1 ...7 8 9 11 12 13 ...17 Lucas legte sich daneben, schob ihren Arm von ihrem Gesicht und zog sie für einen Kuss an sich heran. Ihre Augen glänzten vor Wonne, ihr Teint war ein betörendes Rosa. Sie setzte sich leicht auf, streifte ihren BH über den Kopf und warf ihn zu Boden.
“Und?” fragte er beiläufig. “Wie läuft es bis jetzt so mit deiner Probefahrt?”
Aurelia wurde unmöglich noch röter.
“Ich – es ist toll. Aber …” sie verstummte, denn sie war immer noch leicht außer Atem.
“Aber?” hakte er nach und zog ungläubig die Augenbraue hoch.
“Es ist keine Probefahrt,” sprach sie. “Den Vertrag hab’ ich längst unterschrieben. Noch bevor ich runtergekommen bin.”
Wärme überflutete ihn und er lehnte sich zur Seite, um noch einmal ihren Mund zu nehmen. Sie erwiderte ihn sofort, ihr Kuss war immer noch hungrig. Er musste lächeln und erfreute sich an ihrer Gier.
Ihre Hand ging wieder an seine Hüfte und zog an seinem Hosenbund.
“Zieh sie aus,” forderte sie ihn auf.
“Jawohl, meine Herrin,” scherzte er und zog seine Hose aus. Dann schleuderte er sie vom Bett.
Aurelia zog eine Augenbraue hoch.
“Alles klar?” wollte sie wissen.
“Immer doch,” erwiderte er und schenkte ihr ein übermütiges Grinsen.
Wieder fasste sie seine Hüfte an, diesmal voller Bewunderung. Ihre Fingerspitzen neckten seinen Innenschenkel und er verkrampfte sich vor Erwartung.
“Du bist groß,” sprach sie, als sie mit dem Daumen über seine Eichel strich. Er fluchte, als ein fetter Tropfen Vorsaft aus der Spitze sickerte und sein verzweifeltes Verlangen für sie spiegelte.
“Aurelia,” warnte er. “Treib es nicht zu weit. Ich habe viel zu lange auf dich gewartet.”
Ihre Hand umfasste seinen Schwanz und er kniff die Augen zu. Ihre bloße Berührung war dermaßen erregend, dass er beinahe in ihrer Hand gekommen wäre.
Er packte ihr Handgelenk und zog sie weg.
“Ich muss dich jetzt haben,” sprach er und blickte ihr in die Augen. Verdammt, er bat sonst nie um irgendetwas, aber er musste sie einfach ficken.
“Ja,” hauchte sie und zog ihn zu sich runter.
Lucas ging zwischen ihren Schenkeln in Stellung, rieb mit dem Schwanz über ihren Kitzler und presste seine pralle Eichel gegen ihre Mitte.
“Los!” sprach Aurelia und Lucas stieß tief in sie hinein.
“Scheiße!” brüllte er. Sie war heiß und sündhaft feucht und er konnte spüren, wie sie sich dehnte, um seine Größe in sich aufzunehmen.
Er zog heraus, stieß hinein und zog wieder heraus.
“Sorry, ich halt’s nicht länger aus,” flüsterte er heiser.
Aurelia schenkte ihm ein zufriedenes Grinsen und schaukelte mit den Hüften unter ihm. Sie brachte ihn in den Rhythmus. Er packte ihre Hüften und rammte wie entfesselt in sie hinein und biss dabei die Zähne zusammen, um irgendwie mit dem unglaublichen Gefühl klarzukommen. Ihr sinnliches Stöhnen und die Art, wie mit jedem seiner Stöße ihre Brüste wackelten, war dabei, ihn um den Verstand zu bringen.
“Aurelia,” sprach er und fluchte, als sie sich um seinen Schwanz zusammenzog. Sie hatte die Augen geschlossen, ihr Gesicht war angespannt und sie keuchte, als sie seine Stöße begrüßte und ihn genauso hart fickte wie er sie.
Plötzlich verkrampfte sie sich am ganzen Körper und brüllte laut.
Ihre Erleichterung raubte ihm das letzte bisschen Selbstbeherrschung und Lucas brüllte ihren Namen. Er rammte in sie hinein und ergoss heiße Samenschwalle in ihren Schoß. Es ging immer weiter, bis Lucas sicher war, er würde das Bewusstsein verlieren.
Dann klappte er zur Seite, zog Aurelia zu sich heran und rang hechelnd nach Luft. Aurelia schmiegte sich in seine Umarmung und es dauerte eine Weile, bis er ihr ersticktes Schluchzen hörte.
