Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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Still saß er dann in der Ecke und griff sich nur zuweilen zähneknirschend an den Kopf.
Spätabends hockten Jankel und Kostja im Saal.
„Spuck auf alles!“ tröstete Jankel. „Mädels gibt es viele. Ich hab' mir jetzt auch so eine Puppe aufgegabelt, die schenkt mir Bonbons.“ Er holte eine Handvoll heraus. Kostja wollte danach greifen, aber er wandte sich ab. Auf dem Bonbonpapier tanzte eine blonde Bajadere. „Ich esse keine Süßigkeiten“, sagte er mit gerunzelter Stirn. Dann sah er Jankel an. „Warst du bei deiner?“
„Bei wem?“ Jankel machte ein erstauntes Gesicht. „Bei der, von der ich dir erzählt habe?“
„Na ja.“ „So was Dummes!“ Jankel brach in schallendes Gelächter aus. „So was Dummes! Ich hab's gerade nötig, mich mit der ersten besten rumzutreiben. So'n Idiot bin idi nicht.“ Er verstummte und fügte dann kummervoll hinzu: „Weißt du, auf die Weiber kann man sich doch nicht verlassen!“
Der Frühling tat das Seine. Ein unruhiger Gast randalierte in den Mauern der Schkid — die Liebe.
Niemand weiß, wieviel Tinte auf Briefpapier vergeudet, wie viele leidenschaftliche, zärtliche Worte, wieviel Kosenamen von groben, jeder Zartheit entwöhnten Lippen gesprochen wurden. Selbst Kaufmann, der zu faul war, um Bekanntschaften zu suchen, und zu schwerfällig, um ganze Abende lang törichte Liebesworte zu schwatzen, selbst er spürte etwas von der allgemeinen Erregung. Mit merkwürdig freundlichen Blicken verfolgte er die Köchin Marta, lief dauernd in die Küche und störte dort alle.
„Du Teufel!“ schalt Marta lachend, aber sie war nicht böse auf ihn. Im Gegenteil, sie steckte ihm lauter gute Sachen zu — natürlich zum großen Neid der anderen. Kaufmann strahlte und ging auf wie ein Hefekloß.
Und Jankel? Wie um sich an seiner alten Freundin zu rächen, liebäugelte er eifrig und nicht ohne Erfolg mit der Bonbonverkäuferin. Jetzt konnten sich alle zu Recht ihrer Freundinnen rühmen, und das taten sie auch. Eines Tages gab es eine Parade der „Damen ihres Herzens“. Montags veranstaltete das Bezirkskino „Olympia“ Jugendvorstellungen, und die leitenden Stellen beschlossen, dort in den Maitagen ein großes Bezirksjugendfest stattfinden zu lassen. Und weil ein Garten zu dem Kino gehörte, sollte das Fest draußen vor sich gehen.
Es wurden gründliche Vorbereitungen getroffen, und schließlich benachrichtigte man die Schulen. Es versprach, großartig zu werden. Die Schkider waren außer sich vor Aufregung. Selbstverständlich hatten die verliebten Pärchen ein Stelldichein im Garten verabredet und rüsteten sich nun besonders eifrig.
Endlich brach der lang ersehnte Tag an.
Nach dem Unterricht bekamen die Jungen ihre Festtagskleidung und wurden veranlaßt, sich blitzsauber zu waschen. Dann stellten sie sich paarweise auf und marschierten unter Leitung der Erzieher in den Garten.
Dort trafen sie gleichzeitig mit dem Hauptstrom der Gäste ein. Die Reihen drohten sich aufzulösen, aber Vikniksors Befehl lautete, die Jungen nicht vorzeitig laufen zu lassen, und die Propheten paßten wie die Schießhunde auf.
Das Fest begann mit der üblichen Filmvorstellung im Kino. Zuerst wurde ein Filmdrama vorgeführt, dann eine Komödie und ein Naturfilm, und als das Licht wieder anging, merkten die Jungen, daß fünf „Liebhaber“ verschwunden waren. Sie wurden jedoch sehr schnell im Garten wiedergefunden. Allesamt gingen sie dort stolz erhobenen Hauptes mit ihren Freundinnen spazieren. Es sah wie ein Wettbewerb aus: Wessen Freundin war die beste? Dse obsiegte. Der brünette Grusinier hatte ein Mädchen, bei dessen Anblick die Schkider vor Begeisterung Mund und Nase aufsperrten:
„Das ist ein Mädel!“
„So was laß ich mir gefallen! Signorita Margarita!“ Das kleine Mädchen mit dem blonden Pagenkopf war offensichtlich sehr einverstanden mit seinem feurigen dunklen Kavalier und merkte gar nichts von seiner Hinterlist — er führte sie dauernd an den Kameraden vorüber und erzählte ihr dabei unermüdlich lustige Geschichten, so daß ihr Mündchen fortwährend lächelte und ihre blauen Augen vor Freude und Verliebtheit strahlten. Wahrhaftig, sie war die hübscheste von allen Schkider Freundinnen. Bezaubert von ihrer Schönheit, ärgerte sich Jankel unwillkürlich über seine Eroberung — ein stupsnasiges dickes Mädel, das pausenlos Sonnenblumenkerne knapperte. „Was ist das bloß für'n Trampel!“ wütete Jankel im stillen. Er spürte, daß die anderen spöttisch zu ihm hinüberblickten. Schließlich konnte er das Spießrutenlaufen nicht länger aushalten, zerrte seine Liebste hinter ein paar Bäume und blieb dort erleichtert aufatmend stehen. Aber sie wollte unbedingt zu den Vergnügungsstätten zurück, um zu tanzen.
