Bernt Danielsson - Michelle

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Michelle: краткое содержание, описание и аннотация

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Der 16-jährige Thomas genießt seine Ferien. Den Urlaub verbringt er zum ersten Mal alleine im Sommerhaus. Dann lernt er Michelle kennen, eine junge Fotografin. An einem langen Abend mit gutem Essen und tollen Gesprächen verliebt sich Thomas Hals über Kopf in die Unbekannte. Auch in seinem Leben soll sich einiges ändern. Zum ersten Mal schmiedet er soetwas wie Zukunftspläne: Nein, ein Spießer wie seine Eltern möchte er auf keinen Fall werden. Viel lieber möchte er ein Leben wie Michelle führen: unabhängig und frei. Doch wer ist Michelle? Thomas beschließt ihr bei einigen Aufgaben zu helfen und merkt erst viel später, dass er damit etwas Kriminelles tut. Sein Traum entwickelt sich für ihn zum Albtraum.

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Warum haben sich alle Leute an dieser einen Stelle zusammengepfercht? fragte ich mich.

Herdentrieb, antwortete ich. Oder vielleicht werde ich auch schmerzhaft feststellen müssen, daß mein ideales Fleckchen hier von roten Ameisen und Schlangen nur so wimmelt.

Ich hab mich schon immer darüber gewundert, daß die Leute sich so gern zusammendrängen. Meine Eltern sind natürlich schon immer so gewesen. Wenn wir in Schonen zum Schwimmen gingen, schienen sie mit Absicht jene Stellen auszusuchen, wo sich die allermeisten Leute drängelten. Ausgerechnet dort mußten sie dann ihre Decken und Handtücher ausbreiten und Cammi und mich runterquetschen und das Picknick auftischen. Mitten im Menschenbrei. In meiner Erinnerung gibt es viel zu viele verschwitzte Tanten und Onkels, grölende Kofferradios, schreiende Kinder und kläffende, unerzogene Hunde. Unterwegs waren wir jedesmal an mehreren leeren kleinen Sandstränden vorbeigefahren. Das kapierte ich einfach nicht.

Jetzt breitete ich mein Frotteebadetuch aus und zog Hemd und Jeans aus. Vielleicht sollte ich mich ausnahmsweise den schädlichen UV-Strahlen aussetzen? Damit man auch ganz bestimmt Hautkrebs bekam, also, damit man sich nicht ausgeschlossen zu fühlen brauchte... Ich steckte mir einen Glimmstengel an, lehnte den Rücken an die warme Felswand und dachte an nichts Bestimmtes.

In Wirklichkeit dachte ich natürlich an tausenderlei Sachen, wie immer – ein Sammelsurium kleiner Gedankenfetzen und Filmfragmente, die wie Meteoriten kunterbunt durch das Weltall meines Gehirns hin und her fetzten.

Ich überlegte, wann ich essen sollte, dachte an diese beiden mehr oder weniger nackten Bienen (das heißt, vor allem an die eine, die mit den glitzernden Ohrringen und den spitzen Brüsten...), fragte mich, was ich hier eigentlich verloren hatte, erinnerte mich an einen alten Song, der ‚Road to Nowhere‘ hieß, dachte an Cammi, die jetzt bestimmt auf dem Rücksitz durchgerüttelt wurde, während sie meine Eltern zu irgendeiner ländlichen Auktion begleiten mußte, sagte mir, daß es höchstwahrscheinlich keinen Gott gab, stellte fest, daß ich ein bißchen geil war (mmh, sie hatte wirklich...) und daß ich nach meiner schweißtreibenden Radtour ziemlich Durst hatte.

Ich drückte die Zigarette am Stein aus, holte die Pepsiflasche raus und schüttete fast die Hälfte in mich rein, dann stellte ich sowohl Flasche als auch Tasche hinter einen struppigen dürren Busch in den Schatten. Nachdem ich das Buch herausgeholt hatte, setzte ich mich wieder hin.

Ganz in der Nähe zwitscherte ein Schwarm Vögel. Weit draußen zog ein weißes Schiff sachte vorbei. Die Kinder schrien und planschten.

Ich setzte meine Sonnenbrille auf und fühlte mich total gut. Ich hätte natürlich zu den beiden Bienen rüberschlendern und myself vorstellen sollen.

Klaro, aber dann wär ich nicht mehr so cool wie jetzt, trotz Sonnenbrille. Beim bloßen Gedanken daran begann ich zu schwitzen.

Möchte zu gern wissen, warum ich nur dann so cool sein kann, wenn ich allein bin?

Ich nahm ‚Operation Paris‘ zur Hand und schlug die erste Seite auf.

Es war ein schöner Morgen. Die Kastanien im Jardin de Luxembourg waren voll erblüht. Die Blumenverkäuferinnen kamen nach und nach vom Markt und begannen, ihre Stände aufzubauen. Auf dem Boulevard wimmelte es von Menschen, die zu ihrer Arbeit unterwegs waren. Bei Rodots ließen Yvonne und Madeleine ihre ramponierte Schönheit wieder herstellen, kauten mit von Karamelcreme gelb verschmierten Mündern frische Croissants.

Die Strahlenbündel der Morgensonne durchbrachen den Rauch von 72 000 Gebäuden und beschienen die 4 Millionen Fenster dieser Gebäude.

Als ich ihr begegnete, hatte sie die Maschinenpistole in der Givenchytasche versteckt und die Sonnenbrille in die krausen blonden Haare geschoben.

Klingt wie eine Beschreibung von Cammi, dachte ich und gähnte. Ätzend, wie zäh das anfängt. Ich schloß die Augen.

Schloß die Augen und gähnte noch einmal.

Schloß die Augen.

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