Er zog zurück und schaute sie verwundert an.
“Alles in Ordnung? Hab’ ich dir wehgetan?” fragte er und Wut schäumte in ihm auf. Sein Wolf war in Alarmbereitschaft und fragte sich, ob vielleicht eine Gefahr bestand.
“Nein,” sprach sie. “Ich meine, du hast mir nicht -“
Sie verstummte, schniefte und schüttelte den Kopf.
“Sag schon!” sprach Lucas und richtete sich auf.
“Nein, es ist … ich fühle mich echt gut,” sprach sie.
“Du weinst,” bemerkte er stirnrunzelnd.
“Das ist nicht … mir ist nur eben klargeworden, dass ich mich schon lange nicht mehr so sicher gefühlt habe wie jetzt,” erklärte sie.
“Oh,” sprach er und blickte noch skeptischer. Das war bestimmt nicht, was er hören wollte.
“Ich wollte sagen, dass ich mich sicher fühle, hier und jetzt.”
“Ah,” sprach er. “Ich verstehe. Das solltest du auch. Wir werden uns bestens um dich kümmern, Aurelia.”
Aurelia blickte auf und lächelte und einen Augenblick lang kam ihm ein Foto aus ihrer Akte in den Sinn, ein Bild vom süßen College-Girl von einst.
Lucas kam zum Schluss, dass sie in echt noch viel umwerfender war.
“Danke,” sprach Aurelia und schmiegte sich wieder an seine Brust.
Lucas küsste ihre Stirn und lächelte still.
Vertrag hin oder her, es fühlte sich richtig an. Beide schliefen ein und zum ersten Mal seit angem verspürten sie dabei echten Frieden.
Im Rudel
Copyright © 2020 by Kayla Gabriel
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Veröffentlicht von Kayla Gabriel als KSA Publishing Consultants, Inc.
Gabriel, Kayla: Im Rudel
Coverdesign: Kayla Gabriel
Foto/Bildnachweis: Nirkri; Deposit Photos: w10er, dsom
Anmerkung des Verlegers: Dieses Buch ist ausschließlich für erwachsene Leser bestimmt. Sexuelle Aktivitäten, wie das Hintern versohlen, die in diesem Buch vorkommen, sind reine Fantasien, die für Erwachsene gedacht sind und die weder von der Autorin noch vom Herausgeber befürwortet oder ermutigt werden.
Nach mehreren Tagen Marathonsex gab es nichts Schöneres, als ein langes heißes Bad.
Aurelia Gilson streckte ihre langen Beine aus, gähnte und ließ sich tiefer ins duftende Lavendelblütenwasser gleiten. Von der Wasseroberfläche stiegen Dampfschwaden auf und Blütenblätter wirbelten um ihre Schultern und Knie, als sie in der massiven Krallenfußwanne versank. Sie wackelte mit den Zehen, seufzte und dankte der verjüngenden Wirkung des Bades.
Aurelia bewunderte die bunten Tattoos auf ihren Oberarmen, Rippen und Schenkeln. Sogar ihre Fußrücken waren geschmückt, allesamt nahtlose und hochwertige Arbeiten von einigen der weltbesten Tattookünstler. Sie lächelte über ihre geliebten Kunstwerke und versank wieder in der Wanne.
Sie war ziemlich sicher, dass niemand einen Montagmorgen mehr geschätzt hatte als sie gerade. Das Wochenende war zugleich holprig und wunderbar verlaufen, im einen Moment war sie in Indien von der Straße gezerrt und zurück in die Staaten geflogen worden, im nächsten war sie in voller Wolfsgestalt durch die herrlichen Wälder bei Asheville, North Carolina gerannt. Ganz zu schweigen, dass sie sich in einen irre heißen und sexuell standfesten Werwolf verliebt hatte. Der Teil war auch wichtig.
Aurelia war immer noch leicht schockiert über die Tatsache, dass Milliardär Lucas Kiern sie im Grunde gekidnappt und zurück in die Staaten verfrachtet hatte, um ihr ein unwiderstehliches Angebot zu machen. Als Gegenleistung für ein Jahr ihrer Gesellschaft hatte Lucas ihr angeboten, sich um ihr seitenlanges Strafregister wegen Cyber-Kriminalität zu kümmern und dazu ihre Familie vor möglichen Konsequenzen zu schützen. Oh, und außerdem bot er ihr noch eine Stange Geld an. Der Vertrag, den sie ein paar Tage zuvor unterzeichnet hatte, hatte Aurelia wohl buchstäblich das Leben gerettet.
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