Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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“ Lady Herkules war schön, aber ihr Kammermädchen noch schöner. Die meisten Leute, welche Selbstbiographieen schreiben, berichten über ihre Eltern, wenn sie arm sind, dass dieselben ihnen nichts als einen guten Namen hinterlassen hätten. Manche Eltern können nicht einmal dies thun, aber alle sind im stande, ihren Kindern jedenfalls einen hübschen Namen mitzugeben, wenn sie’s bei der Taufe nicht so gar über Bausch und Bogen nehmen. Meine Mutter hiess Araminta, was, wie mein Vater richtig bemerkte, „ein bischen über dem Gewöhnlichen“ stand. Sie war ursprünglich als eine Kinderwärterin in Dienst getreten und hatte in ihrer ersten Stelle ein Jahr und neun Monate ausgehalten. In der zweiten blieb sie zwei Jahre und vier Monate, worauf sie dieselbe aufgab, um sich zu verbessern, und in gleicher Eigenschaft ein Unterkommen in einer Familie fand, bei der sie abermals zwei Jahre und einen Monat weilte. Nach dieser Zeit trat sie in den Dienst der Lady Herkules, welche damals mit einem einjährigen Kinde gesegnet war. Das Kind starb im dritten Lebensjahre, und meine Mutter rückte nun zur Kammerjungfer der gnädigen Frau vor — ein Avancement, durch das sie ganz verderbt wurde, denn sie benahm sich nun hochmütiger als ihre Gebieterin selbst, und trug ihre Nase zehnmal höher. Ja, als mein Vater sie zum erstenmal anzureden versuchte (denn als Beischiffsführer kam er viel ins Haus hinauf), wandte sie sich mit der unaussprechlichsten Geringschätzung von ihm ab. Nun war mein Vater zu jener Zeit ungefähr dreissig Jahre alt und hielt sich für kein Dünnbier, wie man zu sagen pflegt. Er war ein grosser, hübscher Mann und hatte ein so gutes Aussehen, dass man ihn an Bord der ‚Druide‘ nur den „schönen Jack“ zu nennen pflegte. Ausserdem trug er einen Haarzopf von ganz ausserordentlicher Dicke und Länge, auf den er sich nicht wenig zu gute that, da er bis zu den Hosen hinunterreichte. Seine Haare waren schwarz, glänzend, und seine Schmachtlocken (wie die Matrosen den Haarwisch nennen, den sie über ihren Schläfen gedreht tragen) von der gewinnendsten Beschaffenheit. Mein Vater erzählte mir, als er meine Mutter zum erstenmal mit ihrer Oberbramsegelkappe auf der Hinterseite ihres Kopfes, die so ganz anders als das Fahrzeug im allgemeinen war, gesehen habe, sei er sehr geneigt gewesen, sie zu entern; wie sie ihn aber in dem gedachten Stil abkappte, holte „der schöne Jack“, um den sich die Damen von Sally-Port und Castle-Rag rissen, im Nu seinen Wind, zog seine weissen Hosen auf und zeigte ihr die Ferse, so dass sie stets den Anblick seines Rückens hatte, so oft sie sich gegenseitig begegneten. Für geraume Zeit würdigte er sie keines Blickes. Nun übte die Thatsache, dass mein Vater ihre Verachtung erwiderte, die gewöhnliche Wirkung. Anfangs war sie sehr wild und bezeichnete ihn, wenn sie mit Lady Herkules über ihn sprach, nur als den „stolzen Beischiffsführer, der sich mit seinem unflätigen Haarzopfe für einen weit grössern Mann halte, als Sir Herkules selbst sei.“ Mein Vater dagegen nannte sie unter der Bootsmannschaft „die stolze Kammerkatze“. So gingen die Sachen eine Zeitlang fort, bis meine Mutter, die meines Vaters schöne Proportionen ohne Unterlass im Auge hatte, jeden Tag einen anständigeren Mann in ihm fand und endlich durch einige Annäherungen von ihrer Seite ein gemeinschaftliches Einverständnis herbeiführte.

Zweites Kapitel.

Mein Vater handelt nach der Weise der meisten Matrosen — er schliesst eine thörichte Heirat. Eine von den Folgen derselben tritt mit dem Schlusse dieses Kapitels ans Licht.

