Überspitzung
Provokation
Verfremdung
Rätsel
Widerspruch konstruieren
Erste Ablehnung
Spannung durch Verzögerung
Fallhöhe verstärken
Clean Entrance & Exit
Imagetransfer
Sehen ist glauben
Brain-Scripts
Kreative Elemente
Einleitung kreative Elemente in einem Gottesdienst
Videoclips im Gottesdienst
Theaterstücke im Gottesdienst
Musik im Gottesdienst
Tanz im Gottesdienst
Interview in einem Gottesdienst
Programmreihenfolge
Einleitung Programmreihenfolge
Fokussierte Erzählweise
Chronologische Erzählweise
Umgekehrte Chronologie
Dialektik
Bedürfnisorientierte Erzählweise
Storydesign
Heldenreise (Kurzform)
Drei-Akte für eine Veranstaltung
Moderation
Einleitung Moderation
Gerade Moderation
Fokussierende Moderation
Aufziehende Moderation
Quereinsteiger
Analogie
Dreier-Schritt Moderation
Emotionen aufgreifen
Moderation nach der Predigt
Rede & Predigt
Einleitung Rede & Predigt
Fünf Elemente, um zu überzeugen
Grundlagen der Schlagfertigkeit
Visualisierung/Analogie
Schema des Redenverfassens
Fragen zur Vorbereitung
Einleitung Gliederungen
Klassische Predigt
5-Punkte-Formel
AIDA
Plus-Minus-Schema
GHM-Formel
1-2-3 Formel
Standpunktformel
Problemlösungsformel
Dialektischer Fünfsatz
Dankrede
Trauerrede
Diverses
Bestandteile eines Events
Goldenes Dreieck
Übergänge
Prozessablauf Gottesdienst
Feedback geben
Gezieltes Feedback
Feedback erhalten
Feedback-Modell
Anhang
Beispiel für Storydesign
Beispiel für Heldenreise (Kurzform)
Literaturverzeichnis
Dieses Buch ist für Menschen geschrieben, die einen Gottesdienste gestalten, vor anderen Leuten sprechen oder sich kreativ in einer Kirche einbringen.
Was du in diesem Buch findest
Dieses Buch zeigt verschiedene Strukturen, Abläufe und Ideen für einen Gottesdienst auf. Auch für andere Teams in einer Kirche können diese Themen eine Hilfestellung sein. Die Modelle und Methoden können deinem Arbeitsfeld neue Impulse und Ansätze bieten und diesen bereichern.
Wie du dieses Buch gebrauchen kannst
Dieses Buch dient als Arbeitsbuch. So kannst du die verschiedenen Themen in deinen Arbeitsbereich hineinfließen lassen: nachschlagen, ergänzen, überarbeiten uvm. Es dient auch als Fortführung und als Arbeitsmaterial der bisher erschienenen Bücher: „Der Gottesdienst-Trainer“ und „Der Moderations-Trainer“.
Die Strukturen und Abläufe sollen eine Hilfestellung geben. Denn durch eine neue Betrachtungs- und Vorgehensweise können Begabungen entdeckt und neue kreative Elemente entwickelt werden. Eine Struktur kann einen kreativen Prozess neu inspirieren und verhilft zu neuen kreativen Ergebnissen. Dabei müssen die Strukturen nicht als starr und als Schablone angesehen werden, sondern als flexible Unterstützung.
Das Denken sucht immer nach Ordnung und Systemen. So können die hier gezeigten Modelle einen ersten Schritt für einen neuen Über- und Ausblick geben. Jedoch benötigt alles noch deine Ideen und Kreativität, um diese mit Leben zu füllen.
Manche Elemente erscheinen dir sofort umsetzbar und andere in sehr weiter Ferne. Jedoch können die verschiedenen Konzepte in unterschiedliche Bereiche hineinfließen. Behalte diese einfach im Hinterkopf und schlage gerade bei der Vorbereitung die unterschiedlichen Modelle nach.
Wir haben als Kirchen eine so wichtige Nachricht von Jesus Christus. Diese gilt es auch im Gottesdienst zu kommunizieren. Die Menschen heute sind es gewohnt, im Fernsehen, im Theater oder bei Musicals hohe Qualität geboten zu bekommen und Moderatoren und Performer zu erleben, die gekonnt kommunizieren. Wenn wir als Kirche diese Menschen erreichen möchten, dann müssen auch wir uns Fragen zur Qualität unseres Auftritts und der Art unserer Kommunikation stellen und daran arbeiten. Die folgenden Stilmittel, Methoden und Strukturen sollen genau dazu einen Beitrag leisten.
BRAINSTORMING
Einleitung Brainstorming
Allgemein
Optimal ist es, mit einer Gruppe aus fünf bis zehn Personen zusammen zu „brainstormen“. Eine klare Aufgabenstellung mit einer Zielvorgabe ist wichtig. Es ist hilfreich, vorab einen klaren zeitlichen Beginn- und Endpunkt zu definieren. In dieser Zeit gilt: keine Störungen und Unterbrechungen. Denn diese behindern einen kreativen Prozess.
Vier grundsätzliche Regeln gelten beim Brainstorming:
• Kombinieren und Aufgreifen von bereits geäußerten Ideen.
• Kommentare, Korrekturen, Kritik sind verboten (1.Phase).
• Viele Ideen in kürzester Zeit (Zeitrahmen ca. 5-30 min).
• Freies Assoziieren und Phantasieren ist erlaubt.
In dieser Phase gelten folgende Grundregeln:
• Keine Kritik an anderen Beiträgen, Ideen oder Lösungsvorschlägen.
• Keine Wertung oder Beurteilung der Ideen.
• Jeder soll seine Gedanken frei äußern können.
• Keine Totschlagargumente.
• Je kühner und phantasievoller, desto besser.
Phase Zwei: Ergebnisse sortieren und bewerten
Hier geht es um die Bewertung und Sortierung der Ideen:
• Ideen werden sortiert.
• Ideen werden bewertet und auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft.
• Ergebnisse und Ideen werden schriftlich fixiert.
Diese Regeln gelten allgemein für fast jede Art von Brainstorming. Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Ideenfindungsprozess konkret zu gestalten. Im Weiteren werden einige dieser Varianten vorgestellt.
Die Ideen werden mit einem bis drei Worten umrissen und auf eine Karte geschrieben. Diese wird dann an eine Tafel gehängt. Dabei sollte diese Idee mit eigenen Worten der Gruppe kurz beschrieben werden. Man kann die Karte bereits bestehenden Überbegriffen, die an der Tafel hängen, zuweisen (z. B. Theater, Moderation, Video). Dies ist die Phase Eins.
Beispiel:
Keymessage: Durch Jesus haben wir eine Beziehung zu Gott und können mit ihm kommunizieren .
Innerhalb dieser Hauptaussage wird auf der Karte geschrieben: „Theater mit Verbindungsstörungen“. Erklärung des Teilnehmers dazu für die Gruppe: Wir entwickeln ein Theaterstück/Videoclip, bei dem sich zwei Leute per Telefon unterhalten. Aber ständig gibt es Unterbrechungen, die man aber übergeht. Dadurch entsteht auf Grund der Missverständnisse eine witzige Situation. Ziel: Auf lockere Art aufzeigen, was bei fehlender Verbindung passieren kann .
Anschließend beginnt die Phase Zwei: Die Ideen werden gegliedert und gleiches wenn möglich zusammengefasst. Was ist ähnlich, ergänzend oder widerspricht sich? Was kann man aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen umsetzen? Welche Kritikpunkte gibt es zu den Ideen? Welche Idee findet keine Verwendung?
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