Frederick Marryat - Der arme Jack

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Jack, Hauptfigur und Ich-Erzähler, berichtet die Geschichte seines Lebens. Im Jahre 1786 geboren, wächst er als Sohn eines Seefahrers auf und ist von Kindesbeinen an mit den Geschichten von Meer und Ferne vertraut. Älter geworden, fährt er selbst zur See, wird Matrose und steigt allmählich in der Hierarchie des Schiffswesens von Stufe zu Stufe auf. Doch muss er viele Schwierigkeiten und Gefahren überstehen, bis er am Ende die geliebte Frau findet und der «arme Jack» zu Reichtum kommt. Frederick Marryat, der von großen Schriftstellern wie Mark Twain, Ernest Hemingway, Joseph Conrad und C. S. Forester bewundert wurde und der die Welt, über die er schreibt, selbst in langen Seefahrer- und Kapitänsjahren gründlich kennengelernt hat, hat hier einen spannenden und berührenden Roman geschrieben, der Jung und Alt eine fesselnde Lektüre garantiert.-

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Damit steckte er seinen Strick wieder ein und ging hinaus, um die Thür aufzuschliessen. Als meine Mutter bemerkte, was jetzt vorgehen sollte, erhob sie sich augenblicklich und eilte nach ihrem Gemach die Treppe hinauf. Mein Vater erzählte hierauf den Nachbarn, was sich zugetragen und warum seine Frau eine Züchtigung erhalten habe, worauf das gemeinschaftliche Verdikt sämtlicher Bewohner von Fishers Alley dahin lautete, es sei ihr recht geschehen. Ben, der Walfischjäger, der mit den andern draussen stand, nahm sich der Sache meines Vaters an, und sobald sich die Leute zerstreut hatten, lud ihn Mr. Sounders abermals zu seiner Pfeife und seinem Kruge ein.

Die kleine Virginia, die noch immer sehr erschrocken war, hatte sich zu der Mutter hinaufgeschlichen; ich aber fühlte im Gegenteil die höchste Achtung gegen einen Mann, der es wagen konnte, eine Person zu züchtigen, die mich so oft abgestraft hatte; dazu erfüllte mich das Bewusstsein, dass er mein Vater sei, mit einer Zärtlichkeit gegen ihn, die ich nicht unterdrücken konnte.

Ich war alt genug, um zu begreifen, warum meine Mutter eine derartige Behandlung erfahren hatte, und konnte nicht umhin, den Zorn des alten Herrn zu teilen. Ich blieb daher unten und holte den verlangten Porter.

Ich glaube, dass mein Vater anfangs willens war, eine viel schwerere Züchtigung über meine Mutter zu verhängen, dann aber das Haus zu verlassen und mich mitzunehmen, denn von Virginias Geburt hatte er keine Kunde. Was aber auch seine Absicht am Morgen gewesen sein mochte, soviel ist gewiss, dass er bis zu einer späten Stunde mit Alt Ben, dem Walfischjäger, plauderte und rauchte, während ich daneben sass und zuhorchte.

Sechstes Kapitel.

Ein schöner, angenehmer Abend nach einem Sturme, in welchem die Kunst des Angelns in einer Weise eingeführt wird, die selbst die Kunst eines Isaak Walton hätte erreichen können.

„Ich bitte um Verzeihung, Messmate,“ sagte Ben, sobald er und mein Vater vertraulicher geworden waren, „aber darf ich so frei sein zu fragen, wie Ihr’s anfingt, um diese Naht über Euern Figurenkopf zu kriegen? Wenn ich recht hörte, so habt Ihr etwas von einem Franzosen gesagt, und da der Krieg nun schon zwei Jahre dauert, so kann ich mir denken, dass Ihr etliche Mal mit den Musjös angebunden habt.“

„Schätz wohl,“ versetzte mein Vater. „Nun, alter Knabe, ich will zuvor meine Pfeife annetzen und dann Euch alles erzählen — ’s wird nicht lange dauern. Die Boote wurden ausgesetzt — —“

