Tobias Bachmann - Sukkubus

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Auch nach zwölf Jahren Ehe ist das Sexleben von Alvin und seiner Frau Juliette aufregend, wie am ersten Tag. Doch dann taucht eines Tages die wunderschöne Sarandrea auf. Binnen kürzester Zeit steht der erfolglose Privatdetektiv unter ihrem sexuellen Bann. Er wird Teil einer großangelegten Verschwörung und bringt sogar seine Frau dazu, sich auf die geheimnisvolle Fremde einzulassen. Denn Sarandrea hält sich für einen Sukkubus – ein Wesen, das andere Menschen gefügig macht, in dem es mit ihren intimsten Wünschen spielt …… und dabei über Leichen geht.

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Alvin war sofort fasziniert von ihrer graziösen Ausstrahlung gewesen. Mit ihrem langen dunkelrot gefärbten Haar, ihrem dunklen Teint, in dem grünfunkelnde Augen lagen, hatte sie ihre Reize schnell zur Geltung bringen können. Hinzu kam ihr französischer Akzent. Im Nachhinein sprach er stets von Liebe auf den ersten Blick.

Bereits zwei Jahre später hatten sie sich eine gemeinsame Wohnung gesucht und ein weiteres Jahr darauf das Ehegelübde abgelegt. Seitdem warteten sie vergeblich darauf, Kinder zu bekommen. Doch wenn er ehrlich zu sich selbst war, war er froh, dass der Kinderwunsch sich nie erfüllt hatte. Im weitesten Sinne war er zufrieden mit seinem Leben. Er hatte eine wunderbare Frau, um die ihn andere Männer beneideten, und einen spannenden Beruf, sofern es denn mal einen Fall gab, den Harmann ihm zuschob. Leider war das schon seit Längerem nicht mehr eingetreten und die aktuellen Fälle, mit denen der Hauptkommissar betraut wurde, ließen eine Zusammenarbeit kaum zu.

Er blickte auf die Uhr und entschied sich zu einer vorzeitigen Mittagspause.

Mauser griff nach seinem Jackett und schaltete den Anrufbeantworter ein. Danach verließ er das Büro, sperrte die Tür ab und ging den Gang entlang, bis er den Aufzug erreichte, der außerhalb des Gebäudes nach unten führte.

Der gläserne Aufzug entließ ihn neben dem Karstadt-Kaufhaus auf der Schellingstraße. Der Verkehr brauste durch die flirrende Mittagshitze. Fensterscheiben waren heruntergekurbelt. Aus den Fahrzeugen schepperte laute Musik und das Röhren der Klimaanlagen war allgegenwärtig. Diverse Passanten gaben sich dem Einkaufsstress hin.

Mauser wandte sich nach links und lief die Leopoldstraße entlang. In der Apotheke zur Münchner Freiheit kaufte er sich eine Packung Ibuprofen und einen Badezusatz für ›Wohlfühlmomente‹, der dort gerade beworben wurde. Danach bog er links in die Herzogstraße ein und erreichte alsbald in der Wilhelmsstraße das Il Bocco , eine kleine, aber feine Pizzeria. Hier gab es Pasta und Espresso für recht günstiges Geld, geschmacklich jedoch außergewöhnlich mediterran. Kaum zu glauben, dass es dergleichen im Herzen Bayerns zu finden gab.

Er bestellte noch einen Espresso-Grappa nach und sinnierte über den heutigen Tag. Um sieben Uhr in der Früh war er aufgewacht. Juliette war natürlich nicht da gewesen. Sie hatte die letzten Nächte in einem Hotel irgendwo in Berlin verbracht, wo sie als politische Dolmetscherin die vergangene Woche wegen irgendwelcher französischer Austauschtage gebraucht wurde. Heute würde sie zurückkommen, und er freute sich schon darauf, sie wiederzusehen. Am Abend zuvor hatte er die gemeinsame Wohnung aufgeräumt.

»Lass einen Mann nie eine Woche alleine in deiner Wohnung«, hatte er damals gesagt, als sie frisch zusammengezogen waren und Juliette das erste Mal für längere Zeit fortmusste.

»Wieso denn nicht?«

»Männer wie ich räumen nicht auf«, lautete seine Antwort. »Männer wie ich fangen an, sich Pizza zu bestellen und ein Sixpack nach dem nächsten zu trinken, wenn sie alleine sind. Männer wie ich lümmeln auf dem Sofa und rülpsen. Männer wie ich trinken Schnaps und schauen sich unanständige Filme an.«

»Soll ich absagen und lieber hier bei dir bleiben?«

»Männer wie ich räumen erst in letzter Sekunde auf. Vorausgesetzt, sie lieben ihre Frau. Unterstehe dich also, eher als vereinbart heimzukommen. Es könnte noch nicht aufgeräumt sein. Und glaub mir: Eine Wohnung, wie sie Strohwitwer führen, steht der Chaostheorie in nichts nach.«

Juliette hatte gelacht und war angenehm überrascht gewesen, dass die Wohnung picobello in Schuss war, als sie wieder zurückkam. Danach hatte sie nach Alvins unanständigen Filmen gefragt, und sie hatten sich einen angeschaut. Seitdem hatte sich dieser Ablauf in ähnlichen Variationen zu einer Art Ritual entwickelt.

