Josef F Perkonig - Ein Laib Brot, ein Krug Milch

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Josef Friedrich Perkonig war der bedeutendste Kärntner Dichter der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1890 in Ferlach im Rosental geboren, schildert er in realistischer Darstellung das bäuerliche Leben seiner Heimat: Das harte Tagewerk ist eingebettet in eine unmittelbar erfahrene Natur, seltsam drohend und lockend zugleich. Heidnische und christliche Motive mischen sich, Geburt und Tod, Liebe und dunkle Leidenschaft stehen in engem Verhältnis. Doch nicht nur von den Bauern seiner Heimat erzählt Perkonig, auch das alte Handwerk der Büchsenmacher und die frühe Industrie der Drahtzieher treten dem Leser entgegen. Essayistische Abschnitte führen in die Welt der Kärntner Slowenen und schildern die bunte Vielfalt der Hausierer, Schausteller und Sonderlinge, die die Südkärntner Täler bevölkerten. In all seinen Gestalten spürt man, was Perkonig von sich selbst sagte: «Ich höre den Kelten in mir rumoren, spüre den Germanen grübeln und den Slawen träumen.»

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Josef Friedrich Perkonig bemühte sich unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg um die Übersetzung slowenischer Literatur: Ivan Cankar, Ivan Tavcar, Fran Milcinski. Wegen seiner Übersetzertätigkeit und seinen kulturpolitischen Bemühungen wurde der Schriftsteller und Pädagoge offiziell nach Ljubljana (Laibach) eingeladen, er knüpfte persönliche Kontakte zu slowenischen Dichtern – dies führte zur Übersetzung seines Romans „Honigraub“ durch Drago Druskovic, 1960.

In den letzten Lebensjahren trug Perkonig im deutschen und österreichischen Rundfunk aus seinen Werken vor: Märchen, Novellen und Essays. Seine lebendige Art zu sprechen und zu erzählen wird heute noch von seinen Freunden, Schülern und Schülerinnen hervorgehoben. Der Sender Klagenfurt brachte alle Hörspiele, viele Erzählungen und heimatkundliche Sendungen.

Früh erkannte der Schriftsteller die Magie des Films. So verfaßte er die Drehbücher für „Krambambuli“, Uraufführung 10. Mai 1940 in Wien, und „Im Schatten des Berges“, Hauptrolle Attila Hörbiger. 1950 entstand der historische Heimatfilm „Erzherzog Johanns große Liebe“, 1951 arbeitete er gemeinsam mit dem Regisseur Luis Trenker in Bozen. Es entstanden die Kulturfilme: „Die Männer von Kaprun“, „Das Haus der heiligen Hemma“ (Der Dom zu Gurk), „Die Abtei im Paradies“ (Stift St. Paul im Lavanttal), „Die Büchsenmacher von Ferlach“, „Die Stadt Noreja wird gesucht“. Die letztgenannten Filme befinden sich im Besitz der Josef Friedrich Perkonig-Gesellschaft im Kärntner Landesarchiv.

Josef Friedrich Perkonig verstarb am 8. Februar 1959 in Klagenfurt. Für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts – vor der Ära Ingeborg Bachmann, Peter Handke, Peter Turrini und Josef Winkler – bleibt er die zentrale Persönlichkeit des Bundeslandes Kärnten. Mit genauem Blick stellt er die beharrenden Kräfte im Dreieck von deutscher, slawischer und romanischer Welt dar. Der Kärntner Autor muß als Produkt seiner Zeit und seiner Generation gesehen werden. Das vorliegende Buch trägt dazu bei, diesen Schriftsteller wieder kennen zu lernen und lesen zu können.

Auszeichnungen und Preise

1935: Großer Österreichischer Staatspreis
1950: Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Ferlach und der Landeshauptstadt Klagenfurt

Werk:

