A. V. Frank - Waldlichter
Здесь есть возможность читать онлайн «A. V. Frank - Waldlichter» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Waldlichter
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Waldlichter: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Waldlichter»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Waldlichter — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Waldlichter», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
Lysana war näher an Vici und Tran herangerutscht und schnappte Fetzen ihrer Unterhaltung auf. „... alles rot ...“
„Wie kann das denn sein, dass ...“
„... alles undeutlich ...“
„... Schreie ...“
Dann verstummten die beiden, sahen einander an und richteten ihre Aufmerksamkeit wieder auf die anderen.
Plötzlich fiel Ana etwas ein und sie wurde blass. „Heute Abend ist Karaoke! Oh nein, muss man da wirklich mitmachen?“, rief sie in die Runde.
Einige andere fielen in ihr Stöhnen mit ein und redeten dann über vergangene Karaoke-Abende. Nur Melissa beantwortete ihre Frage: „Man wird einfach ausgewählt und dann muss man singen. Man sollte möglichst keinen Aufstand proben, glaub mir. Vielleicht hat man das Glück, dass man nicht gewählt wird, doch das ist sehr selten. Und wer heute nicht an die Reihe kommt, der muss nächste Woche ans Mikro.“
Ana stöhnte auf und hörte den anderen weiter zu, um Neues herauszufinden. Da kam der nächste Schock: Es gab nur eine Liveband, die nicht gerade angesagte Titel spielte. Ging es noch schlimmer? Normalerweise erholte sie sich von solchen Neuigkeiten bei einem Glas Champagner oder einer Flasche Bier, da war sie nicht wählerisch, aber das wollte sie hier nicht bringen, denn sie schien die Worte aus ihrem Kopf nicht mehr vergessen zu können, so gerne sie das auch täte. Als sie sich wieder auf das Gespräch konzentrierte, waren die anderen gerade bei Wanderwegen und Trips durch den Wald. Sie schienen zu überlegen, was sie heute tun sollten.
Bald sagte Tran laut: „Heute sollten wir nicht in den Wald gehen, lasst uns doch nach Rosroe fahren.“
Caroline schien frustriert zu sein, aber auch sie plädierte für die Stadt ein. Ana überlegte kurz. In einem Wald gab es Tiere und Dreck. Beidem traute sie nicht über den Weg. Also war es klar, was sie wählte. So wurde beschlossen, den Tag in Rosroe zu verbringen. Die Stadt war schön, aber der Tag ziemlich ereignislos.
Als sie am Abend zurückkamen, wurden sie von einem wütenden Eric empfangen. „Ihr habt mich mit Kath und Philipp alleine gelassen und ihr könnt euch ja denken, wie das war. Ich habe mir den Tag mit Aufräumen vertrieben, sowohl bei euch als auch bei mir.“ Die Mädchen brachen in schallendes Gelächter aus. Eric grinste hämisch. „Zu früh gefreut. Lilly hat das Ganze mitbekommen und musste mir etwas versprechen, womit sie keine Probleme hatte.“ Nun herrschte Stille und jeder starrte ihn an. „Sie hat mir versprochen, dass jeder von euch ein Solo singen muss heute Abend im Pub.“
Daraufhin brach die Hölle aus.
„WAAAS?“, schrien Vici und Ana zusammen. Sie sahen einander an und entdeckten ihre eigene entsetzte Miene im Gesicht der jeweils anderen.
Tran und Caroline waren in Lachen ausgebrochen und machten sich offenbar über ihre fassungslosen Freunde lustig, denn Melissa, Lisa und Marina waren auf Eric zugetreten und fragten: „Das hast du nicht wirklich gemacht, oder? Du hast nicht ernsthaft Lilly gesagt, dass wir alle ein Solo singen sollen?“ Sie starrten ihn mit zornfunkelnden Augen an, und als er vorsichtig nickte, bekam er eine dreifache Ohrfeige.
Ana hingegen war schockgelähmt, sie setzte sich auf eine niedrige Mauer und starrte vor sich hin. Aus und vorbei der Traum vom Eingewöhnen und Akzeptiertwerden. Wenn sie sang, dann wurde sie nämlich immer gefeiert wie ein Superstar, da sie richtig genial singen konnte, egal, ob nüchtern oder nicht. Aber Bewunderung erzeugte sehr schnell Neid, der ihr normalerweise nichts ausmachte, den sie sogar anstrebte, der ihr aber hier zum Verhängnis werden konnte. Wenn die anderen auch noch neidisch auf sie waren, also noch mehr als ohnehin, dann würde sie noch weiter abseitsstehen.
Da fiel ihr auf, dass Vici sich neben sie gesetzt hatte und ebenso geschockt war, noch immer.
