Astrid Schwikardi - Animus

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Tiefe Besorgnis macht sich unter den Kölnern breit, als eine stark verweste Frauenleiche aus dem Fühlinger See geborgen wird. Kurz darauf verschwindet der Polizeichef des KK11 unter mysteriösen Umständen. Handelt es sich nur um einen Zufall?
Kriminalhauptkommissar Mark Birkholz bezweifelt das und begibt sich auf die Suche nach seinem Chef. Kurzerhand folgt er seiner Spur und stößt dabei auf eine 12 Jahre alte Ermittlungsakte zum Vermisstenfall Emily Voss.
Die junge Frau war als Rucksacktouristin unterwegs und verbrachte ein paar Tage in einem abgelegenen Ferienhaus im niederländischen Giethoorn. Dort verschwand sie spurlos. Bis zum heutigen Tag bleibt ihr Schicksal ungeklärt.
Was passierte damals wirklich? Und aus welchem Grund interessierte sich der Kölner Polizeichef für Emilys Akte, wenn doch die Ermittlungen aus Mangel an Beweisen schon vor Jahren eingestellt wurden?
Animus ist – laut dem Psychoanalytiker C.G. Jung – die männliche Erscheinung und der männliche Funktionsbereich in der Seele einer Frau.
Endlich da: der spannungsgeladene Nachfolger des Kriminalromans «Uterus – Ein Köln Krimi»

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einige Jahre zuvor …

Schon als er die Schlafkammer des alten Fachwerkhauses betrat, fühlte er, dass sich etwas verändert hatte. Er trat vor das Himmelbett und ließ seinen Blick schweifen. Minutenlang stand er da und inhalierte den süßlichen Geruch, der sich im Laufe der letzten Jahre in das Mauerwerk gefressen hatte.

Er betätigte den CD-Player, und Sekunden darauf füllten Klänge von Streichinstrumenten den Raum. Seine Hand strich über die gehäkelte Tagesdecke, zeitgleich fing er an, zum Rhythmus der Musik zu tanzen. Mit ausladenden Hüftschwüngen drehte er sich um seine eigene Achse und bewegte die Arme wie eine zu Boden stürzende Schwalbe. Abrupt hielt er inne, als die sanfte Melodie endete und eine Abfolge staccatoartiger Töne folgte. Er zog die Decke von dem darunterliegenden nackten Frauenkörper. Dabei fiel sein Blick auf ihren Schoß, wanderte hinauf zu ihren Brüsten und blieb an ihrem Gesicht hängen. Er versank in den Tiefen ihrer Augen, sog den Duft ihrer Haut ein und streichelte über ihren Bauch. Seine Atemzüge wurden kürzer. Seine Erregung wuchs und überflutete seinen Unterleib mit einer Lust, die ihm fast den Verstand raubte.

Er stieg zu ihr ins Bett, schmiegte sich an ihren weiblichen Rundungen und betrachtete ihre bleiche Haut. Doch je länger er sie ansah, desto stärker wurde seine Befürchtung. Sie hatte sich verändert, und mit jeder weiteren Stunde, die er mit ihr verbrachte, würde sie sich mehr verwandeln. Eine unaufhaltsame Metamorphose durchlaufen, bis nur noch ein vergammeltes Stück Fleisch übrig wäre. Verzweifelt starrte er in ihre einst leuchtend blauen Augen, vor denen sich schon vor Tagen ein milchiger Vorhang geschoben hatte. Ihre rosigen Wangen. Ihre samtweiche Haut. All das war verschwunden und hatte Platz für ein schwarzes Geflecht gemacht, das unter der grünlich-weißen Hülle hindurchschimmerte. Warum war es wieder so schnell gegangen? Wieso hatte Gott ihnen nicht mehr Zeit gelassen?

Sein Finger umwickelte eine Haarlocke, glitt über ihre Wange und strich über ihren Mund.

Zum letzten Mal würde er sich mit ihr vereinen. Sie spüren, riechen und schmecken. Sie mit all seiner Leidenschaft lieben, bevor er ihren Körper der Erde zurückgab.

Kapitel 1 Samstag, 11. November

Die Karnevalisten drängten auf Höhe des Wallraf Museums durch die enge Gasse in Richtung Heumarkt. Seit dem Vormittag herrschte in Köln alljährlicher Ausnahmezustand. Gesperrte Straßen. Laute Musik und munteres Geschunkel. Alkohol floss in Strömen. Um exakt elf Minuten nach elf war nach dem Countdown die fünfte Jahreszeit begrüßt worden, doch so lange feierte der als Spiderman verkleidete Mann noch nicht mit. Er stand etwas abseits vom Geschehen und beobachtete drei junge Frauen in Bundeswehruniform. Eine von ihnen kannte er: Tatjana. Er hatte sie vor einigen Tagen in einem Supermarkt kennengelernt. Rein zufällig, so dachte zumindest Tatjana.

Im Moment feierte sie ausgelassen mit ihren Freundinnen, doch schon bald würde sie sich auf den Heimweg machen, um rechtzeitig zur Geburtstagsfeier ihrer Großmutter zu Hause zu sein. Jedenfalls hatte sie ihm das am Telefon erzählt, nachdem er sie nach einem Date gefragt hatte.

Auf der Showbühne gab der Sänger der Kölner Mundart-Band Brings alles und heizte seinem Publikum mit dem Lied ‚ Mir sin all nur Minsche’ ordentlich ein. In den vorderen Reihen hoben die Jecken ihre Arme und jubelten der Band zu.