„Von welchem Schiffe, Messmate?“

„Ganz richtig, ich habe in der Mitte angefangen. Nun, von dem Schiffe, zu dem ich jetzt gehöre, von dem ‚Audacious‘ — wir lagen mit dem Geschwader auf der Höhe von Ferrol — Signal gemacht, nach Südosten zu jagen — jeden Stich aufgeklappt — nach zwei Kanonenbooten, die an der Küste hinunterliefen. Leichte Winde — kamen gut landeinwärts und wurden dann von einer Windstille befallen. Die Kanonenboote waren vier Meilen weiter und brauchten ihre Ruder — unsere Boote kamen zur Jagd heraus. Ich war der Führer der ersten Pinasse — ein verteufelt schnelles Boot, Messmate, kann ich Euch sagen, mit einer feinen Messingkanone — ruderte zweimal so schnell als der Feind und kam Hand über Hand an ihn — beide Kutter und die andere Pinasse hielten mit uns gleiche Geschwindigkeit, während die alte Lansche eine halbe Meile im Stern war. Nun seht Ihr, Sir, habe ich das ganze Bild vor Euch aufgerollt, oder nicht?“

„Vollkommen,“ versetzte der alte Ben.

„Wohlan denn, es war ein langer Zug, und das erinnert mich, dass ich jetzt gleichfalls einen langen Zug thun will. Bietet mir den Krug herüber, Messmate.“

Mein Vater that einen schrecklich langen Zug aus dem Zinnkruge, händigte ihn dann Ben ein und fuhr fort:

„Wir waren bald in Schussweite; sie wandten jetzt ihre Schnäbel gegen uns, tüchtig auf uns losfeuernd. ’s waren gute Kugeln, denn sie rissen uns drei unserer Steuerbordruder weg, ehe wir nahe genug kommen konnten, um das Feuer mit unserem kleinen Geschütz zu erwidern. Je nun, die zweite Pinasse und die Kutter kamen heran, teilten die Kugeln mit uns, und endlich humpelte auch die alte fette Lansche nach, welche die ganze Zeit wie ein alter Eber grunzte und ihre Kugeln und Kartätschen austeilte. In der Lansche war der erste Leutnant, der natürlich kommandierte und Befehl erliess, dass sich die Boote mehr trennen sollten, was ganz recht war, weil so die Kugeln mehr verteilt wurden. Dann ging das Wort herum, wenn das Horn töne, sollten wir auf das vorderste Kanonenboot zurudern und es entern. Versteht Ihr mich, Messmate?“

„Vollkommen,“ versetzte Ben, zur Antwort die Pfeife aus dem Munde nehmend.

„Gut denn; gebt mir den Krug herüber.“

Mein Vater leerte ihn diesmal und trug mir auf, ihn wieder füllen zu lassen.

„Dann höre ich aber Eure Geschichte nicht,“ entgegnete ich.

„Sorge nicht, Knabe,“ erwiderte Ben; „ich verspreche Dir, dass Dein Vater beilegen soll, bis Du wieder zurück bist.“

„Ja, so soll’s sein, Jack,“ sagte mein Vater.

Nachdem ich nun mit aller Behendigkeit meine Aufgabe erfüllt hatte, fuhr mein Vater wieder fort:

„Gut, da waren wir alle und warteten auf das Horn; jedes Boot kroch allmählich weiter, so dass wir einen schönen Vorsprung hatten, wie man’s in einem Wettrennen zu halten pflegt. Als endlich das Signal gegeben wurde, ging’s mit uns dahin, wie Rauch, mit lauter doppelt bemannten Rudern. Meine Pinasse langte zuerst an dem Kanonenboote an, dann knallten die Kutter herbei — wir alle windwärts — während die zweite Pinasse und die Lansche leewärts von dem Feinde standen, ’s braucht nicht viel Klettern, um an Bord eines Kanonenbootes zu kommen. In der That, wir waren darauf, ehe wir aus dem Boote waren, denn die Franzosen hatten Piken, so lang, als der Spankerbaum. Aber wir gerieten bald zwischen die Spitzen und nun kam’s zum Handgemenge. Ich muss ihnen nachsagen, sie standen gut im Kampfe und hielten sich stets brav. Wir mögen zwar über sie lachen und sie Johnny Crapauds nennen, aber sie sind eine tapfere Nation, obgleich keine guten Seeleute. Auch glaube ich, der Fehler liegt in ihrer Sprache, denn sie ist zu lärmend, als dass man den Dienst recht verstehen könnte, und sie werden nie ordentliche Matrosen werden, bis sie englisch lernen.“

