Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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- Название:SCHKID. Die republik der strolche
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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Er hatte das schon lange erwartet, aber nun bekam er doch einen Schreck. Die Auflösung des Lesesaales nahm dem „Junkom“ die letzte Möglichkeit, die Massen heranzuziehen und zu halten. Doch er mußte die Bücher herausgeben.
„Nehmt sie euch“, warf er scheinbar gleichgültig hin. Sascha stand daneben. Er hörte zu seinem Erstaunen Japs' Stimme zittern. „Nehmt sie“, wiederholte Japs.
Die Blutsbrüder kicherten spöttisch über die bankrotte „Junkom“-Führung, während sie ihre Bücher zusammensuchten. Aber eigentlich interessierte sie der Niedergang des „Junkom“ schon nicht mehr. Sie holten ihr Eigentum nur, um es zur Vervollständigung ihres „Südfonds“ auf dem Trödelmarkt zu verhökern.
Sie hatten den Kampf satt. Ihre „Idee“ wurde ihnen wieder wichtiger, und in ihrer Zeitung führten sie eine Rubrik „Film“ ein, in der sie Filmkritiken und Porträts bekannter Filmschauspieler abdruckten. Der „Junkom“ bekam eine Atempause und konnte sich erholen.
SCHKIDKINO
„Ich hob' 'ne Idee!“ * Firma „Schkidkino“ * Die erste Vorstellung * Gewinnsüchtige Berechnung * Betrüblicher * Bankrott der Firma.
An einem Montag gingen die beiden oberen Schulklassen zum Olympia-Kino am Meshdunarodny-Prospekt. Sie sahen einen läppischen Cowboyfilm mit den üblichen Prügeleien, Verfolgungsjagden und Küssen. Empört kamen Jankel und Ljonka zurück.
„Ach, du heiliger Bimbam“, seufzte Jankel, „ich möchte auch mal über die Prärie sprengen mit Cowboyhut und mit der Pistole in der Hand.“
„Ja“, antwortete Ljonka, der in letzter Zeit nicht mehr Regisseur, sondern Schauspieler werden wollte. „Ich auch. So eine nächtliche Schießerei war' doch 'ne Sache!“
„Wird noch verdammt lange dauern, bis wir unsere Idee verwirklichen können! Wir haben sie ja schon ganz vergessen.“ „Ach, Mutter Odessa… Weißt du was? Sollten wir nicht lieber nach Baku fahren? Da wohnt der berühmte Regisseur Perestiani.“
„Nein, der wohnt nicht in Baku, sondern in Tiflis. Übrigens könnten wir auch nach Baku fahren. Und nach Tiflis machen wir einen Abstecher — wenn wir erst zwei Tscherwonzen zusammenhaben…“
„Aber jetzt! Ich kann nicht länger warten, Jankel, Ehrenwort.“ „Idiot! Du mußt eisern bleiben. Was sollen wir machen — ohne Zaster kommen wir nicht weit. Sollen wir vielleicht hier Filme drehen?“ Ljonka strahlte plötzlich über das ganze Gesicht. „Ich hab' 'ne Idee!“ rief er. „Warum können wir nicht ein eigenes Kino auf ziehen?“
„Bei dir ist wohl 'ne Schraube locker?“ erkundigte sich Jankel teilnahmsvoll.
„Nee. Aber dir möchte ich raten, deine Schrauben festzudrehen und zuzuhören. Paß auf, ich denke mir das so…“
In allen Klassen hingen bald kleine gemalte Plakate mit einer merkwürdigen Ankündigung:
Die Schkider machten verständnislose Gesichter. Niemand wußte, um was es sich handelte, was das Wort „Schkidkino“ bedeuten sollte. „Verdammt! Weißt du, was das ist?“
„Keine Ahnung. Wahrscheinlich hat Vikniksor irgendwo einen Apparat ausgegraben.“
„Vielleicht 'ne Zauberlaterne.“
„Nee… das stammt von den Jungkommunarden. Die wollen wohl irgendwelche anatomischen Bilder zeigen.“ „Anatomische? Quatsch. Was hat Nabelmann mit Anatomie zu tun.“
„Nabelmann? Ach so, Nabel…“
„Ja, du bist eben blöd.“
„Ich glaube, das ist bloß Unfug. Da macht sich jemand einen Witz, sonst nichts.“
„Wir werden ja sehen.“
Bis zum Freitag blieben die Schkider im unklaren. Am Freitag abend strömten einige schon vor sieben Uhr in den Weißen Saal. Er war nur notdürftig beleuchtet. Vor der Bühne hing ein dunkler Vorhang, hinter den einstweilen niemand schauen durfte. Wenn jemand versuchte, ihn ein wenig zu lüften und die Nase auf die Bühne zu stecken, rief Ljonka, der irgendwo in den Kulissen hockte, ärgerlich: „Wo willst du hin? Du kannst wohl nicht warten, was? Hau ab!“ Punkt acht Uhr trat Jankel vor den Vorhang.
