Rudolf Stratz - Der grüne Page

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Spannung pur auf dem Faschingsball!Lange vor dem Höhepunkt des Faschingsballs geht es schon zur Sache. Prinz Hans I. von Narretanien alias Jean Dörsam soll, inkognito als Mönch verkleidet, unter den Gästen sein. Plötzlich nähert sich ihm eine zierliche Gestalt in einem grünen Pagenkostüm und überreicht ihm ein Glas Champagner. Wenige Minuten später sinkt der schwarze Mönch bewusstlos auf einem Stuhl zusammen. Zu aller Überraschung steckt nicht Jean unter der Kutte, sondern der Staatsanwalt Pfeilschmidt, und mit Feuereifer machen sich die Gäste an die Aufklärung des Falls. Als einer der Gäste nach Hause kommt, findet er im Kleiderschrank seiner Tochter ein grünes Pagenkostüm. Wie hängt das alles zusammen? -

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Der Hopfenhändler Pitterlin beugte wieder seinen Goldhelm aus dem Fenster.

„Seid ihr denn närrisch geworden?“ tobte er.

„Ha freilich!“ Die Narren draussen tanzten.

„Lasst uns durch — sag’ ich!“

„Guckt einmal den an!“ Ein Hurrageschrei.

„Des ist ja unser Hopfekönig!“

„Pitterlin — wo hast denn dei Hopfen? Im Bier is er nit!“

„Unverhopft kommt oft!“

„Wir müsse weiter!“ Der närrische Hofmarschall rang die Hände! „Herrgott — an die Fastnacht will ich denke, und wann ich hundert Jahr alt wird’!“

Neugierige Fragen der Masken um ihn.

„Wo brennt’s denn?“

„Wohin, ihr Leichenbitter?“

„Halter die Sauertöpf’ nit auf, ihr Leut’!“

„Für euch in der Prinz Karneval gar nit auf der Welt!“

„Wege dem fahre wir ja gerad’!“ tobte der Tierarzt. „Los! Durch, Kutscher — gerad’ aus, und wenn’s Hühmerauge kostet!“

Das Rosenmontagvolk stob lachend auseinander. Die Droschke rasselte los. Der Kutscher schwenkte links, beugte sich vom Bock, schrie etwas zu den Narrhallesen hinein und deutete dann mit der Peitsche in die Ferne. Dort rollte wieder deutlich erkennbar der erste Wagen. Er hatte es auch nicht leichter gehabt, sich durch das Getümmel hindurchzuwinden. Er bog jetzt in die Villenvorstadt ein. Hier brannten die Laternen spärlicher. Es wurde auf einmal still und leer. Kaum war noch da und dort der Doppelschatten eines weltenträckten Liebespärchen zu sehen. — Mit herabgelassenen Rolläden reihten sich in frostiger Ehrbarkeit die Häuser der „hohen Standespersonen“. Da sassen die Fabrikanten, die Geld verdienten, die oberen Beamten, die es vom Staat bekamen, die Rentner, die ihr Schäfchen aufs Trockne gebracht hatten.

An ihnen vorbei zuckelte in müdem Geschäftstrab der Gaul, der den vorderen Wagen zog. Blieb plötzlich an einer Strassenecke stehen. Aus dem weit entfernten Gefährt dahinter lugten mit aufgerissenen Augen die weissgepuderten Gesichter der vier Narrhallesen.

„Jetzt aufgepasst wie die Schiesshund’, ob sie da aussteigt!“

„Da kommt sie rausgeklettert!“

„In dem kurzen Mäntelche! . . . Man sieht deutlich darunter die grüne Hose!“

„. . . und den grünen Ärmel da — wie sie ihr Portemonnaie aufmacht . . .“

„Jetzt zahlt sie dem Kutscher. Sie huscht in die Hauswölbung!“

„Sie gehört dorthin!“

„Bis wir hinkommen, ist sie längst drin!“

„Bloss schnell wie ’s Dunnerwetter hin! Jesses — da schlägt das Haustor hinter ihr zu.“

„Fort ist sie!“

„Wir müssen schauen, dass wir den Kutscher noch erwischen und ihn frage, ob er weiss, wen er gefahre hat!“

„Da ist er schon in der anderen Richtung weg!“

„Er hat eins über’n Durst! Der wackelt ja auf dem Bock!“

Die vier Narrhallesen sahen sich an.

,,Was mache wir jetzt?“

„Wir sind keine Polizeidiener! Wir haben keine Gewalt, das grüne Persönchen da drinnen am Schlafittich zu nehmen!“ sagte der Hopfenhändler Pitterlin. „Wir können nix tun, als dass wir vorläufig das Haus feststellen, in das er sich verschlupft hat!“

Er stand mit den anderen Maskenbrüdern vor der Eckvilla. Sie war nicht gross, doch herrschaftlich vornehm und lag still im Mondschein. Über ihr glitzerten die Sterne. In keinem Fenster war Licht zu sehen. Weit und breit regte sich nichts. Der närrische Hofmarschall setzte seinen Zwicker auf und musterte den stockdunkeln, überwölbten Stufenaufgang zum Haustor. Er schüttelte den Kopf.