„Ich habe nie französisch kommandieren hören“, sagte Ben, „und kann gar nicht begreifen, wie’s überhaupt nur möglich ist.“

„Nun, ich hab’s gehört“, versetzte mein Vater, „und jedes Wort, das sie brauchen, ist so lang, wie die Bolinie des grossen Marses: die Stenge ist über die Seite, ehe sie damit zu Ende kommen können. Würdet Ihr’s wohl glauben? Ich fragte einen dieser Burschen, wie der Fockmast in seiner Sprache heisse, und was denkt Ihr wohl, sagte er? Ich will auffliegen, wenn er ihn nicht ein ‚Mattemissäng‘ nannte (und das ist das einzige bischen Französisch, was ich kann); aber wie ist’s möglich, mit einem solchen Gefasel ein Schiff zu leiten?“

„Rein unmöglich“, entgegnete Ben.

„Nun, da ich ein bischen aus meinem Kurs abgegiert bin, so könnten wir, schätz wohl, einen andern Zug thun, eh’ ich aufs neue anhole?“

Nachdem beide getrunken hatten, nahm mein Vater seine Erzählung wieder auf.

„Gut, Messmate, ich war so bald auf dem Schanddeck, wie die anderen, und da kam wie der Blitz ein Säbel aus mich nieder. Ich hatte just noch Zeit, meinen Stutzer aufzuheben, um mir den Kopf zu schützen, und dann fand ich, dass es der Säbel des französischen Leutnants war, der das Kanonenboot kommandierte. Er war ein grosser, sauber gebauter Offizier mit Locken, die ihm an der Seite herunterhingen, wie Pudelhaare — jedes Röllchen nicht dicker, als ein Taugarn, und vielleicht ihrer tausend — er hatte eigentlich Schaum vor dem Munde (das ist wieder ein Fehler bei diesen Franzosen — sie nehmen die Dinge nicht kaltblütig, sondern setzen sich um nichts in Leidenschaft). Da denke ich bei mir selbst, es geht doch nicht, dass Du Dich in dieser Weise zerstücken lässt, denn als ich parierte, prickelte mir die ganze Hand unter der Gewalt des Hiebes. Ich stürzte also auf ihn los und stiess ihm das Heft meines Stutzsäbels in den Mund. Er fiel und seine eigenen Leute traten ihn unter die Füsse, während wir mit Hammer und Zangen auf sie losgingen. Mittlerweile verursachte das Entern der Lansche und der Pinasse im Lee (denn sie konnte nicht sobald herankommen als wir), eine Diversion, und trieb den Franzmann zu Paaren, der nun kaum wusste, wohin er sich wenden sollte. Da jedoch auf der andern Seite mehr von unseren Leuten waren, so drehten sich die meisten, und mittlerweile hatte sich auch der französische Offizier auf die Kniee geworfen. Während ich eben geschäftig war und ihn nicht sehen konnte, versetzte er mir diesen Hieb über den Figurenkopf, der gerade nicht zur Erhöhung meiner Schönheit beiträgt. Nun, es kam Hieb für Hieb, Messmate. Ich nahm mir nur Zeit, dem Bettler einen einzigen Blick zuzuwerfen, und trieb ihm, wie er gerade ganz aufstehen wollte, meinen Hirschfänger in den Schädel, so dass er umpurzelte und sich nie wieder erhob. — Das ist meine Geschichte.“

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