Alexandre Dumas der Ältere - Ange Pitou Denkwürdigkeiten eines Arztes 3
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Ange Pitou Denkwürdigkeiten eines Arztes 3: краткое содержание, описание и аннотация
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Wie?«
»Am Tränkherd.«
»Was ist das, ein Tränkherd?«
Pitou schaute Tante mit erstaunter Miene an; er konnte nicht begreifen, daß es in der Welt eine Person gebe, die in ihrer Erziehung vernachlässigt genug sei, um nicht zu wissen, was der Tränkherd bedeute.
»Der Tränkherd?« erwiderte er. »Bei Gott! das ist der Tränkherd.«
»Ja, kleiner Schlingel, aber ich weiß nicht, was das ist.«
Da Pitou voll Mitleid gegen alle Unwissenheiten war, so antwortete er:
»Der Tränkherd ist eine kleine Lache, es finden sich solche ungefähr dreißig im Wald; man legt Leimruten rings umher, und wenn die Vögel, die das nicht kennen, die Dummköpfe, kommen, um zu trinken, so fangen sie sich.«
»Woran?«
»Am Leim.«
»Ah! ah!« sagte die Tante Angélique, »ich begreife; doch wer hat dir Geld gegeben?«
»Geld?« erwiderte Pitou, erstaunt, daß man glauben konnte, er habe je einen Pfennig besessen; »niemand.«
»Mit was hast du denn den Leim gekauft?«
»Ich habe den Leim selbst gemacht.«
»Und die Leimruten?«
»Auch.«
»Diese Vögel kosten dich also nichts?«
»Die Mühe, mich zu bücken und sie zu nehmen.«
»Und kann man oft an den Tränkherd gehen?«
»Man kann alle Tage dahin gehen, nur muß man nicht . . .«
»Was muß man nicht?«
»Alle Tage dahin gehen.«
»Aus welchem Grunde?«
»Weil das ruiniert.«
»Was ruiniert das?«
»Den Tränkherd. Sie begreifen, Tante Angélique, die Vögel, die man gefangen hat . . .«
»Nun?«
»Sie sind nicht mehr da.«
»Das ist richtig, erwiderte die Tante.«
Zum ersten Mal, seitdem er sich in ihrem Hause befand, gab die Tante Angélique ihrem Neffen recht; diese ungewohnte Billigung entzückte auch Pitou.
»Doch,« sagte er, »an den Tagen, wo man nicht an den Tränkherd geht, geht man anderswo hin. An den Tagen, wo man keine Vögel fängt, fängt man etwas anderes.«
»Und was fängt man denn?«
Man fängt Kaninchen.«
»Kaninchen?«
»Ja, man ißt das Fleisch und verkauft den Balg. Ein Kaninchenbalg ist zwei Sous wert.
Die Tante Angélique schaute ihren Neffen mit ganz erstaunten Augen an; sie hatte nie in ihm einen so großen Oekonomen gesehen. Pitou hatte sich geoffenbart.
»Aber ich werde die Kaninchenbälge verkaufen?«
»Allerdings, wie es Mama Madeleine machte.«
Es war dem Kinde nie der Gedanke gekommen, es könnte von dem Ertrage seiner Jagd etwas anderes in Anspruch nehmen, als seinen Teil am Verzehren.
»Und wann wirst du Kaninchen fangen?« fragte Mademoiselle Angélique.
»Ah! sobald ich Schlingen habe,« erwiderte Pitou.
»Nun denn! so mache Schlingen.«
Pitou schüttelte den Kopf. Du hast ja Leim und Leimruten gemacht!
»Ah! ich verstehe wohl Leim und Leimruten zu machen, das ist wahr; aber ich verstehe nicht Messingdraht zu machen; das kauft man fertig bei den Krämern.«
»Und wie viel kostet das?«
»Oh! mit vier Sous werde ich wohl zwei Dutzend machen,« antwortete Pitou an den Fingern rechnend.
»Und wie viel kannst du mit zwei Dutzend Kaninchen fangen?«
Das ist, wie es gerade kommt: vier, fünf, sechs vielleicht; und dann dienen diese Schlingen mehrere Male, wenn sie der Aufseher nicht findet.«
»Hier hast du vier Sous,« sagte Tante Angélique, »kaufe Messingdraht bei Herrn Dambrun und gehe morgen auf die Kaninchenjagd.«
»Ich werde die Schlingen morgen legen,« erwiderte Pitou, »doch erst übermorgen früh erfahre ich, ob sich Kaninchen gefangen haben.«
Der Messingdraht war minder teuer in der Stadt, als auf dem Lande, weil die Krämer von Haramont sich in Villers-Cotterets damit versahen. Pitou erhielt also vierundzwanzig Schlingen für drei Sous. Er brachte einen Sou seiner Tante zurück.