Keine zehn Minuten darauf mischten sich die Soldatinnen unters Fußvolk und ließen sich vom Menschenstrom mitreißen. Kurz vor dem Rheinufer lösten sie sich aus der Menge. Er folgte ihnen durch die schmale Gasse und beobachtete sie aus sicherer Entfernung. Tatjana war stehen geblieben und zog ein Haargummi aus ihren Haaren. Eine rotblonde Löwenmähne kam zum Vorschein, die sie zuvor als Pferdeschwanz unter ihrer Schirmmütze getragen hatte. Fasziniert hielt er seinen Blick auf sie gerichtet. Ihre Bewegungen waren anmutig. Ihre natürliche Erscheinung war mehr als anziehend. Mit ihrer Schönheit übertrumpfte sie alle weiblichen Geschöpfe, die er jemals vor ihr gesehen hatte. Alles an ihr wirkte so lebendig, so rein. Von der ersten Sekunde an hatte er gewusst, dass sie füreinander bestimmt waren.

Er schaute zur Deutzer Brücke, unter der gerade ein beladenes Containerschiff durchfuhr. Durch das nasskalte Novemberwetter war seine Maske mittlerweile durchgeweicht. Ein eisiger Nordostwind ließ ihn frösteln. Sein Blick wanderte über die Rheinpromenade, die nach wie vor mit Menschen überfüllt war. Suchend sah er sich um, als er bemerkte, dass er Tatjana aus den Augen verloren hatte. Für einen kurzen Augenblick erkannte er in der vorangeschrittenen Abenddämmerung noch ihre Silhouette, bis sie hinter einer Absperrung verschwand. Er setzte sich in Bewegung, eilte die Promenade entlang und rempelte Piraten, Marienkäfer und grinsende Clowns an. Innerhalb kürzester Zeit hatte er die Frauen wieder eingeholt. Vorsorglich hielt er Abstand und blieb einige Meter hinter ihnen. Minutenlang verfolgte er sie durch die Innenstadt, bis sie plötzlich ihre Schritte beschleunigten und zu einer Haltestelle liefen, an der bereits die Buslinie 132 wartete, allerdings stieg nur Tatjana ein. Er lief über die Straße, ohne nach links und rechts zu sehen, rannte über den Bürgersteig und stieß auf halber Strecke gegen einen betrunkenen Matrosen, der ins Taumeln geriet und zu Fall kam. Gerade noch rechtzeitig erreichte er den Bus und zwängte sich durch den Spalt der zugehenden Schwenktüren.

In den hinteren Sitzreihen entdeckte er Tatjana. Sie saß neben einem Geschäftsmann, doch er schien keinerlei Notiz von ihr zu nehmen, da er nicht aufsah und weiterhin konzentriert auf sein iPad starrte.

Er kämpfte sich durch den überfüllten Bus, drängelte sich an den Fahrgästen vorbei und blieb neben einem sitzenden Rentner mitten im Gang stehen. Von dort aus konnte er zumindest Tatjanas Haaransatz sehen. Unbemerkt sah er zu ihr hinüber, als der Bus losfuhr.

Kurz vor der Haltestelle ‚Marienburg Arnoldshöhe’ stand Tatjana auf. Die Anzeigetafel kündigte die nächste Haltestation an. Der Busfahrer verlangsamte die Geschwindigkeit, während sich Insassen von ihren Sitzplätzen erhoben und sich den Ausgängen näherten. Leise Musik drang aus dem iPhone eines Mädchens an sein Ohr, als der Bus in der Haltebucht zum Stehen kam. Nacheinander stiegen die Fahrgäste aus. Unter ihnen Tatjana, die hastig ihre Schirmmütze aufsetzte und sie tief ins Gesicht zog. Im Gegensatz zu den anderen Insassen wählte sie als Einzige den Weg durch die Wohnsiedlung ‚Heidekaul’.

Er folgte ihr unauffällig im Schutz der Bäume. Auf Höhe der Tennisplätze, auf denen zu dieser Jahreszeit niemand mehr spielte, drehte sie sich plötzlich um. Eilig versteckte er sich hinter einem Baum und wartete, bis sie in eine Nebenstraße abbog. Sofort rannte er los, schlug den Weg über eine Parallelstraße ein und näherte sich einem Spazierweg, der durch ein angrenzendes Waldgebiet führte. Als Kind war er mit dem Fahrrad oft solche Wege gefahren, doch nach einem schweren Sturz, war ihm der Spaß am Fahrradfahren vergangen. Mehr Glück als Verstand hatte er gehabt, denn wäre er nur wenige Zentimeter vorher zu Fall gekommen, hätte eine Eisenstange seine Kehle durchbohrt. So aber war es nur sein Schultergelenk gewesen. Seitdem hatte er nicht mehr auf einem Fahrrad gesessen. Ein letztes Mal sah er sich um und vergewisserte sich, dass kein Fußgänger in der Nähe war. Doch die Sicht war durch die einsetzende Dunkelheit schlecht.

Zwei Lastwagen fuhren mit überhöhter Geschwindigkeit über die B51 in Richtung Innenstadt, während er querfeldein über die Wiese lief. Spätestens an der Gabelung kreuzten sich ihre Wege. Genau dort würde er zuschlagen.

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