„Was hast du? Angst, mal einen richtigen Ton zu treffen so ganz aus Versehen?“ Sie konnte einfach nicht aus ihrer biestigen Haut.
Doch Vici schien es kaum zu bemerken. Sie nickte nur langsam und vergrub dann ihr Gesicht in den Händen. Das machte Ana dann doch zu schaffen. Wenn sie wirklich so schlecht sang, dann würde auch sie abseitsstehen, verspottet und ausgelacht werden. Dann wäre Ana wenigstens nicht die einzige Außenstehende.
Mit einem Mal verschob sich ihre Sichtweise auf die Dinge, sie sah, wie Vici und sie durch den heutigen Abend die Plätze tauschen konnten. Dann würde sie gefeiert und bewundert werden, und wenn niemand neidisch war, dann stand sie ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Und Vici, die dann alles versaut hätte, stünde nur daneben und würde sie unbemerkt aus wütenden Augen anblicken. Doch niemand würde auf sie achten.
Ana grinste. Irgendwie mochte sie diese Vici ja schon, aber gerade deshalb musste sie sie in ihre Schranken weisen, sonst würde sie von ihr manipuliert werden. Also stand sie auf und begab sich zu den anderen, die fieberhaft überlegten, was sie singen sollten, konnten oder würden. Sie hörte aufmerksam zu und bekam nicht mit, wie sich Tran zu Vici gesellte. Erst als die beiden wieder zur Gruppe traten, wurde ihre Aufmerksamkeit gezwungenermaßen wieder auf Vici gelenkt.
Sie sah wieder selbstbewusster aus und fragte: „Könnt ihr mal ein paar Titel aufzählen, die immer gespielt werden? Damit ich weiß, was auf mich zukommt.“
Sofort wandten sich die anderen ihr zu und Ana wurde kaum beachtet. Es strömte eine Flut von Titeln auf Vici nieder und bei manchen schien sie sogar erfreut zu sein oder sagte, wie cool sie das Lied fände. Diese Heuchlerin!
Der weiterhin unbeachteten Ana sagte keiner der Titel etwas, sie kannte nur die Musik, die im Radio lief. Sie achtete nicht mehr auf die anderen, bemerkte nur nebenbei, dass Melissa und Lisa sich aus dem Gespräch zurückgezogen hatten und heftig in der Ecke rumknutschten. Sie hatte die sogenannte Band gesichtet. Es waren vier Menschen, zwei Frauen, zwei Männer, die auf den Pub zusteuerten, und sie alle trugen kleinere und größere Koffer. Eine Frau fiel ihr besonders auf, sie hatte langes rotes Haar, das genial gelockt war, und trug ein schwarzes Kleid. Wenn sie lachte, schallte ihr Lachen bis zu ihnen herüber. Ihre eindrucksvolle Gestalt stellte die der anderen in den Schatten und das mochte schon etwas bedeuten, denn die Männer waren beide schlank, muskulös, wohlproportioniert und einfach nur heiß.
Die andere Frau war zierlich, hatte dunkelbraunes Haar und eine schreckhafte Ader, so schien es Ana zumindest. Aber die Rothaarige war äußerst lebhaft und schien zugleich die Anführerin oder das Oberhaupt der Band zu sein. Alle schauten sie andauernd an, warteten auf ihr Einverständnis und auf ihr Kommando. Dann verschwand der eindrucksvolle Trupp im Pub und ließ eine überraschte Ana zurück. Die vier sahen nicht wie Musiker aus, sondern eher wie Schauspieler oder Models. Und dann spielten sie Musik in einem so entlegenen Örtchen wie Grettersane.
„Hast du Geister gesehen, Ana, oder warum starrst du so zum Pub hin?“, fragte sie Marina, die sich zu ihr gesellt hatte.
„Nein, ich habe nur unsere Musiker gesehen. Was kann man da anderes sagen als wow?“, gab sie zurück und vergaß komplett, böse und biestig zu sein.
Marina schien es zu merken, denn ein leises Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. „Ja, hab ich mir auch gedacht, als ich Brina, Charles, Julia und Darragh das erste Mal gesehen habe. So geht es allen.“
„Ist Brina die Rothaarige?“
„Ja, sie ist das Bandoberhaupt und die Coolste von allen. Julia ist ziemlich scheu und schüchtern, aber eine richtig tolle Flötenspielerin. Wenn die anfängt zu spielen ... Charles und Darragh sind auch eher zurückhaltend, aber nicht ganz so sehr wie sie. Brina spielt Geige und Harfe, Julia wie gesagt Flöte und sie singt, Charles bedient Schlagzeug und Dudelsack und Darragh Akustikgitarre und Akkordeon.“
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Waldlichter»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Waldlichter» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Waldlichter» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.