dem Doctor große Freude machte, nahm natürlich mit Ausnahme des Schlafzimmers das ganze Haus in Augenschein.

Die Gouvernante wußte sich diese Haussuchung nicht zu erklären; aber sie sah nur, daß die beiden Fremden, zumal der Capitän, der Ruhe bedurften, nachdem sie alle Räume von der Küche bis zum Boden durchwandert hatten. Sie führte daher die beiden Herren in den Salon und entfernte sich, um Thee zu machen. Als Sir Edward mit dem Doctor allein war, versank er wieder in das Stillschweigen, welches er unterbrochen hatte, um an die Haushälterin eine Menge Fragen über Miß Anna und ihre Eltern zu richten; aber dieses Mal war der Arzt ohne Besorgniß, denn dieses Schweigen war kein dumpfes Hinbrüten, sondern ein träumerischer Zustand, der das Gemüth seines Patienten anregte und auf dessen Zustand einen wohlthuenden Einfluß haben konnte.

Während Sir Edward in Gedanken vertieft war, that sich die Thür auf – und statt der Gouvernante erschien Miß Anna, in der einen Hand eine Theekanne, in der andern einen Teller mit Sandwiches tragend. Sie war eben nach Hause gekommen und wollte nun selbst die Honneurs des Hauses machen.

Sir Edward stand mit sichtbarer Freude auf und begrüßte sie.

Anna stellte den Thee auf den Tisch, machte dem Capitän einen französischen Knix und reichte ihm nach englischer Sitte die Hand.

Anna Mary war wirklich reizend: der Weg, den sie gemacht, hatte ihre Wangen stärker geröthet. Dazu kam eine gewisse Befangenheit über den unerwarteten Besuch, verbunden mit dem Bestreben, die beiden Fremden nach Gebühr zu empfangen. Es ist daher nicht zu verwundern, daß Sir Edward ungemein redselig ward. Diese Redseligkeit blieb freilich nicht in den strengen Grenzen der Convenienz und ein strenger Beobachter der Formen würde vielleicht gefunden haben, daß die Lobsprüche in dem Gespräch des Commandanten einen zu großen Platz einnahmen. Aber er sagte was er dachte, und er dachte viel Gutes von Miß Anna.

Ungeachtet seines Redeeifers bemerkte er ein adeliges Wappen an dem Silberzeuge. Diese Entdeckung schmeichelte, er wußte nicht warum, seinem alten aristokratischen Stolz. Sir Edward würde sich beschämt gefühlt haben, eine so hohe Bildung bei einem Mädchen aus dein Volke oder Bürgerstande zu finden.

Der Doctor mußte ihn erinnern, daß der Besuch schon zwei Stunden gedauert. Sir Edward mochte es nicht glauben, aber er sah nach der Uhr und erkannte die Unschicklichkeit eines längeren Verweilens. Er nahm Abschied und ließ sich von Miß Anna versprechen, morgen mit Mademoiselle de Villevieille – so hieß die Gouvernante – den Thee im Schlosse zu nehmen.

»Sie haben zuweilen vortreffliche Ideen, Doctor,« sagte der Capitän, als er wieder im Wagen saß; »ich weiß nicht, warum wir nicht täglich eine solche Spazierfahrt machen; meine Pferde bekommen ja steife Beine, wenn sie gar nicht aus dem Stall kommen.

V

Am andern Morgen stand der Capitän eine Stunde früher als gewöhnlich auf, durcheilte das Schloß und ertheilte persönlich die Weisungen, die er für nothwendig hielt, um den heutigen Besuch in gebührender Weise zu empfangen. Die Ordnung und Sauberkeit, die er in dem Hause der Miß Anna gefunden hatte, gefiel ihm so, daß er beschloß Williamhouse auf denselben Fuß einzurichten. Er ließ daher nicht nur Fußböden und Möbeln bohnen, sondern auch die Gemälde reinigen.

Die bis dahin mit Staub und Schmutz bedeckten Ahnen Sir Williams’ schienen wieder aufzuleben und Alles was in diesen so lange verödet gewesenen Zimmern vorging, mit klaren Augen zu betrachten.

Der Doctor begleitete den Capitän, der für diese Vorkehrungen alles Feuer seiner Jugendjahre wieder gefunden zu haben schien. Auch Sanders kam dazu, und als er die ganze Dienerschaft so emsig beschäftigt sah , fragte er ob etwa der König nach Derbyshire kommen werde, und zu seinem Erstaunen vernahm er, daß alle diese Vorkehrungen getroffen wurden, weil Miß Anna Mary eine Tasse Thee im Schlosse trinken wollte.

Tom wußte seit drei Tagen nicht was er denken sollte; den Spleen fürchtete er nicht mehr, aber er meinte, es spuke dem Commandanten im Kopfe. Nur der Doktor schien aus diesem für Alle dunkeln Wege muthig vorzuschreiten und einen längst entworfenen Plan zu verfolgen.

Der würdige Mr. Robinson freute sich herzlich über die merkliche Besserung Sir Edward’s; er war gewohnt, der Vorsehung die Mittel zu überlassen und ihr für den Erfolg zu danken.

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