“Worum geht’s?” fragte sie neugierig.
“Uns. Das Anwesen. Und der Harem,” sprach er.
“Ähm, okay,” erwiderte sie so unaufgeregt wie möglich.
“Walker ist gestern abgereist,” sprach Lucas und hielt dabei ihre Hand.
“Ich habe ihn mit Schuhen gesehen,” erwiderte Aurelia. Lucas schmunzelte und nickte.
“Er ist gegangen, um das nächste Mitglied unserer Gruppe abzuholen,” sprach er.
“Noch eine Frau? Ich wusste nicht, dass ihr schon so bald noch jemanden dazu holt,” entgegnete Aurelia mit einem Kloß im Hals. Wollte Lucas ihr etwa damit sagen, dass er sie jetzt schon aufs Abstellgleis stellen wollte?
“Geplant war es so nicht,” räumte Lucas ein. “Vorher wollte ich dir die Chance geben, dass du Ben und Walker besser kennenlernst, ehrlich gesagt wollte ich mehr Zeit für uns beide haben. Aber es ist etwas dazwischengekommen und wir müssen das nächste Weibchen jetzt gleich zu uns holen.”
“Und du hast Walker geschickt, um sie zu holen?” fragte Aurelia überrascht. “Er ist nicht gerade, ähm … der freundlichste Typ auf dem Planeten.”
“Er ist sehr zurückgezogen und lässt nur schwer an sich rankommen. Seine sachliche Herangehensweise ist in dieser Situation aber genau das richtige. Das nächste Weibchen wird es in sich haben und ich glaube, dass er genau der richtige ist, um sie zu überzeugen. Zugegeben, ich glaube, dass sie perfekt zusammen passen.”
“Klingt, als ob du sie extra für ihn ausgesucht hast,” entgegnete Aurelia und achtete auf Lucas’ Gesicht.
“Das hab’ ich auch, aber keiner der beiden weiß davon. Ihre Ankunft wird allerdings einiges hier ändern und so, wie es jetzt aussieht, sind wir bei Weitem keine stabile Einheit. Ich wollte sichergehen, dass wir das vor ihrer Ankunft besprechen und dass wir beide unsere Wünsche zum Ausdruck bringen.”
“O-kay …” Aurelia war nicht sicher, was sie sagen sollte. Am besten wäre wohl, wenn erstmal er seine Absichten zum Ausdruck brachte. Als er auf dem bewaldeten Pfad Halt machte und sie einmal mehr an sich heranzog, fing ihr Herz schmerzhaft zu hämmern an.
“Du bist meine Wahl, Aurelia,” begann er. “Ich habe dich über ein Jahr lang beobachtet. Ich habe dich aufgespürt, dich in mein Haus geholt. Dich zum ersten Weibchen in meinem Harem gemacht.”
Sie nickte, schluckte einmal und blickte zu ihm auf. Dann wurde er leiser und sie stand wie angewurzelt da.
“Ich möchte dich kennenlernen, alles über dich erfahren. Ich möchte mir Zeit mit dir lassen, aber das ist schwierig. Ich spüre einen starken sozialen Druck, eine Verlobung bekannt zugeben. Mein Wolf will, dass ich aktiv werde und dich erobere, bevor mir ein anderer zuvorkommt. Würde ich auf meinen Instinkt hören, dann würde ich jetzt meine Zähne in deinen Hals schlagen und dich markieren, ich würde dich auf den Boden werfen und dich ficken, bis du mir versprichst, dass du mir gehörst und ich würde dich hierbehalten, bis du mein Kind im Schoße trägst,” flüsterte er.
Aurelia stieß einen hissenden Atemzug aus, sie war überrascht. Ein Teil von ihr war begeistert, ein anderer Teil war skeptisch. Es war zu früh für ihn, um ihr eine solche Ankündigung zu machen!
“Ich möchte es und ich hoffe, du möchtest es auch. Aber ich bezweifle, dass wir schon bereit dafür sind, oder?” warf er ein.
“Nein,” hauchte sie und schüttelte den Kopf. “Nein, soweit sind wir noch nicht.”
“Ich möchte dieses Jahr, die Länge deines Vertrags, mit einer offenen Vereinbarung ausleben,” sprach er. “Wir beide sollen alles bekommen, was wir wollen. Wen wir wollen. Um uns auszuleben, bevor es keine anderen mehr gibt. Für immer.”
Aurelias Blick verengte sich, Zweifel plagten ihr Gemüt.
“Ich möchte dich nicht nur mit anderen Frauen sehen und warten, bis du wieder zu mir kommst,” sprach sie.
