Corps Security 2
Harper Sloan
© 2020 Sieben Verlag, 64823 Groß-Umstadt
© Übersetzung Sylvia Pranga
© Covergestaltung Andrea Gunschera
© Originalausgabe E.S. Harper 2013
ISBN Taschenbuch: 9783864439322
ISBN eBook-mobi: 9783864439339
ISBN eBook-epub: 9783864439346
www.sieben-verlag.de
Für meine Eltern. Danke, dass ihr mich das Träumen gelehrt habt. Ich liebe euch beide. Mehr, als ihr euch vorstellen könnt .
Und für meinen Dad. Der erste Mann, den ich je geliebt habe, und eine Hälfte meines größten Cheerleading-Duos. Dafür, dass du mich unterstützt und mich zu Höchstleistungen anspornst .
Prolog
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Kapitel 9
Kapitel 10
Kapitel 11
Kapitel 12
Kapitel 13
Kapitel 14
Kapitel 15
Kapitel 16
Kapitel 17
Kapitel 18
Melissa
Kapitel 19
Kapitel 20
Kapitel 21
Kapitel 22
Kapitel 23
Kapitel 24
Kapitel 25
Kapitel 26
Kapitel 27
Kapitel 28
Epilog
Bonuskapitel - Die Hochzeit
Melissa
Gestrichene Szene
Bonus-Szene ‚Das Geschenk‘
Danksagungen
Die Autorin
„Greg Cage“, blaffe ich ins Telefon. Ich sitze seit einer halben Stunde vor dem verdammten Ultraschallraum. Natürlich verspäten sich die eigentlichen Eltern. Die beiden können einfach nicht die Finger voneinander lassen.
Gott, das will ich auch .
„Hallo?“
„Ja, Cage. Hier ist Derrick.“
Mein Magen verknotet sich noch mehr. Dieser Dreckskerl hat mir in den letzten beiden Jahren nichts als Kopfschmerzen bereitet.
„Gibt’s was Neues?“ Ich habe heute keine Zeit für diesen Quatsch.
„Äh, ja.“
„Derrick, dafür fehlt mir im Moment die Geduld. Du hast mich aus einem Grund angerufen, und das ist hoffentlich ein guter. Hat der schleimige Scheißkerl endlich einen Fehler gemacht?“ Ich lasse Derrick, einen örtlichen Cop, seit zwei Jahren meinen ehemaligen Schwager im Auge behalten – seit Simon eine weitere unschuldige Frau geheiratet hat. Ich weiß, dass da etwas vor sich geht, aber ich habe auf der weißen Weste dieses Arschlochs noch keinen Fleck entdeckt. Grace würde übel werden, wenn sie wüsste, wie stark mein Bedürfnis nach Rache ist.
„Äh, ja … deswegen rufe ich an, Cage. Ich weiß nicht, wie du mit dieser Nachricht umgehen wirst.“
Derrick mag ein aufrechter Kerl sein, aber bei solchen Gelegenheiten will ich ihm in sein hübsches Jungengesicht schlagen. „Was ist los?“ Ich sehe Axels Truck auf den Parkplatz fahren und weiß, dass ich dieses Telefonat beenden muss, bevor Izzy mich sieht. Ich liebe sie, aber sobald sie spürt, dass ich gestresst bin, gibt sie keine Ruhe, bis sie Antworten hat. Und ich will ihr Glück im Moment nicht trüben.
„Es geht um seine Frau, Sofia. Weißt du … gestern Abend hat es einen Unfall gegeben.“
„Verdammt.“ Genau wie bei Grace. Bei meiner wunderschönen Schwester. „Sag mir bitte, dass es etwas gibt, das dieses Arschloch damit in Verbindung bringt.“ Es muss so sein. Dieser Zufall ist einfach zu viel, verflucht.
„Das ist es ja. Der Unfall. Ich hatte gestern keine Schicht, also weiß ich alles nur aus zweiter Hand, bis ich zum Revier komme … Scheiße.“ Ich weiß, dass das nichts Gutes bedeutet. Ich weiß es einfach. „Sofia hat lange genug durchgehalten, um transportiert zu werden, aber sie mussten aufgeben, kurz nachdem sie im Krankenhaus eingetroffen war.“ Er atmet tief durch, bevor er fortfährt, und mein Magen verwandelt sich in einen Stein. „Sie war bei Ankunft im Krankenhaus verstorben, Cage.“
Ich sehe Izzys breites, strahlendes Lächeln durch das Autofenster, und das Herz wird mir etwas leichter.
