Lucas hob seine Hand, um über ihre Brust zu streichen und ihr stockte der Atem. Er nahm sich aber nicht die Zeit, um ihre Brust zu umfassen oder ihre plötzlich so empfindlichen Brustwarzen zu necken und sie ächzte kurz. Stattdessen fuhr er mit der Hand über ihr Schlüsselbein und streichelte ihren Hals. Sie ließ den Kopf in den Nacken fallen und genoss seine Berührung. Seine Fingerspitzen wanderten ihren Nacken hoch, sie erzitterte und er stieß seine Finger in den schweren Vorhang ihrer Haare.
Er weitete seinen Stand und schlang seinen freien Arm um ihren Nacken, sodass sein Körper sie umschloss. Voller Dominanz überließ er seinem Wolf die Führung.
“Sieh mich an,” befahl Lucas. Aurelia blickte zu ihm auf, ihre Lippen waren halb geöffnet und sie seufzte.
Lucas blickte ihr einen langen Moment in die Augen, er suchte nach etwas. Plötzlich machte sich ein teuflisches Grinsen auf seinen Lippen breit und seine Finger vergriffen sich an ihrem Haar. Nicht so straff, um ihr wehzutun, aber ausreichend fest, damit sie den Kopf übers Geländer neigen musste, sobald er zog. Er beugte ihren Körper nach hinten und richtete sie so aus, damit sie ihm ihre Kehle entblößte.
Mit einem Knurren beugte er sich vor und schmiegte seine Nase an ihren Hals. Er atmete ein, stöhnte.
“Gutes Mädchen,” flüsterte er.
Aurelia war einfach nur platt. Da war sie nun mit einem fremden, wenn auch überaus gutaussehenden Wolf und vom ersten Tag an ließ sie ihn das Tempo vorgeben. Sie spürte einen Anflug von Ängstlichkeit, aber im selben Moment wurde ihr klar, dass sie bereits unverschämt feucht wurde. Sie versuchte sich aufzurichten und sich seinem festen Griff zu entziehen.
“Aurelia,” sprach Lucas und zog an ihren Haaren. Diesmal fester, sodass sie laut aufkeuchte. Der Arm um ihren Körper drückte fest zu, eine Erinnerung an seine totale Kontrolle.
“Lucas, ich kann nicht-“ sie wollte etwas sagen, aber er schüttelte nur den Kopf.
“Du musst lernen, mir zu vertrauen,” erklärte er gelassen. Als ob er kein bisschen angetörnt war, als ob seine Erektion nicht gegen ihren Bauch scheuerte, während er sprach.
“Vertrauen,” entgegnete sie mit einem Hissen. Sie vertraute niemandem.
“Ja, vertrauen,” sprach er. “Sobald du den Vertrag unterzeichnest, wirst du mir gehören. Ich werde dich beschützen und für dich sorgen. Dich ficken.”
Mit einem Hüftruck verlieh er seinen letzten Worten Nachdruck.
Heiße Pfeile des Verlangens schossen durch ihre Venen und ihre Wölfin wollte sich verzweifelt befreien und den Deckakt vollziehen. Je stärker er zerrte, desto heißer loderten die Flammen des Verlangens in ihr auf.
“Hör auf nachzudenken,” sprach Lucas sanft. “Es ist jetzt alles besiegelt. Ergib dich. Ich weiß, dass du es willst.”
Aurelia biss ihre Lippe und setzte sich mit neu gefundener Kraft gegen seinen Griff zur Wehr.
Er zog seine Finger aus ihrem Haar und ließ seine Hand an ihren Schenkel wandern. Er zog ihr Kleid hoch. Sie wehrte sich noch heftiger, seine Fingerspitzen jedoch fanden binnen Sekunden ihre nackte Haut.
Er ignorierte ihr protestierendes Wimmern und wanderte an ihrem straffen Schenkel hoch, bis er ihre Hüfte fand. Er packte kurz zu, verpasste ihr einen sanften Kniff.
“Du bist perfekt hier,” sprach er. Seine Worte klangen wie ein Fluch, sein aufrichtiges Gefallen war nicht zu verbergen.
“Weder zu dünn, noch zu dick,” sprach er und glitt mit der Hand über die Rundung ihrer Hüfte.
“Lass mich los!” beharrte Aurelia und erst jetzt hob sie die Arme, um ihn wegzustoßen.
Enttäuscht schüttelte er den Kopf. Er schmiegte sich wieder an sie, sein Mund verweilte an ihrem Ohr. Seine Finger fanden die zarte weiße Spitze ihres Unterhöschens, dem Stück, das sie aus ihrer neuen Garderobe ausgewählt hatte.
Er dachte daran, wie er es ausgesucht hatte, wie sehr er sie darin sehen wollte, es ihr vom Leib reißen wollte …
Aurelias Herz raste, ihre Brüste pochten und seine Fingerspitzen auf ihrem Venushügel verbrühten sie.