„Genossen!“ sagte er. „Ich bitte um Aufmerksamkeit. Ihr seht jetzt den Film 'Nabelmann bei den Räubern', die erste Auf führung der genossenschaftlichen Firma 'Schkidkino'. Wir bitten um Ruhe, denn wir haben Vikniksor nicht benachrichtigt, und er ist bekanntlich nur zwanzig Meter von hier entfernt. Unser Filmtheater befindet sich zur Zeit auf der Bühne. Bitte, kommt herauf.“
Nach diesen Worten hob Jankel den Vorhang an. Die Zuschauer kletterten auf die Bühne. Dort war es stockfinster. Hinter den Kulissen hämmerte und fluchte Ljonka.
„Was ist das für Quatsch?“ flüsterte einer. „Wo ist denn hier die Leinwand?“
Ein anderer zweifelte die Existenz eines Kinos überhaupt an, und ein dritter nörgelte: „Fangt doch endlich an!“
In diesem Augenblick leuchtete ein etwa zehn Zentimeter großes Quadrat an einer Bühnenwand auf. Die Schkider reagierten mit erfreutem Stimmengewirr. „Guck mal!“ „Tatsächlich! Da brennt was!“
Jankels und Ljonkas Kinematograph war von merkwürdiger Konstruktion. Eine eigentliche Leinwand gab es nicht. Ein langer Papierstreifen mit einzelnen „Bildern“ — Zeichnungen, die hinten von einer elektrischen Lampe beleuchtet wurden — glitt am Projeklionsfenster vorbei. Man konnte die Bilder nur dann sehen, wenn man nicht weiter als drei Schritt entfernt war.
Aber die Schkider stellten keine großen Ansprüche, und außerdem sieht man einem geschenkten Gaul bekanntlich nicht ins Maul. Deshalb begrüßten sie den ersten Titel mit einträchtigem, wenn auch zurückhaltendem Applaus.
Ljonka wartete, bis alle den Titel gelesen hatten, und drehte den Streifen dann weiter. Das nächste Bild zeigte ein dickes Gesicht, unter dem folgende Verse prangten:
Dieses Antlitz, rund wie 'n Mond,
über dem ein Strohhut thront,
ist der Anton Nabelmann,
über den man lachen kann.
Auf dem folgenden Bild saß Nabelmann auf einer Gartenbank und las die Zeitung.
Abends m dem Garten saß er,
und die neuste Zeitung las er,
denn er brauchte Zeitvertreib
und auch Kühlung für den Leib.
Der in seine Lektüre vertiefte Nabelmann wurde von Räubern überfallen. Sie krochen aus dem Gebüsch, fesselten den Ärmsten kreuz und quer mit einem dicken Strick, schleppten ihn in ihre Höhle, warfen ihn in den Keller und gingen davon. Durch verschiedene Tricks, die häufig in Detektivfilmen praktiziert werden, befreite sich Nabelmann, und…
Wieder seht ihr Anton hier,
dick und stämmig wie ein Stier.
Kein Gramm Fett hinweggerafft
hat ihm die Gefangenschaft.
Die „Filmvorführung“ hatte nur drei Minuten gedauert, aber die Schkider waren hell begeistert. Sie gaben ihren Gefühlen durch rauschenden Beifall Ausdruck und wollten auseinandergehen. Aber da leuchtete die „Leinwand“ noch einmal auf und verkündete, jetzt werde ein Film aus dem Leben der Dostojewski-Schule gezeigt. Der „Film“ entpuppte sich als eine Bilderfolge von Szenen aus dem Schulleben, die Jankel sehr geschickt gezeichnet hatte — Situationen in der Klasse, im Eßraum, im Schlafraum, beim Holzsägen — und einzelne Typen von Propheten und Schkidern. Die Jungen fanden die Vorstellung großartig.
„Das kapier ich“, meinte Kaufmann. „Das ist doch was anderes als der 'Junkom'.“
Am übernächsten Tage zeigte das Schkidkino einen neuen Film: „Nabelmann kommt ins Kloster“, in dem in witziger Form Nabelmanns Abenteuer in der Petrograder Verbrecherwelt geschildert wurden.
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