1965–68: Gesamtausgabe in acht Bänden, Hrsg Josef Friedrich Perkonig-Gesellschaft, Verlag Johannes Heyn, Klagenfurt
1914: Das Tagebuch des Lehrers Peter Blum
1923: Siebenruh
1928: Die stillen Königreiche. Roman
1920: Trio in Toskana. Roman
1921: Heimat in Not. Bericht
1923: Heimsuchung. Tragödie in Kärnten. Zweiakter Liebe, Leid und Tod. Novellen
1924–25: Landschaft um den Wörthersee. Essays
1925: Das Volk steht auf. Wie Kärnten um seine Freiheit rang. Bericht
1926: Dorf am Acker. Novellen
1928: Ingrid Pan. NovelleBergsegen. Roman
1932: Mensch wie du und ich. Roman
1934: Lopud, Insel der Helden. RomanDer Schinderhannes zieht übers Gebirg. Novelle
1935: Honigraub oder Der Hügel St. Joseph.Roman – slowenische Übersetzung „Ugrabljena strd“ 1960 durch Drago DruškovičGuslaspieler. ErzählungGlück im Hause Beauregard. ErzählungDas Zauberbründl. SagensammlungKärnten, Deutscher Süden. Essays
1936: Deutsche OstmarkNikolaus Tschinderle, Räuberhauptmann, Übersetzungen ins Tschechische und Schwedische
1937: Mein Herz ist im Hochland. Landschaftsbuch
1940: Die Fischer. Novellen
1942: Ländliches Leben. Anhandlung
1947: Fröhlicher Sommer. RomanfragmentKärnten, sonniges Bergland. Essays
1948: Im Morgenlicht. Lebenserinnerungen
1949: Erweckung des Don Juan. Roman
1950: Patrioten. Roman
1951: Maturanten. Roman
1952 : Ev und Christopher. Roman
1953: Vom Glück des ländlichen Lebens. Erzählungen
1960: Ein Laib Brot, ein Krug Milch. Ländliche Novellen.

Zur Auswahl des vorliegenden Bandes

In der Titelnovelle „Ein Laib Brot, ein Krug Milch“ leben uralter Sonnenkult und heilige Verbundenheit von Mensch und Natur. Im ersten Abschnitt der „Ländlichen Novellen“ wird das Dorf zum Spiegel der Welt: Der Autor zeichnet in realistischer Darstellung das Bauernleben in unverfälschter Echtheit: Tod, Geburt und Hochzeit sind wichtige Metaphern, ebenso Arbeit und Feste. Betrachtungen über den Glauben und Aberglauben, das Mythisch-Bäuerliche, Christlich Heidnische spielen eine wichtige Rolle: ein geschlossenes Bild des bäuerlichen Lebens, das zum größten Teil der Vergangenheit angehört.

Im zweiten Abschnitt „Rosental – Ferlach – Südkärntner Leben“ ist die nationale Zweiheit, der deutsch slawische Dualismus wichtig. Der Autor stellt sich und sein Werk in den Abhandlungen „Mich selbst im Spiegel gesehen“ und „Heimat und Heimatkunst“ vor. Das ehemalige Leben der Klein- und Industriestadt Ferlach im Rosental wird lebendig. Gekürzt wiedergegeben sind die Essays „Der Kärntner Slowene“ und „Mit zwei Zungen“. Josef Friedrich Perkonig als Lyriker wird abschließend in drei Gedichten vorgestellt.

Dr. Helgard Kraigher

Vorsitzende der Josef Friedrich

Perkonig-Gesellschaft

ERZÄHLUNGEN

Ein Laib Brot, ein Krug Milch

Am zwölften März um die Mittagszeit springt die Sonne aus dem Berg, gerade nur für ein paar Augenblicke, daß man sie wieder sehen kann; ausgelöscht ist sie also in vier Monaten hinter dem Gebirge nicht, sie macht ein paar winzige Schritte in den freien Himmel hinein, daß man sie leuchten und glänzen sieht und daß die steinalte Sonnenuhr auf der Hauswand in der Rauth schnell die Mittagstunde schlagen kann, dann ist sie auch schon wieder dahin, in den anderen grauen Kalkberg hinein. Der Stundenschlag der Sonnenuhr geht über steiniges Feld und dürre Wiese hin, bis hinauf in den steilen Wald des Ainetter, aber auch nicht ein Haar über seine Marchen hinaus, und genau so weit hören sie auch, wie das goldene Sonnenlicht rauscht, da es zwischen zwei Felszinken für ein paar Augenblicke seine Macht wieder errungen hat.

An den ersten Sonnensprung am zwölften März denken die Ainetterischen seit anno Schnee einen Winter lang immer wieder; wird die Sonne ein roter Kürbis sein und ein gutes Jahr verheißen, oder ein blasser Eidotter und einen dürftigen Sommer anzeigen, oder wird sie sich gar hinter Gewölk verstecken und die Leute in der Rauth um ihre Feier bringen?

In der Rauchküche Vater Tochter und zwei Söhne saßen auf dem Herd von der - фото 2

In der Rauchküche. Vater, Tochter und zwei Söhne saßen auf dem Herd, von der Flamme angeglüht, und die Bäurin kochte das Abendmahl. Die fünf müden Menschen schwiegen, aber es redete für sie alle der Herd; er war so alt wie das lärchene Haus, und um sein Feuer waren alle Geschlechter gesessen, die darin wohnten, und jedes hatte denselben ehrwürdigen Namen; der währte an diesem Herde nun schon beinahe vierhundert Jahre lang .

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