Ich habe zuletzt bemerkt, dass meine Mutter und mein Vater endlich zu einem guten, wechselseitigen Einvernehmen kamen; gleichwohl aber trug Mamsell Araminta (denn so wollte sie durchaus genannt werden) Sorge dafür, meinen Vater wissen zu lassen, sie halte es für eine Herabwürdigung ihrer selbst, dass sie ihre reizende Persönlichkeit an den Beischiffsführer eines Kapitäns hingebe. Sie teilte ihm mit, ihr Vater sei ein königlicher Diener gewesen (und man konnte ihn in der That wohl in diesem Lichte betrachten, da er als Briefträger bei der Stadtpost funktioniert hatte), und ihre Mutter habe die ersten Persönlichkeiten des Landes auf ihrem Kerbholze (sie war nämlich Milchfrau); sie selbst aber habe einen jungen Baronet verpflegt und sei jetzt nicht nur eine Kammerjungfer, sondern sogar die Kammerjungfer einer gnädigen Frau. Diese wichtige Mitteilung nahm sich mein Vater tief zu Herzen und konnte kaum seinen Ohren trauen, als er vernahm, dass ihm das gute Glück einer derartigen Eroberung beschieden war; indes wird die Folge lehren, dass seine Heirat nicht sehr glücklich ausfiel. Er pflegte mir zu sagen: „Jack, lass Dir raten und heirate nie über Deinen Stand. Du kannst dabei mich zum Beispiel nehmen. Nichts anderes wollte mir gut genug sein, als die Kammerjungfer einer gnädigen Frau, obschon ich nicht einmal das Recht hatte zu einer blossen Kammerjungfer aufzublicken, wäre Deine Mutter lieber nur ein einfaches Dienstmädchen gewesen, so hätte alles gut ausfallen können.“ Doch derartige nachherige Erwägungen kommen zu spät, ich selbst wundere mich nicht über die Verblendung meines armen Vaters, denn „siehst Du, Jack,“ sagte er zu mir, „nachdem ich daran gewöhnt gewesen war, nichts als Pointweiber zu sehen, die so schlaff in ihren Stengen und so ungeordnet in ihrem Takelwerk waren, traf ich mit einem Fahrzeuge, wie Deine Mutter, zusammen — so schmuck und nett, alle Taue angespannt, die Stagen wohl gesetzt, jeden Tag in der Woche weisses Hängemattentuch ausgebreitet, mit einem Shawl unter Segel, gleich einer seidenen Flagge, und einer schelmischen Marssegelhaube mit rotem Wimpel. Ei, es war in der That, als ob ich Gesellschaft hielte mit einer zierlichen, kleinen Fregatte, die mit einer Flotte von Kohlenschiffen den Kanal hinunterrollt. Aber wie dem sein mag, hübsche Federn machen nicht gerade hübsche Vögel, und schön ist, wer schön thut.“

Meines Vaters Vermählung wurde jedoch durch Umstände beschleunigt. Eines Morgens hatte er eben sein Tabakröllchen aus der Backe genommen, den Mund mit dem Rücken seiner Hand abgewischt und war eben im Begriffe, einen keuschen Kuss auszutauschen, als Lady Herkules zufälligerweise in die Küche herunterkam — ein höchst seltenes Ereignis, das sich bei einer Dame von ihrem hohen Geiste durchaus nicht erwarten liess. Sie ertappte meinen Vater und meine Mutter auf der That, machte mit einem Ausrufe des Entsetzens „Schiff um“, wie es mein Vater nannte, „und wrickte im Nu die Treppe hinauf“. Ein schallendes Geklingel rief meine Mutter vor, so dass mein Vater in nicht sehr angenehmer Spannung zurückblieb, denn er berechnete, inwieweit Sir Herkules „das Küssen des Kammermädchens einer gnädigen Frau“ unter den Kriegsartikel, der von Verachtung der Vorgesetzten handelt, bringen könne, und wie viele Dutzend Küsse sein Rücken als Erwiderung durch die Katze erhalten dürfte. Während er sich in diese lieblichen Betrachtungen vertiefte, goss Lady Herkules alle nur erdenklichen Anathemas gegen den Mangel an Zartgefühl und Anstand aus, den sich meine Mutter hatte zu Schulden kommen lassen; dabei teilte sie ihr mit, es sei rein unmöglich, dass sie die Ausschmückung ihrer Person noch länger einem Geschöpfe anvertrauen könne, welches sich durch einen tabakkauenden Matrosen befleckt habe, denn wie die Schrift sagt: „wer kann Pech anrühren, ohne sich zu besudeln?“

Obgleich sich meine Mutter vorgenommen hatte, im Falle sich’s bei der Frage um die Stellung oder um den Gatten handle, den letzteren festzuhalten, so schien es ihr doch rätlich, die gnädige Frau womöglich zu versöhnen. Sie zog daher ein Nesseltaschentuch heraus, bedeckte, während Ihre Gnaden schmähten, ihr Gesicht damit und weinte. Lady Herkules fuhr fort zu zürnen, bis sie ausser Atem war und innehalten musste. Meine Mutter erwiderte dann mit tiefer Demut, unter vielen Thränen und häufigem Schluchzen, „man habe ihr freilich in der letzten Zeit so zugeredet (hupp), dass sie endlich ihr Versprechen gegeben habe, zu (hupp) heiraten; aber nur unter einer einzigen Bedingung — ja, in der That — (hupp), dass die gnädige Frau ihre Zustimmung gebe — entschieden unter keiner andern (hupp) — nein, gewiss nicht, auf Ehre! Mr. Sounders sei (hupp) ein vortrefflicher, junger Mann — (hupp) — Sir Herkules so zugethan (hupp), und habe eine so hohe Achtung vor der gnädigen Frau, dass (hupp — hupp — hupp —) er ihr Herz gewonnen habe.“

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