Ernst Helm - Der Flibustierkapitän

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Schon lange ist für Fritz sicher, dass er eines Tages seine süße Franziska heiraten wird. Fränzis Mutter freut sich über die Verbindung ihrer Tochter zu dem sympathischen jungen Mann aus dem Vorderhaus. Doch Fritz muss zu Hause noch Überzeugungsarbeit leisten. Onkel und Tante, bei denen er seit dem Tod seiner Eltern wohnt, haben für ihren Neffen eine bessere Partie im Kopf als die ärmlichen Verhältnisse von Franziska. Als Fränzi Tante Malwine einmal wieder im Hausflur begegnet, kommt es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Provoziert von den hässlichen Beschimpfungen gerät Fränzi so in Wut, dass sie zuschlägt. Aus Angst vor einer drohenden Anzeige nimmt das junge Mädchen eine Stelle als Kindermädchen in Spanien an, die ihr zufälligerweise geboten wird. Die reiche Unbekannte, die einen reizenden Eindruck macht, drängt allerdings zur Eile. Ohne weiter zu überlegen, reist Fränzi ohne Abschied von Fritz einfach mit. Doch in Spanien muss sie erkennen, dass man sie betrogen hat. Es gibt kein Kind zum Betreuen. Für den ekelhaften Sohn Alfred soll sie Modell stehen und aus dem Haus kommt sie auch nicht mehr. Als ihr endlich die Flucht gelingt und sie eine neue Stelle als Kellnerin findet, gerät sie wieder unter falsche Leute. Manchmal kommt ihr Fritz in den Sinn, den sie ohne Abschied einfach zurückgelassen hat. Doch der hat inzwischen die liebreizende Dorothea Steinmetz kennengelernt.Erst bittere Erfahrungen im Ausland lassen die unbedachte Franziska Mühsam heranreifen. Als sie nach schweren Schicksalsschlägen zurück in die Heimat kommt, findet sie ihre Jugendliebe wieder. Ein spannender Roman über verlorene und gefundene Liebe.-

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Schon von weitem eröffneten die Piraten ein lebhaftes Feuer. Der Spanier liess sofort seine Beute im Stich und bemühte sich, in östlicher Richtung zu entkommen. Die Flibustier folgten, und bald verkündeten Kanonendonner und Musketenschüsse, dass eine erbitterte Schlacht tobte.

Eine kleine, bestückte Bark kam heran, sobald sie aber die holländische Flagge sah, hisste sie die englische und schloss sich wieder dem Geschwader an.

Piet war aus dem Staunen und Entsetzen nicht herausgekommen. Als er die Freibeuterflotte nahen sah, glaubte er, nun sei „Die frohe Botschaft“ sicher verloren, und als das kleine Fahrzeug auf sie lossteuerte und gar die englische Flagge zeigte, dachte er, dass jetzt gekapert werden sollte. Statt dessen wurden hüben und drüben freundschaftliche Grüsse ausgetauscht, und man hatte die Gewissheit, bis Española die Reife unbehelligt fortsetzen zu können.

Piet stand vor einem Rätsel. — Als Feinde wurden sie im Kanal von den Engländern betrachtet, und hier, in Westindien, von ihnen beschützt. Und doch lagen damals die Verhältnisse so, dass alle Völker, mochten sie sich in Europa bekriegen und hassen, hier in der „Neuen Welt“ zusammenhielten; denn hier gab es nur einen Gegner: die Bewohner der Iberischen Halbinsel. Die Spanier und Portugiesen massten sich nämlich auf Grund ihrer Entdeckungen das Recht an, alle Länder der Erde ausserhalb des alten Kontinents unter sich aufzuteilen. Wehe, wer diesen rücksichtslosen, vom Herrscherwahnsinn besessenen Eroberern in die Hände fiel!

Die anderen Nationen, in erster Linie die Engländer, Franzosen und Holländer, vertraten den Standpunkt, die Welt sei gross genug, allen Menschen Platz zu bieten und die Fahrt über die Meere stehe jedem Seemann frei!