Diese unerwartete Ehrlichkeit ihres Neffen rührte beinahe die alte Mademoiselle. Sie hatte einen Augenblick den Gedanken, mit diesem Sou, der nicht verwendet worden war, ihren Neffen zu beschenken. Zum Unglück für Pitou war es ein mit dem Hammer breit geschlagener Sou, der in der Dämmerung für zwei Sous gelten konnte. Mademoiselle Angélique dachte, man müsse ein Geldstück nicht ausgeben, das hundert Prozent tragen könne; und steckte den Sou wieder in die Tasche.
Pitou hatte die Bewegung bemerkt, aber nicht analysiert. Es wäre ihm nie eingefallen, seine Tante könnte ihm einen Sou geben.
Er verfertigte seine Schlingen, und am andern Morgen verlangte er einen Sack von Mademoiselle Angélique.
»Wozu?« fragte die alte Mademoiselle.
»Weil ich einen brauche,« antwortete Pitou, der voller Geheimnisse war.
Mademoiselle Angélique gab ihm den verlangten Sack, legte den Vorrat an Brot und Käse hinein, der zum Frühstück und Mittagessen ihres Neffen dienen sollte, und dieser ging sogleich nach der Wolfsheide ab.
Die Tante Angélique ihrerseits fing damit an, daß sie die zwölf Rotkehlchen rupfte, die sie zu ihrem Frühstück und ihrem Mittagessen bestimmt hatte. Sie brachte zwei Drosseln dem Abbé Fortier und verkaufte die vier andern an den Wirt zur Goldenen Kugel, der sie ihr mit drei Sous das Stück bezahlte und ihr alle, die sie ihm bringen würde, um denselben Preis abzunehmen versprach. Die Tante Angélique kehrte strahlend zurück. Der Segen des Himmels war mit Pitou in ihrem Hause eingekehrt.
»Ah!« sagte sie, während sie ihre Rotkehlchen aß, die fett waren wie Ortolane und zart wie Feigenschnepfen: »man hat recht, wenn man behauptet, eine Wohlthat sei nie verloren.«
Am Abend kam Ange nach Hause; er trug auf seinem Rücken einen herrlich gerundeten Sack. Diesmal erwartete ihn die Tante nicht hinter der Thüre, sondern auf der Schwelle, und statt mit einer Kopfnuß empfangen zu werden, wurde der Knabe mit einer Grimasse aufgenommen, die beinahe einem Lächeln glich.
»Hier bin ich!« rief Pitou, als er in die Stube mit jener Dreistigkeit eintrat, die das Bewußtsein eines gut ausgefüllten Tages bezeichnet.
»Du und Dein Sack,«
»Ich und mein Sack,« erwiederte Pitou.
Und was ist in deinem Sack? fragte die Tante Angélique.
»Bucheln.«
Bucheln.«
»Allerdings, Sie begreifen wohl, Tante Angélique, wenn der Vater La Jeunesse, der Schütze der Wolfsheide, mich auf seinem Bezirke ohne meinem Sack hätte herumstreichen sehen, so würde er gesagt haben: »»Was machst du hier, kleiner Landstreicher?«« Abgesehen davon, daß er etwas vermutet hätte. Während ich mit meinem Sack, wenn er mich fragt, was ich machen wolle, ihm antwortete: »»Ich komme zur Buchellese; ist es denn verboten, zur Buchellese zu gehen?«« »»Nein.«« »»Nun wenn das nicht verboten ist, so haben Sie mir nichts zu sagen.«« In der That, wenn er etwas sagt, der Vater La Jeunesse, so hat er unrecht.
»Also hast du deinen Tag damit zugebracht, daß du Bucheln gelesen, statt die Schlingen zu legen, Träger!« rief die Tante Angélique, die unter allen diesen Kniffen ihres Neffen die Kaninchen sich entgehen zu sehen glaubte.
»Im Gegenteil, ich habe meine Schlingen gelegt, während ich Bucheln las, so daß er mich bei der Arbeit sah.«
»Und er hat dir nichts gesagt?«
»Doch. Er hat mir gesagt: »»du wirst deiner Tante Pitou meine Komplimente ausrichten.«« Nun! ist das ein braver Mann, der Vater La Jeunesse.
»Aber die Kaninchen? versetzte die Tante Angélique, die nichts von ihrem Hauptgedanken abbringen konnte.
»Aber die Kaninchen?« versetzte die Tante Angélique, welche nichts von ihrem Hauptgedanken abbringen konnte.
»Die Kaninchen? Der Mond geht um Mitternacht auf, und ich werde um ein Uhr nachsehen, ob sie gefangen sind.«
»Wo dies?«
»Im Walde.«
»Wie, du willst um ein Uhr morgens in den Wald?«
»Jawohl!«
»Ohne Angst zu haben?«
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