Vom unteren Flur gibt es eine Holztreppe nach oben. Dort ist ein kleiner Flur. Rechts und links sind Türen, die linke Tür führt zum Vorderhaus mit den Lagerräumen, die rechte Tür zum „Hinterhaus“. Bestimmt vermutet kein Mensch, dass es hinter der grauen Tür noch so viele Zimmer gibt. Direkt gegenüber der Tür ist eine steile Treppe, links ein kleiner Flur und ein Raum. Das ist dann das Wohn- und Schlafzimmer der Familie Frank. Daneben ist noch ein kleineres Zimmer. Das ist das Schlaf- und Arbeitszimmer von Margot und mir. Rechts von der Treppe ist ein kleines Zimmer ohne Fenster mit einem Waschbecken 25 25 das Waschbecken: an der Wand festgemachte Schüssel, wo man sich wäscht
und einem extra Klo.
Von da aus gibt es eine Tür in Margots und mein Zimmer. Wenn man die Treppe hochgeht und die Tür öffnet, ist man überrascht. Hier gibt es einen hohen, hellen, großen Raum. Dort steht ein Herd und ein Spülbecken 26 26 das Spülbecken: an der Wand festgemachte Schüssel, in der man Geschirr spült
(das war früher Herr Kuglers Labor). Das ist also in Zukunft die Küche und das Schlafzimmer von Herr und Frau Daan, und auch das gemeinsame Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer. Ein sehr kleines Zimmerchen, durch das man durchgehen muss, wird Peters Zimmer. Dann gibt es, wie im Vorderhaus, einen Dachboden und noch einen darüber. Siehst du, jetzt habe ich dir unser ganzes schönes Hinterhaus vorgestellt.
Deine Anne
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Samstag, 11. Juli 1942
Liebe Kitty!
Vater, Mutter und Margot können sich nicht an die Glocke 27 27 die Glocke: Gegenstand aus Metall mit Metallstock in der Mitte; in Bewegung ist die Glocke laut
im Westerturm gewöhnen. Jede Viertelstunde sagt sie, wie spät es ist. Das ist ziemlich laut. Mir hat es jedoch sofort gefallen, besonders nachts. Es fühlt sich gut bekannt und normal an. Bestimmt interessiert dich, wie mir das Leben in unserem Versteck gefällt. Nun, ich kann dir nur sagen, dass ich es selbst noch nicht genau weiß. Wahrscheinlich fühle ich mich hier nie ganz zu Hause, auch wenn es hier ganz angenehm ist. Ich fühle mich eher wie in einem seltsamen Hotel, in dem ich Ferien mache. Das Hinterhaus ist ein ideales Versteck. Es ist feucht und ein bisschen schief, aber man findet wohl in ganz Amsterdam, vielleicht sogar in ganz Holland, kein so bequem eingerichtetes Versteck.
Unser Zimmer hatte Wände ohne Bilder, ohne irgendwas. Aber mein Vater hatte meine Postkarten und Bilder von Filmstars mitgenommen. Dafür bin ich sehr dankbar. Die habe ich auf die ganze Wand geklebt und so aus dem Zimmer ein einziges Bild gemacht. Es sieht viel fröhlicher aus. Wenn die van Daans kommen, machen wir aus dem Holz, das auf dem Dach liegt, einen kleinen Schrank und andere nette Dinge.
(…)
Und gestern Abend sind wir alle vier hinunter in das Privatbüro gegangen und haben den englischen Radiosender Конец ознакомительного фрагмента. Текст предоставлен ООО «ЛитРес». Прочитайте эту книгу целиком, купив полную легальную версию на ЛитРес. Безопасно оплатить книгу можно банковской картой Visa, MasterCard, Maestro, со счета мобильного телефона, с платежного терминала, в салоне МТС или Связной, через PayPal, WebMoney, Яндекс.Деньги, QIWI Кошелек, бонусными картами или другим удобным Вам способом.
angestellt. Ich hatte solche Angst, dass es jemand hören könnte. Das ist doch verboten! Ich bat meinen Vater sehr, wieder nach oben zu gehen. Meine Mutter konnte meine Angst verstehen und ging mit mir nach oben. Überhaupt haben wir große Angst, dass die Nachbarn uns hören oder sehen könnten. Gleich am ersten Tag haben Vater und ich aus verschiedenen Tüchern Vorhänge genäht. Besonders gut haben wir das nicht gemacht. Die Vorhänge haben wir an den Fenstern festgemacht und da sollen sie bleiben, solange wir uns verstecken müssen.
Rechts neben unserem Haus ist eine Firma und links eine Schreinerei 28 28 die Schreinerei: Arbeitsplatz von Schreinern/Tischlern, die mit Holz arbeiten und z.B. Möbel machen
. Diese Leute sind also nach der Arbeit nicht in den Gebäuden. Trotzdem dürfen wir auch abends nicht laut sein. Wir haben Margot verboten, nachts zu husten, auch wenn sie eine schwere Erkältung hat. Sie bekommt von uns ein starkes Medikament.
Ich freue mich, wenn am Dienstag van Daans kommen. Es ist bestimmt gemütlicher und nicht so still. Es macht mich nämlich abends und nachts so nervös, wenn es still ist. Ich wäre so froh, wenn jemand von unseren Beschützern 29 29 der Beschützer: jemand, der auf andere aufpasst und darauf achtet, dass ihnen nichts passiert
hier schlafen würde. Sonst ist es hier überhaupt nicht so schlimm, denn wir können kochen und unten in Papis Büro Radio hören. Herr Kleiman, Miep und Bep haben uns sehr geholfen. Wir haben sogar schon Obst gehabt. Ich glaube auch nicht, dass uns hier langweilig wird. Wir haben viele Bücher und wir kaufen noch viele Spiele. Natürlich dürfen wir nie aus dem Fenster sehen oder hinausgehen. Am Tag müssen wir immer sehr leise gehen und leise sprechen, denn im Lager dürfen sie uns nicht hören.
(…)
Gerade ruft mich jemand.
Deine Anne
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Freitag, 14. August 1942
Beste Kitty!
Einen Monat musstest du warten, aber es passiert auch wirklich nicht viel. Nicht jeden Tag kann ich etwas Schönes erzählen. Van Daans sind am 13. Juli gekommen. Wir dachten, sie kommen am 14., aber es gab immer mehr Aufrufe von den Deutschen. Deshalb zogen van Daans einen Tag früher um. Das fanden sie sicherer.
Morgens um halb zehn (wir saßen noch beim Frühstück) kam Peter van Daan. Der ist ein ziemlich langweiliger, schüchterner 30 30 schüchtern: ängstlich, unsicher, still
, riesiger Typ, und noch nicht sechzehn. Ich glaube nicht, dass es mit ihm sehr interessant und spannend wird. Herr und Frau van Daan kamen eine halbe Stunde später.
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