Van Velde, Piets junger Kamerad, legte die Hand auf seine Schulter und sprach mit zitternder Stimme: „Weisst du, wem wir eben begegnet sind? — John Morgan! — Na, da kann sich der spanische Bluthund gratulieren!“ Und wie zur Bestätigung dieser Worte erscholl ein donnerndes Geräusch, eine Riesenflamme lohte für eine Sekunde im Osten auf, dann stieg eine dicke, grauschwarze Wolke zum Himmel empor.

Käpp’n Hoogveen stand auf der Kommandobrücke, die unvermeidliche Pfeife im Mundwinkel, und blinzelte in die Ferne. „Der hat gesessen! Gerade in die Pulverkammer haben sie hineingefunkt! Eine etwas unfreiwillige und vorzeitige Himmelfahrt, schätze ich“, brummte er grinsend vor sich hin. — — —

Gemächlich segelte „Die frohe Botschaft“ an der Küste von Puerto Rico und an den Ufern Españolas vorüber. Den östlichen Teil dieser Insel liess man in angemessener Entfernung liegen; aber dann, unweit des Tortuga-Eilandes, wurde Anker geworfen. Boote fuhren an Land, und bald erschienen französische Pflanzer, zu denen sich später noch einige Engländer gesellten. Ein lebhafter Handel setzte ein. Beile, Äxte, Messer, Waffen, landwirtschaftliche Geräte und Haushaltartikel waren begehrte Gegenstände. Kakao, Tabak und Ingwer wurden eingetauscht oder aufgekauft.— Am zweiten Tag war der Verkehr noch reger. Aus der Umgegend eilten Farmer herbei, ausserdem kamen Jäger mit Fellen und Fleisch; denn auf der Insel gab es unzählige wilde Stiere, Kühe, Pferde, Eber und Sauen, auch grosse nahrhafte Schildkröten fing man.

Piet hatte es leichter als die meisten seiner Gefährten. Anfangs wurde auch er als Lastträger benutzt; als aber die Geschäfte immer grösseren Umfang annahmen und die Zahl der Kauflustigen sich ständig steigerte, fehlten schreibkundige Leute, und so musste er einen Teil der abgeschlossenen Geschäfte zu Papier bringen.

Mister Green, ein hagerer Mann, dessen Gesicht von der Tropensonne so ausgedörrt war, dass es mehr einer ausgetrockneten Zitrone als einem menschlichen Antlitz glich, betrachtete den stämmigen Burschen, der Körperkräfte besass und zugleich mit der Feder umzugehen wusste, mit sichtbarem Wohlgefallen. Er redete ihn an, und als er in seiner Landessprache Antwort erhielt, ging er zu Kapitän Hoogeveen und sagte ihm, dass er Piet zu kaufen wünsche. Er sah den Vertrag ein, und nach langem Feilschen einigte man sich auf achtzig Achterstücke. (Achterstück, oder das Stück von Achten, ist der spanische Taler oder Piaster, gleich acht Silber-Realen, daher der Name. Es hatte derzeit einen Wert von etwa fünf Mark.)

Auch andere Pflanzer brauchten Hilfskräfte, und so verblieb ein nicht geringer Teil der Reisenden, die sich der Gesellschaft auf drei Jahre verdungen hatten, auf Española.

Piet Witt war entsetzt! Als er den Vertrag unterschrieb, glaubte er im Dienst der Westindischen Kompanie auf Curaçao beschäftigt zu werden, statt dessen wurde er nun als Sklave verkauft, wie so Mancher andere, und musste sich darein fügen; denn durch die Klausel: „Ich verpflichte mich, drei Jahre für die Gesellschaft oder nach ihrer Verfügung tätig zu sein“, hatte er sich nach damaligen Begriffen jedes Rechts über seine Person begeben, und diese „weisse Fracht“ war eines der einträglichsten „Geschäfte“ für die Herren in Amsterdam, um deren Unternehmen es, trotz der glänzenden Aussenseite, nicht besonders gut stand. Der Verdienst blieb nämlich in den Händen der Verwaltungsbeamten, die habsüchtig und jeder Bestechung zugänglich waren; die wirtschaftliche Ausnutzung der Pflanzungen aber wurde beeinträchtigt durch die Gewinn- und Verschwendungssucht der Eigentümer und ihrer Geldgeber, die Raubbau in jeder Hinsicht betrieben. Zudem stiess die Beschaffung geeigneter Arbeitskräfte auf Schwierigkeiten.

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