„Warum sind wir hierher gegangen, Grischka, Liebling?“ schmollte sie mit einem koketten Lächeln, das ihr Gesicht in einen Pfannkuchen verwandelte. „Komm zurück. Gleich beginnt der Tanz.“ Grischka-Liebling knirschte mit den Zähnen.
„Weißt du, Herzchen“, stieß er in plötzlichem Entschluß hervor, „geh einstweilen allein, ja? Ich bleib' noch ein bißchen hier… ich komme dann nach.“
„Nein, du willst mir nur weglaufen, aber ich lasse dich nicht!“ schmachtete die Verkäuferin und schmiegte sich an den unglücklichen Jankel. Er versuchte sie wegzuschieben, aber sie lachte nur und drückte ihn noch fester an sich. Da platzte ihm endgültig der Kragen, er riß sich los und schrie verzweifelt: „Geh zum Teufel, dumme Gans! Laß mich in Ruhe!“
Das Mädchen schrie vor Überraschung auf. Jankel rannte Hals über Kopf davon und verbrachte dann den ganzen Abend damit, seine Kameraden anzuflehen, sie möchten ihn vor den Verfolgungen seiner Geliebten schützen.
Inzwischen hatte der Tanz begonnen. Ein sanfter Walzer klang über den Tanzplatz, und die ersten Paare drehten sich im Kreise. Beispiele stecken an. Das Fest verschaffte fast allen Schkidern die Gelegenheit, sich eine „Dame“ zu suchen, und folglich gab es von nun an etwa zwanzig neue „Liebhaber“.
Wessen Freundin war die beste?
Die „Liebhaber“ waren leicht zu erkennen. Sie verhielten sich gesittet, sie randalierten nicht, befanden sich alle in der ersten oder zweiten Gruppe und prangten in einer außergewöhnlichen Sauberkeit.
Für gewöhnlich konnten die Erzieher die Jungen nur mühsam dazu bringen, daß sie sich wuschen. Jetzt taten sie es mit umständlicher Sorgfalt. Außerdem wimmelte die Schkid plötzlich von schnurgerade gezogenen Scheiteln, die alle Augenblicke eifrig auf ihren tadellosen Sitz geprüft wurden.
Die gleiche Sorgfalt trat in der Kleidung zutage. Die Republik Schkid war verliebt.
Allerdings ging es nicht ohne tragische Zwischenfälle ab. Biber wurde eines Tages wegen seiner Freundin verprügelt, denn diese Freundin besaß schon einen ebenso eifersüchtigen wie kräftigen Anbeter, der es nicht versäumte, sich nachdrücklich in Erinnerung zu bringen, und sich Biber am Obwodny-Kanal vorstellte.
Hinterher ging Biber eine ganze Woche lang nicht auf die Straße, denn er litt plötzlich an Verfolgungswahn.
Zigeuner machte ebenfalls Schweres durch, denn sein Mädchen ging gern ins Kino, und weil er kein Geld hatte, mußte er sich den Mund fusselig reden, um sie davon zu überzeugen, daß das Kino eine gemeine, niedrige Einrichtung sei.
Auch Dse litt aus Liebe. Um seiner Geliebten willen verkaufte er seinen einzigen Schatz — einen Zirkelkasten. Für das erhaltene Geld führte er seine blauäugige, rosige Schöne (sie stammte aus einem benachbarten Kinderheim) dann drei Tage hintereinander aus. Schnell und unbemerkt verrannen die Frühlingstage. Besorgt betrachtete Vikniksor die geschniegelten Jungen und meinte: „Die Kinder wachsen heran. Fast sind sie schon heiratsfähig. Wir müssen sie bald entlassen, sonst wächst ihnen im Kinderheim noch der Bart.“ äber ihren Liebesträumen vergaßen die Schkider die Gefahren und Launen des Schicksals. Doch eines Tages zogen Verwirrung und Entsetzen in ihre wehrlosen Herzen ein. „Es ist Zeit, die Haare abzuscheren“, erklärte Vikniksor. „Der Sommer kommt, und die Zotteln, mit denen ihr herumlauft, sind schrecklich anzusehen. Ihr bringt nur Ungeziefer ins Haus!“ Einfache Worte, aber von der gleichen panischen Wirkung wie die Rufe: „Es brennt!“ oder „Die Sintflut kommt!“ Das Haar abrasieren!
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