“So warm,” flüsterte er und sein Atem kitzelte ihre empfindliche Ohrmuschel.
Sie hielt die Luft an. Diese Finger strichen einmal, zweimal nach unten. Sie musste ihre gesamte Kraft aufwenden, um sich nicht seiner Hand entgegenzudrücken.
Seine Finger schlüpften unter die dünne Barriere ihres Unterhöschens und fanden ihre seidigen Locken.
“Oh,” stieß sie hervor.
“Ah,” erwiderte er und einmal mehr machte sich dieses diabolische Grinsen auf seinem Gesicht breit. “Ich wusste es. Ich wusste, dass du feucht für mich bist, bereit, um auf den Boden geworfen und durchgefickt zu werden.”
Ihr war klar, dass sie sich zur Wehr setzen sollte, oder sich zumindest schämen sollte. Aber noch ehe sie darüber nachdenken konnte, strichen seine Finger über ihre schlüpfrigen Falten und drangen ein. Blitzartig wurde sie aufs reinste Verlangen reduziert. Ihr Mund stand offen, ihr Kopf ruhte jetzt auf seiner Brust und sie keuchte. Fast drei Jahre lang war sie nicht mehr so berührt worden.
Zwei gewitzte Fingerspitzen fanden ihren dicken, empfindlichen Kitzler. Aurelia schrie auf, sie war wie wild vor Verlangen.
“Gefällt dir das?” wollte er wissen und fing sanft zu kreisen an. “Sag, was du gerne hast.”
“Schnell, schneller,” sprach sie und ihre Stimme überschlug sich bereits.
Seine Finger machten sich an die Arbeit und rieben in schnellen Kreisen um ihren Kitzler herum. Sie konnte nicht mehr stillhalten und ihre Hüften wiegten sich mit seinen Bewegungen.
“Lucas, ja!” Sie schrie, eine Hand umklammerte seine Schulter, während die andere am Geländer Halt suchte. Sie wollte die Beine für ihn breitmachen, sie wollte von ihm gefickt werden, sie wollte seinen Mund auf ihren Brüsten, sie wollte ihn wie einen teuren Zuchthengst reiten.
Als jedoch ihr Höhepunkt nahte, wurde er langsamer.
“Nicht aufhören!” bellte sie zwanghaft.
“Du kannst noch nicht kommen, Kleines,” schnurrte Lucas.
“Nein!” raunte sie, obwohl sie wusste, dass es sinnlos war.
“Erst muss ich dich kosten, Aurelia. Ich muss dich auf meiner Zunge spüren, wenn du aufblühst. Ich werde dich auslecken und saugen und mit den Fingern für meinen Schwanz vorbereiten,” sprach er und seine Augen waren ein gefährlich stürmisches Silber.
Seine Finger neckten sie immer noch, aber offensichtlich würde er ihr nicht mehr davon geben.
Sie langte nach oben und wollte ihr Kleid im Nacken öffnen, aber er zog zurück und packte ihre Handgelenke.
“Lucas!” rief sie. Das Wort war eine Bitte, ein Vorwurf, eine Warnung.
“Nicht hier,” sprach er. “Ich bringe dich nach oben.”
Sie machte ein gequältes Protestgeräusch, er aber grinste nur und packte sie an den Schultern. Er drehte sie um und schob sie zur riesigen Glasschiebetür. Ben und Walker saßen genau hinter der Tür und sahen ihnen wie gebannt zu. Sie waren kurz davor wie zwei kleine Jungen die Nasen an der Glasscheibe plattzudrücken.
“Oh!” Aurelia schluckte. “Oh nein.”
“Das erste Mal werde ich dich alleine nehmen,” erklärte Lucas und zog ihren Rücken gegen seine Brust, um ihr ins Ohr zu flüstern. Seine Hände hielten ihre Taille, als er sie vorandrängte.
Ben und Walker wurde klar, dass sie entdeckt worden waren und verschwanden, ehe Aurelia die Tür erreicht hatte.
Lucas ließ sie schmunzelnd los, machte die Tür auf und forderte sie auf in die Küche zu gehen.
“Ich glaub’s einfach nicht, dass sie uns beobachtet haben!” klagte Aurelia und wurde ganz rot im Gesicht.
“Bestimmt sind sie in ihren Suiten und holen sich erstmal einen runter,” sprach Lucas. Seine Freude war einfach nur sündig.
Aurelia blieb stehen, als sie auf der Kücheninsel einen Stapel Papierkram entdeckte. Noch eine Kopie ihres Vertrags. Mehrere, sorgfältig bereitgestellte Exemplare, damit Lucas den perfekten Zeitpunkt wählen konnte, um sie zu bitten mit einer Unterschrift ihre Freiheit aufzugeben.
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