Das Problem war nur: Alvin sah sich im Normalfall keine unanständigen Filme an. Seit über zehn Jahren war er daher dazu verdammt, sich immer einen solchen zu besorgen, sobald seine Frau mal beruflich ein paar Tage weg war. Sie bestand darauf. Und irgendwie schmeichelte es ihm.

Heute Morgen war er daher nicht direkt in sein Büro an der Münchner Freiheit gegangen, sondern hatte sich zunächst diesen Pornofilm angeschaut, den er sich aus dem Internet bestellt hatte. Es war ein Film, in dem ausnahmslos vermeintliche Lesben miteinander Verkehr hatten und das Beste an dem ganzen Film war letztlich die Musik gewesen: träumerisch jazzige Midtempo- bis Downbeat-Nummern. Das Saxophon brillierte auf exorbitant hohem Niveau und für kurze Zeit hatte sich Mauser überlegt, ob das nicht eine Möglichkeit für ihn sei: Musik für Pornofilme zu schreiben.

Nachdem er sich im Beisein des Filmes erleichtert hatte, verwarf er diesen Gedanken wieder. Er hatte geduscht und sich mit reichlicher Verspätung ins Büro aufgemacht. Da er dieses alleine betrieb, gab es auch keinen Menschen, mit dem er hätte sprechen können oder vor dem er sich hätte rechtfertigen müssen. Er hatte die Post geöffnet – Rechnungen und Mahnschreiben – hatte sie teilweise via Onlinebanking beglichen und dann zum hundertsten Mal versucht, seine Steuererklärung anzufangen. Wenig später war er trüb vor sich hin sinnierend auf dem Bürostuhl eingenickt.

Er brauchte einen Fall. Wenn auch nicht zur Abdeckung seiner Finanzen – denn das wusste er: Sollte es hart auf hart kommen, würde ihm Juliette aushelfen, ohne mit der Wimper zu zucken – so doch zur Abschaltung dieser gähnenden Langeweile.

Er zahlte und verließ das Lokal. Rechts daneben befand sich die sogenannte Autorenbuchhandlung ABC . Ein kleiner aber feiner Laden, der vor rund vierzig Jahren einmal von einer Autorenvereinigung gegründet worden war und seitdem versuchte, gegen den Mainstream zu existieren.

Noch nie hatte Mauser etwas darin gekauft. Jetzt blieb er stehen und betrachtete die Auslage: Bücher mit Tiefgang zumeist. Richtige Literatur. Keine Thriller oder Fantasysachen. Er nahm ein Buch von Paul Auster näher in Augenschein, als ihm durchs Schaufenster hindurch eine Frau auffiel. Dabei handelte es sich nicht um die sympathische Buchhändlerin, die er vom Sehen her kannte. Nein: Es war ein wunderlich hübsches Ding. Ein Anblick, der ihm unverzüglich in Mark und Bein schoss.

Dabei war es weniger die Schönheit der jungen Frau, die ihn in seinen Bann zog; obgleich sie nach allen gängigen Schönheitskriterien definitiv als schön galt. Daran bestand für Mauser nicht der geringste Zweifel. Vielleicht war sie ja Model oder Ähnliches, wobei er befand, dass dafür ihr Outfit nicht passend war. Sie trug ein schlichtes, dünnes Sommerkleid, das enganliegend ihre Rundungen perfekt zur Geltung brachte. Dazu Flip-Flop-Sandalen, in denen sie barfüßig vor der Ladentheke stand und sich mit der Buchhändlerin unterhielt.

Mauser beobachtete sie unverblümt durch das Schaufenster, wie sie eine Strähne ihres dunklen Haares hinters Ohr schob. Das Gesicht war weich und konturenreich. Aber da war noch etwas anderes, was ihn faszinierte. Der Detektiv konnte nicht recht sagen, was es war. Eine Art Aura, die von der Frau ausging, deren Alter er auf fünfundzwanzig schätzte. Die Ausstrahlung an sich. Er sah sie lachen und ihre weißen Zähne aufblitzen. Sie blickte zum Fenster und ihre Blicke trafen sich. Etwas zu lang für einen flüchtigen Moment.

Mauser zwang sich, auf das Buch in seiner Hand zu blicken und tat so, als hätte er daran Interesse. Plötzlich ging die Ladentür auf und die Frau mit dieser magischen, nicht näher definierbaren Ausstrahlung ging lächelnd an ihm vorüber. Sie hatte sich eine Sonnenbrille aufgesetzt. Während sie vorbeilief, schob sie eine Plastiktüte mit einem Buch in ihre Handtasche, die sie sich unter den Arm klemmte. Eine Woge süßlichen Parfüms brandete an Mausers Nase.

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