Grigori Bjelych - SCHKID. Die republik der strolche
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SCHKID. Die republik der strolche: краткое содержание, описание и аннотация
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Übersetzung aus dem Russischen von Lieselotte Remane.
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„Wir verhauen die Propheten“, brummte Kaufmann. „Wie?“ erkundigte sich Aiwasowski verständnislos. „Wir verhauen die Propheten“, wiederholte Kaufmann. „Außerdem kloppen wir Karten und randalieren.“ „Aha.“ Aiwasowski begriff offensichtlich nichts. „Ich werde euch jedoch anders beschäftigen. Ich habe ein eigenes Erziehungssystem.“
„Was für eines?“ fragte einer. „Vielleicht erzählen Sie uns davon“, schlug Jankel vor. „Ich habe folgendes System: Ich verbringe mit den Zöglingen die Freizeit, lese ihnen vor und spiele mit ihnen.“ Einer kicherte. „Interessant“, meinte Jankel. „Wollen Sie schon heute mit Ihrer Erziehungsarbeit beginnen?“
„Ich denke ja.“
Der „Neffe seines Onkels“ wühlte in der Aktentasche und zog ein Büchlein hervor.
„Ich werde euch jetzt etwas Interessantes vorlesen“, sagte er. „Ich lese gut. Ich habe übrigens einen Deklamationskursus besucht.“
„Los, lesen Sie!“ unterbrach Ljonka Pantelejew. Aiwasowski legte das Buch auf den Tisch.
„Was ist das?“ Japs sah auf den Titel und brach in schallendes Gelächter aus.
„'Das Krokodil' von Tschukowski“, las er vor. „Toll!“
Die Klasse erbebte unter einer Lachsalve.
Verständnislos blickte der Lehrer in die lachenden Gesichter.
„Worüber lacht ihr?“ fragte er. „Das ist ein sehr interessantes Buch!“
„Lesen Sie doch!“ schrie Ljonka dazwischen.
Aiwasowski erhob sich, stützte einen Fuß auf die Bank, warf den Kopf zurück und begann:
Es war einmal ein Krokodil,
ging auf dem Newski ohne Ziel
und rauchte Zigaretten viel,
sprach türkisch mit gewandtem Stil,
Kr-r-rokodil,
Kr-r-rokodil
Kr-r-rokodilowitsch…
Er las diese heiteren Kinderverse mit dröhnendem Pathos, er rollte das „R“ in dem Wort „Krokodil“ dermaßen, daß man nicht ernst bleiben konnte. Die Jungen wälzten sich vor Vergnügen. Beleidigt klappte Aiwasowski das Buch zu.
„Was ist daran so komisch?“ fragte er mit einer Stimme, die vor Gekränktheit bebte. „Ihr seid dumme Knaben und habt keine Ahnung von Poesie.“
„Weiterlesen!“ schrien die Jungen. „Lesen Sie doch, Sergej Petrowitsch!“
Der Erzieher schmollte noch ein wenig, schlug dann aber das Buch wieder auf und las weiter. Jedesmal, wenn er deklamierte: „Kr-r-rokodil, Kr-r-rokodil Kr-r-rokodilowitsch!“ zitterten die Fensterscheiben unter wilden, orkanartigen Lachsalven. Als er fertig war, sprang Japs auf die Bank. „Achtung!“ rief er. „Die Traditionen und Bräuche der hooliganischen Republik im besonderen und der ganzen Schkid im allgemeinen erfordern, daß jeder neue Schkider oder Prophet einen Spitznamen bekommt. Dieser neugebackene Prophet ist keine Ausnahme. Auch er erhält jetzt seine Feuertaufe. Ich glaube, der Name 'Krokodil' paßt am besten zu ihm.“
„Bravo!“ riefen die Jungen und klatschten Beifall.
Dann hielt es jeder für seine Pflicht, zu Aiwasowski hinzugehen, ihm auf die Schulter zu klopfen und zu sagen „Herzlichen Glückwunsch, Krokodil Krokodilowitsch!“
Der Lehrer saß fassungslos da und starrte den Jungen ins Gesicht. Er wußte nicht, was er machen sollte, oder er verstand es vielleicht nicht, seine ausgezeichnete pädagogische Erfahrung anzuwenden.
So begann die pädagogische Karriere von Krokodil Krokodilowitsch, dem Neffen seines Onkels, des großen Landschaftsmalers Aiwasowski.
Schon am ersten Tage verlor er bei den Zöglingen seine Autorität.
„Eine Niete“, sagten die Schkider.
Die erste Zeichenstunde der vierten Abteilung fand am folgenden Tage statt. „Krokodil“ kam in die Klasse, ging zum Lehrerpult und stellte einen kleinen Bleistiftkasten aus karelischer Birke sowie einen stumpfen Gipskegel hin.