„Da is kein Name angeschrieben, wer da drinnen wohnt!“ sprach er. „Wir müssen uns nur fleissig die Strasse und die Hausnummer einprägen. Merkt’s euch, ihr Männer! Oder halt — ich schreib’s lieber der Sicherheit wegen in mein Notizbüchel:,in der Villa Elisenstrasse 13, die anscheinend nur von einer einzigen Partei berwohnt wird, ist der grüne Page verschwunden!‘ Da kann der Richter den Dreckspass im Nest fasse!“ Er stieg schnaufend mit seinem Gefolge in die Droschke. „Wir fahren jetzt in die Stadt zurück! Das heisst: Halt!“ Er drehte sich zu dem Narrhalla-Neger um: „dich sieht man am wenigsten in der Nacht mit deinem Kienrussgesicht! Du stellst dich jetzt da in den Schatten von der Mauer und passt auf wie ein Schiesshund, ob jemand im Haus aus- und eingeht, oder ob sich sonst etwas rührt, bis du abgelöst wirst! Eingestiegen, ihr andern!“

Die Narrhallesen liessen sich eine Weile schweigend in dem dunklen Wagen auf dem Pflaster rütteln. Dann versetzte der Räuberhauptmann:

„Auguscht — Auguscht — jetzt streng’ mal deinen Schafsinn — ah bah — Scharfsinn wollt’ ich sage — an!“

Und der Hidalgo:

„Wenn man bloss schon müsst’, wer die grüne Hex’ in Hösche ist!“

„Das werden wir gleich haben!“ sprach der Hopfenhändler Pitterlin zu dem Rinaldo Rinaldini. „Du hast ja eine Stimme wie ein Ochs. Brüll mal dem Kutscher aus dem Fenster zu, er soll seinen Leichenwage vor dem Lädche dort drüben anhalte!“

Es dämmerte da hinter matterleuchteten Gardinen eine kleine Vorstadt-Konditorei. Bis zu ihrem fliegendurchsummten Stilleben reichte der Lärm des Faschings nicht. Ein Pärchen hielt sich stumm umfasst in einer Ecke. Ein junger Mann schlief, die Arme auf der Marmorplatte des Tischchens und den Krauskopf darauf. Der närrische Hofmarschall liess sich auf ein Sofa nieder.

„Was ich will, Liebschte?“ sprach er zu der Matrone, die sich langsam heranschob, „vor allem das Adressbuch!“

Er machte den Finger nass, blätterte in dem Band, äugte angestrengt durch den Zwicker, vor dem ihm immer die lange Pfauenfeder herumtanzte, dann klappte er befriedigt zu.

„Sodele und Streusand drauf! In der Elisenstrasse 13 wohnt nur eine einzige Partei, der die Villa gehört!“

„Auguscht — Wer ist’s?“

„Frau Jenny Wiederhold!“ sprach der Hopfenhändler mit hochgezogenen Augenbrauen. Der Spanier pfiff durch die Zähne.

„Die lustige Witwe!“

„Ja — wer hätt’ denn das von so einer feinen Madam gedenkt?“ Der Räuberhauptmann brummte es ungläubig in seinen umgehängten schwarzen Vollbart.

„Dass die Jenny Wiederhold zu keiner Klosterfrau taugt, das weiss die ganze Stadt! Aber dass sie sich gleich so blindmütig an dem Jeanche vergreift . . .“

„Sie hat wahrscheinlich etwas mit ihm gehabt! Die erste wär’ sie wahrhaftigt nit!“

„Gerade der Jean Dörsam kommt da ausnahmsweise nit in Frage!“ belehrte tiefsinnig der närrische Hofmarschall. „Denn die lustige Witwe war mit dem Staatsanwalt Pfeilschmidt versprochen! Auf einmal ist er von der Verlobung zurückgetreten. Sie war ihm halt zu lustig, die Dame. Ich weiss es genau! Meiner Frau ihre Tante — die kennt . . .“

„Ja — warum hätt’ sie denn dann vorhin das Jeanche auf dem Ball belästigt?“

„Das musst du dem Teufel sei’ Grossmutter frage!“ August Pitterlin stand auf, liess ein Markstück auf dem

Marmor klappern und winkte der behäbigen Wirtin, die sich gähnend eine Stricknadel vor den Mund hielt. „Zahlen, schöne Frau! Des is für das Adressbuch! Als vorwärts! Wir müsse jetzt hurtig dem Steubesand Post bringe! Den Mann trifft’s hart, er hängt doch so an seiner Narrhalla! Dass gerade der ihr Maskeball durch so e Lausbubestreich verdorbe werde muss!“

3.

„Guck’, Amalie: ich hab’ dir schon hundertmal gepredigt . . . das kommt vom Schnüre!“ sprach auf dem Heimweg vom Maskenball zu der Wohnung in der Altstadt der Vorsitzende der Narrhalla, der Tierarzt Steubesand zu seiner Frau, „du bist e dicke Person! Musst dich denn zusammenquetsche als Königin der Nacht? Ha — woher weisst denn du, dass die so dünn war wie e Hering? Vielleicht ist das auch e umfangreiche Schönheit gewesen, gerad’ wie du? Gesehen hat sie keiner!“

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