“Ich möchte nicht, dass du auf mich wartest. Ich möchte, dass du die anderen Männer kennenlernst, wenn du das willst,” sprach Lucas und blickte sie eindringlich an.
Aurelias Blick wanderte zu seinem und wieder einmal war sie überrascht.
“Ich habe gesehen, wie du Ben anschaust,” sprach Lucas. Seine Hände wanderten um ihre Hüften und kniffen zu. “Ich weiß, dass du dich für ihn interessierst. So wie ich weiß, dass dein Wolf mich bevorzugt.”
Seine offenen Worte ließen sie erröten und sie senkte den Blick.
“Ich bevorzuge dich, Lucas. Wie könnte ich nicht?” sprach sie und schmiegte sich an ihn.
“Deswegen bist du mein Weibchen, deswegen wohnst du ihn meiner Suite. Du bist die erste hier und du wirst den Harem genauso mitgestalten wie der Rest von uns.”
Aurelia dachte einen Moment lang nach. Alles, was er da sagte, stimmte. Sie wollte es mit Lucas nicht überstürzen. Sie wurde immer neugieriger auf Ben. Die anderen Frauen würden so oder so eintrudeln und die Vorstellung von anderen Wölfinnen hier gefiel ihr. Solange sie und Lucas offen und ehrlich miteinander blieben, gab es keinen Grund, warum es nicht klappen sollte.
“Wir brauchen Regeln,” sprach sie und blickte wieder zu ihm auf. Lucas grinste und legte seine Lippen auf ihre.
“Ja,” flüsterte er und presste sie an sich, damit sie seine Latte spüren konnte. “Du bist das perfekte Weibchen, Aurelia.”
“Außer mir will ich niemanden in deinem Bett sehen. Keine anderen Weibchen in deiner Suite,” erklärte sie und warf ihm einen strengen Blick zu.
“Und außer mir keine anderen Männer in deinem Zimmer,” willigte Lucas ein.
“Wenn ich eifersüchtig werde, dann möchte ich es dir auch sagen können. Ich möchte, dass du zu mir kommst, sobald ich dich darum bitte, auch wenn das bedeutet, dass du dafür jemand anderes verlassen musst,” sprach sie.
“Einverstanden. Als ob ich dir je widerstehen könnte,” erklärte er und sein Blick wurde immer hitziger, als er über ihr Gesicht zu ihren Brüsten wanderte.
“Ich mein’s ernst, Lucas,” warnte sie.
“Ich hab’ noch eine extra Regel,” sprach er, glitt mit den Händen über ihre Taille und dann zurück zu ihrem Arsch. Er zog sie näher und rieb seine Erektion an ihrem Bauch. Bei seinen Zuwendungen, seinem offensichtlichen Hunger für ihren Körper wurde ihr einfach warm. Sie konnte nicht anders.
“Ach ja? Und das wäre was?” sprach sie und strich dabei über seinen durchtrainierten Rücken.
“Ich möchte nicht, dass du mit Ben oder Walker irgendetwas anstellst, das dazu führen könnte, dass du schwanger wirst,” flüsterte er und strich über ihre Hüfte hinauf bis an ihre Brust. Er befummelte sie sanft, rieb mit dem Daumen über ihren ersteifenden Nippel.
Sie wollte protestieren, aber nur ein lustvolles Stöhnen entwich ihrem Mund.
“Du kannst ihnen deinen Mund geben,” legte er nach. “Deine Hände, deine Titten.”
Er ließ seine andere Hand nach unten gleiten, fasste ihr in den Schritt und leckte sich die Lippen. Dann öffnete er den Reißverschluss ihrer Shorts und zog sie runter, damit seiner Finger besser Zugang zu ihrer schlüpfrigen Hitze bekamen. Sekunden später waren seine Fingerspitzen auf ihrem Kitzler und befeuerten ihre Lust. Wieder zog er an ihren Shorts, presste seine Fingerspitzen gegen ihren Eingang. Sie schrie auf und klammerte sich an seinen Schultern fest.
“Sie dürfen dich den lieben langen Tag auslecken. Sie dürfen dich sogar ficken, solange sie vorsichtig sind. Aber sie müssen ihn vorher rausziehen und sie dürfen nicht in dir abspritzen,” stellte er klar.
“Oh,” hauchte sie und ihre Brüste zwickten, als er sie mit den Fingern neckte.
“Sag ja,” forderte er sie auf, als seine Finger wieder anfingen sanft ihren Kitzler zu umkreisen. “Kein anderer wird hier drin abspritzen, verstanden, Aurelia?”
“Ja,” sie willigte ein, sehnte sich nach mehr.
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