Bei seinem Eintritt hatten sich fünf Jungen erhoben. Die übrigen wollten seine Beziehung zur Disziplin ausprobieren und waren sitzen geblieben. Krokodil tadelte niemanden, sondern schüttete nur einen Haufen von Bleistiftstummeln verschiedenen Kalibers aus dem Kasten.
„Nehmt euch jeder einen Bleistift“, sagte er.
Die Jungen gingen zum Tisch und wählten sich die besten, längsten Stummel aus. Etwa fünfundzwanzig Bleistifte blieben liegen. Japs, der an leidenschaftlicher Liebe zu Schreibutensilien — Bleistiften, Federhaltern, Papier — litt, seufzte und zwinkerte dann Jankel zu. „Ganz nett, nicht?“ „Tjaa!“ Gierig starrte Jankel auf den Bleistifthaufen.
„Holt Papier hervor!“ befahl der Lehrer.
„Das ist aber neu“, widersprach Spatz empört. „Unser eigenes Papier sollen wir vollschmieren?“
„Tatsache“, bestätigte Ljonka. „Holen Sie doch was aus der Kanzlei — da gibt es genug.“
„Wirklich?“ fragte Krokodil. „Ist das bei euch so üblich?“ „Natürlich!“
Krokodil ging in die Kanzlei.
Als sich die Tür hinter ihm geschlossen hatte, stürzten Japs, Jankel und dann alle übrigen zum Lehrerpult.
Nach einer Sekunde waren von dem Bleistifthaufen nur klägliche Reste in Gestalt von fünf oder sechs schlechten, harten Stummeln übrig.
Krokodil bemerkte den Raub gar nicht, als er mit dem Papier zurückkehrte. Er gab die Bogen aus, stellte den stumpfen Kegel oben auf die Klassentafel und forderte die Schüler auf, ihn abzuzeichnen. Die Anhänger der darstellenden Künste begannen zu zeichnen, die anderen holten ihre Bücher hervor und vertieften sich in die Lektüre. Es waren recht verschiedenartige Bücher.
Jankel reiste in Gedanken nach New York und warf dort zusammen mit dem „genialen Detektiv Nat Pinkerton“ den zwölften Verbrecher von der Brooklyn-Brücke in die Fluten des Hudson. Japs ging von der agraren zur permanenten Revolution über und schnupfte, da er anderer Meinung war als Kautsky, gedankenversunken auf.
Ljonka seufzte, von heißem Mitleid mit dem tückisch betrogenen Liebhaber in der „Armen Lisa“ gepackt, während Dse Seite an Seite mit den tapferen „Drei Musketieren“ ein heißes Gefecht bestand — er las hingerissen in einem dicken Band von Dumas.
Die Jungen liatten sich in alle Welt zerstreut: Einer war bei den Indianern in der Prärie, der andere am Nordpol. Niemand hörte das Klingelzeichen, und erst Krokodils Ruf: „Wo sind die Bleistifte?“ brachte sie aus ihrer Traumwelt in die Wirklichkeit zurück. Niemand antwortete.
„Wo sind die Bleistifte?“ wiederholte der Lehrer. Wieder keine Antwort. Die Jungen schlenderten in der Klasse umher, ohne sich um den Lehrer zu kümmern.
„Gebt die Bleistifte zurück!“ Krokodils Stimme klang schon ganz verzweifelt.
„Verschwinde!“ brummte Kaufmann. „Du hättest eben besser aufpassen müssen.“ Die Jungen lachten.
„Du mußt aufpassen, Krokodil Krokodilowitsch!“ Sascha Pylnikow klopfte dem Lehrer auf die Schulter.
„Ach, so ist das!“ rief Krokodil. „Dann schreib' ich euch einen Tadel in die 'Chronik'. Viktor Nikolajewitsch hat mir gesagt, daß ich euch einschreiben soll, wenn ihr ungezogen seid.“ „Machen Sie keinen Quatsch!“ widersprach Ljonka. „Alle können Sie nicht einschreiben.“
„Doch!“ Krokodil zitterte vor Empörung. „Ich schreibe euch einen Kollektivtadel ein… Einen Kollektivtadel!“ wiederholte er, hingerissen von diesem Einfall. Er packte den stumpfen Kegel und den leeren Kasten und rannte aus der Klasse. Tatsächlich schrieb er den folgenden „Kollektivtadel“ in die „Chronik“:
„Die Zöglinge der vierten Abteilung stahlen dem Lehrer Bleistifte und weigerten sich trotz wiederholter Aufforderung, sie zurückzugeben.“ Vikniksor veranlaßte die Klasse, die Bleistiftstummel herauszurücken, und entzog der ganzen Abteilung zwei Tage lang den Spaziergang. Die Klasse schäumte vor Wut.
„Miserabler Petzer!“ schrie Jankel in der oberen Toilette, dem überfüllten „Klubraum“ der Großen.
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