„Ich muss aufhören. Halte mich auf dem Laufenden. Und damit meine ich nicht nur ab und zu. Ich will jedes verdammte Detail wissen, verstanden?“
„Ja, Cage. Ich verstehe.“
Als er aufgelegt hat, schiebe ich das Handy in meine Tasche und mache mich bereit, Izzy zu begrüßen. Sie kommt auf mich zu. Ihr Bauch ist von der fortschreitenden Schwangerschaft gerundet. Ich kann nicht anders, als zu lächeln. Das Unbehagen, das Derricks Anruf mir verursacht hat, nagt noch an mir, aber ich verdränge es und lege zur Begrüßung die Arme um Izzy. „Bist du bereit, Baby Girl?“
Sie sieht mit einem strahlenden Lächeln zu mir hoch und mir fällt wieder ein, warum es so leicht für sie ist, mir so wichtig zu sein. Grace hätte sie geliebt. Ihr blendendes Lächeln, so voller Liebe und Glück, hilft mir, all den Kummer wegzuwischen, der mich gerade befallen hat.
Das Leben geht weiter. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich diesen Dreckskerl Simon Wagner vergessen kann.
Kapitel 1
Greg
Etwas mehr als ein Jahr später …
Das Geräusch des Kopfendes meines Betts, das hart gegen die Wand knallt, ist fast laut genug, um das aufdringliche Klingeln meines Handys zu übertönen.
„Verflucht“, knurre ich.
Ich nehme die Finger von dem schmalen Handgelenk, das ich auf dem Rücken der Frau festgehalten habe, und nehme das Handy vom Nachttisch. „Sag nichts“, presse ich hervor und spüre, wie sich ihre Pussy um meinen Schwanz spannt. Diese Frau liebt es, wenn ich sie herumkommandiere.
„Cage“, sage ich ins Telefon und stoße die Hüften hart nach vorn. Mein Atem geht schnell, was mir zeigt, wie heftig ich sie tatsächlich genommen habe. „Hallo?“
„Äh, G?“ Izzys weiche Stimme kommt aus dem Hörer.
Verdammt. So sollte ich nicht ans Telefon gehen, wenn sie anruft. Sie ist in den letzten vier Jahren wie eine Schwester für mich gewesen.
„Ja, eine Sekunde, Baby Girl.“ Ich stelle das Telefon auf stumm, ziehe meinen steinharten Schwanz aus Mandys festem Körper und gebe ihr einen scharfen Klaps auf den Hintern. „Geh und wasch dich. Die Spielzeit ist vorbei.“ Wenn Blicke töten könnten, hätte ich jetzt verendet auf dem Boden gelegen.
„Verarschst du mich?“ Sie rollt sich herum und verschränkt mit einem Schnaufen die Arme vor ihren großen, künstlichen Titten.
„Ich meine es ernst, Mandy. Und ich habe auch keine Zeit für deinen Scheiß. Du weißt, was das hier ist. Und ich habe dir keine Versprechen gemacht.“
„Kannst du nicht ein Mal so tun, als würdest du mich wirklich bei dir haben wollen?“ Sie schmollt.
Ich weise sie mit einem Blick zurecht, rolle mich vom Bett, befreie meinen Schwanz von dem Kondom und werfe es in den Abfalleimer, bevor ich aus dem Schlafzimmer gehe. Im Arbeitszimmer hebe ich die Stummschaltung auf und atme tief durch, bevor ich spreche. „Entschuldige, Izzy. Was gibt’s?“
„Es tut mir so leid, G! Ich hätte nicht gedacht, dass du … beschäftigt bist.“ Ich hätte ihr geglaubt, wenn sie nicht leise gelacht hätte.
„Witzig. Also, warum rufst du so früh am Morgen an?“
„Okay, okay. Ich lache nicht mehr. Du musst mir einen großen Gefallen tun. Nate hat ein bisschen Fieber, und ich kann ihn nicht zu seinem Arzttermin bringen. Ich muss mich in einer Stunde mit dem Hochzeitsplaner treffen, und Ax ist im Büro. Ich denke, dass Nate nur zahnt, aber ich würde mich mit der Hochzeit dieses Wochenende besser fühlen, wenn ich sichergehe. Ich habe Dee angerufen, aber sie kann ihn nicht nehmen, weil sie heute Morgen eine Besprechung hat. Dann habe ich es bei Maddox versucht, weil Ax meinte, dass er frei hat. Aber er sagte nur Nein und hat aufgelegt. Ich glaube, er hat Besuch von einer Freundin, wenn du verstehst, was ich meine.“
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