Bo R. Holmberg - Ein Licht in der Dunkelheit

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Agnes wächst zusammen mit ihrem großen Bruder bei ihrem Vater auf. Sie erinnert sich kaum an ihre Mutter, die gestorben ist, als sie noch ganz klein war, vermisst sie jedoch trotzdem. Ihr Vater und ihr Bruder Martin wollen nicht über sie reden, obwohl Agnes genau weiß, dass die beiden sie auch vermissen. Wer erneuert immer wieder das Grablicht auf Mutters Grab? Als Agnes beginnt, Fragen zu stellen, erlischt das Licht. Biografische Anmerkung Bo R. Holmberg wurde am 5. Februar 1945 in Schweden geboren. Er studierte Literaturwissenschaft, Skandinavistik und Anglistik und arbeitete viele Jahre als Lehrer. Seit seinem Debut als Schriftsteller hat er insgesamt 30 Bücher herausgegeben, die meisten davon Kinderbücher. Alle Bücher spielen in seinem Heimatland Schweden. Holmberg wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Astrid-Lindgren-Preis im Jahr 1998 und der Kulla-Gulla-Preis im Jahr 2003.

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Sie reckte sich, sosehr sie konnte, und versuchte hineinzuspähen, aber da lagen nur Zeitungen in einem einzigen Durcheinander. Sicherheitshalber rief sie noch einmal, aber es kam keine Antwort.

Dasselbe machte sie bei dem anderen Container, dem mit Pappe und Cornflakes-Kartons.

Aber sie bekam keine Antwort.

Sie hob die Einkaufstüte auf den Arm und ging weg. Erst als sie sich ein Stück entfernt hatte, atmete sie ruhiger.

Sogar auf dem Friedhof war der Schnee liegen geblieben. Die Grabsteine sahen aus, als ob sie Mützen hätten.

Heute Abend schreibt Papa in sein Buch, dass der erste Schnee gefallen ist!

Agnes und Douglas

Jm Speisesaal saß Agnes neben Douglas.

Hier durfte Douglas seine Mütze nicht aufbehalten und auch nicht im Klassenzimmer. Er setzte sich drauf, damit sie ihm niemand klaute. Aber sonst hatte er sie ständig auf dem Kopf. Wenn die Stunde vorbei war, zerrte er die Mütze hervor und platzierte sie auf seinem Schädel. Fast alle Jungen hatten Mützen, auf denen Namen von Eishockey-Mannschaften standen. Auf Douglas’ Mütze stand „Foppas Club, Colorado, Avalanche“.

„Das liegt in Denver, USA“, pflegte er zu sagen.

Er hatte immer noch fünf Autogramme von Peter Forsberg. Die hatte er sich im Sommer besorgt, als Foppa in der Stadt gewesen war. Die Clubmitglieder hatten auf der Treppe zur Arche gestanden und die halbe Stadt hatte sich dort versammelt. Douglas hatte seine Mutter, seinen Vater und seine Tanten hingeschickt und war selbst dreimal hingegangen. Dabei hatte er acht Autogramme ergattert. Zwei hatte er an Kevin und Oskar verkauft.

Und eins hatte Agnes bekommen.

Sie hatte es mit einer Heftzwecke ganz oben an der Pinnwand in ihrem Zimmer befestigt, wo es gut zu sehen war. Das Papier war ein wenig zerknüllt, aber sie hatte es mit dem Bügeleisen geglättet. Gleich daneben hing ein gelbes Bonbonpapier von Rollo, das sie auch von Douglas bekommen hatte.

Ohne Mütze war sein Gesicht größer. In einem Ohr trug er einen Ring und sein Haar war ganz kurz geschnitten. Es war hell und fast nicht zu sehen. Seine Oberlippe hing in der Mitte ein wenig herunter, das sah aus wie eine kleine Wiege.

Es gab Fisch und Douglas hatte sich nur Milch und fünf Scheiben Knäckebrot und genauso viele Päckchen Margarine genommen. Ganz außen auf Agnes’ Teller lagen eine Kartoffel und ein winziges Stück Dorsch.

Douglas öffnete das erste Margarinepäckchen und quetschte die Margarine auf sein Knäckebrot. Dann fing er an zu knabbern. Mit einem Platsch landete eine Kartoffel an seiner Stirn. Er guckte sich um. Die Lehrerin saß da, als ob sie eingeschlafen wäre.

„Das war Oskar“, zischte Agnes Douglas zu. „Das kriegt er in der Pause zurück.“

Douglas steckte sich ein Päckchen Margarine in die Hemdentasche, ohne dass es die Lehrerin bemerkte.

Schlief sie wirklich?

Jedenfalls waren ihre Augen geschlossen und der Mund halb offen.

Agnes starrte sie fasziniert an. Bald würde sie über dem Tisch zusammensacken.

Alle waren still geworden, alle starrten Elna an. Ihr Kopf pendelte hin und her.

Jetzt, dachte Agnes.

Sie guckte Douglas an. Im selben Augenblick wandte er sich ihr zu und ihre Nasen stießen zusammen.

„Hoppla“, sagte Douglas.

In Agnes’ Nase brannte es, aber es war ein schönes Brenngefühl.

„Jetzt fällt sie gleich mit dem Gesicht in den Fisch“, flüsterte Agnes.

Alle glotzten. Elnas Kopf pendelte in immer größeren Kreisen. Agnes hielt den Atem an.

Plötzlich ging ein Zucken durch Elna und sie schlug die Augen auf. Es war, als ob jemand eine Tür aufgerissen hätte.

Die Lehrerin sah sich mit weit offenen Augen um.

„Also“, sagte sie, „seid ihr jetzt fertig?“

Agnes und Douglas standen gleichzeitig auf, und als sie die Stühle unter den Tisch schoben, berührten sich ihre Hände.

Douglas lief davon. Agnes überlegte, ob sie ihm nachlaufen sollte. Sie entschied sich, nur schnell zu gehen. Als sie in die Halle kam, stand Oskar da und sein Gesicht war voller Margarine. Aber er lachte nur. Douglas war nicht zu sehen.

Agnes entdeckte Douglas’ Daunenjacke. Sie war dunkelblau. Sie hängte ihre daneben. Dann ließ sie ihre Hand über den Rücken seiner Jacke gleiten, als ob sie sie glatt streichen wollte.

Der Tanz-Band-Gitarrist

Papa hatte zwei Autos.

Das eine war ein Van, der hinten offen war. Dort lagen aufgerollte Teppiche und Maschinen, Messer und Kleber, alles, was Papa brauchte, wenn er arbeitete. Und das tat er fast ständig. Alles lag durcheinander. Das Auto war weiß, aber immer schmutzig. Es sieht aus wie Arvid Anderssons Zähne, dachte Agnes oft.

Arvid war ein alter Mann, der manchmal, wenn Papa zu Hause war, auf eine Tasse Kaffee hereinschaute. Er goss den Kaffee in die Untertasse und schlürfte ihn dann in sich hinein. Er blinzelte dauernd, und wenn er redete, sah man nichts als Zähne. Und die sahen aus wie Papas Van.

Das andere Auto war rot, ein alter Golf.

In dem saßen sie jetzt, Agnes und Stig.

So hieß er, ihr Papa.

Stig Lövstrand. Teppichverleger.

Er war zweiundvierzig Jahre alt.

Wenn seine Hände auf dem Steuer lagen, konnte Agnes die Kleberreste sehen. Und seine Fingerknöchel waren grauweiß.

Sie saß nicht vorn. Das durfte sie nicht.

Papa klopfte mit der einen Hand aufs Steuer, als ob er Musik hörte. Aber das tat er nicht. Agnes hörte Musik. Sie hatte ihren Walkman auf. Dabei sah sie Papas Hände und Nacken. Das Haar reichte ihm ein wenig über den Kragen, aber oben auf dem Kopf war er fast kahl.

Sie waren unterwegs, um Papas Bruder vom Flughafen abzuholen. Er lebte auch allein, aber er war geschieden. Er hieß Jörgen und war Gitarrist in einer Tanz-Band.

Jörgen trug einen schwarzen Hut, schwarze Stiefel und eine lange Lederjacke. Und in der Hand trug er eine kleine Reisetasche.

„Gammagnes!“, sagte er.

Er schleuderte Papa den Hut zu und hob Agnes für einen Augenblick auf seine Schultern. Dann stellte er sie wieder auf den Boden, drückte auf ihre Nase und schüttelte ihr so sehr die Hand, dass Agnes dachte, sie müsse kaputtgehen.

Er schlug Papa auf die Schulter.

„Schön, für ein Wochenende hier zu sein“, sagte er. „Was macht das Leben mit dir?“

„Immer dasselbe Elend“, antwortete Papa, aber er lächelte.

Agnes saß auf dem Heimweg hinten im Auto, ohne Walkman. Jörgens Haare waren lang und gelockt und hingen ihm weit über den Kragen. Manchmal drehte er sich zu ihr um, drückte auf ihre Nase und sagte: „Gammagnes.“

Dann pfiff er und schlug dazu den Takt auf dem Armaturenbrett.

„Hier liegt aber noch viel Schnee“, sagte er. „Nächste Woche fahr ich auf die Kanarischen Inseln. Dort hab ich einen Auftritt.“

„Manche haben’s gut“, sagte Papa.

Jörgen drehte sich zu Agnes um.

„Und wie geht es Gammagnes?“, fragte er.

Abends verschwand Martin. Papa und Jörgen saßen vorm Fernseher und tranken Drinks.

„Einen kleinen“, sagte Jörgen.

Drinks waren Gin mit Grapefruitsaft oder Wodka mit Apfelsinensaft. Jörgen hatte zwei Flaschen mitgebracht und hob sein Glas oft, um Papa zu zeigen, dass es leer war.

Agnes wurde ins Bett geschickt, aber sie stand bald wieder auf, setzte sich auf die Treppe und versuchte zu lauschen. Sie hatte ihre Decke mitgenommen und machte sich ein gemütliches Kuschelnest auf einer Treppenstufe.

Sie hörte Gläserklirren, die murmelnden Stimmen und das Geräusch vom Fernseher. Dabei döste sie ein, wurde aber jäh wieder wach. Der Fernseher rauschte. Sie hörte Papas Schritte, als er zum Apparat ging. Dann wurde es still. Jörgen hustete.

„Noch einen Kleinen?“, fragte er.

„Okay“, sagte Papa. „Wenn wir denn beide Flaschen leeren wollen, die du mitgebracht hast.“

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